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Erny

Bentley Mulsanne

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brobox   
brobox
Nun ja, eher wenige. Der Green Label wurde ja dann sehr schnell eingestellt.

Ich würde es noch drastischer formulieren, er war ab Rückkehr des 6 3/4 Liters nahezu unverkäuflich. Mit kompakten Trieblingen können Bentley-Fahrer anscheinend nichts anfangen.

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Markus Berzborn   
Markus Berzborn

Ich denke, das war vor allem eine Traditions- und Imagesache.

Der Motor des Green Label war halt von BMW, das kam nicht gut an.

Gruß,

Markus

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brobox   
brobox

Freiwillig Stoff statt Leder? In einem Bentley???

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hugoservatius   
hugoservatius
Freiwillig Stoff statt Leder? In einem Bentley???

... na klar, mit leder bezieht man eigentlich nur die sitze, auf denen das personal sitzt. ist leichter zu reinigen.

in einer "formal-limousine" sind die vordersitze mit leder bezogen und die rückbank ist mit "west-of-england-cloth" bezogen.

es gibt einige corniches coupés, carmargues und continentals mit stoffsitzen, ich finde das extrem cool.

genauso fand ich die dezent karierten stoffsitze im bmw m5 in den achtzigern sehr schön, von den karo- und pepitastoffen in den frühen elfern ganz zu schweigen.

ist allerdings dann die höhere form des understatements...

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brobox   
brobox

Mir ist bekannt dass RR Phantom V/VI oder Daimler DS 420 öfters aus den von dir genannten Gründen hinten Stoff hatten. Was mir aber nicht einleuchtet ist das Hygieneproblem. Aus diesem Grund hat RR und Bentley doch lange Zeit auf ein Lederlenkrad verzichtet. Und dann Stoff mit Milben drin, ich weiss nicht...

bearbeitet von brobox

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superman   
superman
Ich denke, das war vor allem eine Traditions- und Imagesache.

Der Motor des Green Label war halt von BMW, das kam nicht gut an.

Gruß,

Markus

Lieber BMW als Chrysler.

Ich glaube die Absetzung des "kompakten" Motors lag nicht (nur) an den konservativen Bentley Kunden: VW soll in seine Autos Motoren von BMW einbauen? Nach dem "Motto unsere Motoren sind viel zu schlecht für den Bentley, deswegen kaufen wir sie von BMW." Welcher Automobilkonzern kann sich so eine Ruf leisten? Dass es mit dem Green Label nicht weitergehen konnte war vorherzusehen. Und Ein VW-Motor würde den Bentley Fahrer zuweit gehen. Also musste die gute alte Maschine wieder her. Und mit dem subjektiv kaum wahrzunehmenden kleinen Presiunterschied war es nicht schwer den Green Label dem Kunden abspenstig zu machen.

Die 4,4 Liter maschine war meiner Meinung nach in jeder Hinsicht die bessere Wahl, durch das deutlich geringere Gewicht war es ökonomisch gesehen deutlich "erträglicher", und was die Beschleunigung angeht brauchte er sich hinter dem Red Label kaum zu verstecken.

bearbeitet von superman

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Markus Berzborn   
Markus Berzborn

Nun ja, wir sprechen hier immerhin über 300 Nm an zusätzlichem Drehmoment.

Das wiegt die 200 kg Mehrgewicht locker auf.

Fakt ist aber wirklich, dass den Green Label kaum ein Kunde mehr wollte. Er wurde ja eine Zeit lang parallel angeboten.

Das ökonomische Argument sollte ein Witz sein, oder?

Und was soll Chrysler in dem Zusammenhang? Eine Anspielung auf Bristol?

Gruß,

Markus

bearbeitet von Markus Berzborn

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superman   
superman

Fakt ist aber wirklich, dass den Green Label kaum ein Kunde mehr wollte. Er wurde ja eine Zeit lang parallel angeboten.

Das ökonomische Argument sollte ein Witz sein, oder?

Gruß,

Markus

Kein Wunder, wer bereit ist für ein Auto 444.000 DM zu bezahlen, für den spielen 7000 DM keine so große Rolle.

Das mit der Wirtschaftlichkeit ist kein Witz, 8 - 10 Liter Mehrverbrauch, wie gesagt nicht nur Multimillionäre haben einen Arnage gegönnt.

...aber ich lass mich gerne eines Besseren belehren, vielleicht fährst du ja auch einen Red Label.

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Markus Berzborn   
Markus Berzborn

Kennst Du denn einen Bentley-Fahrer, der sich über den Verbrauch beklagt hat?

Ich meine jetzt von den Neuwagenkäufern, keine Zweit- oder Drittbesitzer.

Der beste Beweis ist doch der Erfolg des Red Label.

Letztlich entscheidet immer der Käufer. Und das hängt natürlich auch vom Zeitgeist ab. Nehmen wir an, Bentley würde den Continental GT jetzt zusätzlich mit einem sparsamen Turbodiesel anbieten. Würde die Mehrzahl der Kunden dem heute den Vorzug geben?

Ich weiß es nicht, wäre schon interessant festzustellen.

Gruß,

Markus

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hugoservatius   
hugoservatius
Und Ein VW-Motor würde den Bentley Fahrer zuweit gehen. Also musste die gute alte Maschine wieder her.

continantal gt und flying spur S I N D volkswagen, wenn auch phaetons.

mit vw-motor, vw-klimaanlage usw.

daß vw die bmw-motoren zügigst aus den bentleys heraus haben wollte, hatte einerseits mit dem image zu tun, andererseits mit den animositäten zwischen herrn piech und herrn pietschesrieder, der vw den rolls-royce-kauf ja verhagelt hatte, da bmw die namensrechte an rr hatte und auf diesen beharrte, ansonsten hätte bmw keine motoren mehr für bentley geliefert und piech hätte geraume zeit keinen bentley anbieten können.

seine kleine rache war dann das lancieren des letzten corniche auf basis des bentley azure kurz vor dem übergang von rr auf bmw, dann mußte bmw wiederum motoren von bentley kaufen, um das modell noch einige zeit produzieren zu können.

übrigens meiner meinung nach ein wirklich grottenhäßlicher wagen, hier in berlin fährt ein stadtbekannter, stark gealterter "playboy" von ca. 80 jahren in einem ziemlich ungepflegten, schwarzen corniche herum, kein schöner anblick.

sein silver seraph sieht auch nicht besser aus, besonders gemein sind in beiden autos die fußmatten aus verchromten warzenblech...

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Markus Berzborn   
Markus Berzborn

Das wird wohl der Herr Eden sein, vermute ich mal.

Den letzten Corniche finde ich aber gar nicht so schlecht, jedenfalls eleganter als den aktuellen Phantom Drophead.

Am besten gefallen mir die ganz frühen Mulliner Park Ward Dropheads.

Gruß,

Markus

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hugoservatius   
hugoservatius

... das ist er.

mit weißen jeans, weißen slippern und weißem hemd bis zum bauchnabel geöffnet.

und einer eben mal volljährigen und dafür umso vollbusigeren blondine.

aber zum auto:

ich finde, daß der kühlergrill nicht zum rest paßt, außerdem sehen die dinger immer so amerikanisch aus, mit mayonaisefarbenen sitzen und chromfelgen.

ich muß mal ein photo von herrn e.'s corniche machen...

der alte corniche ist und bleibt dagegen ungeschlagen, eines der schönsten autos der welt.

gruß, hs.

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superman   
superman

irhgendwas stimmt hier bei carpassion nicht.

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superman   
superman
Kennst Du denn einen Bentley-Fahrer, der sich über den Verbrauch beklagt hat?

Ich meine jetzt von den Neuwagenkäufern, keine Zweit- oder Drittbesitzer.

Der beste Beweis ist doch der Erfolg des Red Label.

Letztlich entscheidet immer der Käufer. Und das hängt natürlich auch vom Zeitgeist ab. Nehmen wir an, Bentley würde den Continental GT jetzt zusätzlich mit einem sparsamen Turbodiesel anbieten. Würde die Mehrzahl der Kunden dem heute den Vorzug geben?

Ich weiß es nicht, wäre schon interessant festzustellen.

Gruß,

Markus

ich muss zugeben, von neuwagenkäufern nicht...

P.S.

der silver seraph ist der schönste rr überhaupt

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hugoservatius   
hugoservatius

P.S.

der silver seraph ist der schönste rr überhaupt

so unterschiedlich können geschmäcker sein!

ich fand ihn immer ziemlich seltsam, im gegensatz zum arnage.

und überhaupt, ein rolls mit bmw-motor...

ich muß allerdings zugeben, daß ich immer einen bentley vorziehen würde, nicht erst seit die marke so erfolgreich ist, mein patenonkel fuhr bis zu seinem tod anfang der siebziger jahre einen wundervoll patinierten bentley mk VI mit eleganten rostblasen an den radausschnitten, ich habe dieses auto geliebt, er hat mich frühzeitig gelehrt, daß man keinen rolls fährt.

zum thema bentley cabriolets:

post-67079-14435329605878_thumb.jpg

post-67079-14435329608029_thumb.jpg

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Markus Berzborn   
Markus Berzborn

Ich finde, bei neueren Rolls-Royce hängt es auch sehr stark von der Farbkombination und einigen Details ab, ob sie elegant oder aufdringlich wirken.

Der Silver Seraph mit langem Radstand - also Park Ward - gefällt mir eigentlich ganz gut.

Gruß,

Markus

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Ferrarinarr   
Ferrarinarr

Nun ja, ich oute mich dann auch mal als Seraph-Fan:) Arnage-Fan bin ich ja sowieso...

Sicher war der Motor für den Wagen unglücklich gewählt, aber die Form aus der Feder von Graham Hull hat mir doch sehr gefallen.

Es war auch der erste und einzige Royce, in dem ich je gesessen bin. Der Wagen war nachtblau mit beigem Leder:-))! Das mir das sehr gefallen hat, brauche ich sicher nicht extra zu sagen:lol:

Ich hätte mir für das Auto nur den alten eckigen handgehämmerten Kühler (wie beim Spirit) gewünscht, da dieser - wie ich finde - einen guten Gegenpol zum insgesamt rundlichen Stil der Karosse dargestellt hätte.

Als Motor hätte ich mir eine gezähmte Version des McLaren-Motors aus dem F 1 vorstellen können, halt einen mit den Zylinderköpfen vom BMW 750 i, aber dem Hubraum vom Mac. Als eine Art Liebesgabe von BMW...

Diesen Motor hätte ich in erster Linie auf bulliges Drehmoment und Laufruhe getrimmt, nicht so sehr auf Leistung. Dann hätte Royce sich auch bei der Leistungs- und Drehmomentangabe wieder wie vordem auf "adequate" beschränken können:)

Gruß,

Philipp

P. S.: Noch schauderhafter wäre der Wagen dieses Herrn aus Berlin in gallegrün...wurks!

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brobox   
brobox

Den Fans des ersten Corniche in all seinen Varianten kann ich nur beipflichten. Der dezente Hüftschwung war damals ein Wagnis, aber erst er gibt dem Auto das gewisse Etwas. Es gab auch einen "Gegenentwurf" von James Young, wenn man sich den ansieht sieht man sofort wie leicht der Corniche ein extrem biederer Geselle hätte werden können.

featured-rolls-royce-james-young.jpg

bearbeitet von brobox

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Ferrarinarr   
Ferrarinarr

@ Ja, das stimmt, aber hatte nicht der Cloud auch schon einen - sogar gewaltigen - Hüftschwung?:)

Ich nehme an, daß Bill Allen, der den Corniche (bzw. den Silver Shadow Two Door Saloon bzw. Drophead, wie der Corniche vor 1971 hieß) schuf, an die Designtradition des von John P. Blatchley gezeichneten Cloud anknüpfte.

Allen war lange Zeit Blatchleys Assistent gewesen und hatte unter dessen Ägide den Corniche geschaffen, nachdem sich sein Chef mit der Firmenleitung immer mehr zerstritten hatte.

Gruß,

Philipp

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Markus Berzborn   
Markus Berzborn

Ja, Blatchley hatte einfach die Nase voll, verließ 1969 eines Tages still und leise das Firmengebäude und ward fortan nicht mehr gesehen. :)

Er ist übrigens letzes Jahr gestorben, im Alter von 94 Jahren.

Gruß,

Markus

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brobox   
brobox

Bis in die 50er hinein war die hintere Rundung weniger Designelement sondern eher die logische Fortsetzung der bis zur Einführung der Pontonform angesetzten statt integrierten Kotflügel. Anfang bis Mitte der 60-er war aber eher Geradlinigkeit angesagt, siehe Mercedes Heckflosse, BMW Neue Klasse, Peugeot 404, Opel Rekord B. Erst dann wurde der Hüftschwung wieder Mode, siehe Rekord C, Consul/Granada I. Aber mit der Mode gehen, das war im Hause RR/Bentley immer so eine Sache, da meinte man drüber zu stehen.

Autofans können froh sein dass der Corniche so geworden ist wie er war. Nicht umsonst hat er die Limousine um viele Jahre überlebt. Und wer es geradlinig wollte konnte ja noch ein wenig sparen und dann den Camargue kaufen, das ist dann übrigens mein Lieblings-RR, allerdings in der späteren Ausführung ohne den übertriebenen Chrom unter den Seitenfenstern.

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Markus Berzborn   
Markus Berzborn

Wie meinst Du das mit den Seitenfenstern?

Gruß,

Markus

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brobox   
brobox

Ich meine die Chromleiste, die vor dem Seitenspiegel an der Windschutzscheibe startet und dann unter dem Türgriff bis zum Ende der C-Säule läuft. Späte Camargue hatten die nicht mehr

Rolls-Royce-Camargue-1985-1024x768-araba-resimleri-otomobil-resmi-duvar-kagidi-kagitlari-eski-yeni-ilk-en-son-resmi-arabalar-resimler-fotograflari.jpg

edit: lol, stelle gerade fest dass dieses Foto ein 85er Auto zeigt der die Chromleiste schon nicht mehr hat, aber da wo die helle Lichtreflektion ist läuft bei den frühen Autos eine Chromleiste lang, bei den späten ist dort nur noch eine Sicke im Blech.

bearbeitet von brobox

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Ferrarinarr   
Ferrarinarr
Ja, Blatchley hatte einfach die Nase voll, verließ 1969 eines Tages still und leise das Firmengebäude und ward fortan nicht mehr gesehen. :)

Er ist übrigens letzes Jahr gestorben, im Alter von 94 Jahren.

Gruß,

Markus

Ja, soweit ich weiß, gingen ihm die immer neuen Sicherheitsvorschriften gegen den Strich, die seine Genialität einschränkten (siehe die Armaturenbretter des Shadow nach 1969 im Vergleich zu vorher).

Weiterhin hatte er kurz zuvor durch den Tod seiner Eltern ein nicht unbeträchtliches Vermögen geerbt, so daß er sich zum Übertritt in den Vorruhestand entschließen konnte, ohne gleich der Gürtel extrem eng schnallen zu müssen:)

Gruß,

Philipp

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Markus Berzborn   
Markus Berzborn
Ich meine die Chromleiste, die vor dem Seitenspiegel an der Windschutzscheibe startet

Bist Du sicher, dass das baujahrbedingt ist? Wann wurde das denn geändert?

Gruß,

Markus

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