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F1: Wurz geht zu Williams

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Komische Personalpolitik bei McLaren: Räikkönen oder Montoya Ende 2006 weg, Newey weg und Wurz geht nun auch.

Bei BMW war aufgrund des Villeneuve Vertrags, den man nicht für zig Millionen auflösen wollte, leider kein Platz.

Bei Williams ist er aber sicher gut aufgehoben.

Quelle: http://sport.orf.at/051231-25026/index.html

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bmw_320i_touring   
bmw_320i_touring

:-? Das muss man aber nicht ganz verstehen, oder?

Ich denke, die Leistungen von A.Wurz waren mehr als ordentlich und er hat durch seine Kompetenz beim Testen das Team sicherlich immer gute Stücke nach vorn gebracht.

McLaren wird schon Gründe haben ihn gehen zu lassen.

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marek911   
marek911

Ich denke mal Mc Laren braucht Platz für Gary Paffett, den über Kurz oder Lang

soll der zum Nr.1 Fahrer aufsteigen. (im Gegensatz zu Wurz)

Wenn er im Formel-Wagen genausoviel draufhat wie im DTM-Auto, dann kann ich

die Entscheidung verstehen.

Ich hätte aber Wurz für dieses Jahr anstelle von Montoya als Stammfahrer gesetzt :)

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Fahrrad-Fahrer   
Fahrrad-Fahrer

Naja, dann werden sie aber, wenn deine Theorie stimmen sollten, den Paffet auch nur als Testfahrer einsetzen?!

Schließlich haben sie für 2007 ja gerade erst Fernando Alonso verpflichtet.

Oder sie lassen dafür den Kimi zu Toyota gehen?

Frohes neues Jahr.:-))!

Benny

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F40org CO   
F40org
den Kimi zu Toyota gehen?
Den könnte ich mir aber auch in Maranello vorstellen.

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Wurz hat gleich mehrere Nachteile:

Er ist mittlerweile schon ziemlich alt und außerdem seeeehr groß! Mit 1,86 m - wenn ich mich jetzt nicht irre - so um die 20 cm größer als Montoya. Bei BMW sind ja auch nur Zwerge im Einsatz, was will man da mit dem langen Wurz. Die Autoentwicklung ist so am Limit, dass es ein Nachteil für BMW gewesen wäre, deutliche Kompromisse in der Chassisentwicklung für zwei derart verschiedene Piloten einzugehen. Durch den Villeneuve Vertrag, den man nicht auszahlen wollte, war dieses Thema aber sowieso bald abgehakt.

Weiters fehlt Wurz eine Lobby in der Formel 1. Bei Berger, Lauda, Dr. Marko, Mateschitz - der Österreicher-Connections in der F1 - hatte er immer einen schweren Stand.

Er kam, sah und siegte - oder so ähnlich. Sein F1-Einstieg war super, er hatte ein akzeptables Auto und fuhr in seiner Unbekümmertheit erstaunliche Ergebnisse heraus. Ob durch Glück oder weil er die Gunst der Stunde nutze, will ich gar nicht näher erläutern.

Als Berger damals durch Wurz kurzfristig ersetzt wurde, sah der alte Haudegen gegen den jungen Frechdachs gar nicht gut aus. Berger hat das nie vergessen und läßt auch heute noch keine Gelegenheit aus, um gegen Wurz Stimmung zu machen. Vielleicht wollte der Junge den Alten in seiner Abwesenheit rausmobben, wer weiß, was da wirklich abging. Ganz ohne Grund wird Berger nicht so reagieren.

Bei Briatore fiel der Österreicher damals aber irgendwann in Ungnade. Er war das erste politische Opfer von Flavio. Trulli 2004 und teilweise Fisico 2005 folgten. Die beiden können ebenfalls ein Lied davon singen, wie es ist, fallengelassen zu werden. Egal wie hart man dann auch arbeitet, den Erfolg kann man sich in so einem Fall abschminken.

Die Testfahrerrolle bei McLaren war sicher interessant und sehr lehrreich. Er hat sich auch als Fahrer erheblich verbessert. Negativ anzumerken ist nur, dass man Wurz immer hingehalten hat. McLaren hat ihm ja immer ein Renn-Cockpit in Aussicht gestellt, aber dieses Versprechen nie eingelöst. Übrigens hatte er einen fertigen Vertrag am Tisch, als sich Ron Dennis im letzten Moment doch für Räikkönen entschied.

Danach folgten diverse Verhandlungen mit anderen Teams, die aber wegen einer verweigerten Freigabe oder einer von McLaren verlangten Ablösesumme in Millionenhöhe immer irgendwie im Sand verliefen. McLaren wollte ihn nicht wirklich aus seinem Vertrag rauslassen. Im Gegenzug gab es für ihn neue Zugeständnisse und eine weitere Gehaltserhöhung. Verdient hat er bei McLaren immer gut.

Obwohl man seine Leistungen im Team schätzte, er von den unglaublichen Ressourcen profitiere und sich in diesem Umfeld sehr gut weiterentwickeln konnte, blieben aufgrund der oben beschriebenen Umstände viele Wunden auf seiner Seele zurück. Die wurden zwar in Form von "Schmerzensgeld" finanziell abgegolten, aber irgendwann ist eben Schluss. Die ist in einer privaten Beziehung nicht anders.

Dass die Teamchefs lieber auf junge, unverbrauchte Talente setzen, ist ein weiterer Umstand, der ihm bei der Cockpitsuche nicht gerade entgegenkam. Und für Underdogs wollte er aus verständlichen Gründen auch nicht fahren.

Die Jungen haben's aber sicher schwerer als vor Jahren, denn heute werden in der Formel 1 keinerlei Fehler mehr toleriert und die Reifezeit eines Fahrers wird kontinuierlich kürzer. Darum versucht man sie ja auch unter Ausschluß der Öffentlichkeit - wie das Auto - reifen zu lassen. Gerade deswegen wäre ein Routinier, der noch nicht verbraucht, sondern immer noch "heiß" ist und eine offene Rechnung mit der Formel 1 zu begleichen hat, wie es Wurz einmal formulierte, die bessere Wahl.

Wenn ich mich zwischen Rosberg und Wurz entscheiden müßte, würde ich Wurz nehmen. Die Zukunft heißt aber Rosberg - denn er ist jung. Wenn ihm Williams eine Aufbausaison gestatten will und kann, ist die Entscheidung aber verständlich.

Mich wundert nur, dass andere Teams das immense Know-How von Wurz nicht haben wollen und ihm trotz der immer beteuerten guten Leistungen als Testfahrer und Entwickler die Türen verschlossen blieben. Die weniger konkurrenzfähigen Teams wollte er nicht und die guten wollten ihn nicht.

Schade.

Es sind in den letzten Jahren neben Pizzonia noch viele andere junge Talente am F1-Himmel verglüht, weil sie dem harten Business nicht gewachsen waren. Vielleicht ergibt sich unter diesem Gesichtspunkt doch noch eine 2. Chance für Alex Wurz. Mal sehen...

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