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JK

Dodge Ram Fahrbericht

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JK   
JK

Es ist doch etwas anders als in der Viper.

Ich schaue immer wieder nach links und rechts, fahre vorsichtig den Berg Richtung Ortsausgang runter.

Bei der Viper hatte ich fast Angst, hier würde ich es eher mit unbeholfen beschreiben.

Ich biege nach links auf die Bundesstraße und gebe einen Kickdown, es fängt an zu brummern und zu wummern, die Endrohre hämmern einen Sound heraus den jeder Autoliebhaber mögen muss.

Die 400PS drücken gut nach vorne, sogar besser als ich dachte, immerhin haben sie mit ca. 2,5 Tonnen Lebendgewicht zu tun. V8, 5,7L, Hemi.

RAM

Zuhause angekommen parke ich nicht auf der Straße, nimmt viel zu viel Platz weg. Auch nicht in der Garage: passt nicht. VOR der Garage! Dort wo sonst 2 Autos hinpassen ist nun voll.

Ich muss noch mal weg bevor Simon und Stefan (LittleMJ und S.Schnuse) ankommen.

Kaum bin ich weg, bekomme ich einen Anruf dass sie da seien. Als ich die Straße zu unserem Haus herunterfahre, erkenne ich in ihren Augen eine Art von schrecken und freude.

Simon meint, er hätte es sich ja denken können, dass ich mir was über das Wochenende besorge.

Die beiden werden eingeladen und los geht’s.

Das Fahren im Ram ist nach den ersten Kilometern Eingewöhnung ziemlich entspannt und locker. Das Fahrwerk ist typisch amerikanisch weich und schaukelt gemütlich hin und her.

Mal abgesehen von der Größe des Autos kann man den Ram fahren wie jedes andere Auto.

Die 400PS Maschine schiebt bis 80 richtig gut voran, danach ist sie etwas Träge. Bei 170 Km/h wird abgeregelt, ein deutlicher Ruck geht durch das Fahrzeug. Die Vmax lässt sich gut fahren und die linke Spur hat man quasi für sich alleine, enorm was für ein Überholprestige der Ram an den Tag legt.

In der Stadt lässt sich der Ram auch gut handhaben. Blicke zieht man jede Menge auf sich, jedoch kein Sportwagentypisches staunen, eher ein ungläubiger Blick der Mitmenschen. An der Ampel schauen die Fahrer neben einem prinzipiell erst nach links und dann nach oben.

Einige schütteln auch den Kopf vermutlich in dem Glauben ich würde einen Spitschlucker fahren, in solch schweren Zeiten.

Und damit haben sie auch recht, doch ich habe Spaß daran.

Den Ram kann man mit 16 Litern fahren, doch wehe man gibt etwas Gas, dann steht ganz schnell die 30 auf dem Bordcomputer. Aber wer sich so ein Auto kauf, sollte damit rechnen.

Einparken ist so eine Sache, immerhin ist der Ram wirklich riesig. Prinzipiell brauch man von der Länge her schon mal 2 Parkplätze. Beim Einkaufen in der Selgros benötige ich sogar 4, da Metallträger die Parklücken zusätzlich beengen. Bloß kein Scham, ich fahre Ram, ich darf das.

Rückwärts ausparken aus dieser Lücke ist unmöglich, es hat sich noch ein Auto neben mich gequetscht, also vorwärts raus und durch die Einbahnstraße, anders geht es nicht.

Auch ansonsten muss man beim Ausparken kreativ sein. Auf den McDonaldparklatz passe ich schon gar nicht, also nehmen wir den Parkplatz auf der anderen Straßenseite. Außgeparkt wird über die Wiese, den Bordstein und dann direkt auf die Straße. Ich fahre Ram, ich darf das.

Der Wendekreis ist zwar OK, doch immer wieder muss ich den Gehweg als Straßenverbreiterung nutzen.

Die Verarbeitung im Innenraum ist nicht der Hit, mit den deutschen Nobelherstellern kann der Ram definitiv nicht mithalten, doch durch die Laramie-Austattung ist es wirklich erstaunlich wohnlich. Es gibt viel Leder, Touchscreen, Alpine Anlage und und und.

Auch innen zeigt der Ram Größe. Die Mittelkonsole ist so groß, dass man fast einen Kühlschrank einbauen könnte. Apropos Kühlschrank, der Ram verfügt über eine 150V Steckdose, also wäre es gar nicht so abwägig einen Kühlschrank einzubauen. Hinten hat man unglaublich viel Platz, man braucht fast Funkgeräte und sich mit den hinteren Insassen zu unterhalten.

Die Entertainmenteinheit bietet neben dem Touchscreen (den man leider nur schlecht ablesen kann) noch weitere Spielereien. Neben einem USB Anschluss gibt es einen Aux Eingang und eine 25GB große Festplatte. Dass die Anlage hervorragend ist, muss ich wohl kaum erwähnen.

Eine unnötige aber irgendwie auch nette Spielerein ist der Schlüssel, mit ihm kann man den Ram Fernstarten. Er hupt 2 mal kurz und startet dann mit einem Grollen. Brauchen tut man das nicht, aber Spaß macht es auf jeden Fall.

Der Preis, zulassungsfertig ab Pliezhausen beträgt 41.000 Euro.

Fazit:

Auf alle Fälle ein Klasse Auto und wenn man einen Pickup/Geländewagen oder Ähnliches sucht, sollte man den Ram auf alle Fälle bedenken.

Für mich wäre er auf alle jede Fall eine Überlegung wert!

Die Bilder gibt es dort:

BILDER DES RAM

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TT Roadster Driver   
TT Roadster Driver

Super! Vielen Dank für deinen Bericht über den RAM!

Bei uns im Ort fährt auch oft einer, der Sound ist schon toll. Der hat übrigens hinten in silbernen Lettern "Daddys Toy" draufstehen. Finde ich super.8)

Gruß

Alex

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Mr.Toretto   
Mr.Toretto

Schöner Bericht Julian und super Fotos.

Ist schon ein echtes Monster das Ding, aber irgendwie ist er auch faszinierend.

Leider bekomme ich schon mit meinen Schlurren in Wiesbaden keinen Parkplatz, was soll dann mit so einem Ding erst werden? :-o

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