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Porsche Fahrzeuge importieren

Empfohlene Beiträge

matelko CO   
matelko
wenn der die Karre aber nun wirklich bei einem x-beliebigen Zollamt abmeldet - er hat ja nach seinem Modell VAE Nummernschilder - dann würden die das abstempeln vom Deutschen Zoll.
Wenn das Auto bereits VAE-Kennzeichen trägt, wird Dir der Zoll das beim Grenzübertritt nicht mehr als Ausfuhr abstempeln. Und ein Auto abmelden kann nur die örtlich zuständige Zulassungsstelle. Also nix mit Ausfuhr.

EDIT:

ein x-beliebiges Zollamt kann Dir zwar die Papiere als inhaltlich korrekt ausgefüllte Dokumente abstempeln. Aber nicht die tatsächliche Ausfuhr. In die Ausfuhrpapiere muß die grenzüberschreitende Stelle und der Verkehrsweg (Flugzeug/LKW/Bahn etc.) genauestens eingetragen werden. Und diese grenzüberschreitende Stelle muß Dir die tatsächlich erfolgte Ausfuhr abstempeln. Nur dann wird die Ausfuhr als solche anerkannt.

bearbeitet von matelko

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mat01 CO   
mat01
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Garantie die Porsche in den USA gibt auf Deutschland übertragbar ist!

Soviel kann gar nicht kaputt gehen. Die aktuelle Preisdifferenz ist extrem.

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matelko CO   
matelko

licodix100:

Ein möglicher Weg, wie das von Dir angedeutete Verfahren funktioniert, wäre der folgende:

  • In den VAE sitzt ein von Porsche anerkannter Händler.
  • Dieser Händler kauft bei der PAG ein Auto zu einem EK-Preis, wie er mit der PAG für die VAE vereinbart wurde. Da die Währung in den VAE streng an den USD gekoppelt ist, wird die PAG auf den EK-Preis einen entsprechenden, zusätzlichen Nachlaß einräumen.
  • Die INCOTERM-Bedingung muß "EXW" lauten.
  • EXW bedeutet "ab Werk". D.h. sobald das Auto die Werkstore der PAG verlässt, ist ausschließlich der VAE-Händler für Transport und sämtliche Zollangelegenheiten verantwortlich.
  • Physisch allerdings verläßt das Auto niemals Deutschland, nur die Fahrzeugpapiere wandern nach VAE. Die PAG bekommt davon aufgrund der EXW-Bedingung nichts mit. Und den Zoll interessiert es nicht (warum auch?).
  • In den VAE wird das Auto als Vorführmodell angemeldet. Laut Bedingungen der PAG muß ein Vorführmodell mindestens 6 Monate als solches fungieren - dann gibt es nochmals ein paar Prozente auf den EK-Preis.
  • Nach Ablauf der 6 Monate wird das Auto in den VAE abgemeldet und in Deutschland verkauft. Ohne vorher exportiert/importiert worden zu sein und ohne einen einzigen Kilometer auf dem Tacho.

Die PAG wird davon nichts mitbekommen, sie wird nur die Zulassung in den VAE als Nachweis erhalten, um den Vorführ-Rabatt einzuräumen. Kritisch wird es für die PAG, wenn das Finanzamt bei der nächsten Buchprüfung einen Ausfuhrnachweis (wie in meinem Beitrag oben beschrieben) verlangt. Wenn dieser seitens der PAG nicht erbracht werden kann, muß die PAG die volle Mehrwertsteuer auf den Fahrzeugpreis abführen, obwohl der VAE-Händler keine Mehrwertsteuer gezahlt hat.

Also, wenn das mal gut geht mit dem VAE-Händler. Das wird er nicht lange machen können, denn so dumm ist die PAG auch nicht...

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licodix100   
licodix100
licodix100:

Ein möglicher Weg, wie das von Dir angedeutete Verfahren funktioniert, wäre der folgende:

  • In den VAE sitzt ein von Porsche anerkannter Händler.
  • Dieser Händler kauft bei der PAG ein Auto zu einem EK-Preis, wie er mit der PAG für die VAE vereinbart wurde. Da die Währung in den VAE streng an den USD gekoppelt ist, wird die PAG auf den EK-Preis einen entsprechenden, zusätzlichen Nachlaß einräumen.
  • Die INCOTERM-Bedingung muß "EXW" lauten.
  • EXW bedeutet "ab Werk". D.h. sobald das Auto die Werkstore der PAG verlässt, ist ausschließlich der VAE-Händler für Transport und sämtliche Zollangelegenheiten verantwortlich.
  • Physisch allerdings verläßt das Auto niemals Deutschland, nur die Fahrzeugpapiere wandern nach VAE. Die PAG bekommt davon aufgrund der EXW-Bedingung nichts mit. Und den Zoll interessiert es nicht (warum auch?).
  • In den VAE wird das Auto als Vorführmodell angemeldet. Laut Bedingungen der PAG muß ein Vorführmodell mindestens 6 Monate als solches fungieren - dann gibt es nochmals ein paar Prozente auf den EK-Preis.
  • Nach Ablauf der 6 Monate wird das Auto in den VAE abgemeldet und in Deutschland verkauft. Ohne vorher exportiert/importiert worden zu sein und ohne einen einzigen Kilometer auf dem Tacho.

Die PAG wird davon nichts mitbekommen, sie wird nur die Zulassung in den VAE als Nachweis erhalten, um den Vorführ-Rabatt einzuräumen. Kritisch wird es für die PAG, wenn das Finanzamt bei der nächsten Buchprüfung einen Ausfuhrnachweis (wie in meinem Beitrag oben beschrieben) verlangt. Wenn dieser seitens der PAG nicht erbracht werden kann, muß die PAG die volle Mehrwertsteuer auf den Fahrzeugpreis abführen, obwohl der VAE-Händler keine Mehrwertsteuer gezahlt hat.

Also, wenn das mal gut geht mit dem VAE-Händler. Das wird er nicht lange machen können, denn so dumm ist die PAG auch nicht...

Klingt ja doch verlockend... ich werd mal nachfragen, ob der sich das so gedacht hat und es euch dann wissen lassen. Bekommen die in VAE denn noch Rabatt (auf den ohnehin schon sehr günstigen) Preis? und Vorführer ebenso? Ja die Automobilhandelswelt ist voller Überraschungen! Auf alle Fälle grosses Kompliment für Deine Sachkenntnis!!!!:-))!

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Marc W. CO   
Marc W.

Hast Du es richtig verstanden?

Es ist nicht ausgeschlossen, daß dieser Weg möglich ist. Auf der anderen Seite riskiert der Händler damit seinen Porsche-Händler-Vertrag, eigentlich sogar noch schlimmer, er riskiert ihn nicht nur, sondern er schmeißt ihn definitiv auf den Müll. Diese Masche wird spätestens mittelfristig bei einer Prüfung raus kommen, die Konsequenz ist, das die PAG den Händler nicht länger bedienen wird.

Nun wirst Du sagen "ist mir doch egal, solange ich das Auto günstig kaufen kann". Die Argumentation ist nachvollziehbar, aber auch etwas kurz gesprungen. Ein windiger Händler, welcher auf obskuren Wegen an einen PAG-Händler-Vertrag gekommen ist und nun die PAG wissentlich betrügt, ist ein eindeutig unseriöser Geschäftspartner. Auf der Basis wäre mir das Risiko ebenfalls beschissen zu werden zu groß. :wink:

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Juli 964   
Juli 964

Hallo,

sorry, dass ich die Leiche wieder ausgrabe.

Wenn ich einen Porsche aus den Staaten (re-)importieren möchte, muss ich, wenn ich das richtig verstanden habe, mit folgenden Kosten rechnen:

10% Einfuhrzoll

19% Einfuhrsteuer

rund €2.000 Transport

Wie hoch sind die Kosten für den Umbau? Was müsste heutzutage an einem amerikanischen 987 umgerüstet werden?

Danke Euch vielmals im Voraus! :-))!

Viele Grüße aus Atlanta :evil::D

Julian

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LittlePorker-Fan VIP   
LittlePorker-Fan
Wie hoch sind die Kosten für den Umbau? Was müsste heutzutage an einem amerikanischen 987 umgerüstet werden?

"Dringend" müssen nur die Side-Markers abgeklemmt werden.

Oft macht der TÜV auch bei den Heckleuchten Probleme,

wenn mans darauf anlegt bekommt man auch hier anscheinend immer öfter eine "Ausnahmegenehmigung" o.ä. (wie z.B. bei der Leuchtweitenregulierung der Fall)

Zumindest fahren sehr viele Porsche US-Importe mit den US-Rückleuchten und dt. Zulassung rum. Ansonsten gibt es dt. Rückleuchten gebraucht relativ günstig.

Der Rest wird einfach umgestellt (z.B. Tacho).

Relativ Teuer wirds erst, wenn man dem Amerikaner die dt. Optik verpassen will - sprich hinten Bumpers weg ...

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Juli 964   
Juli 964

Danke schon mal dafür.

Hast Du eine "Hausnummer" für mich, mit was ich für die optische "Anpassung" rechnen kann?

Danke im Voraus!

VG

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Gast CP11   
Gast CP11

Auto aus dem Ausland, ich weiß nicht. Mir wäre das nicht ganz geheuer.

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Juli 964   
Juli 964

Wieso nicht, wenn ich fragen darf?

VG,

Julian

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