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Alles rund um die Bremse

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CountachQV VIP CO   
CountachQV

Dein Denkfehler (das ist eigentlich schon zu drastisch) ist, dass man erst bei relativ geringer Geschwindigkeit in den Regelbereich des ABS kommt, bei 200kmh ist das kaum schafbar da die Rotationsenergie des Rad selber schon vermindert werden muss.

Je schlechter eine Serienbremse desto mehr kann ich bis zur Blockiergrenze herausholen.

Bei der Blockiergrenze kommt dann das von dir genannte zum Zug, bessere Bodenhaftung = bessere Bremswirkung.

Da gibts dann noch Zusammenhänge wie Anpressdruck durch gewicht, Auflagefläche etc. da bin ich physikalisch zuwenig bewandert, aber es gibt hier bei CP sicher Physiker welche die Formeln und deren Auswirkung darlegen können.

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Rodemarc   
Rodemarc

Als ich das Auto heute zum Wechsel auf Sommerreifen auf der Hebebühne hatte sind mir die hinteren Bremsscheiben sehr unangenehm aufgefallen.

Die Scheiben haben auf beiden Seiten deutliche Riefen die man auch mit dem Finger erfühlen kann. Ich zeige euch einfach mal zwei Bilder:

bremsehinten2.jpg

bremsehinten.jpg

Die Scheiben haben erst 20.000km runter und werden auch keiner übermäßigen Belastung ausgesetzt. Das einzige woran ich mich bewusst erinnern kann ist eine Gefahrenbremsung vor ca. 3 Wochen als ich von 190 Km/h auf 90 komplett im ABS runterbremsen musste weil mich ein LKW übersehen hat (ich habe schon in die Leitplanke gezielt, hat aber noch gereicht ).

Ich kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen dass ich mir dabei die hinteren Scheiben ruiniert haben soll. :???:

Wie lange die Riefen da schon drin sind kann ich - wie gesagt - nicht sagen, denn durch die Stahlfelgen im Winter kann ich die Bremse eh kaum sehen.

Die Bremsleistung ist nach wie vor gut. Quitschen tut auch nix, selbst wenn ich länger fahre und die Bremse warm wird.

Sollte ich die Scheiben wechseln? Ist das eventuell ein Materialfehler?

Danke für die Hilfe! :-))!

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Gast Alpinchen   
Gast Alpinchen

Da würde ich mir noch keine großen Gedanken machen.

Solange die Scheiben nicht an der Verschleißgrenze sind und klaglos ihren Dienst versehen, ist das für hinten noch OK.

Die Beläge haben sich den Riefen angepasst, so dass die Reibfläche nicht kleiner geworden ist.

Bei manchen Fahrzeugen kann man alle 3-4 Jahre die hinteren Scheiben austauschen, weil sie eher verrosten als durchs Bremsen verschleißen.

Audi z. B. ist dafür recht bekannt. :cry:

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double-p   
double-p

Hinten? Streugut-Riefen.

Kein Drama, beim naechsten Belag-Wechsel aber die Scheiben mit wechseln.

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Rodemarc   
Rodemarc
Hinten? Streugut-Riefen.

Ohne Witz? Das Streugut setzt sich zwischen Belag und Scheibe? Habe ich ja noch nie gehört.

Danke euch beiden schonmal.

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double-p   
double-p

Haengt von der Bremse ab.. man koennte auch "allg. Winterschmutz" sagen.

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Mr.Sommer   
Mr.Sommer

Zum Thema Bremse:

Es ist ja möglich die Bremssättel zu lackieren mit speziell dafür vorgesehener Farbe.

Jetzt würde mich interessieren, ob bspw. bei einem Lamborghini/Ferrari der Schriftzug auf der Bremse dabei erhalten bleiben kann (oder gänzlich überlackiert werden muss)???

Oder muss man, vorausgesetzt man möchte den Markenschriftzug behalten, komplett neue Bremssättel vom Hersteller kaufen? Wäre ja ziemlich teuer.

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Thorsten0815 CO   
Thorsten0815

Sehr guter, informativer Fred. Danke :-))!

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BMW_7erFahrer   
BMW_7erFahrer

Hallo zusammen,

nun ich hatte auch sehr große Sorgen mit meiner Bremsanlage. Schnell fahren mit meinem 7er sehr schön, aber Bremsen, einmal flattert es dann rubbelt es wieder beim bremsen und u.u. ... Autsch. Vor allem wenn beide Achsen inkl. Radlager erneuert wurden.

Nun das Thema habe ich abgeschlossen, ich habe mir einfach eine Bremsanlage verbaut was auch zulässt das ich mit meinem 2,4 Tonnen Dampfer richtig geil bremsen kann.

Sicherlich, eine Kleinigkeit hat dies gekostet, aber ich möchte Sie nicht mehr missen.

Wenn ich das mit meinem Alltagsauto vergleiche, könnte mir Angst werden so wie die OE Anlage dagegen bremst.

Die Bremsanlage ist von http://shop.cc-performance.de/ Scheibe 380x36 zweiteilig, Sattel 8 Kolben Sattel mit advanced Black Bremskolben und ATE Ceramic Belägen u. Stahlflexleitungen inkl. Eintragung o.Probl.

Der Sattel wiegt 5,5 Kg und die Scheibe wiegt 11 Kg.

Aber schaut selbst:

post-94780-14435454234592_thumb.jpg

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Egon Paulus   
Egon Paulus

Wenn Du den Schriftzug erhalten möchtest, musst Du den nach dem Lackieren oder Pulverbeschichten neu aufbringen und mit hitzebeständigem Klarlack versiegeln.

Am sichersten ist, wenn dein Lackierer ein wenig Airbrush beherrscht und den Schriftzug

tatsächlich lackieren kann. Ich hatte auch mal geplottet Aufkleber benutzt. Aber bei Hitze

sind die relativ schnell nicht mehr ansehlich. Allerdings kann man dann, wenn man auf den Klarlack verzichtet, die Aufkleber einfach nach der Winterpause erneuern.

Zum Thema Bremse:

Es ist ja möglich die Bremssättel zu lackieren mit speziell dafür vorgesehener Farbe.

Jetzt würde mich interessieren, ob bspw. bei einem Lamborghini/Ferrari der Schriftzug auf der Bremse dabei erhalten bleiben kann (oder gänzlich überlackiert werden muss)???

Oder muss man, vorausgesetzt man möchte den Markenschriftzug behalten, komplett neue Bremssättel vom Hersteller kaufen? Wäre ja ziemlich teuer.

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      http://www.kunzi.info/Auto/berechnung-fahrleistung-e55-m5-rs6.zip

      Auch ein Phaeton ist dabei:
      http://www.kunzi.info/Auto/berechnung-fahrleistung-phaeton.zip

      Außer der Darstellung (die wesentlichen Beschleunigungswerte werden direkt berechnet und hingeschrieben) hat sich nichts geändert.

      Viel Spaß damit,

      Euer Andi
    • Saphir
      Da wir bereits im VIP bereich darüber gesprochen hatten hier die vorgehensweise bei der berechnung der Geschwindigkeit:

      v= (2*P*e/1,225*cw*A*1,36)^(1/3) * 36

      erläuterungen: e ist die Effektivität des kompletten Antriebsstranges!
      P die PS-leistung! 1,225 die luftdichte, Cw*A der Luftwiderstandsindex, 1,36 zur umrechnung von Kilowatt in PS, die 36 bezieht sich auf km/stunde (erklär ich jetzt nicht genauer...)
      So bis hierhin vielen Dank an Cessna, der uns mit seinem physikalischen Know How die Formel erläutert hatte! Ich hab sie dann umgeformt, die werte eingesetzt und folgende "Zahlen der Wahrheit" errechnet:
      1. bei schaltwagen gehen wir von e=0,75 aus! Damit ergibt sich die formel: 34,76* (PS/CwA)^(1/3)
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      3. bei normalen automaten dann e=0,69 und die formel lautet: 33,81* (PS/CwA)^(1/3)
      Damit kann man also die Endgeschwindigkeit ziemlich genau berechnen!

      Umgekehrt kann man natürlcih auch die PS-leistung errechnen, wenn man die endgeschwindigkeit kennt (z.B. aus tests): PS= (v^3 * CwA/41990)
      v ist die endgeschwindigkeit!
      bei gutem automaten liegt der wert dann natürlich etwas darunter! habe ich mal nicht angegeben, damit ihrs euch selbst errechnet alles will ich euch auch nicht sofort verraten 8)
      Beispiel: SL 55 AMG lief im test 325 und CwA liegt bei 0,6: Damit ergibt sich eine leistung von PS=(325^3 * 0,6 / 38647) = 533! Ha...wie schon damals vermutet musste der Testwagen deutlich nach oben streuen! q.e.d.

      Es gibt noch eine Formel zum vergleich von autos bzgl. der Vmax: v2 = (P2/P1)^(1/3) * (cW1/cW2)^(1/3)
      wenn man also von beiden wagen PS-zahl und cw-werte kennt kann man die endgeschwindigkeit berechnen!
      Gruß Saphir

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