Jump to content
rommel1605

997 GT2 Keramikbremse Probleme

Empfohlene Beiträge

rommel1605   
rommel1605

Hallo Community,

wer hat noch Probleme mit den Bremsbelägen der Keramikbremse? Ich habe absolut schräge Abnutzung der Beläge, die bei Einsatz auf der Nordschleife dadurch keine Abnutzung gemeldet haben und mir fast die teure Scheibe zerstörten.

Von Porsche gab es die lapidare Auskunft, dass bei "Renneinsatz auf Norschleife und Hockenheim" dies halt so sei.

Kulanterweise ersetzte man mir die Beläge vorne komplett.

Ich bin der Meinung, dass dies nicht sein kann. Gerade die Keramikbremse ist anscheinend falsch konstruiert und bei GT3 und GT2 997 für den forcierten Einsatz ungeeignet, wie mir manche Kollegen bestätigten. Ich trage mich mit dem Gedanken, auf Stahl umzurüsten, zumindest vorne.

Bitte um Meldung, da muss man doch was tun???

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
matelko CO   
matelko

Da kannst Du leider nicht viel tun. Hinter vorgehaltener Hand empfiehlt Porsche für den Track tatsächlich die Stahlbremse. Denn jeder Ausritt ins Kiesbett kann bei der Keramikbremse mit sehr bösen Folgen enden... Demgegenüber wird die Keramikbremse in erster Linie für die Autobahn empfohlen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
ToniTanti CO   
ToniTanti

Kenne die Thematik eigentlich nur von den 996-Modellen und dachte, das Thema hätte sich zwischenzeitlich im Hause der Porsche AG erledigt.

Aber das Du mit einem Serienporsche nicht auf die Rennstrecke darfst oder sollst,ist doch bei Porsche bekannt, gell?!?:wink::wink::-o:-o:D:D

Adios

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
tap333   
tap333

Für was denn bitte als Rennstreckeneinsatz braucht man die Dinger sonst ?

:-o

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
matelko CO   
matelko

Dann laßt es mich anders formulieren:

Die Keramikscheibe hat in der Tat eine höhere Lebensdauer, unterliegt also einem geringeren Verschleiß selbst bei sehr hoher Beanspruchung im Vergleich zur Stahlscheibe. Das heißt aber nicht, daß die Keramikscheibe überhaupt keinen Verschleiß aufweist. Auch ist die Art und Weise, wie die Keramikscheibe verschleißt, nicht mit der Art und Weise des Verschleisses einer Stahlscheibe vergleichbar. Bei Ausritten ins Kiesbett erleidet die Keramikbremse eine besondere Beanspruchung, die anschließend zu deutlich höheren Risiken führt als eine Stahlscheibe.

Qintessenz:

Wer es sich finanziell leisten kann und ausserdem willens ist, die Keramikscheibe zu bezahlen, um auf dem Track die entscheidende Sekunde schneller unterwegs zu sein (mehr des längeren Wartungsintervalls wegen, nicht des geringeren Gewichts wegen), ist damit hervorragend bedient. Wem das zu aufwändig und teuer ist, sollte auf Stahlscheiben setzen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Autopista   
Autopista

@rommel:

Wirklich interessant. Wieviele km bist du mit dem Auto auf der Strecke gewesen? Hat sich eventuell etwas Schmutz auf den Scheiben festgesetzt?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Porschefan GT3 RS CO   
Porschefan GT3 RS

Ist bekannt.

Hatte wir bei unsrem GT3 und schon bei meheren Kunden-GT3´s und Turbos.

Liegt wohl daran, das alle Kolben gleichgroß dimensioniert sind und der Belag sich nicht sauber an die Scheibe "anlegen" kann.

Haben zuerst die GT3 Cup-Bremsbeläge für die PCCB in den Cupautos gefahren (brachte schon etwas) und später dann "getauscht".

Ein Kunde wollte in seinen unbedingt die PCCB reinhaben und wir wollten Stahl. Trotz meherer Hinweise unsererseits hats ihn net sonderlich gejuckt und so haben wir dann seine Stahlbremse bekommen und er unsere PCCB zum Nulltarif.

Bereut haben wir es bis heute nicht. Haben dann absolut keine Probleme mehr gehabt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
JanC   
JanC
Ist bekannt.

Ein Kunde wollte in seinen unbedingt die PCCB reinhaben und wir wollten Stahl. Trotz meherer Hinweise unsererseits hats ihn net sonderlich gejuckt und so haben wir dann seine Stahlbremse bekommen und er unsere PCCB zum Nulltarif.

Bereut haben wir es bis heute nicht. Haben dann absolut keine Probleme mehr gehabt.

Habt ihr nochmal eine Rückmeldung von dem Kunden bekommen wie zufrieden er mit der neuen Bremsanlage ist?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
sauber   
sauber

Kann dir nur den Rat geben, nimm die Keramikbremse raus und ersetzte sie durch die Stahlbremse. Wenn du den Porsche verkaufst, montierst du die Keramik wieder. Kommt dich viel günstiger. :-))! Machen viele Poschefahrer so, die oft auf den Track gehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
jujo   
jujo

Stimmt, was Sauber schreibt.

Beim 996 GT3 kannst du z.b. ganz einfach die Scheiben vom 997 GT3 nehmen oder die Cupscheiben des 996 dann musst du aber die hinteren Sättel abnehmen um 10mm.

Ich denke beim 997 geht das sicher auch das man einfach andere SCheiben und Beläge draufsteckt. Informiere dich doch mal bei Manthey die wissen das sicher. Dein PZ kannst du vergessen, die haben davon keine Ahnung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
MasterMike   
MasterMike

Wir hatten dies auch schon, paradoxerweise war es in Leipzig X-)

Uns wurde empfohlen Rennbeläge zu fahren!

Ausserdem soll wohl das ASR zum stabilisieren die Beläge hinten anlegen was ja auch zu hohem Verschleiss führen kann!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
tap333   
tap333

hat jemand abgenutzte 365er Bremsscheiben rumfliegen ?

dann bitte PN, will die haben ;-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
rommel1605   
rommel1605

Hi,

bin ca. 4000 km auf der Rennstrecke unterwegs gewesen. Von Schmutz war nix zu sehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
rommel1605   
rommel1605

Qintessenz:

Wer es sich finanziell leisten kann und ausserdem willens ist, die Keramikscheibe zu bezahlen, um auf dem Track die entscheidende Sekunde schneller unterwegs zu sein (mehr des längeren Wartungsintervalls wegen, nicht des geringeren Gewichts wegen), ist damit hervorragend bedient. Wem das zu aufwändig und teuer ist, sollte auf Stahlscheiben setzen.

Hallo,

das scheint eben nicht so zu sein, denn die Keramikbremse hat nach Aussage eines Profis nichts mit einer echten Karbonbremse zu tun, die tatsächlich nach entsprechendem Temperaturbereich besser ist als herkömmliche Stahlbremsen. Das Problem ist, dass nur wenige die Autos am Grenzbereich bewegen. Porsche hat jedoch die Keramikbremse für den Alltagsgebrauch zu konstruieren, also auch für die Oma, die morgens Brötchen holt und nie die Bremse so einsetzt wie auf einer Rennstrecke. Ergo muss sie auch bei niedrigsten Temperaturbereichen gut funktionieren.

Das Feedback aller ist für mich aber so zu verstehen, dass tatsächlich diese Probleme bekannt sind. Für echten Rennbremseinsatz sind die Keramikbremsen anscheinend nicht geeignet, denn man läuft Gefahr, aufgrund der unsauberen, wie zB bei mir schrägen, Abnutzung der Beläge auch die äusserst teuren Scheiben zu zerdeppern.

Es geht mir gar nicht um die Kosten eines Satzes der Keramikbremsbeläge, sondern um die Frechheit von Porsche, auch noch damit zu werben, dass ein GT3 oder GT2 eigentlich für die Rennstrecke gemacht ist, gerade auch die "Super" - Bremse PCCB, und dann im gleichen Atemzug gesagt wird, dass Probleme beim forcierten Einsatz auf Rennstrecken bekannt sind. Man sollte den Verbrauchern sagen, dass die PCCB eine eierlegende Wollmilchsau ist und keinesfalls eine echte Rennbremsanlage darstellt!

Grüsse

Danke allen für die Diskussion, ich freue mich sehr über Feedback!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
matelko CO   
matelko

Was die Temperaturgeschichte angeht, liegst du absolut richtig. Die Keramikbremse hat nichts mit einer Karbonbremse zu tun.

Ich meine auch tatsächlich die Haltbarkeit bei mechanischer Beanspruchung. Sie hält auf dem Track prinzipiell länger durch, ist aber gegen viele Einflüsse empfindlicher. Was die Haltbarkeit wiederum unerwartet senken kann. Die Keramikscheibe ist einfach anders als eine Stahlscheibe. Die Bewertung "besser" oder "schlechter" hängt letztlich vom Einsatz ab. Auf der Autobahn, wo nicht im Grenzbereich gefahren wird und es auch keine Ausritte gibt, kann sie beispielsweise ihre wahren Vorteile ausspielen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Autopista   
Autopista

Interessante Diskussion.

Nach meiner Erfahrung funktioniert die Porsche PCCB unter allen Bedingungen sehr gut, auch auf der Rennstrecke. Dennoch hält sich die negative Meinung der Bremse gegenüber unter engagierten Sportfahrern weiterhin sehr hartnäckig.

Die PCCB Bremse wird ja von SGL Carbon beliefert, während Ferrari sich diesbezüglich bei Brembo bedient. Interessanterweise hat man allerdings beim California nun ebenfalls zu SGL gewechselt.

Die Bremse im F430 Scuderia ist nach meiner Erfahrung auf Kurzstrecken eine Katastrophe. Dosierbarkeit gleich Null, Wirkung ebenfalls, es dauert je nach Witterung ewig bis sie auf Temperatur ist und wenn man sie nicht mindestens 2/3 mal voll betätigt hat kann es einem leicht passieren, daß man bei 300 auf der Autobahn praktisch ins Leere tritt. Ich denke diese Problematik hat Porsche und SGL dazu veranlasst, die PCCB alltagstauglicher zu gestalten, wobei ich der Brembo Bremse durchaus Vorteile auf der Rennstrecke einräume. Das Ding ist jedenfalls unglaublich standfest.

Für die Hersteller dürfte m.e. noch ein ganz anderes Problem bzgl. Bremsen kommen. Die Einbindung des ESPs wird den Verschleiss exorbitant erhöhen. Etwaiges durfte ich auch schon beim CSL erleben. Da sind trotz Rennbeläge bereits nach 3 Trackdays neue Sätze fällig und dann sind sie auch zumeist ungleichmässig abgenutzt. Dies dürfte wohl auch beim GT2 nicht viel anders sein, wenn man vorzugsweise mit ESP fährt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
bibiturbo   
bibiturbo
Interessante Diskussion.

Die Bremse im F430 Scuderia ist nach meiner Erfahrung auf Kurzstrecken eine Katastrophe. Dosierbarkeit gleich Null, Wirkung ebenfalls, es dauert je nach Witterung ewig bis sie auf Temperatur ist und wenn man sie nicht mindestens 2/3 mal voll betätigt hat kann es einem leicht passieren, daß man bei 300 auf der Autobahn praktisch ins Leere tritt. Ich denke diese Problematik hat Porsche und SGL dazu veranlasst, die PCCB alltagstauglicher zu gestalten, wobei ich der Brembo Bremse durchaus Vorteile auf der Rennstrecke einräume. Das Ding ist jedenfalls unglaublich standfest.

Ferrari verbaut übrigens (auch beim Scuderia) nur einseitig Belagsverschleißanzeiger. Das kann dazu führen, dass die Beläge runter sind bevor irgendein Warnzeichen aufleuchtet... Die Folge: Scheiben im Eimer. Daher ist bei Ferrari eine regelmäßige Sichtkontrolle der äußeren Beläge sehr anzuraten (die Sensoren sitzen innen).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
bibiturbo   
bibiturbo
Hallo Community,

wer hat noch Probleme mit den Bremsbelägen der Keramikbremse? Ich habe absolut schräge Abnutzung der Beläge, die bei Einsatz auf der Nordschleife dadurch keine Abnutzung gemeldet haben und mir fast die teure Scheibe zerstörten.

Von Porsche gab es die lapidare Auskunft, dass bei "Renneinsatz auf Norschleife und Hockenheim" dies halt so sei.

Kulanterweise ersetzte man mir die Beläge vorne komplett.

Ich bin der Meinung, dass dies nicht sein kann. Gerade die Keramikbremse ist anscheinend falsch konstruiert und bei GT3 und GT2 997 für den forcierten Einsatz ungeeignet, wie mir manche Kollegen bestätigten. Ich trage mich mit dem Gedanken, auf Stahl umzurüsten, zumindest vorne.

Bitte um Meldung, da muss man doch was tun???

Danke für den Hinweis. Werde mir das merken und jetzt vor jedem Fahrevent die Beläge prüfen lassen bzw. vorher (sicherheitshalber) tauschen lassen.

P.S.: 4000km Rennstrecke sind allerdings auch schon ein Wort!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Rodemarc   
Rodemarc
Auf der Autobahn, wo nicht im Grenzbereich gefahren wird und es auch keine Ausritte gibt, kann sie beispielsweise ihre wahren Vorteile ausspielen.

Vielleicht fehlt mir dafür einfach die Erfahrung, aber auf der Autobahn bringt man eine Bremse doch wohl am wenigsten an die Belastungsgrenze.

Gerade bei Porsche sind doch die Stahlbremsen auch nicht von schlechten Eltern, daher frage ich mich wieso gerade auf der BAB die Keramikbremse besser sein soll.

Der User "flugelch" hat zu der gesamten Bremsendiskussion mal einen sehr interessanten Beitrag geschrieben, muss mal schauen ob ich den noch finde. Jedenfalls war die Quintessenz, dass man die Keramikbremse wesentlich "vorsichtiger" behandeln muss um sie optimal zu nutzen. Sowohl in Sachen Performance als auch im Hinblick auf die Langlebigkeit.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Autopista   
Autopista
Ferrari verbaut übrigens (auch beim Scuderia) nur einseitig Belagsverschleißanzeiger. Das kann dazu führen, dass die Beläge runter sind bevor irgendein Warnzeichen aufleuchtet... Die Folge: Scheiben im Eimer. Daher ist bei Ferrari eine regelmäßige Sichtkontrolle der äußeren Beläge sehr anzuraten (die Sensoren sitzen innen).

Auf diese Dinger hab ich mich noch nie verlassen. Funktionieren auch bei Porsche nicht sauber, ähnliches gilt auch für die Reifendruckanzeigen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
bibiturbo   
bibiturbo
Auf diese Dinger hab ich mich noch nie verlassen. Funktionieren auch bei Porsche nicht sauber, ähnliches gilt auch für die Reifendruckanzeigen.

Meiner Meinung nach ist der nicht angezeigte Verschleiß mit nachfolgender Schreibenbeschädigung ein konstruktiver Mangel, d.h. der Hersteller hat sicherzustellen, dass die Warnanzeigen richtig funktionieren bzw. in der Betriebsanleitung auf ein denkbares Versagen unter gewissen Bedingungen hinzuweisen. Sonst sind alle resultierenden Kosten/Folgekosten vom Werk zu tragen... Damit bin ich bislang auch durchgekommen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
rommel1605   
rommel1605
Interessante Diskussion.

Für die Hersteller dürfte m.e. noch ein ganz anderes Problem bzgl. Bremsen kommen. Die Einbindung des ESPs wird den Verschleiss exorbitant erhöhen. Etwaiges durfte ich auch schon beim CSL erleben. Da sind trotz Rennbeläge bereits nach 3 Trackdays neue Sätze fällig und dann sind sie auch zumeist ungleichmässig abgenutzt. Dies dürfte wohl auch beim GT2 nicht viel anders sein, wenn man vorzugsweise mit ESP fährt.

Hi,

das ist mal ne neue Idee. Ich danke Dir dafür. Allerdings habe ich erst in der letzten Saison mit dem Wagen erste Erfahrungen gesammelt, u.a. habe ich mich mal getraut, die beiden Elektroniktasten zu drücken, um diese Helferlein auszuschalten. Das Ergebnis war, dass ich extreme Querdrifts hatte und auch das Herausbeschleunigen aus vielen Kurven der Nordschleife unheimlich "eklig" war. Ich beherrsche den Wagen noch nicht so gut, um die Elektronik völlig auszuschalten. Ich werde es aber am 30. März in Spa mal auf einer Grand-Prix Strecke probieren, die hat nicht so viele Kurven und ist nicht so anspruchsvoll. Die Kraft des Wagens ist so groß, dass die Beherrschung schwer fällt. Wenn allerdings die Elektronik dazu beiträgt, dass ein extremer Bremsbelagverschleiss anfällt, müsste das der Hersteller auch mitteilen.

Danke nochmal!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Waterboy   
Waterboy

Also diese Probleme sind m.E. schon lange bekannt. Mir hat man mal gesagt, dass die Keramik vor allem dann in die Knie geht, wenn man plötzliche Schläge auf die Scheibe gibt und beispielsweise oft im ABS bremst. Besser sei es, bevor man voll rein steigt, kurz die Backen anzulegen und dann erst voll zuzutreten... das erfordert allerdings sicher eine gewisse Übung.

grüße

waterboy

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
flugelch   
flugelch

auch für mich interessant zu hören, vielleicht findet Rodemarc ja noch wo den beitrag von anno dazumals.

wie auch immer, beschäftige mich ja - da für mich höchstinteressantes bauteil zur eklatanten reduktion der ungefederten massen was mich als einer der in der fwk-entwicklung arbeiten möchte thematisch sehr anspricht - seits die pccb gibt mit dem system immer wieder mal und denke hab durch mein studium, industriekontakte sowie etliche sehr gut befreundete eigner solcher fz die selbige z.t. ausschließlich am track bewegen mittlerweile wohl nen fundus um seitenlang hiezu referieren zu könn, bis rein in die bauteilschwingungsanalyse ... wo ich mich dann gern selber mal verlier X-) würde hier als wohl doch etwas zu weit führen - deswegen kurz gehalten:

was deine pccb zerstört ist das abs bremsen und die dadurch entstehende wärme.

keramik im vgl zu reinmetall is ein ganz schlechter wärmeleiter und während eines abs regelvorgangs entstehen punktuell temperatur und druckspitzen im gefüge - hinzu kommen wie erwähnt noch weitere additive phenomäne, müssen wir aber nicht drauf eingehen.

beste lösung abs hardwaremäßig zu deaktivieren is bei vielen (die ein 200k auto fahren) nicht so angesagt da im schadensfall wohl suboptimal zu argumentieren, somit lindern obig umrissene problemchen am besten penibles warm/kaltfahren der bremse und ggf, je nach skills (&nerven :wink: ), das erlernen/antrainieren von bremsen vor der abs regelgrenze.

womit^^^ sich dann, z.b. in nem auch nicht untermotorisiertem mkII 996GT2, standzeiten von 60t+ km erreichen lassen, track only wohlgemerkt!!!

ich weiß, wird einem von porsche nicht gesagt alles, is heut leider so dass der großteil der PZ der totale scheisladen is mit MA die null plan ham und GF die nur die schnelle kohle machen wolln, die kunden zahln ja eh...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Erstelle ganz leicht ein neues kostenloses Benutzerkonto.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Bereits Mitglied? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden



×