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Ferrari Liebhaber

Ford Mustang vs Nissan 370Z vs Corvette C6

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Ferrari Liebhaber   
Ferrari Liebhaber

Hallo Freunde des guten Geschmacks,

Mich würde eure Meinung / Erfahrung interessieren bezüglich des Unterhalts dieses Fahrzeuge. Wieviel die sich nehmen? Ich denke mal die Steuern sind relativ gleich und auch egal, da sie nur jährlich sind.

Ford Mustang V6 2006 oder 20010

Nissan 370Z

Corvette C6; die erste C6

Ich bin gespannt auf eure Meinung / Erfahrung und Ratschläge ;))

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sauber   
sauber

Aus sportlicher Sicht ganz klar die C6. :-))!

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PoxiPower CO   
PoxiPower
die Steuern sind relativ gleich und auch egal, da sie nur jährlich sind.

Den Satz kapiere ich jetzt nicht, aber egal.

Ein Fahrzeug passt auf jeden Fall nicht in die Auflistung: Die C6 spielt einfach in einer anderen Liga als der Nissan oder der Mustang - zumindest als V6 -. Ob die anderen jetzt im Unterhalt etwas billiger sind, kann ich Dir nicht sagen. Aber wenn die C6 etwas mehr kosten sollte, ist jeder Euro gut angelegtes Geld :-))!

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Villani CO   
Villani

Na auch der V8 reisst die Wurst nicht vom Teller (im vergleich zur C6).. Da müsste schon der dicke Shelby ran.

Sportwagen: C6

Cruiser: Mustang

Mix: 370Z

Wobei ein 370Z wohl zur Zeit mindestens gleich teuer (wenn nicht sogar teurer) ist wie eine normale C6 mit 404 PS... Zudem die Vetten im Unterhalt wirklich günstig sind.

Sind halt 3 verschiedene Konzepte. Kann man nicht unbedingt vergleichen. Hilfreich wäre wenn du hinschreiben würdest, was du damit vor hast... :)

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Ferrari Liebhaber   
Ferrari Liebhaber

Danke erstmal für eure Beiträge.

Das Auto wird ungefähr für 15.000-20.000km genutzt. Meine Frage an euch bezieht sich rein auf den Unterhalt. Wieviel die sich nehmen ob die gleich auf sind, oder ob die C6 deutlich teurer ist. Falls nicht würde es sich rein preis / leistungmäßig vom Unterhalt!! aufjedenfall lohnen. Wie gesagt es geht nur um die laufenden Kosten und nicht um den Anschaffungspreis oder die Leistung

@PoxiPower: War etwas undrücklich formuliert von mir. Ich wollte damit sagen, das ich die Steuern die man fürs Auto zahlt nicht zu den laufenden Betriebskosten zähle, da sie eh fast gleich sind. Irgendwas zwischen 150- 300 Euro und auch nur einmal im Jahr!

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MischiMischi CO   
MischiMischi

Falls du dich über den Nissan informieren willst, dann leg ich dir folgendes Forum ans Herz: www.my350z.info --> hier gibt es auch einen ausführlichen Teil für den 370er.

Ich persönlich würde bei deiner Auswahl wahrscheinlich eher bei der C6 landen.

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Ferrari Liebhaber   
Ferrari Liebhaber

Ich würde mich über weitere Erfahrungen und Tipps von euch freuen, vorallem bezüglich dem Unterhalt der C6 ;)

*Push*

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Felix   
Felix

Welchen Wagen unterhältst du denn aktuell? Ich glaube dann könnte man eher einschätzen was man für die von dir genannten Modelle 'mehr' einplanen müsste.

Viele Grüße, Felix

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sto CO   
sto

Ich fahre die C6 mit LS3 Motor, ist ein absolut unproblematisches Fahrzeug, Unterhalt und Kosten nicht viel mehr wie ein Audi A3:-))! Die gleiche Erfahrung hatte ich auch schon mit meiner EX Corvette C5.

Bedingungsloses Warmfahren des Motors vorausgesetzt.

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Ferrari Liebhaber   
Ferrari Liebhaber

Einen Audi TT 8N; der erste TT also, der auch vom Unterhalt her günstig ist.

Die Vermutung die ich habe und von euch bestätigt haben möchte ist, das vllt eine Corvette C6 garnicht so viel teurer ist als z.b nen 5er bmw im unterhalt. Vllt vom Anschaffungspreis her, aber wenn man den mal zusammen das man die leistung relativ human unterhalten kann. Jetzt mal rein theoretisch gesehen den TT verkaufen das Geld für die C6 ansparen und dann vllt mit 500 euro mehr im monat ne corvette zu unterhalten. Ich hoffe ihr könnt mir folgen :wink:

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    • Michi_Moosinning
      Hallo,

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      Wie gesagt, Auto ist zu verkaufen, wäre schad drum, es zu verschrotten.
      Es müsste allerdings in der Nähe von Erding geholt werden, da ich weder Anhänger noch Zugfahrzeug besitze.

      Bei Fragen einfach mailen.

      LG
      Michi
    • Joogie
      zu dieser "legende" habe ich keinen fred gefunden und ich denke, dass dieses fahrzeug einen verdient hat
       
      kurze vorgeschichte, warum dieses teil gebaut wurde:
      henry ford II wollte den im motorsport dominanten europäern paroli bieten. nachdem der deal mit enzo ferrari (ford wollte ferrari aufkaufen) geplatzt ist,
      liess er in england den gt40 konstruieren.
      paar zahlen die einem tränen in die augen treiben:
       
      prototyp: 828 kg mit 350 ps = 2,4 kg/ps - 1.gang bis 95 mph - 2. bis 141 mph - 3. bis 186 mph - 4. bis 200 ++ mph
      mark I: 907 kg mit 380 ps = 2,4 kg/ps - zf 5 gang getriebe
      mark III: 1061 kg mit 306 ps = 3,5 kg/ps - 4 gang
      mark II: 1216 kg mit 485 ps = 2,5 kg/ps - 4 gang
      mark IIb: 1136 kg mit 500 ps = 2,3 kg/ps - 4 gang
      j-car: 839 kg mit 485 ps = 1,7 kg/ps - 2 gang automatik - 1.gang bis 146 mph - 2. bis 200 ++ mph
      mark IV: 100kg mit 500 ps = 2,0 kg/ps - 4 gang
       
      mit dem mark IV wurden 4 mal hintereinander die 24 std le mans gewonnen - der gt40 hat allen gezeigt wo der hammer hängt
       
      warum der gt40 gt40 heisst, weiss mittlerweile denke ich jeder: höhe des prototyps 40 inch = 103 cm
      aber warum haben manche der fahrzeuge beulen auf der fahrerseite auf dem dach? (bild 2 und bild 3)



      gurz joogie
    • F40org
      Ford kassiert 1,8 Milliarden Dollar für VOLVO

      Der chinesische Autokonzern Geely zahlt für die Übernahme des schwedischen Herstellers Volvo 1,8 Milliarden Dollar, umgerechnet gut 1,3 Milliarden Euro. Geely und der bisherige Volvo-Mutterkonzern Ford besiegelten das bereits im Dezember vereinbarte Geschäft mit der Vertragsunterzeichnung. Zum Verkaufspreis waren damals allerdings keine Angaben gemacht worden. Die Übernahme soll im Sommer abgeschlossen werden.

      Der künftige Volvo-Eigentümer versprach, die Fabriken in Schweden und Belgien nicht zu schließen. Darüber hinaus wolle man Produktionsstandorte in China ins Auge fassen. "China, der größte Pkw-Markt der Welt, wird der zweite Heimatmarkt für Volvo", sagte Geely-Chef Li Shufu.

      Ford hatte VOLVO übrigens 1999 für knapp 6,5 Millarden Dollar gekauft.
    • xx.flash
      Hallo Gemeinde,
      nachfolgend, auf besonderen Wunsch, eine „kleine“ Bildergeschichte zu meiner Vette.
      Alles begann im Jahr 2008. Nach vielen Jahren des hin und her Überlegens und natürlich auch des Sparens, hatte ich endlich den Entschluss gefasst mir das Traumauto meiner Kindheit zuzulegen.
       
      Ich ging also auf mobile.de und habe mir einfach mal „meine Wunschkonfiguration“ zusammen geklickt. Ganz so, als wäre es keine Suche nach einem Oldtimer, sondern der Kauf eines Neuwagens bei einem ortsansässigen Händler. Als ich endlich alles eingegeben hatte, also Corvette C3, Farbe Silber, Small Block wegen der besseren Gewichtsverteilung (und weil ich vorher ein Buch gelesen habe in dem Zora Arkus-Duntov, der „Vater der Corvette“, den aufgeblasenen SB als Heilsbringer für den Motorsport beschwor), natürlich 4 Gang Muncie Handschaltung, Interieur in schwarz, als Extra eine verstellbare Lenksäule. Einziges Zugeständnis – bei „Umkreis“ habe ich nicht eingegrenzt. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen wie überrascht ich war, als bei „Treffer anzeigen“ eine „1“ stand.
       
      Ich habe auf den Button geklickt und mir wurde eine Vette exakt in meiner Wunschkonfiguration angezeigt. Leider war sie viel zu teuer und stand dazu auch noch in der Schweiz. Mit Zoll usw. wäre sie absolut jenseits von Gut und Böse gelegen. Ich habe den Besitzer trotzdem angeschrieben und es kam zu einem regen E-Mail Austausch. Die gesamte Historie der Vette war bekannt, vom ersten Tag an, der Zustand schien auf den Bildern und nach Aussage des Besitzers ganz akzeptabel zu sein. Alle Teile am Fahrzeug waren Original, niemand hatte je daran gebastelt, oder etwas verändert. Das besondere an der Vette war, dass sie als CKD Fahrzeug in der Schweiz gefertigt wurde und somit eine von lediglich 16 Corvette Coupés war die dies in 1969 erfahren durfte.
       
      Ich fasste trotzdem den Entschluss weiter zu suchen. Wenn ich bereits mit wenigen Klicks so ein wunderbares Auto fand, dann finde ich mit ein paar Klicks mehr sicher auch ein noch besseres und vor allem ein billigeres Auto in meiner Wunschspezifikation. Ich wünschte dem Besitzer viel Glück beim Verkauf und machte mich auf die Suche.
       
      Monate vergingen, inzwischen kannte ich weltweit jede angebotene C3 beim Vornamen. Alle Angebote entsprachen nicht annähernd meinen Wünschen. Leidglich eine einzige Vette in den Staaten war so wie ich sie mir vorgestellt hatte. Diese Vette kostete allerdings 25.000 Dollar und der Verkäufer wies bereits in der Anzeige darauf hin, dass der Lack am Ende war und einige technische Dinge wie Scheibenwischer usw. nicht mehr funktionstüchtig waren. Die Lackierung ist bei einer Vette eine Investition von 7.000 bis 10.000 Euro. Mit Fracht und Zoll sowie den fälligen Instandsetzungsmaßnahmen in Summe also viel zu teuer. Neben meiner Suche schaute ich immer wieder mal bei mobile.de vorbei, ob die Schweizer Vette noch immer zum Verkauf stand.
       
      Irgendwann hatte ich die Nase dann von der Sucherei voll und schrieb den Schweizer wieder an. Der schrieb prompt zurück, dass er das Angebot bei mobile noch nicht gelöscht hätte, aber dass er das Auto vor wenigen Tagen an einen deutschen Sammler verkauft hätte. Mist, ich ärgerte mich grün und blau. Das Auto war verloren.
       
      Jetzt gab ich Vollgas bei der Suche und akquirierte sogar einen Scout der nach meiner Wunschvette suchen sollte. Ein paar Wochen später rief mich dieser Scout an und sendete mir per Mail einige Fotos einer Vette die er im tiefsten Baden Württemberg aufgetrieben hatte. Die Vette entsprach zu 100% meiner Wunschkonfiguration, hatte eine H-Zulassung, neuen TÜV und ein Oldtimergutachten mit Zustand 2 minus. Ich war überrascht, denn ich war der Meinung alle angebotenen C3en in D zu kennen. Und ich kannte tatsächlich auch dieses Fahrzeug. Es war die Vette des Schweizers. Er hatte sie nämlich nicht wie er annahm an einen Sammler, sondern an einen Händler verkauft. Dieser Händler bot sie jetzt zu einem Preis an der unterhalb des damaligen Preises des Schweizers war und das mit deutschen Papieren! Ich bat den Scout sofort eine Anzahlung auf den Wagen zu machen, bin hingefahren, habe mir die Vette kurz angesehen und sofort der Vertrag unterschrieben.
       
      Unglaublich, die Vette war doch noch mein Eigentum geworden!
       
      Zuhause angekommen kam die Vette zuerst einmal auf die Hebebühne. Das Ergebnis der ersten Sichtprüfung war sehr ernüchternd. Der TÜV Prüfer musste Tomaten auf den Augen gehabt haben, als er dem Wagen vor wenigen Tagen eine 2 minus im Oldtimergutachten gab. Ich hätte ihr damals nicht einmal den TÜV ohne Mängel zugestanden.
       
      An dieser Stelle hätten wohl die meisten den Kauf rückgängig gemacht, ich hingegen war so verliebt in dieses Auto, dass ich ihr unbedingt wieder Leben einhauchen wollte. Somit blieb nur eines – eine Frame-Off Restauration. Die folgenden beiden Jahre sollten ins Land ziehen, bevor ich damit wenigstens teilweise fertig werden würde. Meine gesamte Freizeit war damit verplant. Gut, dass ich das damals, so wie vieles andere, noch nicht wusste. Auf die vielen hundert Rückschläge möchte ich nicht mehr eingehen, fast nur Positives soll nachfolgend Erwähnung finden.
      Zuerst suchte ich mir eine Werkstatt und damit eine Hebebühne. Dort wurden dann Karosse und Rahmen voneinander getrennt.
       
      Dann der komplette Rahmen gestrippt, sandgestrahlt, neu lackiert, hohlraumversiegelt und wieder komplettiert. Bei dieser (hoffentlich) einmaligen Gelegenheit wurden natürlich auch gleich sämtliche Aufhängungen und Gelenke neu gebuchst und gelagert. Nachfolgend „die Spitze“ des Einzelteilebergs.
       
      Und hier das ganze wieder an den angestammten Plätzen.
       
      Das Birdcage ist aus GFK und kann daher ja nicht rosten – ein schwerer Irrtum. In das GFK sind an vielen, meist unzugänglichen Stellen, Eisenteile einlaminiert. Nach 40 ungeschützten Jahren auf den salzbestreuten Schweizer Straßen waren sie alle extrem in Mitleidenschaft gezogen. Jedes einzelne Eisenteil wurde entrostet und grundiert, danach mit dem Rahmenlack für die Ewigkeit versiegelt.
       
      Alle Chromteile wurden aufpoliert und auf der Innenseite vom Rost befreit. Zinkspray schützt hier zukünftig die wertvollen Teile vor der braunen Pest.
       
      Dann war der Motor an der Reihe. Im ausgebautem Zustand machte er einen noch deutlich erbärmlicheren Eindruck als vorher an seinem Platz unter der Motorhaube.
       
      Sämtliche Lager und Dichtungen wurden getauscht, die Laufbuchsen vermessen, neue Kolben eingesetzt, die Ventile neu eingeschliffen, die Steuerkette samt Ritzel ersetzt, der alte Vergaser durch einen neuen ersetzt, die Ansaugspinne getauscht usw. usw. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.
       
      Dann endlich konnten Motor und Chassis wieder verheiratet werden.
       
      Und das überarbeitete Birdcage wieder auf seinen Platz.
       
      Endlich. Ich hatte wieder ein Auto!
      Nachdem auch das Interieur komplettiert war…
       
      …stand einer ersten Probefahrt nichts mehr im Wege.
       
      Die Probefahrt verlief eigentlich noch ganz gut. Vieles an der Vette funktionierte zwar noch nicht richtig, aber die Freude überwog. Endlich fuhr die Vette – ein wirklich sehr erhebendes Gefühl. Leider nicht allzu lange.
       
      Mein Motorenbauer war leider eine richtige Pfeife. Nach etwas mehr als 2.000 Kilometer hatte ich immer das Gefühl die Zündung wäre verstellt. Fehlzündungen, Klingeln und Rasseln, Beschleunigungslöcher, es war einfach dramatisch. Der Wagen war so nicht mehr fahrbar. Da es während der vorangegangenen Frame-Off schon immer wieder harte Diskussionen bezüglich der Qualität gab, die ich erwartete und auch selbst zu leisten bereit war und derjenigen die werkstattseitig ohne meine ständige Aufsicht an den Tag gelegt wurde, suchte ich mir mit meinem Motorenproblem jetzt endgültig eine neue Heimat. Bei dieser Gelegenheit bin ich dann auch gleich all die anderen Nervtötereien angegangen. Diesmal das volle Programm.
       
      Der Motor wurde erneut ausgebaut und der Grund für die schlechte Performance war schnell gefunden – ovale Laufbuchsen am dritten und sechsten Zylinder. Resultat – Kolbenkipper. Maßnahme: Der Block wurde gehont. Diesmal von einem echten Profi, nämlich von Peter Schöfer Racing – dem Dragster FIA Europameister von 2002 und 2008. Mit der Entscheidung den Peter mit ins Boot zu holen war dann auch gleich die zukünftige Art und Weise der Leistungsentfaltung festgezurrt. Leistung satt, gewaltiges Drehmoment und Drehzahlen bis 7.500 U/min – dragstermäßig eben. Dass damit ein großer Teil des gemütlichen V8-Blubberns ebenfalls Geschichte war und dem Fauchen einer Raubkatze mit großem Subwoofer wich, wurde mir erst viel später wirklich bewusst, als ich zum ersten Mal das Gas voll durchtrat und dieser Oldtimer mich plötzlich förmlich anschrie. Es presste mich dabei in den Fahrersitz als gäbe es kein morgen mehr. Jenseits der 215 km/h aber bei lediglich 6.000 U/min, presste mich die Vette noch immer in den Sitz, mir stellte es sämtliche Haare am Körper auf, eine Gänsehaut nach der anderen lief mir den Rücken hinunter und meine Augen vibrierten so dermaßen in den Augenhöhlen, dass kein klares Bild mehr zu bekommen war, bin ich dann langsam vom Gas, für ein mehr als 40 Jahre altes Auto ganz passabel wie ich finde.
       
      Aber zurück zum Motor. Nach dem Honen wurde er mit allem bestückt was gut und teuer ist. Feingewuchtete Kurbelwelle und Pleuel, Rennkolben, scharfe Nockenwelle, 10 Liter Moroso Ölwanne, Ölkühler, Aluminiumköpfe mit großen Ventilen, Rollenkipphebel und entsprechende Stößel, doppelte Steuerkette, feingewuchteter Balancer, extra hohe Ansaugspinne, 650er Holley-Vergaser, eine Kraftstoffpumpe mit richtig Power, vollelektronische Zündung mit Steuerbox, bandagierte Fächerkrümmer, Magnaflow Abgasanlage mit vernünftigem Durchsatz, und, und, und…
       
      Das Prachtstück komplett.
       
      Da die Lady an der Nase unter schwerer Blasenkrankheit litt – ein weit verbreiteter Virus bei den Corvettes dieser Generation – und da das Powertriebwerk mit 350 PS sowieso nicht mehr unter die originale Haube passte, musste der Lackierer ran. Die neue Haube ist von einem L88 und somit das höchste was auf dem Markt zu bekommen ist. Mit dem damals noch zusätzlich verbauten Super-Sucker blieben mir trotzdem nur 1,5cm Luft.
       
      Die Lady frisch gepimpt.
       
      Bei dieser Gelegenheit bin ich dann auch gleich nochmal über das Interieur hergefallen. Die Sitze bekamen neue Schaumkerne und wurden neu bezogen. Die alten Türverkleidungen wurden gegen neue getauscht, die Mittelkonsole ebenso. Ein Öltemperaturanzeige wurde in das Dash integriert.
       
      Dann ging es auch noch der Lenkung an den Kragen. Ein Wagen mit einer derartigen Leistungsentfaltung braucht auch unbedingt eine äußerst präzise Lenkung auf die man sich verlassen kann. Mit der originalen Schnecke war das Lenkverhalten immer sehr schwammig, also raus mit dem Gelumpe und rein mit einer Rack&Pinion von Steeroids. Diese Lenkung basiert auf einer originalen GM Lenkung und ist absolut präzise.
       
      Zum Abschluss dann noch eine ganz besondere Freude. Seit 2008 habe ich immer nach einem Satz Western Wheels Alufelgen für die Vette gesucht, aber da diese Teile seit über 20 Jahren nicht mehr produziert wurden hatte ich nie eine Chance. Ich wollte maximal 15 Speichen und auf der Hinterachse 8,5 Zoll. Irgendwann hatte ich dann aber doch noch Glück und ein Freund fand einen total verranzten Satz Felgen bei eBay. Ich habe sie erstanden und aufbereiten lassen. Jetzt erstrahlt die Vette endlich in dem Glanz in dem ich sie bereits beim Kauf durch meine dicke rosarote Brille vor mir gesehen habe.
      Ende gut, alles gut!
      Danke für Euer Interesse.
      Viele Grüße
      Thomas

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