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idontknow

Beinahe Unfall... wer wäre da wohl Schuld gewesen?

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idontknow   
idontknow

Hallo... bin auf der Heimfahrt von der Uni gerade recht knapp nem Crash auf der Autobahn entgangen... und frage mich, nun nachdem sich die Nerven wieder etwas beruhigt haben wer denn da jetzt im Endeffekt, wäre es zum Unfall gekommen wohl Schuld gewesen wäre...

Also... von der Uni gibt es eine Schnellstrasse zur Autobahn. Da darf man 100km/h fahren... tat ich auch bis vor mir ein LKW war, der mit ca 70 daher gondelte... --> mit ca 30 Meter abstand hinterher, überholen nicht möglich... Irgendwann ist dann von hinten ein Skoda Oktavia "aufgelaufen" dunkle Farbe... noch dazu ohne Licht, der war kaum zu erkennen... nundenn... der ***** hat sich dann an meiner Stoßstange eingeklinkt und sich von mir ziehen lassen, könnte man sagen...

Nundenn... noch nix passiert...

Dann Autobahnauffahrt. Der LKW fährt auch auf die Autobahn und beschleunigt sehr gemächlich. Da hinter mir der Skoda und noch ne Menge anderer Autos waren haben die schon auf der Autobahn fahrenden auch schön Platz gemacht (auf die 2te Spur) und ich bin direkt hinter dem LKW auf die rechte Spur der Autobahn aufgefahren. Der Skoda Heini immer noch dicht hinter mir...

Nundenn... der Last hat sich sehr gemächlich auf ca 80km/h geschleppt... während ich im Rückspiegel sah, das die Verkehrskollone auf der linken Spur nach ca 4 weiteren Überholenden endet... Also hab ich schonmal Blinker gesetzt.

Sobald der 4te Überholende "neben" mir war, bzw mich gerade überholt hatte ein letzer Blick in den Spiegel und ich gab Gas und wechselte auf die linke Spur.

Dann, quasi schon mit der Motorhaube neben dem LKW stellte ich fest, das der Skoda Heini LINKS von mir fuhr, bzw schon auf dem Mittelstreifen... auch mit der Motorhaube ca auf höhe meines linke Hinterrades... Der Platz hat allerdings nicht so ganz gereicht so das es fast gekracht hätte... entweder ich ihn Ihn oder ich in LKW, da hätte ich mir quasi aussuchen können, wenn der LKW Fahrer die Sache wohl nicht im Spiegel beobachtet hätte und "aus Kullanz" so halb auf die Standspur fuhr... Ich also zur Hälfte auf der linken und der rechten Spur, der Skoda Heini zieht auf der linken und Mittelstreifen vorbei und weg war er...

Nun frage ich mich.. wär wäre denn da Schuld gewesen. An für sich gesehen bin ich ja quasi vor ihn gefahren während er schon am Überholen war, mein Schulterblick wo ich ihn sah kam eigentlich prinzipiell zu spät...

Aber darf er mich in einer derart agressiven Weise überholen, wenn ich schon so frühzeitig Blinkzeichen setze und somit ja anzeige, das ich den LKW überholen wollte? Zumal noch mindestens 5-6 Autos in der Kolonne den LKW überholen wollten?

Es war jedenfalls verdammt knapp und ohne die Reaktion des LKW Fahrers wäre ein Crash glaub ich wirklich unvermeidbar gewesen...

MfG

Frank

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Fab   
Fab

Interessante Situation. Für sowas gibt es sicher keine klare Rechtslage. Das wäre dann vor Gericht gelandet und der Richter hätte entscheiden müssen. Der Skodaheinz hätte nach meiner Einschätzung aber auf jeden Fall einen hohen Anteil an der Schuld, da er ja durch dichtes und aggresives auffahren die Situation ja herbeigeführt hat. Dein Fehlverhalten ist Verhandlungssache.

Ich kenne sowas prinzipell. Manche Leute würden am liebsten durch einen durchfahren :wink:

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Hans-Peter Karl   
Hans-Peter Karl

sehe das anders:

StVO § 5 (4)

Wer zum Überholen ausscheren will, muß sich so verhalten, daß eine Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs ausgeschlossen ist. Beim Überholen muß ein ausreichender Seitenabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern, insbesondere zu Fußgängern und Radfahrern, eingehalten werden. Der Überholende muß sich sobald wie möglich wieder nach rechts einordnen. Er darf dabei den Überholten nicht behindern.

Der Blinker ist hier leider nicht bindend und schafft dir noch lange kein Recht, auf die linke Spur zu wechseln.

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Telekoma   
Telekoma

Also gilt an Autobahnauffahrten:

Wer mehr Schub hat, dem ist der Weg freizumachen.

Ist ja geil !

Ich glaube das nicht so ganz - für mich ist das Verhalten des Skoda-Fahrers nicht mit vorausschauender und Rücksichtsvoller Fahrweise zu vereinbaren.

Und diese Paragaraphen befinden sich ganz am Anfang der STVO

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isderaimperator VIP CO   
isderaimperator

schwieriger Fall. So, oder so ähnlich habe ich mal meinen ersten G40 zersemmelt. Ich habe 2 Autos überholt und der vorderste ist dann abgebogen und ich in ihn rein. Was denkt Ihr?

Es gab eine 50/50 Teilung der Schuld. Ich weil ich mich automatisch in erhöhter Betriebsgefahr (überholen) befand und auch noch 2 Autos überholte, er weil er nicht den rückwärtigen Verkehr beachtete und sein Abbiegemanöver hätte abbrechen müssen.

In Deinem Fall würde es viel anders auch nicht sein. Du hast den rückwärtigen Verkehr nicht beachtet (er war wohl im toten Winkel) und er hätte damit rechnenkönnen, dass Du auch rausfährst, wg dem Blinker.

Da es sich aber um eine 2 spurige AB handelte, sieht es aber evtl unter folgenden Gesichtspunkten anders aus. Er fährt links (Fakt) und du ziehst einfach in seine Spur rein. Eine Situation, welche oft schon von uns erlebt wurde, oder? Gilt hier jetzt die Regel für ihn: Immer Bremsen können? Streng genommen hast Du die Fahrspur gewechselt. Andererseits weiß ich nicht, ob es eine Überhol-Reihenfolge gibt, wenn Fahrzeuge auf die AB auffahren. Da ihr ja schon eine Weile auf der AB gefahren seid, ist das aber hinfällig.

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idontknow   
idontknow
sehe das anders:

StVO § 5 (4)

Der Blinker ist hier leider nicht bindend und schafft dir noch lange kein Recht, auf die linke Spur zu wechseln.

Also nochmal... ich guck in den Spiegel... linke Spur frei... der Skoda immer noch hinter mir...Dann also während dem Spurwechsel (unter Vollgas meinerseits)... (ohne Spurwechsel wär auch nur geringes Beschleunigen ohne in den LKW rein zufahren nicht möglich gewesen) stelle ich fest, das der Fahrer des Skoda wohl etwas rasanter auf die linke Spur gewechselt hat als ich, und dabei Pedal To The Metal. Dank wesentlich besserer Motorisierung, hat er mich also schon eingeholt, bevor ich mit dem Spurwechsel komplett fertig war...

Der Spurwechsel war auf jedenfall angekündigt... und es hätte ihm klar sein müssen, bzw war ihm klar das ich den LKW überholen will...

Muss ich denn damit rechnen, dass er wie ein Irrer hinter mir losprescht... und das er ein Vorrecht auf die Überholspur hat weil er wegen stärkeren rausziehens Sekundenbruchteile vor mir auf der Spur war und auch mehr Drehmoment hat um schnell auf Trab zu kommen...

Davon abgesehen das sein Sicherheitsabstand vor der Aktion ca. 50 Centimeter betragen hat... was ich nun jedoch nicht anprangern wil da ich selbst nur vlt 2 Meter hinter dem LKW war...

Wirklich mehr Abstand halten war Verkehrsbedingt irgendwie nicht möglich...

Mit einem SL55 oder so hätte er es wahrscheinlich sogar noch geschafft vorbeizukommen... ohne das es eng geworden wäre...

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skr CO   
skr

Die Schuld liegt m.E. ganz klar auf Seiten des Skoda Ar.sches, vielleicht mit einem kleinen Anteil (so 75% - 25%) auf Deiner Seite, da Du evtl. doch den vor Dir die Spur wechselnden hättest erkennen können.

Die Frage ist in diesem Fall nur, wie willst Du so etwas je beweisen? Es müßte der Fahrer des dritten Fahrzeuges in der Schlange (hinter dem Skoda) für Dich aussagen und bezeugen, daß Du ordnungsgemäß zum Überholen angesetzt hast und sich der Skoda trotzdem rücksichtslos an Dir vorbeigedrängt hat. Aber wie wahrscheinlich ist diese Situation schon, zumal nach einem Unfall auf der AB? :-?

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idontknow   
idontknow

Naja, zum Glück werd ich nie erfahern wie es ausgegangen wäre... Ich schätze aber schon das ich Zeugen gehabt hätte... allein der LKW Fahrer und auch die anderen, die hintendran waren haben mir dann, als der Skoda weg war und ich wieder Ordnungsgemäß hinter dem LKW, schön Platz gelassen um dieses mal ungestört rauszufahren... Zumal es die anderen im Falle eines Crashs wohl ebenfalls gerupft hätte.... weil einfach nur die Bahn dicht war...

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isderaimperator VIP CO   
isderaimperator

es wird immer wieder solche Grauzonen geben. Daher ist ja auch jeder angehalten Rücksicht zu üben.

Der Skoderfahrer ist sicherlich kein Ar....

Drehen wir die Sache mal um:

Wenn die Situation also anders herum wäre, und "idontknow" den Skoda gefahren wäre, hatten Ihr dann bestimmt auf den Vordermann geschimpft, weil der sich reindrängelt.

Bleibt mal auf dem Teppich. Warum läßt "idontknow" nicht genügend Platz zum Laster und bricht sein Überholvorgang ab, wenn er merkt das es eng wird. In seinem konkreten Fall konnte er aufgrund seines Auffahrens nicht abbrechen.

Alleine das sichert ihm eine Teilschuld zu.

Auch der Skoda-Fahrer hätte abbrechen müssen, da es für ihn am einfachsten gewesen wäre. Beide haben Unrecht und Recht zugleich.

Nur das Miteinander, in diesem Fall besoders das des LKW Fahres, hat die Situation entschärft. Wobei noch anzumerken ist, das auch 2 Fahrzeuge nebeneinander auf dem linken Fahrstreifen fahren können.

Also Erfahrung mitnehmen und demnächst gewarnt sein.

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alpinab846   
alpinab846

@ idontknow: Vor dem Überholen auf der Autobahn mal an den Schulterblick gedacht? Man übersieht schnell mal was im toten Winkel. Deshalb gibts wahrscheinlich dann auch ne Teilschuld.

Rein aus Erfahrung bin ich mit solch drängelnden Zeitgenossen vorsichtig und schau mich mehrfach um-und das nicht weil ich kein Recht habe sondern aus einem viel banaleren Grund: Mein Recht nutzt mir rein garnichts, wenn ich mir von höherer Stelle ansehen kann, wie die Autobahnpolizei meiner Frau mein Ableben beibringt.

Gerade auf der Autobahn kommt es auf Übersicht und umsichtiges Verhalten an. Und wenn ich tausendmal Recht habe würde ich alles tun, um einen Crash zu vermeiden. Andere habe das bei mir auch schon gemacht....niemand fährt wirklich fehlerfrei.

Wie Christian schon sagte: cool down. Es ist glücklicherweise nichts passiert...

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Telekoma   
Telekoma

Bin absolut eurer Meinung:

Gerade in solchen Situationen ist es klüger nachzugeben.

Andererseits ärgert mich dieses provozierende Verhalten, welches manche Autofahrer an den Tag legen ebenfalls enorm.

Und insbesondere an Autobahnauffahrten, wenn manche sich einfach in eine Gemeinschaft nicht einordnen können.

Das Ende der durchgezogenen Linie ist dann nur für andere gesetzt worden, damit diese in Schach gehalten werden, wenn der chronisch Eilige durchziehen will.

Gut - in dem Fall (habe es nun noch einmal konzentriert gelesen) waren ja beide schon von der Auffahrt runter.

Trotzdem ist es ja logisch, dass der letzte überholende zuerst an dem Skoda vorbei ist und dann erst an idontknow - ergo kann der auch früher rausziehen.

Die Schuld hätte bei keinem Richter der Welt, allein idontknow zugeschrieben werden können.

Der Hintermann hätte (gerade auch durch den Blinker) mit dem Ausscheren rechnen müssen.

Wenn das Verhalten des Skoda Fahrers in diesem Fall korrekt sein soll, dann würde das noch ganz andere forsche Aktionen rechtfertigen, und irgendwann würden andere Verkehrsteilnehmer nur noch zu rollenden Slalomstangen werden.

Ich bin auf jeden Fall (trotz 306 PS :D ) :dagegen:

@idontknow

Wie lange fährst Du schon Auto ?

An solche Sachen wirst Du Dich gewöhnen müssen - gewöhne Dir gleich ab Dich zu ärgern.

Es ist auch egal in welchem Auto Du sitzt.

Lass es mich mal so ausdrücken:

Ein Freund von mir ist etwa 1,70 edit: doch eher nur 1,60 gross und hat 60 Kilo - ein anderer ist schwarz, 2,10 m und wiegt 136 Kilo (wenn er voll im Training ist :lol: )

Der Grosse wird nicht seltener blöd angemacht als der Kleine - denn beide scheinen manche Leute (wie diesen Skoda-Fahrer) zur Kompensation zu reizen. 8)

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Jan69   
Jan69

Auf den Schulterblick verzichte ich auf der AB beim Ausscheren nie mehr,seitdem ich damals im meinem alten Mini Cooper im toten Winkel einen 5er übersehen habe.Nichts passiert,aber das hätte böse geknallt bei 150...

Gruss, Jan

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idontknow   
idontknow

@idontknow

Wie lange fährst Du schon Auto ?

2 Jahre...

Das mim Schulterblick war halt das tückische.. ich habe einen Schulterblick gemacht, da war der Skoda aber noch hinter mir, dann hab ich wohl ein bischen zu lange gezögert bevor ich rüberfuhr und stellte dann nur fest, das der Skoda verschwunden war (im toten Winkel)... bei nem erneuten Schulterblick sah ich ihn ja dann neben mir... Naja, zum Glück ist nichts passiert...

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bladie   
bladie

Ich erlebe diese oben beschriebene Situation (Autobahnauffahrt) mehrmals wöchentlich. Erst letzte Woche bin ich mit meinem Zivipolo (55PS) hinter einem LKW auf die A3 aufgefahren. Hinter mir waren ein 3er BMW und ein neuer Audi A6. Wir sind also auf die BAB aufgefahren und wollten alle drei den LKW überholen, da aber von der linken Spur noch drei weitere Autos von hinten kamen, hingen wir erstmal hinter dem LKW fest und danach wurde überholt.

Als erstes ist der Audi (hinterstes Auto) auf die linke Spur gefahren, dann der BMW und dann ich. Für mich ist dieses Verhalten auch völlig klar.

Es überholt immer derjenige zuerst, der am ehesten die Möglichkeit dazu hat. Ich blinke zwar auch schon frühzeitig, aber, aus meiner Sicht, gibt es mir noch lange nicht das Recht auf die linke Spur zu wechseln.

Daher finde ich dieses Satz hier auch sehr passend:

"StVO § 5 (4)

Der Blinker ist hier leider nicht bindend und schafft dir noch lange kein Recht, auf die linke Spur zu wechseln."

MfG

bladie

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FutureBreeze   
FutureBreeze

Es gibt 2 möglichkeiten die beschriebene Situatuion sicher zu lösen.

1. Die Defensive

2. Die Offensive

Wichtig für beide Lösungen ist genügend sicherheitsabstand auf der Auffahrt und davor!

Ich will kein Moralapostel sein lest einfach weiter und ihr erfahrt warum!

Die Defensive:

Hinter dem LKW "hergondeln" und den aggressiven Skodafahrer vorbeilassen (wenn er so drängelt musst du damit rechnen dass er seinem Bock auf der Autobahn die Sporen gibt und nicht so besonnen fährt wie du, du musst also auch mit unlogischen reaktionen rechnen!) So hällst du dich mit sicherheit aus der gefahr raus!

Die Offensive Variant:

Vor der Auffahrt genügend abstand zum LKW haben! In etwa so viel dass du schon hinter dem LKW auf ca 120 Sachen beschleunigen und im notfall wenns nicht passt auch noch abbremsen kannst ohne dem LKW drauf zu rauschen!

Dann den gesamten Verkehr auf der Autobahn einschätzen, den gesamten!

Schon hinter dem LKW noch vor Beginn der Auffahrt auf die Geschwindigkeit der linken Spur beschleunigen - Lücke in der linken Spur finden - und direkt und flüssig von der Beschleunigungsspur in den fliessenden Verkehr der linken Spur einfädeln, ohne diese zu gefährden!

Dieser Tip ist aber definitiv nur geübten Fahrern zu empfehlen! Mit 2 Jahren Fahrerfahrung bist du definitiv nicht geübt! und schon garnicht Profi! So gerne du denkst du bist gut, du bist es nicht! Ich sage das nciht um dich zu kränken, sondern nur um dir zu sagen dass du eben nicht der King of the road bist! Wenn du nicht in der Lage sein solltest die Geschwindigkeiten der Autos auf allen Spuren der Autobahn einzuschätzen solltest du das nicht machen! Dann solltest du die defensive Variante wählen! Es ist absolut keine Schande wenn man nicht der Schnellste auf der Autobahn ist! Effektiv schnell und sicher auf Autobahnen sind eh nur Profis! Ich habe auch lange gebraucht um mich halbwegs proffessionell auf der Strasse zu bewegen!

Naja ist schliesslich mein Job! Als Direktorenfahrer muss ich eigentlich immer so fahren dass der Becher Kaffee zwischen den Beinen des Direktors nicht überschwappt.

Und in der von dir beschriebenen situation hätte ich nur ohne Kaffee offensiv - in den meisten fällen währe ich lediglich mit genügend sicherheitsabstand hinter dem LKW hergefahren und hätte den Skoda vorbeifahren lassen, und ihn dann mir genügend Power auf der Autobahn gezeigt dass er Platz machen soll für die Profis! Natürlich ohne extrem zu Drängeln! Und wenn der Skoda Geschwindigkeiten jenseits 180 fährt nutze ich ihn eben dass er für mich die Bahn freidrängelt und ich gondle mit 200 meter Abstand hinterher und zeige ihm irgendwann wenn er platz macht welche power in 4.2 Litern Hubraum stecken :-)

Ich fahre seit 4 Jahren Proffessionell jedes Jahr über 80.000 Kilometer - unfallfrei - und seit 3 jahren habe ich eine Situation wie von dir beschrieben einfach nicht mehr zugelassen - und es gab immer einen weg auch ohne gasgeben eine solche situation im ansatz schon zu vermeiden!

Bitte überdenk einfach mal deine Fahrweise hinsichtlich der gelassenheit und der erkenntniss dass man durch schnelles fahren alleine keine Zeit gutmachen kann, sondern nur durch vorausschauendes Fahren, gute Streckenkenntniss, gute Zeitplanung und Verkehrsbeobachtung!

Leider stehe ich immer wieder in wunderschönen vollsperrungen weil 2 Heisssporne wie du und der Skodafahrer meinten sie müssten sich mit dem Gasfuss beweisen wer der bessere ist!

ach ja wer meint ich schleiche, folgende zeiten als anhaltspunkt(mit Fahrgast und kaffee, tagsüber):

Frankfurt Flughafen - Köln Innenstadt 70 minuten (180 Kilometer)

Hamburg Volkspark - Köln innenstadt 175 Minuten (420 Kilometer)

Köln Innenstadt - Potsdamm 215 Minuten (540 Kilometer)

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bigpappa   
bigpappa

@FutureBreeze:

Du bist ein toller Hecht, Respekt!! :-))!:ruhe:

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idontknow
Es gibt 2 möglichkeiten die beschriebene Situatuion sicher zu lösen.

1. Die Defensive

2. Die Offensive

Wichtig für beide Lösungen ist genügend sicherheitsabstand auf der Auffahrt und davor!

Ich will kein Moralapostel sein lest einfach weiter und ihr erfahrt warum!

Die Defensive:

Hinter dem LKW "hergondeln" und den aggressiven Skodafahrer vorbeilassen (wenn er so drängelt musst du damit rechnen dass er seinem Bock auf der Autobahn die Sporen gibt und nicht so besonnen fährt wie du, du musst also auch mit unlogischen reaktionen rechnen!) So hällst du dich mit sicherheit aus der gefahr raus!

Die Offensive Variant:

Vor der Auffahrt genügend abstand zum LKW haben! In etwa so viel dass du schon hinter dem LKW auf ca 120 Sachen beschleunigen und im notfall wenns nicht passt auch noch abbremsen kannst ohne dem LKW drauf zu rauschen!

Dann den gesamten Verkehr auf der Autobahn einschätzen, den gesamten!

Schon hinter dem LKW noch vor Beginn der Auffahrt auf die Geschwindigkeit der linken Spur beschleunigen - Lücke in der linken Spur finden - und direkt und flüssig von der Beschleunigungsspur in den fliessenden Verkehr der linken Spur einfädeln, ohne diese zu gefährden!

Dieser Tip ist aber definitiv nur geübten Fahrern zu empfehlen! Mit 2 Jahren Fahrerfahrung bist du definitiv nicht geübt! und schon garnicht Profi! So gerne du denkst du bist gut, du bist es nicht! Ich sage das nciht um dich zu kränken, sondern nur um dir zu sagen dass du eben nicht der King of the road bist! Wenn du nicht in der Lage sein solltest die Geschwindigkeiten der Autos auf allen Spuren der Autobahn einzuschätzen solltest du das nicht machen! Dann solltest du die defensive Variante wählen! Es ist absolut keine Schande wenn man nicht der Schnellste auf der Autobahn ist! Effektiv schnell und sicher auf Autobahnen sind eh nur Profis! Ich habe auch lange gebraucht um mich halbwegs proffessionell auf der Strasse zu bewegen!

Naja ist schliesslich mein Job! Als Direktorenfahrer muss ich eigentlich immer so fahren dass der Becher Kaffee zwischen den Beinen des Direktors nicht überschwappt.

Und in der von dir beschriebenen situation hätte ich nur ohne Kaffee offensiv - in den meisten fällen währe ich lediglich mit genügend sicherheitsabstand hinter dem LKW hergefahren und hätte den Skoda vorbeifahren lassen, und ihn dann mir genügend Power auf der Autobahn gezeigt dass er Platz machen soll für die Profis! Natürlich ohne extrem zu Drängeln! Und wenn der Skoda Geschwindigkeiten jenseits 180 fährt nutze ich ihn eben dass er für mich die Bahn freidrängelt und ich gondle mit 200 meter Abstand hinterher und zeige ihm irgendwann wenn er platz macht welche power in 4.2 Litern Hubraum stecken :-)

Ich fahre seit 4 Jahren Proffessionell jedes Jahr über 80.000 Kilometer - unfallfrei - und seit 3 jahren habe ich eine Situation wie von dir beschrieben einfach nicht mehr zugelassen - und es gab immer einen weg auch ohne gasgeben eine solche situation im ansatz schon zu vermeiden!

Bitte überdenk einfach mal deine Fahrweise hinsichtlich der gelassenheit und der erkenntniss dass man durch schnelles fahren alleine keine Zeit gutmachen kann, sondern nur durch vorausschauendes Fahren, gute Streckenkenntniss, gute Zeitplanung und Verkehrsbeobachtung!

Leider stehe ich immer wieder in wunderschönen vollsperrungen weil 2 Heisssporne wie du und der Skodafahrer meinten sie müssten sich mit dem Gasfuss beweisen wer der bessere ist!

ach ja wer meint ich schleiche, folgende zeiten als anhaltspunkt(mit Fahrgast und kaffee, tagsüber):

Frankfurt Flughafen - Köln Innenstadt 70 minuten (180 Kilometer)

Hamburg Volkspark - Köln innenstadt 175 Minuten (420 Kilometer)

Köln Innenstadt - Potsdamm 215 Minuten (540 Kilometer)

Ich werd immer an dich denken in Zukunft bei sowas.... X-)

Edit: Die offensivvariante ist mit 50 PS nicht möglich...

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