Jump to content
F40org

Wiesmänner hier bei carpassion.com

Empfohlene Beiträge

ts-bonn CO   
ts-bonn
welcome back @066

die toscana ist wirklich grandios, tsd. schöne straßen, guter wein und dolce vita an jeder ecke.... aber wie kann man denn da nur seinen wiesel zu hause stehen lassen?!? tztztz :-o

dann bist du im besitz eines ´ur´wiesmanns den man noch mit einem fiat schlüssel öffnet…schön.

wie ist deine erfahrung mit dem wiesel bei den sicherheitstrainings? Ich habe u.a. den beim adac auf dem nürburgring gemacht und hatte danach eine menge respekt vor schnellen kurven. der wiesel bracht lange bis er rausrutscht, aber wenn es dann mal passiert braucht man alle hände um ihn wieder in die spur zu bringen.

grüße #558

Sorry das ich jetzt erst antworte!

Doch ich hatte mich primär auf die IG konzentriert... .

Also zuerst einmal, ich habe mich natürlich ausgiebig bei dem armen kleinen Wiesel, also quasi dem wirklich Heimgebliebenen, ausgiebig und angemessen entschuldigt. hab ihn schön polieren lassen und neues Oel hat er auch bekommen :lol:.

Mmmmh, also die Toscanatour wäre mit dem kleinen noch traumhafter gewesen. Wir werden's bestimmt mal nachholen 8). Das Konsortium ist sich zumindest einig! 8)8)8) !

Also meine Fahrerfahrungen mit dem kurzem beim Sicherheitstraining sind ähnlich wie Deine. Er klebt und klebt und schwupp ist ACHTUNG angesagt. Technische Helferlein hat er ja keine. Außer Servolenkung. Immerhin :lol:.

Also man kann ihm getrost viel zutrauen bzw auch sehr vertrauen. Doch interessant war es die Grenzen zu erfahren und zu überschreiten. Kontroliert natürlich. So wie es bei einem Sicherheitstraining sein sollte :wink:.

Was mich ziemlich beeindruckt hat, waren bzw sind die Bremsen. Das sind bei Vollbremsung Geschwindichkeitsvernichter erster Güte :-))!O:-):-))!. Der Asphalt war etwas geschwärzt und der Respekt der anderen Teilnehmern sicher :lol:.

In den Kurven war das Wieselchen sehr gut kontrolierbar. Und wenn er mal ausgebrochen ist, könnte ich ihn auch ohne viel Erfahrung wieder einfangen. DAS hat richtig spaß gemacht!

Ich kann so ein Training wie schon geschrieben wirklich jedem nur nahelegen! Egal ob er Wiesmann oder was auch immer fährt.

Grüsse zurück

TS alias 66

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast   
Gast

am 04.07 läuft das Spaßtraining, die #81 (ohne absespetc) ist auch

dabei!

Ich werd dann mal berichten.

Allen ein sonniges WE

580

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast   
Gast

Tja, das war dann mal sehr lehrreich. Natürlich waren wir immer und überall

die Besten und Schnellsten, vor allem wenns ums Abfliegen geht:D

Die Übungen auf einer extrem glitschigen Fläche haben mich nachdenklich gemacht. Wenn der A.... kommt, dann kommt er und es bleibt nicht mehr

viel bis Nix, was man da noch machen kann. Kreisbahn und Schleuderplatte

waren so glatt, daß man bei niedrigem Tempo lernt, was die Kiste so macht.

Bei Regen werde ich ab sofort sehr viel vorsichtiger fahren.

Sehr beeindruckend fand ich die Vollbremsung. Einmal die Hemmung abgebaut

und wirklich voll in die Eisen hing ich förmlich im Gurt und hatte das Ankergefühl, auch bei Nässe und bei unterschiedlichem Grip li/re.Hier ist der

Wiesel sehr gutmütig, ich konnte freihändig ne Notbremsung machen, ohne daß er wegging.

Herrlich die #81: ohne ABS und dann so richtig rein ins Vergnügen! Daniel

war ohne Frage der Walzerkönig. Die vergleichsweise geringe Wirkung von

ESP bei rutschigem Untergrund hat mich überrascht. Viele Übungen fand ich

mit abgeschaltetem ESP einfacher.

Herrlich der Handlingparcour und die Slalomstrecke, hier haben die Kisten

ganz schnell so gerochen, wie wir das gerne haben:D

Das war ein richtig schöner, lehrreicher Tag, wir werden sicher eines der

Folgetrainings (Driften:lol:) buchen.

Der Platz in Grevenbroich ist gut organisiert, der Trainer Alexander ist eine

Empfehlung wert, ebenso die Verpflegung.

Am Sonntag danach haben wir dann das Gelernte vertieft und sind nochmal eben zur Eau Rouge gedüst, danach hat mit die #580 auch die vielen

Kalkflecken verziehen, die das Schleuderwasser hinterlassen hat.

Nochmals Danke für Eure Tips

580

post-69096-14435327264918_thumb.jpg

post-69096-1443532726743_thumb.jpg

post-69096-14435327269905_thumb.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast   
Gast

Ach so, das habe ich ganz vergessen: wir hatten in unserer Gruppe

einen schönen Erlkönig: der neue KIA-Roadster !!:D

Der ist aber sehr, sehr schlecht gefahren8)

Gruß

580

post-69096-14435327279866_thumb.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast   
Gast

Ich habe eben noch ein paar Bilder reinbekommen.

Aber es ist alles Fake. Die ganze Mühe und Kurbelei

hat Nix gebracht. Außer jeder Menge Spaß!!

Gruß

580

post-69096-14435327320731_thumb.jpg

post-69096-14435327322689_thumb.jpg

post-69096-14435327324676_thumb.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
ToM3 CO   
ToM3

Heee! Du bist ja gar nicht offen gefahren! :-o Schäm dich! :D

Danke für die Bilder und Eindrücke! :-))!

Grüße,

Tom

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gecko 734 CO   
Gecko 734

Nach langem träumen und EINER Probefahrt hat es mich nun auch erwischt !!!!

Ein nettes, herzliches Hallo in die Wiesel-Gemeinde,

ich freue mich eine Plattform gefunden zu

haben, in der alle an der gleichen Krankheit leiden... dem WIESELFIEBER.

Ich habe da mal irgendwo etwas von einer Selbsthilfegruppe gelesen

in der es eine sehr detaillierte Beschreibung dieser Krankheit gibt.

**kopfkratzundiminternetexplorerkram**....aahja siehe

hier -> http://www.wiesmannclub.de/blog/2008/06/wiesmannselbsthilfegruppe-antrittsrede-von-no-580/

Ich glaube besser und unterhaltsamer geht´s eigentlich nicht !!!!

Nicht wahr No 580 ;-))))))))) ?

Also ich muß feststellen, die Inkubationszeit ist extremst kurz und

der Krankheitsverlauf ist exakt immer der gleiche

und ich vermute mal stark auch chronisch ;-))

viele Grüße

#734

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast   
Gast

Hallo Gecko 734,

herzlich willkommen im Kreise der Verrückten. Ich für meinen Teil kann dieses

ganze Getue rund um den Wiesmann in keinster Weise nachvollziehen.

Der Wiesmann ist ein ganz normales Auto.Es kostet Geld und verbraucht

Benzin. Er ist ein Fortbewegungsmittel, um mich von A nach B zu bringen.

Nein, ich mache mich nicht von materiellen Dingen abhängig. Da steh ich

drüber. Ich fahr den nur, weil er halt mal dasteht. Und keinesfalls im Regen.

Wegen Wertverlust und so. Mein Hosen zieh ich auch nur immer ganz kurz an,

die halten dann länger. Und ich habe keine Lieblingshose, keine Hose, die

morgends schreit: "nimm mich"!! Beim Wiesmann ist das auch nicht so.

Ich nehm den eher zufällig. Obwohl der ja so laut und hart ist. Und ein bißchen

nach Leder riecht und ein kleines Lenkrad hat. Aber deswegen träumen? Nie!!

Ich träume von wirklich schönen Sachen, von ...ähh, ehm, also wenn, dann

überhaupt nicht von Autos, und wenn schon ganz selten mal von Autos,

dann bestimmt nicht vom Wiesmann. Das seh ich vollkommen nüchtern.

Und überhaupt: die Welt ist eine Scheibe mit vier weißen Elefanten an den Ecken.

Ich muß jetzt Wiesmannfahren!

In diesem Sinne viel Spaß hier bei Carpassion

580

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
#775 CO   
#775

Hallo 734,

dem herzlichen Willkommensgruß von 580 schließe ich mich gerne an.

Gut zu hören, dass es mein "Schicksal" von anderen geteilt wird.

Viel Spaß allezeit und vielleicht mal auf ein baldiges Treffen.

Gruß

#775

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gecko 734 CO   
Gecko 734

@580 und 775 danke für Eure netten Worte, ich merke schon, es gibt

doch auf dieser Welt nichts schöneres, als wenn Männer sich über ihre

Spielzeuge austauschen.

@580 *weglach* an Dir ist echt ein Literat verloren gegangen.

Sehr sehr unterhaltsam Deine Ausführungen.

liebe Grüße

#734

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
ts-bonn CO   
ts-bonn

Hallo 734!

Ich darf mich auch herzlich den Willkommensgrüssen anschließen!

Schön das noch einer dabei ist, der -sowas- nicht braucht X-) aber trotzdem genießen kann, schön. :-))!

Herzlichen Gruss

TS-Bonn alias 66

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
#558 CO   
#558

...auch von meiner seite ein herzliches willkommen im kreis der ´geschädigten´...und das man sich für einen wiesmann nach nur einer probefahrt entscheidet ist allen hier sehr geläufig... halt ein sehr individuelles und emotionsnahes leidensobjekt...X-)

grüße #558

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gecko 800 CO   
Gecko 800

Hallo Wiesmanngemeinde,

ich habe heute Abend dieses Forum im Netz gefunden und mich mal schnell angemeldet.

Bin dann wohl das jüngste Mitglied mit der #800, oder???

Ich bin am Karsamstag 2009 zur Welt gekommen und hab schon Laufen gelernt. ( erste Inspektion schon hinter mir )

Wie ich aussehe zeige ich euch in den nächsten Tagen, ich muß erst mal meine vielen von mir gemachten Fotos durchforsten und verkleinern. Dafür ist es mir jetzt zu spät.

Ich freue mich auf einen regen Informationsaustausch.:-))!

#800

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
wiesel CO   
wiesel

Herzlichen Willkommen in der Wiesmanngemeinde....

laut Deiner Nummer (hat ne 8) müsstest Du eigentlich laut Statistik in Aachen wohnen...:D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast   
Gast

Der Wiesel der, der hat ja schon wieder alles gesagt, was ich sagen wollte.

Also: herzlich willkommen auch von mir!

Ich hab ja Freitag die #8 getroffen, und jetzt kommst Du mit der #800!

Also gibt es jetzt schon 100 schöne Wiesel!X-)

beste Grüße

580

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
ollie75 CO   
ollie75

Das ist ja schön, dass nicht nur in und um Aachen "rumgewieselt" wird, sondern auch im schönen Münsterland.

Nachbarschaftlicher Gruß an die #800!

#687

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
ts-bonn CO   
ts-bonn

Alle 8tung!

Wir entwickeln uns ja zu einer richtigen Grossfamilie hier :-))!

Anscheinend muss man hier wirklich 8 geben um den Überblick zu bewahren :lol:

gruss an alle

ts

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast   
Gast

8tung TS: ich bin umgezogen. Bitte be8ten.

liebe Grüße

5Acht0

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
ts-bonn CO   
ts-bonn

Wie wo was umgezogen???

Du wirst doch wohl nicht in die Stadt gezogen sein, oder? wie verstehe ich das??? :???:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Marc W. CO   
Marc W.
Wie wo was umgezogen???

Du wirst doch wohl nicht in die Stadt gezogen sein, oder? wie verstehe ich das??? :???:

Er hat nur ein "t" gekauft... :D

  • Gefällt mir 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gecko 800 CO   
Gecko 800

hallo olli75, wiesel und 580,

danke für die Willkommensgrüße.

die #800 lebt nicht in Aachen sondern im schönen Münsterland.

Wie war euer Wo-Ende??? Hier war kein Gecko Wetter. Meiner wollte nicht aus seiner trockenen, warmen Garage heraus.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
ollie75 CO   
ollie75

Hallo #800!

Da bin ich wohl missverstanden worden.

Mein nachbarschaftlicher Gruß kam nicht aus Aachen, sondern ebenfalls aus dem schönen Münsterland!

Vielleicht "fährt man sich ja mal über den Weg"!

#687

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
ts-bonn CO   
ts-bonn

Lach, hallo Marc!

Ok ok. Alle 8tung für Deine Aufmerksamkeit. Hab ich gestern in all der Hektik nicht gesehen. Passt ja mal wieder hervorragend!

Uli, wo nimmst Du die Ideen her? Du wirst mir doch wohl nicht albern werden? X-)

Gruss an alle

TS

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gecko 734 CO   
Gecko 734

@ts-bonn und #558

auch Euch ein Dankeschön für die Begrüßung im Kreis der Wieselverrückten.

@ Gecko 800

Dir ein herzliches Hallo von einem ebenfalls frisch Aufgenommenen ;-))

ähh... übringends bei uns hier im Oberbergischen ist Wieselwetter

d.h. ich werde dann so ab 18 Uhr mal für artgerechte Bewegung

sorgen und mit Wieselchen ein wenig Motorengymnastik betreiben.

Grüße in die Gemeinde vom Gecko 734

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Erstelle ganz leicht ein neues kostenloses Benutzerkonto.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Bereits Mitglied? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden


  • Ähnliche Themen

    • MarioHB
      Hallo zusammen,
       
      ich bin mir immer noch nicht ganz sicher ob ich dieses Fahrrad hier reinsetzen darf, bin mir jedoch sicher, dass es hier Interessenten für ein nicht ganz alltägliches Fahrrad gibt. Entweder für einen selber oder als Geschenk für den Sohn/Tocher oder Enkel.
      Von diesem Full Suspension (Fully) MTB sind damals 22 Stück hergestellt worden. Der handgefertigte 4-gelenkige Nicolai Rahmen der für Wiesmann dezent individualisiert wurde müsste Baugleich mit dem Nicolai Bass FR Hauptrahmen sein, der Hinterbau vom Helios CC. Der Rahmen an sich ist super sauber geschweißt.
      Das MTB hat mir immer viel Spass bereitet und mich nie im Stich gelassen. Leider stand es die letzten Jahre berufsbedingt auf dem Dachboden. Das Rad  hat natürlich Gebrauchsspuren, ist aber noch echt schick. Folgende Ausstattung ist verbaut:  
      - Marzocci Bomber Federgabel
      - Magura Louise FR Scheibenbremsen (vorne ca. 180 mm, hinten ca. 170 mm, die Scheibenstärke ist minimal stärker als aktuelle Bremsscheiben)
      - Shimano XTR-Komplettgruppe (27 Gänge, 3x9)
      - Rock Shox SID XC Luftfederelement,
      - DT Swiss Naben
      - Genuine Gel Ledersattel
      - Ritchey: Sattelstütze, Lenker, A-Head,
      - Mavic X223 Disc Felgen
      - Schwalbe Fat Albert Reifen
      -Hybridpedal von Shimano mit einseitigem SPD-System, die andere Seite ist mit einem normalen Pedalkäfig ausgestattet
      - Gewicht 13,4 kg so wie es da steht.
        Neuppreis war 6.000,- €. Ehemals hatte der Rahmen 10 Jahre! Garantie. Da das Fahrrad 2002 hergestellt worden ist, ist diese natürlich erloschen. Fahrer zwischen 160 und 180 cm Größe sollten mit diesem wendigen Rad super zurecht kommen.
      Probefahrt möglich in 28201 Bremen oder nach Absprache in 48683 Ahaus. Meine Preisvorstellung liegt bei 1650 €.
       
      Grüße. Mario
       







    • ts-bonn
      So Freunde,
       
      das Jahr 2017 liegt in den letzten Zügen.... .  
       
      Ich wünsche Euch schöne und besinnliche Weihnachtstage, einen guten Rutsch ins Jahr 2018 und dass, was wir alle so oft als all zu selbstverständlich ansehen und annehmen. Nämlich Gesundheit!
      Alles andere zum glücklich und zufrieden sein ist ja durch die Wiesels im Überfluss vorhanden.
       
      Alles Gute Euch allen!
       
      Thomas
    • 806
      
Wiesmänner sind keine Briefmarken, die man ins Album steckt und nicht verwendet. Sie sind Autos und Autos wollen gefahren werden. Manchmal schnell, manchmal weit.


       
      Hier geht’s um’s „weit“ - nämlich an das Westende Kontinentaleuropas, genauer „Cabo Sao Roche“ in Portugal nahe Sintra.


       
      Hinbolzen und zurück ist langweilig, also machen wir daraus lieber eine Reise von 17 Tagen und vermeiden Autobahnen, sondern gondeln über Land. Runde 6.500 km waren’s am Ende. Eindrücke, die bleibend sind und Fahrerlebnisse, die in einem MF3 noch anders empfunden werden als in einem „moderneren“ Auto. Europa unmittelbar erlebt, sozusagen.


       
      Und es ist schön, dieses Europa!
       
      

Die grobe Richtung war im Uhrzeigersinn von Speyer aus südwärts durch Zentralfrankreich ans Mittelmeer, entlang der spanischen Küste über Granada  und oberhalb des Alentejo quer durch Portugal und an seiner Küste hoch ans Westende Europas. Über das Douro-Tal weiter nach Nordspanien, an dessen Küste und übers Baskenland nach Frankreich zurück, durch den Südwesten und mit einem Abstecher ins Perigord wieder über Burgund Richtung Heimat.


       
       

       
       
      Tagesetappen nicht länger als 500 km, eher um die 250 bis 300. Sonst sitzt man nur im Auto und hat keine Zeit für Land und Leute. Spätestens um 17.00 in den vorgebuchten Unterkünften eintreffen, keinen Streß mit „unterwegs noch Bett für die Nacht suchen“. Lecker essen - nicht „Sterne sammeln“, sondern regionaltypisch aussuchen. booking.com hilft und die Streckenplanung am Eßtisch ist alleine schon ein Erlebnis: Straßenkarte hier, Satellitenbilder auf dem iPad da und Reiseführer verstreut.
       
      

Motto außerdem: Bleib’ den Städten fern - die sehen wir uns ggf. gesondert an, aber das machte den Charakter der Reise sonst unharmonisch. „Landpartie“ in Ruhe (soweit das der Auspuff eines MF3 zuläßt) statt Hektik.
       
      

Die Anfahrt nach Burgund als erster Etappe ist durch bestens bekanntes Geläuf, da geht’s nur um „Strecke machen“. Einfaches aber sauberes kleines Hotel mit leckerer Küche reicht uns.
       
      

Ab jetzt kommt Neues, nämlich die Cevennen. Wunderschön, kaum erschlossen und traumhafte Straßen. Ein bißchen viele, wir kommen nur mühsam voran. Einfacher Grund: Ich habe der Handynavi (sehr empfehlenswert: Navigon-App) vorgegeben, „schön“ für einen „PKW“ zu führen. Das tut sie mit Inbrunst. Wir gurken auf kleinen und kleinsten Sträßchen, bis uns die Lust am ewigen Gekurbel etwas schwindet. Tip aus der Praxis: „Motorrad“ wählen, dann fallen sehr unebene Strecken weg und langwierige Ortsdurchfahrten mit Ampeln werden tunlichst vermieden.
       
       

       
       

       
      

„AEG“ - Aus Erfahrung Gluch!
       
      

Im katalanischen Frankreich (die mit Erstaunen auf Ihre Geschwister in Spanien und deren politische Bemühungen blicken) erreichen wir das Mittelmeer. Es ist noch keine rechte Badesaison, um es mal so zu sagen. Regen ist international gleich lästig für Aktivitäten wie diese.


       
      Kaum über die Grenze nach Spanien lichtet sich alles und uns empfängt eine völlig andere Landschaft mit völlig anderem Wetter. Alles gut und schön, aber ohne Klimaanlage kann auch sogenanntes „schönes Wetter“ nerven!


       
       

       
       
      Die Monokulturen entlang der Strecke sind genauso erschreckend wie sie interessant anzusehen sind. Erst sind’s Orangen, dann werden’s Oliven. Daß das Land ein Wasserversorgungsproblem hat, ist nachvollziehbar. Geisterstädte haben wir nur gestreift, Senasationstourismus stand nicht auf dem Programm. Da stehen ernsthaft Siedlungen mit allem Pipapo - Straßen, Plätze, Häuser, Beleuchtung, Schilder - und KEINER wohnt da. Abartig.
       
       

       
       
      

Bauruinen hat’s da mehrfach, und je weiter wir nach Süden kommen desto mehr britische „Expats“. Das sind sonnengegerbte Briten im Rentneralter, die sich dauerhaft ein „home away under the sun“ in Spanien eingerichtet haben. Naja. Tut der Sache nicht unbedingt gut, zumal sie dann eher untereinander bleiben und manche es in Jahren nicht schaffen, wenigstens gebrochen Spanisch zu sprechen. Gut zu Fuß sind sie aber alle, denn in Spanien - anders als im NHS - kosten Hüften und Knie nichts und werden auch über 75 noch eingebaut. Was daheim im wahrsten Sinne des Wortes „am Stock geht“, springt hier mit faltiger Haut am Knie munter herum.


       
       

       
       

       
      Die Landschaft wird in der Region Murcia eintönig und wüstenartig, so daß wir uns wirklich auf Granada freuen. Sehr sehenswert, Weltkulturerbe völlig zu recht. Mit dem Wiesmann durch die Altstadt zur Hotelgarage löst allerdings ähnliches Aufsehen aus …
       
       

       
       

       
      

Südspanien haben wir passiert und kommen nach Portugal. Erstaunlich, daß die Landesgrenze auch sonst eine ist: Die Landschaft ändert sich binnen weniger Kilometer komplett! Korkeichen über Korkeichen säumen den Weg, nicht selten werden die Wälder von Kühen oder Schweinen durchforstet. Ronda ist unser nächstes Etappenziel, ein wirklich bezauberndes Städtchen in perfekter Lage auf einem Felsen, wunderschön! 
       
       

       
       
      Quartier beziehen wir in Beja, das wir von früheren Reisen schon kennen. Die Pousada liegt sehr nett (ein aufgegebenes Kloster, das Hotel wurde) und die Innenstadt ist immer einen Abendspaziergang wert. Essengehen ist schwer - wir landen ernsthaft in einer italienischen Pizzeria. Hat dem Geschmack keinen Abbruch getan!


       
      Auf dem Weg nach Sintra liegt Estoril. Ein Sportwagen muß zur Rennstrecke (wenn auch „darauf“, das wäre für mich zu infizierend und für das Auto möglicherweise nicht gesund. „Gesperrt“ und ein grimmiger Sicherheitsdienst an der Schranke. Tja - ein schnuckeliges kleines Auto mit lautem Motor erweicht weltweit die Herzen. Mit dem Versprechen, nur kurz zum Fahrerlager vorzufahren, dort ein Foto zu machen und dann zurückzukommen, dürfen wir passieren! Ich entschuldige mich hiermit bei Peugeot, daß wir die Vorstellung der „SUV-Flotte“ auf dem Racetrack boykottiert haben und alle Presseleute und Gäste sich dem kleinen weißen zuwandten ….
       
       

       
       
      

Im Großraum Lissabon sind wir schon, in Sintra werden wir in einem ausgezeichneten Bed & Breakfast übernachten und uns zum Wendepunkt der Reise aufmachen. Zur rechten Zeit, denn normal ist es dort proppenvoll. Bei uns ging’s und für Fotos und Urkunde hat’s gereicht.
       
       

       
       
      

Auf dem weiteren Weg ins Douro-Tal passieren wir auf Empfehlung Einheimischer Viseu. Die Menschen hatten recht, das ist ein lebhaftes bezauberndes Städtchen abseits der Tourihauptrouten.


       
       

       
       
      Das Douro-Tal sollte uns nach der Anfahrt etwas Entspannung geben. Autofrei zum Probieren der Portweine mit der Bahn - unser einfaches aber sehr sauberes Hotel liegt direkt am Bahnhof in einem gottverlassenen Nest und näher als mit dem Zug kann man dem Fluß nicht kommen. Eine herrliche Gegend - da kann sich die Mosel mal ein Scheibchen von abschneiden!


       
       

       
       

       
       

       
      Nordspanien empfängt uns mit Einöde. So was von Einöde auf dem Weg nach Leon habe ich noch selten erlebt. Die sinnfreie völlig neue und völlig leere Autobahn führt schnurgerade durch unbewohnte Landschaft mit Feldern im Format „unter 100 Hektar ist Kleingarten“.
       
       

       
       
      

Die Küstenregion dagegen erinnert fatal an Südtirol - nur anders arrangiert. Es geht immer von der Küste weg in ein Tal, Querverbindungen sind selten. Man klappert also in den „Picos d’Europa“ quasi Tal um Tal ab auf dem weg Richtung Bilbao.


       
       

       
       
      Bei Irun geht’s zurück nach Frankreich, wo wir beim Durchqueren Aquitaniens die Errungenschaft moderner Forstwirtschaft bewundern können: Bäume wie die Soldaten aufgereiht, durchschnitten von kerzengeraden Straßen. Bewohner? Kaum. Wenn aber: „lecker Essen auf’m Land“!


       
       

       
       
      Auf dem Weg zurück in die Pfalz ein letzter kulinarischer Stop in Pontaubert - und die Heimat hat uns ohne eine einzige Schramme wohlbehalten wieder.


       
       

       
       
      Quintessenz aus dieser Marathontour:


       
      Wer geschickt packt, kriegt alles lässig im Wiesmann unter. Herumrasen ist dem Fahrspaß abträglich, gepflegtes Abroadstern mit offenen Augen und wachen Sinnen ein einziges Vergnügen.  Ein kurioses Auto (ich glaube, wir waren der erste Wiesmann in Portugal, zumindest dort, wo wir unterwegs waren) ist ein Türöffner und mit etwas gutem Willen kann man sich immer verständlich machen. Was „laß’ mal unter die Haube gucken“ heißt, erschließt sich schnell.


       
      Auf einer solchen Tour lernt man außerdem, daß Spanien viel bessere Hotels und Betten hat als Frankreich, man dort aber viel besser ißt - die Rezepte sind halt vielfältiger und die Zubereitungen abwechslungsreicher. Auf dem Land wird nicht gerast, weder in Spanien noch in Frankreich, aber Portugiesen lieben es, dicht aufzufahren. Man klebt am Vordermann, beachtet aber das Tempolimit strikt. Muß sehr teuer sein, das nicht zu tun!
       
      

Und eine ganz wichtige Lehre am Schluß: RECHTS fahren, so weit wie eben möglich! (Steht übrigens auch in § 7 Absatz 2 der StVO). Das heißt nicht nur, bei mehreren Spuren die rechteste freie zu nehmen, sondern auch, innerhalb der Fahrspur so weit wie möglich rechts zu bleiben. Quasi am Randstreifen entlang. Das hat uns in den Cevennen einen schweren Unfall erspart.


       
      Mitten im Nirgendwo donnert ein Milchlaster auf seiner Routinetour. So schnell wie’s geht, also auch manchmal Kurven schneidend. Uns kommt er entgegen. Ziemlich in der Mitte aus einer Kurve heraus, wir waren für ihn durch einen Hain nicht sichtbar. Wäre ich auch „optimiert schnell“ unterwegs gewesen, hätte es granatenmäßig geknallt. Getreu dem Motto: „Montags ist da noch nie einer gekommen, was macht Ihr denn da??“ So hat er Platz genug, um mit einem scharfen Lenkmanöver auszuweichen. Ein paar Verkehrsschilder räumt er ab - das ist aber wohl Routine, er hält nämlich vorsichtshalber gar nicht erst an, sondern braust ungebremst weiter!


       
       

       
       
       
      Wie dem auch sei: Diese andere Art des Reisens ist anstrengend (wir haben trotz ausgiebigen Testens der Landesküche nicht zugenommen), aber selbst in einem knappen Roadster sehr gut machbar. Die nächsten Touren hätte ich schon „im Koppe“ …. 




      Markus
       
    • Mendle
      TRIEBWERK  LIEFERUNG FÜR DIE NEUE WIESEL GENERATION  BRAVO
    • Eva
      Hallo Leute,
      ich suche für unseren neuen Wiesmann mf3 einen Original Schlüsselanhänger (Gecko) !!
      Hat jemand eine Idee woher ich den bekommen kann??? :-D
       
      lg Eva
       

×