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Schroedi

Suche Supertest: Ferrari 550 Maranello

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Schroedi   
Schroedi

Ich weiß, ist schon älter. Wenn jemand den Test bzw die Zeitung noch hat wäre ich sehr dankbar wenn ich irgendwie an den Super Test kommen könnte. Per Scan oder per Post (Versand würde ich natürlich bezahlen) ist mir eigenltich egal.

Gruß Marcus

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Bob Rooney   
Bob Rooney

Hallo zusammen,

genau dieser Test fehlt mir auch. Ist der noch irgendwo aufzutreiben? Googeln hat nichts gebracht...

Gruß,

Bob

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AlexM CO   
AlexM

Hallo Schroedi

die sport-auto hatte im Heft 6/98 den 550 Maranello im Supertest.

Unter 0711 182 25 57 kannst Du das Heft oder eine Kopie anfordern.

Kostet nicht die Welt.

Grüsse

AlexM

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Ferrari-V8 CO   
Ferrari-V8

Ich habe mal in meinem Archiv gekramt und den Supertest von damals eingescannt.

Wer den Test in höherer Auflösung als PDF will, soll mir eine "pn" mit Mailangabe senden. Die Datei ist 18MB gross!

Hier die kleineren Bilder davon:

ST Ferrari 550 Maranello aus SportAuto 6 1998 S01.jpg

ST Ferrari 550 Maranello aus SportAuto 6 1998 S02.jpg

ST Ferrari 550 Maranello aus SportAuto 6 1998 S03.jpg

ST Ferrari 550 Maranello aus SportAuto 6 1998 S04.jpg

ST Ferrari 550 Maranello aus SportAuto 6 1998 S05.jpg

ST Ferrari 550 Maranello aus SportAuto 6 1998 S06.jpg

ST Ferrari 550 Maranello aus SportAuto 6 1998 S07.jpg

ST Ferrari 550 Maranello aus SportAuto 6 1998 S08.jpg

ST Ferrari 550 Maranello aus SportAuto 6 1998 S09.jpg

ST Ferrari 550 Maranello aus SportAuto 6 1998 S10.jpg

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Bob Rooney   
Bob Rooney

Wow!!! Das ging ja ultraschnell. 1.000 Dank! Die "kleine" Version genügt mir.

Wünsche noch nen schönen Sonntag!

Gruß,

Bob

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Ferrari-V8 CO   
Ferrari-V8

Für alle, die nur den Text wollen:

Feiner Italiener

Seine feine, aristokratische Art enthebt den 550 Maranello anscheinend von der Pflicht, sportliche Beweise anzutreten. Dass seine erste Priorität trotzdem Sport heißt, zeigt die großartige Vorstellung auf dem Nürburgring.

Die verantwortungsvolle Rolle des Zeremonienmeisters im Zwölfzylinder-Ferrari bedarf zunächst keiner speziellen Qualifikation. Der Prozess der Akklimatisierung ist denkbar kurz. Das Zurechtfinden inmitten wohlbekannter Überwachungs- und Bedienungssysteme findet ohne geistige Umwege und körperliche Verrenkungen statt. Das ebenso stilsicher gestylte wie hochwertig verarbeitete Cockpit des Ferrari 550 Maranello vergrämt weder durch gewöhnungsbedürftige Eigenheiten noch durch ergonomische Fehlinterpretationen. Zwei sportlich ambitionierte

Insassen finden - besonders mit den hervorragend geformten Sportsitzen aus Karbon und Leder - ein in jeder Hinsicht perfektes Arrangement vor,

Erst der Dreh am Zündschlüssel verwandelt die Wahrnehmung radikal: ein Ton verändert die Welt. Dem kurzen Aufheulen des Anlassers folgt fast explosionsartig das tiefe, völlig gleichmäßige Grollen einer filigranen Maschinerie, die wie kaum eine zweite die Sinne in Beschlag nimmt.

Mit allen Nervenfasern spürt der privilegierte Fahrer schon im Leerlauf jene Macht, die sich vorn unter der langen, sanft gewellten Motorhaube konzentriert.

Diese subtile Art der Überzeugungskunst treibt der 5,5 Liter große V12 des Maranello auf die Spitze: Mit seinem fast vibrationsfreien Lauf und der spontanen Art, auch auf kleinste Bewegungen des Gaspedals aus niedrigsten Touren ansatzlos hochzudrehen, zieht der Ferrari-Motor jeden Skeptiker in seinen Bann - noch lange bevor der Zwölfzylinder seine volle Kraft vorgeführt und seine ganze akustische Herrlichkeit bewiesen hat.

Die brachiale Durchzugskraft des großvolumigen Saugmotors drängt weder zur

Eile noch leistet sie der Hektik Vorschub. Seine volle Energie - 485 PS bei 7000/min und ein Drehmoment von 569 Newtonmetern - wird das Triebwerk in seiner Laufbahn also nur selten aufwenden müssen, um sich der Begeisterung seiner Besatzung zu versichern.

Das von Sergio Pininfarina entworfene Zwölfzylinder-Coupe im Stil früherer Berlinettas spricht konzeptionell zunächst auch niemanden an, der dem Geist der lauten, plakativen Sportlichkeit anhängt. Das aggressive Auftreten des Vorgängers Testarossa mit Mittelmotor fehlt dem edlen Maranello ganz.

Die Vorteile der Frontmotorbauweise in puncto Fahrkomfort, Raumangebot, Geräuschentwicklung sowie Klimaverhältnis haben die Maranello-Konstrukteure auf überzeugende Weise herausgearbeitet.

Abroll- und Windgeräusche liegen dank penibler Dämmaßnahmen auf denkbar niedrigem Niveau. Die gepflegte Fahrkultur ist in einem Maß entwickelt, das in der Welt der Supersportier weitgehend unbekannt ist.

Angesichts des hohen Gewichts, das der Maranello wegen seines vollständigen Luxuspakets auf die Waage bringt, tauchen erste Bedenken hinsichtlich seiner Sportliechen Charaktereigenschaften auf.

Aus der großen Masse von vollgetankt 1724 Kilogramm errechnet sich wegen der stattlichen PS-Zahl zwar noch immer ein günstiges Leistungsgewicht von 3,6 Kilogramm pro PS.

Aufgrund des Transaxle-Prinzips mit dem direkt vor der Hinterachse platzierten Sechsganggetriebe realisierten die Maranello-Konstrukteure - trotz des schweren, vorn untergebrachten Motors - ein ausgewogenes Gewichtsverhältnis: Statisch lasten nicht mehr als 54 Prozent des Gewichts auf der Vorderachse, was dem Handling des fast zwei Meter breiten Ferrari-Coupes spürbar zugute kommen sollte.

Die optisch reizvolle Anlehnung der Maranello-Karosserie an die legendären Frontmotor-GT's der sechziger Jahre wirkt auch aerodynamisch betrachtet keineswegs kontraproduktiv. Grundsätzlich attestiert der Windkanal der klassischen Maranello-Form einen hervorragenden cw-Wert von 0,26. Allerdings verschlechtert sich dieser Wert in der Praxis durch den übermäßig großen Kühlluftanteil in der Front um sage und schreibe sechs Punkte. Der cw-Wert liegt damit auf dem Normalmaß von 0,32. Die mangelnde Motorraumentlüftung durch die optisch so reizvollen, seitlichen Kiemen scheint ein wesentlicher Aspekt dieser großen Diskrepanz zu sein.

Der bis auf die zweiflutige Auspuffanlage vollständig verkleidete Unterboden mit zwei angedeuteten Diffusoren im Heckbereich verfehlt seine ihm zugedachte Wirkung vollständig. Eine Verminderung des Auftriebs, geschweige denn Abtrieb, bewirkt er nicht. Im Gegenteil: Die starke Auftriebswirkung des Fahrtwindes bei hohem Tempo sorgt für aufsteigende Tendenzen an Vorder- und Hinterachse. (siehe Kasten Seite 15).

In der Praxis demonstriert der Maranello jedoch völlige Gleichgültigkeit gegenüber den Messwerten aus dem Windkanal. Er läuft bis zur Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h tadellos geradeaus. Auch seitliche Angriffe des Windes lässt die Karosserie weitgehend ungerührt an sich vorbeistreichen.

Auch die dynamische Potenz des Zwölfzylinders wird von der nicht ganz ausgefeilten Aerodynamik kaum eingebremst. So stürmt das aristokratische Coupe wie selbstverständlich in nur 4,5 Sekunden auf Tempo 100 und macht auf diese Weise sehr plakativ deutlich, was Souveränität im Fall eines Ferrari-V12 bedeutet.

Knapp zehn Sekunden später ist bereits die 200-km/h-Marke überschritten, sofern die etwas grob regelnde Traktionskontrolle ausgeschaltet bleibt und den breiten 295er-Antriebsrädern den für derartige Übungen notwendigen Schlupf zugesteht.

Die kombinierte Beschleunigungs- und Bremsprüfung (0-200 km/h-0) erledigt der 550 Maranello in der blendenden Zeit von 19,5 Sekunden. Er unterbietet damit den Wert des Referenzsportlers Chrysler Viper GTS glatt um eine Sekunde.

Diese Bestwerte werden im Ferrari 550 Maranello keineswegs durch erhöhtes persönliches Engagement realisiert. Das schnelle Reißen des Schaltstocks durch die drei Ebenen der polierten Kulisse ist ebenso verpönt wie unangenehm - und außerdem überflüssig. Das zornig bis 7000 Touren hochdrehende V12-Kraftwerk erledigt jede Temposteigerung mit der Lässigkeit einer Maschine, die wahrhaft aus dem vollen schöpft.

Die brachiale Durchzugskraft des 5,5-Liter-Motors macht es völlig überflüssig, selbst dann zum polierten Aluschaltknauf zu greifen, wenn die Zeit drängt. Nur 10,8 Sekunden dauert es beispielsweise im vierten Gang, um von 80 auf 180 km/h zu beschleunigen. In der fünften Gangstufe beansprucht der Ferrari dafür nur wenig mehr Zeit: 13,2 Sekunden.

Etwas Zurückhaltung in Sachen Drehzahlen wirkt sich auch durchaus kostendämpfend aus. Der große Zwölfzylinder macht sich überall stark - nicht aber auf dem Gebiet des Spritkonsums: Verbrauchswerte von bis zu 25 Liter auf 100 Kilometer sind mit nervösem Gasfuß locker realisierbar.

Die Tatsache, dass das Potential des Ferrari sich nicht allein im Tempomachen erschöpft, sondern auch unter umgekehrten Vorzeichen

überzeugende Resultate zeigt, beweist die herausragende Klasse dieses Spitzensportlers. Die Bremsverzögerung des schweren Boliden liegt wie festzementiert immer und überall jenseits der entscheidenden Marke von 10 m/s2.

Die Bremsanlage des Test-Maranello profitiert jedoch von den Errungenschaften des aufpreispflichtigen „Fiorano"-Handlingpakets, das neben einem strafferen, mit zwei separaten Dämpferkennlinien arbeitenden Sportfahrwerks auch eine verstärkte Bremsanlage mit härteren Belägen beinhaltet.

Erkennungsmerkmal sind die roten Bremssättel.

Nicht einmal die materialmordende Berg-und Tal-Topographie der Nürburgring-Nordschleife konnte der Maranello-Bremse während insgesamt acht Runden etwas anhaben. Angesichts der großen kinetischen Energie, resultierend aus hohem Gewicht und hohem Speed, fällt das Lob doppelt aus.

Der temperamentvolle Motor und die standfesten Bremsen sind in einem stählernen Chassis integriert, das in seiner torsions- und biegefesten Struktur nicht die geringste Nachgiebigkeit zeigt. Selbst auf übelsten Streckenstücken geben Karosserie und Innenausstattung nicht den geringsten Laut.

Diese vorzüglichen Rahmenbedingungen schaffen in Verbindung mit den aufwendigen Radaufhängungen an jeweils doppelten Querlenkern und der praxisgerechten Abstimmung der von Bilstein beigesteuerten Feder-Dämpfer-Komponenten eine Hardware, die ein ganzes Spektrum von Ansprüchen nahezu perfekt erfüllt. Die komfortablen Aspekte des Maranello-Fahrens wurden bereits diskutiert.

Mit der per Knopfdruck veränderbaren Dämpferkennlinie mutiert der Maranello zu einem Hardcore-Sportler, der die schmeichelnden Gepflogenheiten des Luxussportlers weitgehend ablegt.

Die in der Grundeinstellung schon zackigen und direkten Reaktionen des großen Coupes auch auf kleine Lenkbewegungen, werden in dieser harten, auf Dauer etwas zermürbenden Einstellung noch unmittelbarer umgesetzt.

Das gilt genauso für die Reaktionen des Ferrari im Grenzbereich. Das starke Coupe tendiert generell dazu, zuerst mit dem leichteren Heck nach außen zu drängen.

Diese Eigenart verstärkt sich in der Sporteinstellung in einem Maß, das schnelle Reaktionen des Fahrers erfordert -natürlich auch nur dann, wenn das ASR ausgeschaltet ist und das Maß der Querbeschleunigung sich dem Wert von 1,3 g nähert.

Den Routinier am Volant hält diese verläßliche Charaktereigenschaft nicht davon ab, den Maranello in einer für diese Gewichtsklasse geradezu aufsehenerregender Weise um die Rennstrecken zu pilotieren.

Die Rundenzeit auf dem Nürburgring - 8.07 Minuten (Lotec-Porsche 911 Turbo 7.57 min) und damit die bisher zweitschnellste Supertest-Zeit - gibt ein klares Bild davon ab, was dieser großartige Sportwagen tatsächlich zu leisten imstande ist.

Ihre Klasse bestätigt die italienische Pretiose in Hockenheim erneut, wo sie mit einer Zeit von 1.16,1 Minuten auf gleichem Zeitniveau wie der herausragende Chrysler Viper GTS unterwegs ist. Jedoch stellt sich der brutale US-Bolide hinsichtlich seines Fahrkomforts erheblich störrischer an als der elegante und charakterlich weitaus feinsinnigere Ferrari.

So ist es die seltene Kombination von Fahrkomfort und Fahrdynamik, die diesen großartigen Zwölfzylinder-Ferrari so erstrebenswert macht.

Der Grundpreis von 351 500 Mark, zu dem sich Sportsitze (5570 Mark) und Handlingpaket „Fiorano" (5750 Mark) hinzuaddieren, macht ihn leider nur für einen exklusiven Kundenkreis zugänglich. Doch wie der Viper bewies, ist schon zum halben Preis zumindest vergleichbare Fahrdynamik zu haben.

Horst von Saurma

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Leopoldi   
Leopoldi

*thread aus der Versenkung holen*

Hat jemand den Supertest vom 575 Maranello oder andere Tests ?

Beste Grüße Leo

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Ferrari-V8 CO   
Ferrari-V8
*thread aus der Versenkung holen*

Hat jemand den Supertest vom 575 Maranello oder andere Tests ?

Beste Grüße Leo

Wenn Du sagen kannst, wann genau in welcher Zeitschrift der drin war, sollte es kein Problem sein...

Aus dem Gedächtnis heraus habe ich null Peilung, ob ich sowas habe. (vermutlich aber schon)

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AStrauß CO   
AStrauß

Schau, ist zwar nicht die Zeitung Sportauto, aber es ist dieser Test.

Ferrari 575 F1

beschleunigung575ia9.png

testnrburgring575vj0.png

testhochenheim575aw8.png

Hier findest du die meisten Tests

Link track-challenge.com

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Leopoldi   
Leopoldi
Wenn Du sagen kannst, wann genau in welcher Zeitschrift der drin war, sollte es kein Problem sein...

Aus dem Gedächtnis heraus habe ich null Peilung, ob ich sowas habe. (vermutlich aber schon)

Der Supertest in der Sportauto war der Ausgabe 12/02.

Trackchallenge habe ich schon gefunden. Nur interessante und Emotionen weckende Fahrberichte findet man nicht so leicht.

Vielen Dank und schöne Grüße Leo

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Ferrari-V8 CO   
Ferrari-V8

Ich hab das Heft rausgekramt. Ein Bild des Covers mal als Lusthappen hier vorab. Den Test werde ich erst am Wochenende einscannen können. Bin etwas im Druck. Zum Glück wollen viele Kunden was von mir. :wink:

575M.jpg

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Leopoldi   
Leopoldi

Vielen Dank. Meinen Vater wird es freuen.

Lieber zu viel zu tun, als zu wenig. :-))!

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