Jump to content
F40org

e-mobile Grundsatzdiskussion

Recommended Posts

amc VIP   
amc

Das ist schon interessant - daraus "Ende des Klimawandels in Sicht" zu texten ist allerdings mehr als haarsträubend. 

 

Einmal abgesehen davon daß es vom Labor zum industriellen Einsatz immer noch ein langer Weg ist - folgende Punkte stehen - unter anderem - noch empfindlich im Weg:

 

1) Man schickt eben nicht einfach CO2 und Wasser unter Anwendung von Strom durch die Katalysatoren schickt und am Ende kommt dann Ethanol heraus. Sondern ca. 65%. Der Rest ist ein Sammelsurium das man erst einmal darauf untersuchen muss wie man in einem industriellen Prozess damit umgeht. 

 

2) Man braucht erst einmal reines CO2. Am ehesten könnte man die Technologie vielleicht mit einem einem Kraftwerk kombinieren, das Kohle oder Gas verbrennt. Oder man müsste untersuchen ob das ganze auch funktioniert wenn man Umgebungsluft verwendet - aber selbst wenn die Reaktion dann funktioniert wird vermutlich ein noch viel bunterer Cocktail an Verbindungen herausfallen.

 

3) Der Gesamtprozess ist sehr ineffizient (die Rede ist von 20%, darin ist aber die Energie für die CO2-Extraktion soweit ich verstanden habe noch nicht enthalten, ebenso nicht der industrielle Umgang mit den "Abfallprodukten") und auch von den Forschern selbst nur so positioniert, daß es denkbar ist, damit überschüssige Energie aus erneuerbaren Energien zu verballern. Oder als Alternative zur Ethanolproduktion die nicht zu Verbrennungszwecken dient wo man ja nur relativ zum bisher fälligen Energieeinsatz konkurrenzfähig sein muss.

 

Es kann gut sein daß daraus in 10-20 Jahren eine sehr schöne Lösung wird um Gas- und Kohlekraftwerke einigermaßen CO2-neutral zu gestalten. Alles andere ist aber soweit ich das Konzept verstanden habe noch reine Spekulation...

 

 

  • Gefällt mir 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Thorsten0815 CO   
Thorsten0815

@amc Ich stimme Dir hier bezüglich Deiner Aussagen und insbesondere des Titel völlig zu, gehe aber noch einen Schritt weiter und behaupte das die Energie der Sonne und deren Schwankungen über die Jahre deutlich mehr Einfluss auf die Temperatur auf diesem Planeten hat als die aktuell ohnehin geringe Konzentration von CO2 in der Atmosphäre (in langfristigen Messungen).

 

In die Luft diverser Gewächshäuser wird ja mittlerweile extra CO2 zugeführt um das Pflanzenwachstum zu fördern. Im Gegensatz zu uns Menschen brauchen die das ja, wie wir schon in der Schule gelernt haben.

 

Das ist aber eine ganz andere Diskussion und OT. :D

 

Interessant ist einfach für mich einfach, dass der Mensch aus jedem Mi**t noch etwas machen könnte was er als Energieträger nutzen kann. Von daher mach ich mir für die Zukunft nur die eine Sorge, dass zu wenig in Forschung investiert wird, die nicht den Klimawandel im Titel trägt, sondern z.B. einfach nur mal "alternative Energiegewinnung" oder so etwas ins Zentrum der Forschung stellt.

bearbeitet von Thorsten0815

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
planktom VIP   
planktom
vor 4 Minuten schrieb Thorsten0815:

Interessant ist einfach für mich einfach, dass der Mensch aus jedem Mi**t noch etwas machen könnte was er als Energieträger nutzen kann

jo...wer erinnert sich nicht an die damalige schlagzeile einer landesweit bekannten zeitung?

katzensprit.jpg

  • Gefällt mir 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Jarama VIP CO   
Jarama
vor 5 Stunden schrieb Thorsten0815:

Wie wäre es mit Kohlenstoffdioxid als Kraftstoff?

http://clixoom.de/ende-des-klimawandels-in-sicht/6472

Und dann die Brennstoffzellen damit arbeiten lassen?

 

 

Die katalytische Umkehrung der Verbrennungsreaktion benötigt den Einsatz von Energie, nämlich mindestens so viel, wie bei der Verbrennungsreaktion frei wird.

 

Deshalb wird es auch nur als Speichermedium für überschüssige elektrische Energie aus Wind etc. angesehen. Und macht da durchaus Sinn.

 

Konventionelle Kraftwerke können mit dieser Technologie nicht "CO2 emissionsfrei" gemacht werden. Im theoretischen Idealfall (und unter Nichtberücksichtigung von Entropie) würde die "CO2 Reinigung" der Abgase genausoviel elektrische Energie verbrauchen, wie das Kraftwerk durch Verbrennug von Kohle, Öl oder Gas erzeugt (Brennwerteffekte mal als gegenüber anderen Fehlern aus vorstehender theoretischer Annahme ausgeklammert).

 

Also wer schon Hoffnung auf eine Nachfolgetechnologie zur kalten Fusion gehegt hat, sorry, auch das würde nix ... :D

bearbeitet von Jarama
  • Gefällt mir 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Thorsten0815 CO   
Thorsten0815
vor einer Stunde schrieb Jarama:

Die katalytische Umkehrung der Verbrennungsreaktion benötigt den Einsatz von Energie, nämlich mindestens so viel, wie bei der Verbrennungsreaktion frei wird.

Und da war er wieder: Der Hacken an der Sache! :D

Das denen das nicht in der Forschung aufgefallen ist...... O:-) 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
BMWUser5   
BMWUser5
BMWUser5   
BMWUser5

 

 

https://www.qualcomm.com/news/onq/2017/05/18/wireless-dynamic-ev-charging-evolution-qualcomm-halo

 

"Qualcomm demonstrated their technology on 100 meters of road in France that can charge electric vehicles at up to 20 kW while they are driving on the road."

 

qc_evolutionofroads_onq_4a.gif?w=1400&h=

 

Honda's Ansatz:

Zitat

The infrastructure cost is the main barrier when it comes to this technology, but maybe Honda will be offering solutions to the problem with this new system they are developing. They claim that the system that they developed and tested for the study “enables dynamic charging with a charging power of 180 kW (DC 600 V, 300 A) while driving at a vehicle speed of 155 km/h (96 mph).”

 

  • Gefällt mir 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Thorsten0815 CO   
Thorsten0815

Diese Idee hat mir schon immer gefallen, zumal im gleichen Arbeitsschritt auch gleich ein Leitsystem zum autonomen Fahren verlegt werden kann. Das ganze erst mal nur auf den absoluten Hauptverkehrsstrassen und dann sukzessiv in allen neu gebauten Straßen. Das müsste als Paket entwickelt und vermarktet werden.

 

Nachteile:

  • Der schlechte Wirkungsgrad
  • Die fehlende Pufferung des Stromnetzes durch die Autobatterie
  • Fehlende Erfahrung mit den möglichen Nebenwirkungen der doch recht hohen Induktionsstrahlung auf Mensch, Maschine und Umwelt
  • Hohe, industrielle Standardisierung notwendig und dadurch die Gefahr von Monopolen und fehlender Innovation
  • Länderübergreifende Abstimmung notwendig, sonst kommt's wieder zum gleichen Problem wie mit der unterschiedlichen Schienenbreite bei der Bahn ;) 

 

Vorteile:

  • Einfache Nutzung von eMobilität im Alltag (Ladezeiten, Ladestationen, usw.)
  • Sicheres Leitsystem zum autonomen Fahren und weniger Technik und Rechenleistung im Fahrzeug notwendig
  • Mit heutigem, technologischen Stand schon 100% Zielerreichung möglich

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
BMWUser5   
BMWUser5

Was auch noch ganz interessant ist, zwar nicht direkt mit BEV's in Verbindung zu bringen, ist die erste Solarstraße (Ende 2016) in Frankreich.

 

Zitat

A 1km (0.6-mile) route in the small village of Tourouvre-au-Perche covered with 2,800 sq m of electricity-generating panels, was inaugurated on Thursday by the ecology minister, Ségolène Royal. It cost €5m (£4.2m) to construct and will be used by about 2,000 motorists a day.

 

GettyImages_630410758.0.jpeg

 

Nachteile:

  • flache Solarmodule sind weniger effektiv als angestellte/angewinkelte Module 
    • ca. um den Faktor 30%
  • teuerer als die traditionellen Module

Erste Fahrradsolarstraße (2014) in den Niederlanden:

Zitat

The solar cycle path near Amsterdam could generate enough electricity to power three houses.

 

http://www.wattwaybycolas.com

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Thorsten0815 CO   
Thorsten0815

Diese Idee hatte mich bis jetzt nicht begeistern können. Ich denke da so an:

  • Haftung der Reifen
  • Fahrgeräusche
  • Mechanische Belastung und Haltbarkeit
  • Notwendige Reinigung
  • Lichtspiegelung

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
JoeFerrari   
JoeFerrari

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/elektromobilitaet-der-durchbruch-kommt-2022-a-1166688.html

 

"Zukunft des Autos "2026 kommt das Aus für den Verbrennungsmotor"

 

Das E-Auto wird sich durchsetzen - davon sind fast alle in Politik und Wirtschaft überzeugt. Nur wann? Ein deutscher Physiker hat berechnet, wann die letzten Benziner und Diesel verschwinden."

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
amc VIP   
amc

Ein deutscher Physiker hat mit den Mitteln die jedem Abiturienten zur Verfügung stehen berechnet was passiert wenn man an die bisherigen Absatzzahlen eine Wachstumsfunktion anlegt. Das ist der Kram, den die Beratungsbranche seit Jahren veranstaltet. 

 

Komischerweise machen die das nicht wenn sie Businesspläne von Unternehmensgründern bewerten müssen. Vielleicht liegt es ja daran, daß das alles besonders deterministisch wirkt wenn wenn man fest dran glaubt?

 

Solche Berechnungen funktionieren unter der Prämisse daß es keine externen Faktoren gibt. Gibt es aber oft, und beim Produktabsatz ganz besonders. Solche Wachstumskurven kann man an ganz viele Innovationen anlegen die mal vielsprechend gestartet und dann versandet sind. Nur weil ich 2% der Kunden überzeugen kann heisst das noch lange nicht daß ich die restlichen 98% auch überzeugen kann wenn ich nur hartnäckig bin und besser werde. Das fängt im konkreten Fall schon damit an daß es eine ganz andere Frage ist, ob ich Kunden mit Eigenheim und Garage überzeuge oder die Straßenparker.

 

Die eigentliche Frage ist immer noch dieselbe: können (und wenn ja bis wenn) die Batterien so günstig werden daß sie zumindest in Schlagdistanz zu Verbrenner-Konzepten kommen? Diese Frage beantwortet sich nicht mit Absatzwachstumsfunktionen, sondern mit einem Blick darauf was für die nächsten 10 Jahre so in der Pipeline ist. 

 

Ob es so kommt oder nicht wird sich zeigen, aber die Antwort wird nicht durch eine Wachstumsfunktion geliefert. Die Begründungen in dem Artikel sind Quatsch.

  • Gefällt mir 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Thorsten0815 CO   
Thorsten0815

Jeder schreibt und berechnet sich die Zukunft halt so wie er will (bezogen auf den Artikel).

Papier war schon immer geduldig. O:-) 

 

Versandet sind schon viele Ideen und Andere überraschen.

Schauen wir mal was die Zukunft bringt. Hier spielen viele Faktoren aus Wirtschaft und Gesellschaft mit rein.

 

Festhalten lässt sich aus meiner Sicht aber auch, dass je grösser die Neuinvestition in neue Technologien ist, desto langsamer geschieht ein Wandel. Z.B. werden neue, sparsame Techniken bei Flugzeugen zwanzig und mehr Jahre brauchen. Oder bei z.B. Schiffen. Kleine, nützliche Dinge wie z.B. Handy, Computer, usw. werden schneller ersetzt und kommen schneller bei der Bevölkerung an.

 

Ich bin positiv zum Elektroauto eingestellt, auch wenn es nicht so rentabel für die Industrie und Werkstätten und Petrochemie ist.  

Ich freue mich im November hoffentlich den Microlino für Fahrten in die Stadt bestellen zu können. Reserviert habe ich schon seit Genf.

 

In der Schweiz sehe ich immer mehr und mehr Elektroautos bei meinen täglichen Fahrten.

Gerade im Berufsverkehr. 

  • Gefällt mir 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
amc VIP   
amc

Ein Elektrofahrzeug für den Nahbereich ist bei uns auch schon länger auf dem Radar, so ist es nicht. Dafür ist es ja ideal, dort spielt es alle Vorteile aus, und der Verbrenner kann wirklich nur mit Kosten (und teilweise Komfort) punkten.

 

Was die Größe der Investition angeht - natürlich, zumal das Auto zwar die kleinere Investition als das Flugzeug ist, aber in diesem Fall auch noch eine Infrastrukturinvestition braucht - insofern dem Flugzeugbeispiel vielleicht gar nicht weit entfernt.

 

Wenn man die Zahlen des Artikels nimmt, sollen 2022 10% der Weltproduktion rein elektrisch sein. Das ist schon eine mutige Voraussage, wenn man die Aktivitäten bzgl. Massenmarktmodellen anschaut, aber vielleicht denkbar wenn alle voll "committed" sind. 2026 aber 100% der Weltproduktion - das ist schon produktionslogistisch ziemlich gaga. Da wäre auch interessant was Rohstoffexperten zu dieser Zeitleiste sagen.

 

  • Gefällt mir 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
JoeFerrari   
JoeFerrari

Die 10% in rund 5Jahren halte ich persönlich für durchaus realistisch, sofern man China mit einberechnet.

Die Frage ist nur ob die europäischen OEMs dann noch dabei sind.

 

Bei den Rohstoffen könnte es interessant werden, zumal gerade Kobalt in politisch nicht gerade stabilen Regionen gefördert wird.

Das exponentielle Wachstum zeigt sich mehr oder weniger durchaus bei vielen Technologien. Und je mehr Menschen umsteigen, desto mehr überlegen auch, ob es sich noch rechnet bei der alten Technologie zu bleiben. Schließlich wollen die meisten ihr Auto ja einer bestimmten Dauer auch wieder verkaufen.

 

Was nutzt es z.B. im Jahre 2021/2022 noch einen Verbrenner zu kaufen, wenn ich davon ausgehen muss fünf Jahre Später den Wagen nur mit überdurchschnittlich hohem Wertverlust abstossen zu können?

 

Wir sehen das doch in milder Form jetzt schon beim Diesel. Der Peak ist überschritten und die Talfahrt beschleunigt sich dann rasch von selbst.

 

Beim Kameramarkt stellt man ähnliches fest. Die DSLR ist im Massenmarkt auf dem Rückzug und selbst die Spiegellosen haben möglicherweise ihren Peak schon erreicht. Sicherlich professionelle Bereich ausgenommen.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
erictrav   
erictrav

Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
mASTER_T   
mASTER_T
vor 9 Stunden schrieb JoeFerrari:

... Und je mehr Menschen umsteigen, desto mehr überlegen auch, ob es sich noch rechnet bei der alten Technologie zu bleiben. Schließlich wollen die meisten ihr Auto ja einer bestimmten Dauer auch wieder verkaufen....

 

Nur das ich den zeitlichen Zusammenhang richtig verstehen kann, meinst du mit alter Technologie den 1837 eingeführten Elektromotor oder den seit 1877 verwendeten Ottomotor? Da neu ja in der Regel bedeutet das etwas neuer als das Ältere ist :D .

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
guzzi97   
guzzi97

.. Oslo  rät davon ab, in naher Zukunft E-Autos zu kaufen, weil..

 zu wenig Ladesäulen in der Stadt, denn, ca. 50.tsd E-Fahrzeuge stehen "nur"  1.300 Ladesäulen

zur Verfügung.

Die Stadt ist ja bemüht ca. 250 Säulen pro Jahr zu bauen, aber da 60% der Bewohner in Mietwohnung wohnen,

kann das etwas länger dauern, bis die STadt "Verbrenner frei" wird.. ;)

 

Mein Reden, ein E-Auto ist schnell gekauft, aber wie ist es mit der Infrastruktur, vor allem, was machen die, die

kein passendes Gründstück haben ?

 

Btw. wieso setzt mann eigentlich nicht auf Wasserstoff Fahrzeuge.. ?

 

Das tanken dauert kaum länger als beim Verbrenner, die Reichweite ist recht akzeptabel und ich schone

zudem die Kohlekraftwerke :D:D

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
JoeFerrari   
JoeFerrari

H2:

Funktioniert grundsätzlich aber:

* Infrastruktur für Tankstellen noch deutlich teurer

* Nur (im ökologischen Sinne) sinnvoll, wenn er per Elektrolyse aus Windkraft erzeugt wird

* Batterien / Speichermodule erfahren heute schon einen typischen, starken Preisverfall, d.h. der Preisvorteil ist zumindest bei PKW und leichten NFZ kaum aufzuholen

 

Vorteil:

Energie lässt sich mittels P2x (power to Gas, power to liquid) längerfristig speichern -> Energie von energiereichen Zeiten in energiearme verschieben (Stichwort Dunkelflaute)

H2 eignet sich eher als ein Lösungsweg für schwere NFZ (neben Oberleitungen, syntethischen Kraftstoffen), Schiffen und Flugzeugen

 

Man muss sehen wie sich das Thema in den 20ern weiterentwickeln wird.

 

Im Moment wird dem H2 Auto im PKW-Bereich aber kaum noch (Markt-)Chancen eingeräumt (Stand gestern - Aussage auf einer Systemtransformationskonferenz - Prof. Töpfer u.a.).

 

H2 kann aber in ganz anderen Industriesektoren eine neue Rolle spielen (z.B. der Chemischen Industrie).

 

Meine Lösung (wohl dem der ein eigenes Haus hat - ansonsten bisher in Deutschland im Mietobjekt oder auch in ETWs nicht leicht umzusetzen, wenn nicht alle mitspielen...)

 

 

EVE Mini Quer.jpg

bearbeitet von JoeFerrari
  • Gefällt mir 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Erstelle ganz leicht ein neues kostenloses Benutzerkonto.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Bereits Mitglied? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden


  • Ähnliche Themen

    • vw-fahrer
      Von vw-fahrer
      Soll ab 2018 verkauft werden, ein paar Infos:
       
      - 40 kWh Akku
      - 270 km Reichweite
      - Ladezeit 6-7 Stunden
      - 46 kg leichter als das Original 
      - 0-100 km/h = 5,5 Sekunden
       








       
       
      Quelle https://heise.de/-3824300
       
      Gruß - Stefan
    • sstaiger
      Von sstaiger
      Sicher nicht Sportwagen, aber öko, ich bin grad eh' auf dem Panda-Trip und wusse nicht wo sonst hin damit:
      Hat jemand von Euch dieses Fahrzeug schon mal gesehen / gefahren?
       
      https://de.wikipedia.org/wiki/Fiat_Panda#Panda_Elettra
       
      Stelle ich mir lustig vor als Stadtwägelchen + Vollelektrisch + bald Oldtimer. Technisch sicherlich eine Herausforderung, aber Batterien sollte man gegen viel Geld ja besorgen können.
       
      @kkswiss @F40org
    • rudifink
      Von rudifink
      Gerade habe ich den Bericht über Elektroautos in Carpassion gelesen http://www.carpassion.com/magazin/elektroautos-sind-sie-wirklich-nachhaltig-3474
       
      Es ist doch so, dass diese Autos keinesfalls nachhaltiger sind. Das haben viele nur noch nicht begriffen. Und wenn ich 100.000 km. fahren muss, damit ich mit dem Elektro Auto auf Plus Minus Null komme, ist das doch ein Witz. Wie steht Ihr dem Elektro Auto gegenüber? Oder ist der Bericht zu eingenommen?
    • Jarama
      Von Jarama
      Dann berichte ich mal hier von meinem bisherigen Eindruck dieses Vehikels.
       
      Gebraucht gekauft, für 27,5 T€. 1 Jahr alt und etwas über 4.000 km gelaufen. Listenneupreis über 42 T€. Zustand wie neu. Die Standardbatterie.
       
      Das Fahren ist schon interessant, einerseits praktisch geräuschlos bzw. nur mit Abrollgeräuschen. Andererseits wirklich spurtstark, die angegebenen 7,2 s auf 100 km/h nehme ich bedenkenlos ab. Die Reichweite in der Praxis dürfte bei mir so im Bereich 120-130 km liegen, jedenfalls bei den Temperaturen der letzten 2 Wochen. Wenn es wärmer wird, dürfte die Reichweite bissl höher sein.
       
      Gewöhnungsbedürftig (geht aber schnell) ist die starke Verzögerung,wenn man vom "Gas" geht. Man benötigt im normalen Betrieb fast nie die Bremse, wenn man dem Vordermann nicht gerade an der Stoßstange klebt. Ich muss noch heraus finden, ob die Bremsleuchten angehen, wenn man den rechten Fuß lupft. Falls nicht, wäre das m.E. nicht ungefährlich.
       
      Interessant ist, dass Stadtfahrt und/oder Stau den Verbrauch sinken läßt, während konstante Autobahnfahrt (Avus/Stadtring) einen eher hohen Verbrauch bewirkt. Also genau umgekehrt, wie ein Verbrenner. Der "Sparfuchs" sehnt also Stau herbei .
       
      Die Verarbeitung macht außen wie innen einen guten Eindruck, wobei die Innenverkleidungen teilweise etwas "billig" wirken. Auch gibt es gelegentlich und auf schlechtem Straßenpflaster Rappelgeräusche, die ich noch versuchen werde abzustellen.
       
      Das Türkonzept (hinten gegenläufig bzw. "Selbstmördertüren") ist interessant, aber nicht wirklich praktisch. Wenn seitlich nicht viel Raum ist, beispielsweise in einem Parkhaus, ists sogar total unpraktisch, ein Passagier hätte Mühe, sich zwischen den Rahmen der beiden nur wenig geöffneten Türen hindurch zu quetschen.
       
      Der Kofferraum vorne fasst nicht allzu viel, wenn man Ladekabel, Verbandskasten, Warndreieck und noch die eine oder andere Kleinigkeit hinein tut, ist es voll. Der hintere Kofferraum ist demgegenüber gut nutzbar und die Rückbank ist ja auch geteilt umklappbar. Da passt dann schon einiges rein.
       
      Die Bedienung auch der Mäusekinos ist durchaus intuitiv, die Bedienungsanleitung vergleichsweise unstrukturiert und kompliziert in der Darstellung. Ich habe selbige rein auch Neugier mal durchgelesen, man findet sich aber auch ohne diese Anleitung flott zurecht.
       
      Das Aufladen geht über Nacht an einer normalen Schuko Steckdose. Schnellladen habe ich noch nicht probiert und werde dies auch nur im Notfall tun. Einerseits weil dies die Batterie stärker belastet.Andererseits, weil beispielsweise Gleichstrom-Laden an einer öffentlichen Ladestation schnell ein Mehrfaches kostet, als wenn man einen Verbrenner für die gleiche Fahrstrecke betanken würde .
       
      Der Durchschnittsverbrauch bei meinem persönlichen "Zyklus" liegt so bei 13 kWh / 100 km, so dass die Stromkosten sich im Bereich von 3,90 € pro 100 km bewegen dürften. Also gut 1/3 der Treibstoffkosten meines Alltags-GLK. Hört sich viel an, macht aber über das Jahr eine Ersparnis von "nur" rund 1000,-- € aus, bei 15.000 km / Jahr.
       
      Der Wertverlust für mein Fahrzeug, im ersten Jahr (also bis zu meinem Kauf) errechnet sich zu ca. 3,70 € pro gefahrenem Kilometer , das ist wirklich heftig!
       
      Steuer ist keine zu entrichten, bzw. der Steuerbescheid teilt mit, ich müsse 50,-- € zahlen, erstmalig allerdings erst in 2026 .
       
      Insgesamt erscheint mir ein Neuwagenkauf eines i3 rein unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten völlig unsinnig, und zwar selbst wenn man Fördergelder dafür beantragen kann (4.000,-- € glaube ich, dürfte nur für Neuwagen gelten).
       
      Umwelttechnisch macht es nur dann Sinn, wenn der "richtige" (= "saubere") Strom bezogen wird. Aus meiner heimischen Steckdose kommt ohnehin nur bester Brandenburgischer Windstrom , so dass es sich wirklich um ein zero-emission Betrieb handelt.
       
      Vom Fahren her wirklich angenehm und bequem, gerade im Alltag zum und vom Büro, daran kann ich mich gewöhnen. Bedenken, dass man im Winter mit dicker Jacke und Handschuhen bibbernd darin sitzen muss, sind nicht gerechtfertigt. Aber wer auch größere Strecken mal zurücklegen möchte, kommt um ein "normales" Auto nicht herum, sei es als Zweit- oder Erstwagen, sei es zur Miete bei Bedarf. Was den Kostenaspekt nochmals erheblich verschärft.
       
      Das Datenthema wird ja schon separat diskutiert, so dass ich darauf verweise. Meine disbezüglichen Aktivitäten werde ich dort dann berichten.
       
      Mein Resume: Durchaus bedenkenswert, angenehm und alltagstauglich, jedoch als Neuwagen zu teuer, wenn man versuchen will die Sache auch nur ansatzweise wirtschaftlich zu betrachten, Förderung hin oder her. So wie es derzeit aussieht, werde ich den Wagen auch auf Dauer behalten wollen, vorausgesetzt das Datenthema endet in meinem Sinne (echte/vollständige Deaktivierung der internen SIM oder problemloser Betrieb mit aus der TCB ausgestöpselter Antenne). Gelingt letzteres dagegen nicht, werde ich den Wagen wieder verkaufen.

×