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Karl

Fahrbericht Lamborghini Gallardo LP560-4

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Karl VIP CO   
Karl

Wahnsinn..., aalglatte Perfektion... Dies war der erste Gedanke der mir durch den Kopf schoss als ich den neuen Lamborghini Gallardo LP560-4 nach einer ausführlichen Fahrt über Autobahn und Landstraße die Tage wieder abstellte. Wochen zuvor war ich mit dem Gallardo LP560-4 bereits über den Las Vegas Motor Speedway gehetzt, im Rudel auf der Jagd nach den Murciélago LP640 der Lamborghini-Testfahrer.

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Betrieb Lamborghini in der Vergangenheit konsequente Modellpflege so darf die Ferrari-Fraktion auf carpassion.com beim Gallardo LP560-4 endlich berechtigt von einem Facelift sprechen :wink: . Die Front wurde im Stil des Reventón aggressiver re-designt, sie wirkt flacher und angriffslustiger. Während die Seitenlinie weitgehend unangetastet blieb kniet der Lamborghini-Enthusiast beim Anblick des Heck laut „Countach!“ rufend nieder: Endlich wieder eine feiste Vierrohrauspuffanlage, und was für eine! Sie schlägt den Bogen zu den klassischen Lamborghini-Modellen vor der Audi-Ära und verschafft dem ansonsten optisch geglätteten Heck einen ordentlichen Schuss Boshaftigkeit. Das stylische Tagfahrlicht vorne in Y-Form und die vom Reventón abgeleiteten Bremslichter bilden das Tüpfelchen auf dem i eines wirklich gelungenen Entwurfs.

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Nach dem Einsteigen begrüßt Mann (98% aller Besteller eines neuen Gallardo P560-4 sind männlichen Geschlechts) das Interieur des Gallardo LP560-4 wie einen guten Kumpel, denn der Innenraum blieb weitgehend unangetastet. Details wurden geändert wie das Design der Ziffern des Instrumentenkastens oder die Schalterleiste oberhalb der Klimaautomatik. Man findet sich sofort zurecht, kein Bedienelement gibt Rätsel auf, die Ergonomie ist perfekt, die Platzverhältnisse wie bei einem Allrad-Mittelmotorsportwagen erwartungsgemäß kuschelig.

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Das erste Aha-Erlebnis bietet das Starten des Motors: Wo ist der Krach hin...? Wo der brüllende V10, der so kräftig und voluminös bollerte dass niemand glaubte er passe in diesen keine viereinhalb Meter langen Keil? In der Tat läuft der neue 5.2L-V10 des LP560-4 im Stand leiser, ähnlich wie einst auch der V12 des Murciélago auf dem Weg zum Murciélago LP640 an Stimmkraft verlor. Aber ich sollte noch erleben dass auch auf den Gallardo LP560-4 zutrifft was ich seinerzeit über den Murciélago LP640 schrieb: „Die Lautstärke hat abgenommen, der Sound aber ist runder, fein geschliffener, weniger technisch geworden. Wenn dies der Preis für all die anderen Verbesserungen ist zahle ich ihn gerne.“

Schon auf den ersten Metern sind die Unterschiede spürbar. Die Lenkung ist nochmals deutlich leichter geworden, nicht undifferenzierter, nur leichter, perfekter, Antriebseinflüsse wurden vollkommen eliminiert. Auch das Fahrwerk schluckt störende Unebenheiten deutlich besser als zuvor, man wähnt sich vergleichsweise wie in Doc Brown’s DeLorean DMC-12 knapp über der Erde schwebend, so sehr wird gefiltert.

Hat man Fahrt aufgenommen zeigt sich warum Lamborghini einen Stier im Wappen trägt: Wie von der Tarantel gestochen stürmt der Gallardo LP560-4 nach vorne, unbeirrt, die Beschleunigung ist atemberaubend. Der Leistungszuwachs ist nicht nur für den Kenner spürbar, vor allem wenn zusätzlich der Corsa-Modus aktiviert ist und das E-Gear tatsächlich bis zu 40% schneller schaltet als im normalen Modus. Doch auch die Zugkraftunterbrechung richtet Grüße aus, hier bleibt der Lamborghini Italiener, es gibt einen Tritt in den Rücken, kurz und knackig, aber nie störend und vor allem deutlich sanfter als noch in den Gallardo der 1. Serie mit 500 PS. Auf der Autobahn legt der Gallardo LP560-4 eine unglaubliche Elastizität an den Tag, noch mal mehr Druck als im vormaligen Coupé der 2. Serie mit 520 PS. Der Allradantrieb sorgt weiterhin für eine Traktion die physikalische Grenzen ad absurdum zu führen scheint, selbst bei Tempi weit über 200 km/h kann man bei Gangwechseln mit dem E-Gear die Hand vom Lenkrad nehmen, durch rein gar nichts lässt sich der Gallardo LP560-4 von einem dem TGV nicht unähnlichen Geradeauslauf abbringen.

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Die oben beschriebenen Veränderungen – leiserer Motor, leichtere Lenkung, komfortableres Fahrwerk – sorgen dabei für ein fast surreales Fahrerlebnis: Der Gallardo LP560-4 geht vor allem auf der Landstraße so unfassbar gut, ist so unglaublich schnell, liegt so unglaublich sicher, hat gefühlt so überhaupt gar keinen Gegner, auch und vor allem nicht die Massenträgheit, dass einem Angst und Bange wird. Denn weder der Motor, noch die Lenkung noch die Federung geben dem Fahrer das Gefühl so schnell zu sein, alles geht unfassbar einfach von der Hand, ohne Aufhebens, ohne Krawall. Man hat das Gefühl in einem kleinen wendigen unbesiegbaren Raumgleiter zu sitzen, knapp über dem Asphalt schwebend. Auch weil die Fahrdynamik nicht von dieser Welt zu sein scheint. Und hier wird die Emotionalität bei all der dazu gewonnenen Perfektion erhalten: Das Herz pocht weil man nicht glauben kann wie einfach und ruhig man so verdammt schnell unterwegs ist. Der Gallardo LP560-4 ist somit definitiv kein Auto für Fahranfänger, Fahreinflüsse welche Geschwindigkeit erkennen lassen fehlen, es bedarf höchster Aufmerksamkeit und Selbstdisziplin. Dieses Auto ist ein imperialer TIE-Fighter auf Rädern, nichts lenkt den Piloten davon ab sich auf die Straße / den Gegner zu konzentrieren, jedes noch so grenzwertige fahrdynamisches Manöver wird ohne Anstrengung durchgeführt. Um classicdriver.de nicht modellspezifisch aber passend zu zitieren: „Intelligenter Perfektionismus moderner Autobahn-Kriegsführung“...

Trotzdem Fahreinflüsse minimiert sind kündigt sich der Grenzbereich weiterhin berechnend an: Bei eingeschalteten ESP wirft den Gallardo LP560-4 rein gar nichts aus der Bahn, man kann Gas geben so viel man möchte, irgendwann übernimmt sanft der Autopilot. Ist das ESP ausgeschaltet – und im Gallardo LP560-4 kann man es in Verbindung mit dem Corsa-Modus tatsächlich komplett deaktivieren, bei allen anderen Gallardo-Generationen schaltete es sich bei Bremsmanövern aus Sicherheitsgründen wieder hinzu – schiebt der Gallardo LP560-4 in zu schnell angegangenen Kurven sauber über die Vorderräder, bei kräftigen Gasstößen kann man aufgrund der entsprechenden Kraftverteilung des Allradantriebes das Heck zum Auswärtsschritt bewegen.

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Vergisst man auf der Rennstrecke die Zeit zeigen sich bei entsprechender Fahrweise die Nachteile der inzwischen in Unmengen zur Verfügung stehenden Luxusgoodies, die ob der überwiegenden Nutzung aller Gallardo im Alltag von den Käufern verständlicherweise auch durchweg bestellt werden und das Gewicht in die Höhe treiben. Irgendwann beginnen die Reifen abzubauen, merklich, der Grenzbereich rückt näher, die Geschwindigkeit sinkt. Eine Eigenschaft die beispielsweise dem rauen Gallardo Superleggera in der Form nicht eigen ist, bis zu 100 kg weniger Gewicht drücken hier auf die Achsen und erhalten selbst die weichen Sportreifen lange am Leben. Ein Gewichtsvorteil der im Zusammenspiel mit dem sportlicher eingestellten Fahrwerk den Gallardo Superleggera auf den Rennstrecken dieser Welt innerhalb der Gallardo-Modellbaureihe weiterhin die Oberhand behalten lässt. Auf öffentlichen Straßen im alltäglichen Verkehr jedoch dürften sich ein Gallardo-LP560-4 und ein Gallardo Superleggera nichts geben.

Abgesehen freilich vom Sound. Denn der Tritt auch unter Last deutlich weniger in den Vordergrund als in den Gallardo der 2. Serie mit 520 PS, vor allem unterhalb 4.000/min wo die Auspuffklappen noch geschlossen sind. Ganz so zurückhaltend wie die Gallardo der 1. Serie mit 500 PS allerdings gebärdet sich der Gallardo LP560-4 nicht, sind die Klappen erst mal auf haben die Krümel Pause. Inzwischen bieten einige Lamborghini-Vertragshändler die Steuerung der Auspuffklappen per Fernbedienung an, wer will kann also bereits im Stand eine Unterlassungsklage der Nachbarn provozieren X-) .

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Fazit: Der Gallardo ist einmal mehr erwachsener geworden und hat gelernt sich zu benehmen. Wer noch das E-Gear der 1. Generation kennt und lauthals über die hastigen, ungestümen Schaltwechsel geschimpft hat weiß wovon ich spreche. Wer bei einer Tunneldurchfahrt im Gallardo Spyder vor Freude in Tränen ausgebrochen ist weiß es aber auch. Die Perfektion fordert ihre Opfer, ein bisschen raue Faszination und herbe Emotionalität weniger, dafür neue begeisterte Käufer, die der Perfektion die Lamborghini inzwischen anbietet nicht mehr wiederstehen können und den Sprung zu der Marke wagen, die einst Miura und Countach für die Straße zähmte. Autos, die den heutigen Käufern schon auf den Postern in ihren Jugendzimmern Angst einjagten.

Der Lamborghini Gallardo LP560-4 ist in vielen Punkten perfekt zwischen Ferrari F430 und Porsche 997 Turbo positioniert. Italienische Emotionalität, ein aufregend wildes Design und ein exotisches Image gehen einher mit perfekter deutscher Verarbeitung, einer Phalanx an alltags- und allwetterorientierter Technik sowie Ausstattungsmöglichkeiten eines Luxus-Granturismo bis hin zur Rückfahrkamera und iPod- oder USB-Anschluss.

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Technisch baut Lamborghini seinen Führungsanspruch aus: Mit einem 560 PS leistenden 5.2L-V10 und Allradantrieb steht der Lamborghini Gallardo LP560-4 einmal mehr an der Spitze seiner Klasse.

Porsche und Ferrari müssen hier seit je her Leichtbau-Straßenrennwagen aufbieten um den Serien-Coupé der Gallardo-Modellbaureihe davon zu fahren. Und daran wird sich zumindest in naher Zukunft nichts ändern :wink: .

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Jonny   
Jonny

Sehr schöner Bericht! Hat Spaß gemacht zu lesen.

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Berliner   
Berliner

Hallo!

Vielen Dank für den wunderschön geschriebenen Bericht!

Emotionalität gepaart mit technischer Information. Super.

Mir gefällt der neue Gallardo besonders im Heckbereich (kleinere Leutchen und Auspuff) weitaus besser als sein Vorgänger.

Darf man fragen, ob man an solchen Fahrzeugvorstellungen im Zuge des Berufsfeldes (Fahrzeugentwicker, Autojournalist, usw.) oder als guter Lamborghini-Kunde teilnehmen darf?

Falls ersteres der Fall ist, hört sich das ja echt nach einem Traumjob an. *schwärm*

Viele Grüße

Berliner

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Telekoma   
Telekoma

Danke für die große Mühe die da drin steckt.

(mal ungeachtet der Tatsache, dass es doch wieder sehr viel Lobhudelei für Lamborghini ist - aber man muss wohl anerkennen, dass es der Wahrheit entspricht :wink:)

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G1zM0 CO   
G1zM0

Wieder einmal ein sehr schöner Bericht! :-))!

Weiß man schon in etwa wann der Spyder auf den Markt kommt?

Wo siehst du die größten schwächen beim LP560?

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taunus   
taunus
Wo siehst du die größten schwächen beim LP560?

Das ist eine Frage, die Karl dir leider nicht beantworten kann... :wink:

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G1zM0 CO   
G1zM0
Das ist eine Frage, die Karl dir leider nicht beantworten kann... :wink:

X-)

Warum habe ich auf das gewartet.O:-)

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AStrauß CO   
AStrauß

Danke für den Bericht.

Sehr gut:-))!

Ein Fahrzeug das man unbedingt mal fahren sollte, leider wissen Lamborghini Verkäufer nicht immer, wem Sie ein Probefahrt anbieten sollten, um Ihn von Ihrem Produkt zu überzeugen.

Da wird teilweise lieber arrogant und ignorant rumgestanden :???:

Der Bericht gefällt mir sehr gut, Vielen dank dafür :-))!

grüße

Alex

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NOS_VIPER   
NOS_VIPER

Danke für den schönen Bericht! Hat Spaß gemacht ihn zu lesen! :-))!

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Karl VIP CO   
Karl
Weiß man schon in etwa wann der Spyder auf den Markt kommt?

Wo siehst du die größten schwächen beim LP560?

Spyder: Zur Saison 2009.

Schwächen: Na ja, der Gallardo an sich ist wirklich ein sehr, sehr gutes Auto. Schon 2004 holte der Gallardo der 1. Serie fünf von fünf möglichen Sternen im Test der auto motor und sport und brannte auf der Nordschleife eine 7:52 in den Asphalt - er erfüllte also schon immer sportliche wie alltägliche Ansprüche gleichermaßen perfekt, und das als hochemotionaler italienischer Mittelmotorsportwagen. Die Testwerte seriöser Fachzeitschriften waren immer brilliant, bis heute sind seine Zeiten auf der Nordschleife und dem Hockenheimring weder vom 997 Turbo noch vom Ferrari F430 erreicht worden. Wie geschrieben: Nur 997 GT2 und 430 Scuderia ziehen am "normalen" Gallardo vorbei, alles andere aber wäre auch undenkbar.

Im Vergleich zum Ferrari F430 und Porsche 997 Turbo ist das Platzangebot im Gallardo schon immer geringer gewesen, sowohl im Innenraum also auch bezüglich der Möglichkeiten Gepäck mitzunehmen. Er ist nun mal flacher und kürzer als die beiden. Der Gallardo war bis 2006 auch immer am härtesten gefedert, inzwischen ist dies nicht mehr der Fall. Der Werterhalt kommt natürlich nicht an jenen des Ferrari F430 heran, das kann auch der 997 Turbo nicht und auch sonst kein Fahrzeug in der Klasse. In punkto Sound zieht der F430 meiner persönlichen Meinung nach wieder am Gallardo LP560-4 vorbei, während der F430 gegen die Gallardo der 2. Serie mit 520 PS inkl. Superleggera keinen Stich sah. Aber sonst... Aber Schwächen sind auch immer eine Frage des persönlichen Geschmacks, objektiv wie gesagt war der Gallardo schon immer sehr gut und ist jetzt noch besser geworden. Wie aber die meisten Fahrzeuge im Laufe ihrer Bauzeit.

Mein persönlicher Favorit ist ein Gallardo Spyder E-Gear, also aus der 2. Gallardo-Serie mit 520 PS: Unfassbarer Sound und die Möglichkeit bei geschlossenem Verdeck die Heckscheibe zu öffnen - Wahnsinn :-o ! Den zweiten Platz teilen sich der Gallardo LP560-4 und der Gallardo Superleggera.

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Gast anonymous73   
Gast anonymous73

Genialer Bericht + Spitzen fotos

endlich eines Lambos wieder würdig: Vierrohrauspuffanlage :-))!

die Front wurde im Stil des Reventón aggressiver re-designt :-))!

die vom Reventón abgeleiteten Bremslichter bilden das Tüpfelchen auf dem i :-))!

vorallem die felgen machen ganz schön was her :-o

für mich fehlen nur noch scheren-türen mechanismus und ein dezent gehaltener heckflügel aber das wäre ja machbar :)

Merci für den einblick...

Mein persönlicher Favorit ist ein Gallardo Spyder E-Gear, also aus der 2. Gallardo-Serie mit 520 PS: Unfassbarer Sound und die Möglichkeit bei geschlossenem Verdeck die Heckscheibe zu öffnen - Wahnsinn :-o !

regt natürlich zum nachdenken an :oops:

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G1zM0 CO   
G1zM0
Spyder: Zur Saison 2009.

Mein persönlicher Favorit ist ein Gallardo Spyder E-Gear, also aus der 2. Gallardo-Serie mit 520 PS: Unfassbarer Sound und die Möglichkeit bei geschlossenem Verdeck die Heckscheibe zu öffnen - Wahnsinn :-o ! Den zweiten Platz teilen sich der Gallardo LP560-4 und der Gallardo Superleggera.

Und gibt es zu dem schon paar Details? Mehrpreis gegenüber dem normalen, Sound vielleicht wieder etwas verschärft? Wie sieht es dann mit den Preisen für den "alten" Spyder aus? Ui, so viele Fragen das ist mir ja schon fast peinlich.O:-):oops:

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LamboAstonRS CO   
LamboAstonRS

! Den zweiten Platz teilen sich der Gallardo LP560-4 und der Gallardo Superleggera.

Die neue, auf den Allradantrieb hinweisende Bezeichnung, lässt doch darauf schliessen, dass demnächst auch ein am Heck angetriebener Gallardo (Superleggera?) erscheinen wird, oder?

Da Karl immer so gut und frühzeitig informiert ist, wäre eine weitere Info dazu erwünscht. Danke.

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spülla   
spülla

Mein persönlicher Favorit ist ein Gallardo Spyder E-Gear, also aus der 2. Gallardo-Serie mit 520 PS: Unfassbarer Sound und die Möglichkeit bei geschlossenem Verdeck die Heckscheibe zu öffnen - Wahnsinn :-o ! Den zweiten Platz teilen sich der Gallardo LP560-4 und der Gallardo Superleggera.

Ja, würde mich auch interessieren: Ist der Sound besser, bzw. anders?

Wie schauts mit Feuer im Tunnel aus, wäre schade wenn Lambo das abgestellt hätte! Altagstauglichkeit bzgl e-gear?? Problem Kupplung...

Auf Grund welcher Tatsache liegt der 560 nur auf Platz 2 - eigentlich schade?

Hab gehört Klappenöffnung sei nicht mehr möglich!!

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Karl VIP CO   
Karl
Und gibt es zu dem schon paar Details? Mehrpreis gegenüber dem normalen, Sound vielleicht wieder etwas verschärft? Wie sieht es dann mit den Preisen für den "alten" Spyder aus? Ui, so viele Fragen das ist mir ja schon fast peinlich.O:-):oops:
Keine Details bekannt. Aufpreis wie beim Vorgänger ca. € 15.000,00 netto.

Gute erste Gallardo Spyder Handschalter liegen über € 150.000,00 (inkl. MwSt. oder §25), E-Gear-Fahrzeuge mindestens € 15.000,00 darüber. Abschlag vom Neupreis also rund 20%. Mit dem Gallardo LP560-4 Spyder in einem Jahr trotzdem nicht über 30% meiner Prognose nach. Die Lamborghini Gallardo Spyder aus Vorbesitz sind gesucht.

Die neue, auf den Allradantrieb hinweisende Bezeichnung, lässt doch darauf schliessen, dass demnächst auch ein am Heck angetriebener Gallardo (Superleggera?) erscheinen wird, oder?
Denkbar ist alles mögliche :wink: . Zu dem Thema ist aber noch rein gar nichts zu hören. Wäre von der Modellabfolge her eh ein Thema für das nächste Jahrzehnt. Bis dahin bleibt der aktuelle Gallardo Superleggera der schnellste Gallardo ab Werk.

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spülla   
spülla

Hallo Karl,

danke auch für den schönen Bericht!

Habe einen LP560 bestellt (ohne Probefahrt) und habe deshalb ein paar Fragen an Dich:

Das mit dem Sound macht mir ein wenig sorgen! Der Grund warum ich mich für das Auto entschieden habe (abgesehen davon, dass ferrari fahren einfach nicht geht) ist der geile Sound, den mich im neuen Galli Spyder einfach umgehaut hat! Habe im Forum bzgl. Mogelpackung gelesen (und auch bei einigen anderen Berichten), dass der Sound deutlich schwächer sei als bei allen Vorgängern und habe ein wenig Angst, dass ich enttäuscht bin wenn er da ist (zu leise, anderer/weniger aufregender Sound/keine Flammenentwicklung mehr ;-(). Wie ist Deine subjektive Meinung bzw. Dein Empfinden!?? Wäre es evtl. möglich die Klappen zu öffnen, würde das helfen?? Mir wurde gesagt, dass das beim 560er nicht mehr möglich sei, weil dass irgendwelche Kontrolleuchten ständig blinken...etc. Bin ein Fan vom lauten Standgas, ist das wirklich nicht mehr zu hören, bzw. was könnte man da tun??

Bzgl. Performance hab ich nur gutes gehört, freu mich schon sehr!!

Mir wurde übrigens gesagt, dass es kein Facelift sei und zumindest 4 Jahre das Top Modell sein soll - dass will ich schwer hoffen, bei den preisen!!

Bzgl. Kupplung und Alltagstauglichkeit: Wie ist e bei den neuen Gallis, es gab ja in der Vergangenheit einige Probleme, hast Du da Infos für mich??

Würde mich sehr über eine Antwort freuen, bin ein wenig unlocker, wegen sovielen eher negativen Berichten!!! Danke...

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Karl VIP CO   
Karl
Das mit dem Sound macht mir ein wenig sorgen! Der Grund warum ich mich für das Auto entschieden habe (abgesehen davon, dass ferrari fahren einfach nicht geht) ist der geile Sound, den mich im neuen Galli Spyder einfach umgehaut hat! Habe im Forum bzgl. Mogelpackung gelesen (und auch bei einigen anderen Berichten), dass der Sound deutlich schwächer sei als bei allen Vorgängern und habe ein wenig Angst, dass ich enttäuscht bin wenn er da ist (zu leise, anderer/weniger aufregender Sound/keine Flammenentwicklung mehr ;-(). Wie ist Deine subjektive Meinung bzw. Dein Empfinden!?? Wäre es evtl. möglich die Klappen zu öffnen, würde das helfen?? Mir wurde gesagt, dass das beim 560er nicht mehr möglich sei, weil dass irgendwelche Kontrolleuchten ständig blinken...etc. Bin ein Fan vom lauten Standgas, ist das wirklich nicht mehr zu hören, bzw. was könnte man da tun??

Bzgl. Performance hab ich nur gutes gehört, freu mich schon sehr!!

Mir wurde übrigens gesagt, dass es kein Facelift sei und zumindest 4 Jahre das Top Modell sein soll - dass will ich schwer hoffen, bei den preisen!!

Bzgl. Kupplung und Alltagstauglichkeit: Wie ist e bei den neuen Gallis, es gab ja in der Vergangenheit einige Probleme, hast Du da Infos für mich??

Würde mich sehr über eine Antwort freuen, bin ein wenig unlocker, wegen sovielen eher negativen Berichten!!! Danke...

Bzgl. Sound: Wie geschrieben ist der Gallardo LP560-4 in der Tat leiser als die Gallardo der 2. Serie mit 520 PS. Er verfügt aber weiterhin über eine Klappensteuerung. Dass heißt über ca. 4.000/min geht die Post ab. Nur eben nicht mehr ganz so bollernd wie im o.g. Gallardo.

Dass bedeutet dass man weiterhin eine fernbedienbare Klappensteuerung einbauen kann, sprich er kann auf Wunsch auch bei Standgas und niedrigen Drehzahlen mit offenen Klappen laufen.

Wenn Du mit Topmodell einen Superleggera meinst: Dazu gibt es noch keinerlei Information. Die Bauzeit des jetzigen Gallardo LP560-4 setze ich persönlich auch mit mindestens vier Jahren an, die 1. und 2. Serie wurde ja insgesamt auch viereinhalb Jahre angeboten.

Die Lebensdauer eines sequentiellen Getriebe hängt vom Einsatz des Fahrzeuges ab. Anfahrten an Steigungen beispielsweise haben höheren Verschleiß zur Folge als Anfahrten auf topfebener Straße. Auch je sportlicher, fordernder gefahren wird umso größer ist der Verschleiß. Das trifft aber auf alle sequentiellen Getriebe zu, Lamborghini wie Ferrari und Maserati. Welche "Probleme" meinst Du genau?

Was also Deine Bestellung angeht kannst Du Dich entspannt zurücklehnen: Der Gallardo LP560-4 ist meiner Meinung nach eines der besten Autos der Welt, Du wirst vor Freude nicht mehr in den Schlaf kommen X-) .

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spülla   
spülla

Danke für die ausführliche Info!!!

Leider noch ein paar Fragen;-))

Denkst Du, dass die Klappenfernbedienung von jedem Lambo Händler angeboten wird??

Hast Du eine Kostenschätzung für mich?

Würdest Du an meiner Stelle einen Sportauspuff montieren lassen, falls mir der Sound wirklich zu wenig sein sollte, oder ist davon abzuraten?

Ich nehme an, dass es keine Flammenentwicklung mehr gibt, oder??

Bzgl. Probleme Kupplung meine ich: Habe gehört, dass man alle 5-10.000 KM eine neue braucht, bei sportlicher Fahrweise!!

Danke für die aufbauenden Worte und bitte entschuldige die vielen Fragen...

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Karl VIP CO   
Karl
Denkst Du, dass die Klappenfernbedienung von jedem Lambo Händler angeboten wird??

Hast Du eine Kostenschätzung für mich?

Würdest Du an meiner Stelle einen Sportauspuff montieren lassen, falls mir der Sound wirklich zu wenig sein sollte, oder ist davon abzuraten?

Ich nehme an, dass es keine Flammenentwicklung mehr gibt, oder??

Bzgl. Probleme Kupplung meine ich: Habe gehört, dass man alle 5-10.000 KM eine neue braucht, bei sportlicher Fahrweise!!

Danke für die aufbauenden Worte und bitte entschuldige die vielen Fragen...

Zu 1) Siehe PN.

Zu 2) Noch keine Preise bekannt.

Zu 3) Bei Einbau eines Sportauspuffs erlischt leider (zurecht) die Werksgarantie, würde ich nicht empfehlen.

zu 4) Habe ich noch nicht getestet, bisher ist keiner am Heck dran geblieben :wink: . Halte Dich auf dem Laufenden wenn es sich ergibt.

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Nikolaust   
Nikolaust

@ all

Wenn man beim E-Gear den CORSA-Mode aktiviert, sind die Klappen IMMER offen! ;-)

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spülla   
spülla
@ all

Wenn man beim E-Gear den CORSA-Mode aktiviert, sind die Klappen IMMER offen! ;-)

das wäre natürlich ein echter Hit!

Woher hast Du die Info?

Ist dann auch ein deutlicher Unterschied im Stand zu hören?

Danke für die Antwort im Voraus...:lol:

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skr CO   
skr
Woher hast Du die Info?

Stand das nicht so im Test bei der ams? :???:

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Yooyah   
Yooyah

Ja stand so im Test -

der getestete LP560-4 hat übrigens den gleichen 0-200 Wert wie der einige Wochen zuvor getestete LP640 (11,3 Sek.). Die Fahrzeuggewichte habe ich jetzt nicht im Kopf, aber man wird wohl sagen können: der getestete Gallardo hat die angegebene Leistung definitiv gehabt - wenn nicht mehr...

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AStrauß CO   
AStrauß

Der neue Galli ist ein absolutes Sahne stück. Und der Sound ist auch schön und nicht leise, ich weiß nicht was Ihr hier immer habt.

Was ist für Euch leise??:???:

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Nikolaust   
Nikolaust

Habe es im Rahmen einer Probefahrt selber erlebt! :-)

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      besonderes.

      Als es dann endlich kurz vor halb 3 war gingen wir wieder zu dem Museum. Der weiße Gallardo Spyder wurde gerade mit Kamera-
      equipment beladen und wurde anschließend angelassen. Herrlich. Einfach schön. Als er hinter dem Werk verschwand löste
      ich nun also 2 Tickets für das Museum. Es war mir eine Ehre eine Reise durch die Zeit von Lamborghini zu machen. Es war schön
      die Formen zu bestaunen. Wie schön doch so ein 400 GT, Miura oder Countach ist. Auch all die anderen Modelle. Nach
      dem ich die untere Etage ausgiebig genossen hatte sind wir eine Etage höher und hier wurde alles noch mal „schlimmer“. Da
      waren also die Lambos die mir am besten gefallen. Ich wusste nicht wo man hingucken sollte. Meine Ohren sagten mir „Guck
      aus dem Fenster und sieh Dir die LP560-4 an. Oder da den gelben Murciélago!“ Meine Augen schrieen danach das Miura Concept,
      Den GT, den RGT, den SVR, den LP640 und den Reventón auf einmal ansehen zu wollen. Als ich wieder Herr meiner Sinne war,
      fing ich an, ein Auto nach dem anderen anzusehen. Zu erkunden und zu genießen. Wie imposant doch der RGT ist. Ohne
      Sponsoren gefällt er mir am besten. Er ist wirklich einfach nur Schwarz, Flach, Breit und Respekteinflössend.

      An dem Tag sah ich zum ersten mal einen Reventón und kann ihm beim besten willen nichts schlechtes abgewinnen. Er ist toll

      Dann drängte leider die Uhr. Doch wir entschieden uns einen Bus später zu nehmen und noch paar Lambos beim fahren zu zu
      sehen. Es war doch überwältigend wenn sich mal 2 LP560-4 aus dem Werk jagten... Also wieder runter und.... alles um mich
      herum setzte aus... Da stand Valentino Balboni. Der Mann der für mich für Lamborghini steht. Also schnell die Kamera an und
      ein Foto. Als er mit dem Gespräch fertig war, war im Begriff das Museum zu verlassen. Ich war wie in Trance, also musste
      meine Freundin ihn ansprechen und fragen ob er sich mit mir fotografieren lassen würde. Er bejahte das sehr freundlich. Als
      ich nun wieder Herr über mein Gehirn und Zunge war, fing ich an mit ihm englisch zu sprechen, und als ich ihm erzählte, das
      ich ihn vor 3 Jahren in Oschersleben bei der GTR Supertrophy traf, redete er deutsch mit mir weiter. Ich redete noch ein
      bisschen mit ihm und stellte wieder fest, dass er immer noch so fest auf dem Boden steht und sich über jeden Besuch freut wie
      vor 3 Jahren. Er erfreut sich an jeder Begeisterung anderer Lamborghinifans.

      Dann fragte er mich ob ich mir denn schon das Werk angesehen habe. Ich verneinte es, denn ich hatte keine Gelegenheit mich
      vorher anzumelden. Da fragte er am Empfang ob noch eine Führung ist und sagte mir dann das nur noch eine auf italienisch ist.
      Ob ich sie mir jedoch trotzdem das Werk ansehen möchte. Klar! Ich war hin und weg. Auch wenn ich nix verstehe, einen Blick
      in die heiligen Hallen werfen zu dürfen, das wäre doch was. Also bejahte ich und da fragte die Empfangsdame ob ich dafür schon
      gezahlt habe und da winkt Valentino ab und sagt was auf italienisch zu ihr. Wie sich herausstellte, sagte er, wir gehören zu ihm
      und es geht schon klar. Ich war sprachlos.

      Es war ein Tag der Steigerungen und der Superlative. Erst der spontane Entschluss das Werk zu besuchen, dann die Lambos
      zu sehen die getestet wurden. Und dann noch das Museum und das „i“-Tüpfelchen auf dem „i“-Tüpfelchen war ja dann
      die Einladung von Valentino Balboni das Werk zu besuchen.

      Jetzt musste ich mich nur noch etwas mehr als 30 Minuten gedulden bis die Führung los ging. Das war bei all der vielen Eindrücke
      kein Problem für mich.

      Ich sah mir gerade die im Museum ausgestellten Motoren an, als Motorenlärm mich aus meinen Gedanken riss. Da stand vor dem
      Museum, halb unter der Schranke ein Mattschwarzer LP640 und wollte raus. Am Steuer, Valentino. Ich bin so schnell wie es ging
      raus aus dem Museum.

      Valentino stellte, den LP vor dem Werk ab und lies den Motor laufen. Dann nahm er sich einen aus der Gruppe der Engländer und
      fuhr mit ihm weg. Und als er das Werksgelände verlies, verliesen auch die aus England angereisten Z06 und Diablo Roadster das Ge-
      lände. Der Diablo war um einiges lauter als der LP640. Das Nummernschild besagte auch „LOUD“ (Nur etwas anders geschrieben *wink*)
      Ein kurzer Gasstoß und die Nackehaare standen senkrecht. Auch als er beim losfahren kurz beschleunigte war der Sound infernalisch.

      Meine Sinne wurden überrannt und es war wie ein Traum für mich. Doch ich wusste da noch nicht, was noch auf mich zukommt.

      Dann war unsere Führung und zum Glück in englisch statt in italienisch. So verstanden wir doch was gesagt wurde. Es war sehr
      schön, faszinierend und etwas ganz besonderes da zu sein, wo die Traumautos gebaut werden. So viele Lambos in so
      vielen Farben. Es stand sogar ein Reventón da, bei dem gerade Hydraulik und Co auf Dichtigkeit geprüft wurde. Dann wurden wir aus
      dem Werk seitlich heraus geführt und da standen so viele Lambos herum die getestet wurden oder zum testen bereit waren. Alle in
      verschiedenen Farbkombinationen und alle wunderschön. Egal ob LP640, Gallardo SL, LP560-4, Murcielago, LP640 Roadster,
      Gallardo oder Gallardo Spyder. Wir wurden um das erste Gebäude herum zur Sattlerei geführt und da standen in einem anderen Ge-
      bäude weitere Murciélagos und sogar ein Diablo GTR. In der Sattlerei angekommen war es beeindruckend all die Farb-
      variationen sehen zu können. Es ist toll was Lamborghini für Farben anbietet.

      Als die Führung vorbei war, kamen wir gerade noch pünktlich zum Museum um Valentino mit einem Burnout das Werksgelände ver-
      lassen zu sehen. Er liebt es halt einen Lambo zu fahren...

      Dann war auch leider schon die Zeit vorbei die uns blieb. Nun hieß es Abschied nehmen um unseren Bus und Anschlusszug zu erwischen...

      An dieser Stelle möchte ich mich bei Valentino Balboni für die tolle Geste bedanken und auch bei meiner Freundin die auf einen
      Ausflug verzichtet und mir somit die Möglichkeit gegeben hat einen großen Traum zu erfüllen.

      Das war DER Tag in meinem Leben.















    • S.Schnuse
      In aller Früh sind Matthias und ich um 4.00 Uhr morgens von Osterhofen nach Most (CZ) gestartet. Nach 260km auf tschechischen Landstraßen waren wir pünktlich zum Briefing an der Rennstrecke. Der Veranstalter war ein Online-Rennreifenshop. Mit dem Wetter hatten wir viel Glück, denn während es in unserer Heimat regnete, war es in Most die ganze Zeit trocken.



      Unser Renngefährt, ein BMW M3 compact mit 321 PS.


      Ein Porsche 997 GT3 aus Berlin.


      Porsche 944 turbo und 993 Carrera 2.


      Meine Helmkamera wurde mit Panzertape befestigt.


      Dann haben wir die Serienreifen gegen Rennreifen getauscht.


      Eine nette E36 Armada aus Brandenburg.


      Sehr viele Porsche von Lundt Automobile waren dort.


      Matthias ist startklar!


      ... meine Kamera auch.


      Über dem Auspuff war es schön warm.


      Ein Formel 3000 (Reynard)


      Ein E36 M3, den ich von der Nordschleife her auch kenne.


      Ein schöner Manta, der den Tag leider nicht überstand.


      Keine Ahnung was das für einer ist.


      Blick vom Turm auf die Strecke.
    • MarioRoman


      Lässig, einfach nur lässig stehen sie da. Auf der einen Seite der „Über-Golf“ R32 auf der anderen die „Familienrennsemmel“ genannt Opel Vectra OPC. Außer einem dicken V6 haben sie noch eines gemeinsam – sie sind bald Geschichte.

      Ja, es ist wieder soweit. Der Golf V wird früher als erwartet vom Nachfolger Golf VI abgelöst. Opel geht mit seinem Vectra sogar noch einen Schritt weiter. Gemeinsam mit dem Plattformbruder Signum gehen beide nun in den Ruhestand. Eine neue Ära in der Mittelklasse kündigt sich bei Opel an. Der Name: Insignia!

      Zeit, um den beiden abtretenden Topversionen die letzte Ölung zu geben. Jeder mit einem geschulten Auge erkennt sofort, mit diesen beiden blauen Buben ist nicht zu spaßen. Aus Wolfsburg kündigen sich allradgetriebene 250 Pferde im soundgewaltigen V6 an. Aus Rüsselsheim zerren 280 turbogeladene PS an der Vorderachse. Wer sich also mit diesen Genossen anlegt, sollte ordentlich Potenz im Motorraum beherbergen.



      Der Golf V: wie immer ein Millionenseller

      Mit der fünften Generation des Golf setzte Volkswagen die Geschichte eines der erfolgreichsten Automobile überhaupt fort. Ein frisches Design sollte daherkommen – ohne die klassische Linienführung zu beeinflussen. Nüchtern betrachtet ist der exzellent verarbeitete Golf V ein neutral gebliebenes Kompaktauto. „Kompakt, dezent, gut“

      Mit 2.344.000 Einheiten weltweit (Stand: Juni 08) erreichte die Volkswagen AG die anvisierten Verkaufszahlen voll und ganz. Ganz klar in Führung bei den Absätzen ist Deutschland gefolgt von Großbritannien. Besonders beliebt war hier der 1.9 TDI mit 105 PS und Diesel-Partikel-Filter. Diese Motorisierung macht knapp ein Drittel der Baureihe aus.



      Auch in den USA lief der Golf unter dem lustigen Pseudonym Rabbit „den Erwartungen entsprechend.“ Genaue Zahlen wollte VW aber leider nicht nennen. Da die sogenannten Hatchback’s in Amerika vor allem als Hot Hatches (GTI, R32) gefragt sind, ist der normal motorisierte Golf des US-Kunden der Jetta. Mehr als acht Millionen hat Volkswagen seit 1980 verkauft, rund die Hälfte davon in den USA.

      So gibt es auch eine GTI-Version des Jetta, den GLI: Er wäre in der angepassten US-Optik auch für manch einen europäischen Käufer eine Überlegung wert. Ebenso verkauft sich der New Beetle, der noch auf der alten Golf IV-Plattform daher kommt, wie geschnitten Brot. Mehr als eine Millionen New Beetle und New Beetle Cabriolets fahren mittlerweile um den Globus.



      Die Topmodelle: Rennfeeling in geringer Stückzahl

      Abgesehen vom Dollar-Kurs braucht VW sich also keine Sorgen um den US-Markt zu machen. Das Topmodell, der R32 mit 250 PS und soundstarkem V6-Motor, wäre wohl der Traum von vielen. Leisten konnten ihn sich allerdings selbst hierzulande noch nicht einmal 1 Prozent der Golf V Kunden..u. Wenn doch – dann am liebsten in Deep Blue Pearleffekt oder Black Magic Perleffekt.

      Der Kult-GTI ist mit 3,8 Prozent Marktanteil in Deutschland schon eher in den nennenswerten Prozentzahlen vertreten. Der GT erreicht unter den PS starken Benzinern mit 8,5 Prozent lässig die Pole Position. Ob es vom R32 auch wie vom Passat ein R36-Model geben wird, damit lässt uns Volkswagen im Dunkeln. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein aufgeladener Vierzylinder ähnlich wie beim Audi TTS hier Einzug erhält, ist deutlich höher. CO2-Zwangsverordnung sei Dank. Aber man darf ja noch hoffen, oder? Wie lautet doch das Motto auf der US-Site? „Engineered for the Autobahn.“



      Endgültiger Abschied nach 3 Generationen: Opel Vectra

      Opel ist etwas radikaler mit seiner Nachfolge. Der Vectra ist zum Ende des Jahres Geschichte. Man möchte einen Neubeginn einläuten. Noch immer hallt der Ruf der teils enormen Qualitätsschwankungen Anfang der 90er hinterher.

      Auch das Gerangel in den oberen Chef-Etagen von GM tat Opel mehr weh als gut. Es gilt also sich von diesem bösen Karma zu lösen und den Reset-Button zu drücken, mit einem hochmodernen Werk und einem neuen Namen im Mittelklassesegment – Insignia. Lassen wir uns überraschen.

      So schwer es Opel zurzeit mit seinem Ruf in Deutschland auch hat – der aktuelle Vectra kann nichts dafür. Er sorgte auch in seiner dritten Generation für zufriedene Käufer. Von den in Deutschland eher durchschnittlichen Verkaufszahlen sollte man sich nicht täuschen lassen – auch wenn es Opel ordentlich wurmen wird, dass der Passat nach wie vor der Beststeller in seinem Segment geblieben ist. 186.000 Exemplare wurden hierzulande vom Vectra C verkauft, mit 84.000 Exemplaren schlägt der Wagon (Kombi-Version) die Varianten Schrägheck (41.000) und Limousine (61.000) eindeutig.



      Vauxhall verkauft sich excellent

      Wichtigster Absatzmarkt ist Großbritannien. Dort verkaufte sich Vectra unter dem beliebten Vauxhall-Firmenlogo insgesamt 302.500 Mal. Interessantes Detail: die Limousine lag mit 14.000 Exemplaren wie Blei in den Läden. Auch der Wagon kam mit 28.500 Exemplaren nicht viel besser weg. Die Schrägheck Variante verkaufte sich allerdings mit 260.000 Exemplaren überdurchschnittlich gut. Weltweit entschieden sich insgesamt 959.500 Kunden für den Vectra.

      Besonders vermissen werden wir die OPC-Variante. Mit viel Liebe zum Detail wurde der Vectra zur rennstreckentauglichen Sportlimo umgewandelt. Gerade mal 0,4 Prozent entschieden sich für diese äußert schmackhafte Variante der Babytransportgranate. Ähnlich wie beim R32 entschied sich der Hauptteil der Käufer für die Farben schwarz und ardenblau.

      Auch Opel zeigte sich sehr optimistisch und hat die für den Lebenszyklus zu erwartenden Verkaufszahlen in Europa voll und ganz erreicht. Da heißt es für den Insignia nur, Daumen drücken und übertreffen, übertreffen, übertreffen. Verdient haben es die leidgeplagten Jungs aus Rüsselsheim allemal.



      Macht’s gut…

      Somit hoffen wir auf eine spannende neue Ära mit den neuen Modellen von VW und Opel und verabschieden uns leise und höflich von den Vorgängern. Möget ihr noch rostfrei und qualitativ hochwertig viele viele Tüv geprüfte Kilometer hinter euch bringen.


      Text+Fotos: Mario-Roman Lambrecht
    • cinquevalvole
      Freitag 29.8.2008 - Der Willkommenstag

      ab 13:00 Uhr
      Begrüßung und Check In im Fahrerlager, Ausgabe der Veranstaltungsunterlagen, kurzer Sicherheitscheck Ihres Fahrzeuges

      ab 19:30 Uhr
      Boxenparty mit Buffet (pro Person 25,- Euro)

      Samstag 30.8.2008 - Der Fahrtag

      kein Rennen, keine Gleichmäßigkeitsprüfung - Fahren zur Freude, Sie bestimmen Ihr Tempo! Genießen Sie Ihren Oldie auf dem klassischen Salzburgring - Runde für Runde 4,25 km. (Beifahrer sind während der Fahrten auf dem Salzburgring nicht zugelassen). Die Wertung zur "Sounds of Speed Trophy" erfolgt nach den Kriterien: Sound, Fahrstil, Seltenheit und Erhaltungszustand.
      07:30 Uhr - Fahrerbesprechung
      08:15 Uhr - Fahrspaß pur - getrennt nach Fahrzeugkategorien
      ab 14 Uhr - Läufe mit Indianapolis-Start
      ca. 18:45 Uhr - Siegerehrung
      (Vorläufiger Zeitplan - Änderungen vorbehalten)


      Zeitreise in längst vergangene Rennsporttage - Mittendrin statt nur dabei - von 8:30 Uhr bis ca. 18:45 Uhr.
      Der Eintritt ins Fahrerlager kostet acht Euro, inkl. freier Zutritt zur Zuschauertribüne im Fahrerlager.
      Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren sind frei.
      Für Besucher, die mit Ihrem Oldtimer bis Baujahr 1979 kommen, ist ein Parkplatz direkt vor dem
      Fahrerlager-Tunnel reserviert (solange Vorrat reicht), der Fahrer des Oldies hat ins Fahrerlager/Zuschauertribüne freien Eintritt.

      Hier die Infos:

      http://www.salzburgringclassic.de/



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