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Vorstellung: Jaguar XF 2,7 D Premium Luxury

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Hier mal mein Bericht zu unserem XF:

Wir haben den Wagen seit Anfang Juni, bestellt haben wir ihn Mitte März; die Lieferzeit war also in Ordnung. Gekauft haben wir den Wagen bei Kroymans Düsseldorf, bei dem wir auch schon unseren ersten, zweiten S-Type und XJ8 gekauft hatten.

Die Wahl fiel auf einen 2,7 Diesel Premium Luxury mit 207 Twin-Turbo PS und irgendwas um die 450 Newtonmeter. Aussenfarbe ist schwarz metallic, Innenfarbe ist Champagner mit Armaturenbrett in dunkelrot. An Extras haben wir nur das Navigationssystem und PDC genommen. Mehr braucht mein Vater nicht ;) An Serienausstattung gefällt mir sehr das Xenonlicht mit Abbiegelicht sowie die Rückfahrkamera, die aber unter dem Strich unsinnig ist. Ausserdem läuft man Gefahr sich zu sehr darauf zu verlassen. Wer das Xenonlicht vom S-Type kennt, weiß was ich meine. Keyless-Go ist auch eine witzige Sache, allerdings kann man da auch mal sein blaues Wunder erleben: Der Fahrer ohne Schlüssel im Auto, derjenige mit Schlüssel ist gerade nicht in Reichweite und man möchte starten. Aber gut, wenn man es weiss, achtet man drauf.

Innenraum:

Innen geht es meiner Meinung nach modern-elegant zu: Weniger Holz als z.B. im S-Type, einige Alu-Applikationen und ein wunderschönes türkis-farbenes Licht an der Armaturenbeleuchtung. Türkis, naja, es geht schon deutlich ins Blau hinein. Der Wagen macht bei Nacht vom Licht her sehr viel Spass, jedenfalls mal kein Rot als Beleuchtung wie bei sonst vielen Innenräumen. Der rot-pulsierende Starterknopf ist ist da nur das i-Tüpfelchen.

Was mir nicht gefällt, sind die recht schwammigen Sitze: Seitenhalt für Beine sind gar nicht vorhanden, für den Oberkörper kaum.

Aussen:

Der Wagen ist, egal von welcher Perspektive, eine einzige Wucht. Ian Callum hat richtige Arbeit geleistet und dem Wagen eine aggressive Front, eine schicke Seitenlinie und ein Aston Martin-ähnliches Heck. Gerade das Heck mit seiner langgezogenen Heckscheibe hat schon fast etwas vom Aston Martin Rapide. An der Front ist der silber-farbene Kühlergrill und die auf den Grill zulaufende Motorhaube eine Klasse für sich. Die Felgen, in diesem 18-Zöller, wirken schon fast etwas verloren in den Radhäusern. Ich dachte erst, es wären 17“, aber nein. Allerdings dürften die 18-Zöller ein guter Kompromiss zwischen Aussehen und Fahrkomfort sein.

Motor:

Na, der Sprung vom V8 mit 295 PS zum V6 ist schon etwas gross, aber keineswegs zu gross. Meinen Vater hatte der V8 enorm beeindruckt: Laufruhe, Durchzugskraft, Drehmoment; Auf der Autobahn kamen wenige an uns vorbei. Aber so ein Auto muss bezahlt werden, und wenn ich sehe , was der XF gekostet hat, da reicht mir der aktuelle völlig aus. Klar, ein SV8 ist die Krönung, aber der Wagen kostet ja fast das Doppelte.

Also, die 450 Nm Drehmoment merkt man, und das im Positiven. Man kann mit dem Wagen ordentlich flott fahren, laufruhiger als der V6 ist er auch, und hören kann man ihn von aussen, wenn überhaupt. Höchstgeschwindigkeit sollen 230 sein, getestet habe ich es noch nicht. Das ist bestimmt nicht die Welt, aber wo kann man denn heute noch wirklich schnell fahren. Und mein Vater legt darauf sowieso keinen Wert.

Fahrverhalten:

Für die Grösse der Felgen erlebt man ein recht gutes Abrollverhalten: Straff, direkt, aber nicht polternd oder zu hart. Die Lenkung ist herrlich direkt,die macht richtig Spass.

Fazit:

Ein grossartiges Auto, mit dem man (noch) stark auffällt, und bei dessen Anblick ich immer wieder ins Schwärmen gerate.

PS: Weitere Bilder folgen.

P1040288-1.jpg

bearbeitet von dogfriedwart
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