Ethan Hunt

Neuer Audi S8

60 Beiträge in diesem Thema

Ich verstehe den Sinn dieses Autos nicht .

Es gibt schon einen W12 mit der gleichen Leistung , den ich auch auf Sport trimmen kann .

Allerdings ist er auch treuer .

Ich denke der S8 wird dem W12 etwas die Käufer abgraben .

Aber irgendwo muss es ja funktionieren da es bei der S Klasse genauso geht .

MFG

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Ich verstehe den Sinn dieses Autos nicht .

Es gibt schon einen W12 mit der gleichen Leistung , den ich auch auf Sport trimmen kann .

Allerdings ist er auch treuer .

Ich denke der S8 wird dem W12 etwas die Käufer abgraben .

Aber irgendwo muss es ja funktionieren da es bei der S Klasse genauso geht .

MFG

In Hinsicht auf Mercedes hätten sie dem Triebwerk allerdings noch ein wenig mehr Leistung verpassen können. Zumindest soviel das der Prestigesprint 0-100km/h in unter 5s gelingt.

Aber ansonsten sieht er sehr gut aus, aber das tut der A8 ja ohnehin schon. :-))!

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Der Sinn dieses Wagens ist mir auch nicht ganz klar, besser gesagt, dass es sich überhaupt für Audi rechnet.

Der Unterschied zum W12 ist halt, dass es der V10 aus dem Gallardo ist. Der V10 soll halt eher den sportlichen Fahrer ansprechen im Gegensatz zum Zwölfender.

Vor allem der Sound des V10 wird sicherlich interessant, ob Audi ihn wengistens ein wenig brüllen lässt.

Gruß

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Ist doch völlig klar:

Im W12 wird man gefahren

Im S8 fährt man selbst

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Ist doch völlig klar:

Im W12 wird man gefahren

Im S8 fährt man selbst

Das sehe ich auch absolut genauso. Ich denke, daß sich die Kundschaft zwischen A8 W12 und S8 sehr gut unterscheidet. Das sind genauso wenig die selben Kundenkreise, wie bei S55 und S600.

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Ausgeprägte Sportlichkeit und souveräner Komfort - das sind die beiden charakteristischen Eigenschaften des Audi A8. Schon bei ihrer Markteinführung vor drei Jahren setzte sich die große Limousine mit ihren dynamischen Qualitäten an die Spitze des Luxussegments. Jetzt präsentiert die Marke mit den vier Ringen im Luxussegment ein sportliches Topmodell für höchste Ansprüche: den neuen Audi S8. Er startet Mitte 2006 für 97.600 Euro in den Markt.

Als Motor des Audi S8 dient ein neuer V10, der das Know-how des Supersportwagens Lamborghini Gallardo nutzt. Der 10-Zylinder schöpft aus 5,2 Liter Hubraum 450 PS Leistung und 540 Nm Drehmoment. Letztere stehen schon bei 3.500 1/min bereit. Die Benzin-Direkteinspritzung FSI sorgt wie im Le-Mans-Sieger R8, dem erfolgreichsten Rennwagen der Welt, auch im Audi S8 für eine überlegene Leistungsausbeute. Die Luxuslimousine spurtet in 5,1 Sekunden auf 100 km/h, der Vortrieb endet bei 250 km/h im elektronischen Begrenzer.

Die Kraftübertragung und das Fahrwerk des S8 wurden dem starken Motor angepasst. Ein quattro-Antrieb der neuesten Generation mit asymmetrisch-dynamischer Momentenverteilung leitet die Kräfte an alle vier Räder. Eine straffere Abstimmung der Luftfederung adaptive air suspension sport und Anpassungen an der Lenkung sorgen dafür, dass die Kraft und die Dynamik des Antriebs präzise auf die Straße gelangen.

Das Design des neuen S8 rundet das Bild ab - das sportliche Topmodell gibt sich auch optisch als Athlet unter den Luxuslimousinen zu erkennen. Im Innenraum herrscht ein Ambiente luxuriöser Eleganz. Die großzügige Ausstattung verleiht dem Audi S8 eine Ausnahmestellung im Wettbewerb.

Der Motor

Neuer V10 mit FSI-Technik aus dem Rennsport

Mit dem V10 im S8 präsentiert Audi eine Motorentechnologie, die ihr Leistungspotenzial bereits seit langem in der Formel 1 nachweist. Auch bei der italienischen Supersportwagenmarke Lamborghini, einer Audi-Tochter, steht ein Zehnzylinder für dynamische Kraft. Gegenüber einem vergleichbaren Zwölfzylinder ist dieses Motorenkonzept viel sportlicher ausgelegt. Zehnzylinder bauen kompakter und leichter und weisen durch die kleinere Anzahl der Bauteile geringere bewegte Massen und weniger innere Reibung auf.

Der 450 PS starke V10 zählt zur neuen Generation der V-Motoren von Audi, die einheitlich auf 90 Grad Zylinderwinkel und 90 Millimeter Zylinder-Mittenabstand ausgelegt sind. Gegenüber dem Aggregat im Lamborghini Gallardo präsentiert sich der Audi-Motor in entscheidenden Bereichen neu entwickelt. In der Bohrung ist er von 82,5 auf 84,5 mm vergrößert; der Hub beträgt 92,8 mm, der Hubraum 5.204 cm3. Eine so genannte Bedplate-Konstruktion - ein Zwischenrahmen - versteift das aus Aluminium gegossene, extrem kompakt bauende Kurbelgehäuse.

Mit seinem Hubzapfenversatz von 18 Grad zündet der V10 im idealen Abstand von 72 Grad Kurbelwinkel. Eine im V gelegene Ausgleichswelle eliminiert die so genannten freien Massenmomente erster Ordnung; auch sie trägt zur hohen Laufkultur bei. Alle vier Nockenwellen lassen sich je nach Last und Drehzahl kontinuierlich um 42 Grad Kurbelwinkel verstellen, um die Füllung der Brennräume zu optimieren und damit die Leistung zu verbessern. Sie werden von wartungsfreien Ketten angetrieben und beaufschlagen die 40 Ventile über Rollenschlepphebel.

Der V10 im neuen Audi S8 nutzt die Benzindirekteinspritzung FSI. Sie macht ein hohes Verdichtungsverhältnis von 12,5 : 1 und eine entsprechend effektivere Verbrennung nach dem Lambda-eins-Verfahren möglich. Die Common Rail-Einspritzanlage fördert den Kraftstoff exakt dosiert mit bis zu 100 bar Druck direkt in die Brennräume.

Im zweistufigen, aus Magnesium bestehenden Schaltsaugrohr sind elektronisch gesteuerte Tumble-Klappen integriert, die die angesaugte Luft in eine Drallbewegung versetzen. Beim V10 des Audi S8 übernehmen vier nah am Motor sitzende Hauptkatalysatoren die Abgasreinigung. Die FSI-Technologie hat ihr Potenzial im Motorsport eindrucksvoll nachgewiesen - der mit ihr ausgerüstete Rennwagen R8 startete für Audi fünf Mal beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans und holte vier Siege.

Der starke Zehnzylinder ist nicht nur auf Leistung, sondern auch auf Durchzugskraft ausgelegt. Er bringt es bei 7.000 1/min auf 450 PS, stemmt aber schon bei 3.500 1/min 540 Nm. 90 Prozent des Drehmoments liegen bereits bei 2.300 1/min an. Der V10 hängt spontan am Gas und läuft hochkultiviert, entfaltet unter Last eine sonore Soundkulisse, wie sie zu einem dynamischen Automobil passt.

Der V10 verleiht der Luxuslimousine die Fahrleistungen eines hochkarätigen Sportwagens. Der Audi S8 spurtet in 5,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Bei 250 km/h wird der Vortrieb elektronisch abgeregelt. Der Motor gibt sich mit 13,9 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer zufrieden - auch wegen des konsequenten Leichtbaukonzepts, mit dem sich die A8-Baureihe entscheidend von ihren Wettbewerbern absetzt. Mit seiner innovativen Aluminiumkarosserie, dem Audi Space Frame ASF, wiegt der S8 lediglich 1.940 Kilogramm, inklusive des dynamischen und fahrsicheren quattro-Antriebs. Beim neuen Audi S8 muss jedes PS nur 4,31 Kilogramm bewegen - das Leistungsgewicht eines Sportwagens.

Der Antrieb

Noch mehr Dynamik

Auch der neue Audi S8 setzt, typisch für Audi, auf den permanenten Allradantrieb quattro. Ergebnis ist die überlegene Traktion, die er unter allen Bedingungen bietet. Die 25jährige Kompetenz, die sich die Marke mit den vier Ringen auf diesem Feld erarbeitet hat, mündete in die Entwicklung einer neuen quattro-Generation mit asymmetrisch-dynamischer Momentenverteilung - ein weiterer Beleg für die Audi-Philosophie vom Vorsprung durch Technik.

Ein zentrales Mittendifferenzial, längs im Antriebsstrang eingebaut, verteilt die Kräfte situationsgerecht auf die Vorder- und die Hinterachse. Im Normalfall fließen 40 Prozent nach vorn und 60 Prozent nach hinten - diese leicht hecklastige Auslegung unterstreicht den dynamischen Charakter des Audi S8. Wenn sich die Straßenverhältnisse ändern, reagiert das rein mechanische Differenzial ohne jede Verzögerung - es kann bis zu 85 Prozent der Kräfte auf die hintere und maximal 65 Prozent auf die vordere Achse leiten. Wenn ein Rad einer Achse durchdreht, regelt es zudem die elektronische Differenzialsperre EDS per Bremseneingriff ab.

Serienmäßig hat der neue S8 eine sechsstufige tiptronic an Bord. Dem Charakter der Limousine entsprechend, ist die Endübersetzung der Automatik kürzer als beim A8 gewählt - auch im sechsten Gang beschleunigt die Limousine noch kraftvoll. Die elektronische Steuerung ist auf dynamischere Gangwechsel optimiert. Über den Wählhebel kann der Fahrer den Sportmodus des Getriebes anwählen - hier wird bei noch höheren Drehzahlen hochgeschaltet. Zudem lassen sich die Gänge manuell mit den Schaltwippen wechseln, die hinter dem Lenkradkranz sitzen.

Leichtbau ist bei Audi eine Philosophie, die sämtliche Bereiche eines Fahrzeugs einschließt. Der V10 des Audi S8 bringt lediglich 220 Kilogramm auf die Waage, das sind 20 kg weniger als bei einem vergleichbaren Wettbewerbsaggregat. Eine gute Verteilung der Achslasten und eine hohe Fahrdynamik sind die Folge. Zum selben Zweck sind die Batterie und das Energiemanagement im Gepäckraum untergebracht.

Das Fahrwerk

Gelassen schnell fahren

Bereits das luftgefederte Basisfahrwerk adaptive air suspension des Audi A8 bringt ausgeprägt sportliche Anlagen mit, die seiner aufwändigen Konstruktion zu verdanken sind. Die Lenker bestehen aus Aluminium; als Vorderradaufhängung dient eine Vierlenkerkonstruktion, und im Heck sitzt eine spurgesteuerte Trapezlenkerachse. Im S8 wurde diese Konstruktion in einigen Details überarbeitet.

Die Basis bildet die "adaptive air suspension sport", das Sportfahrwerk, das für den A8 optional erhältlich ist. Beim S8 wurden die Kennlinien der Luftfedern und der in die Federbälge integrierten Stoßdämpfer noch etwas straffer ausgelegt. Mit weiter reduzierten Wank- und Nickbewegungen fährt sich das sportliche Topmodell noch agiler und handlicher, dabei unverändert stabil und sicher. Auch die Elastokinematik der Gummilager in den Achsen wurde dem Charakter des S8 angepasst. Die Lenkung mit ihrer variablen Übersetzung präsentiert sich um etwa zehn Prozent direkter übersetzt, so macht sie das Handling noch spontaner.

Von sieben speziellen Sensoren und einer Reihe weiterer Parameter informiert, passt sich die Dämpfung adaptiv in Sekundenbruchteilen den aktuellen Erfordernissen an. In ihrer Steuerung sind vier Fahrmodi - automatic, comfort, dynamic und lift - abgelegt, der Fahrer kann sie über das Terminal des Bediensystems MMI anwählen. Die Trimmlage der Karosserie entspricht jener der adaptive air suspension sport, die den Aufbau bereits 20 mm tiefer legt. Beim S8 variiert die Bodenfreiheit in drei Stufen zwischen 125 mm im comfort-Modus und 95 mm bei konstant zügiger Autobahnfahrt.

Ab Werk rollt der Audi S8 bereits auf 20-Zoll Aluminium-Gussfelgen im S-Design. Die Breitreifen haben das Format 265/35. Für souveräne Verzögerung sorgt eine 18-Zoll-Bremsanlage. Ihre vier Scheiben sind innenbelüftet und groß dimensioniert. Die Bremssättel sind schwarz lackiert, die vorderen tragen eine titaniumgraue S8-Plakette. Die Scheiben an der Vorderachse weisen 385 Millimeter Durchmesser auf, an der Hinterachse sind es 335 mm.

Eine weitere Besonderheit für den S8 sind die optionalen Keramikbremsen, wie sie seit Sommer 2005 auch für den A8 mit Zwölfzylindermotor lieferbar sind. Sie bestehen aus einem Verbundstoff, in dem hochfeste Kohlefasern in hartes und abriebfestes Siliziumcarbid eingebettet liegen. Gegenüber herkömmlichen Stahlscheiben weisen die Keramikscheiben große Vorteile auf. Sie bauen um etwa die Hälfte leichter, sind weitgehend unempfindlich gegen Hitzefading und Korrosion und erreichen bis zu 300.000 Kilometer Laufleistung - das Vierfache von Stahlscheiben. Optisch gibt sich die High-Tech-Bremsanlage durch die spezielle Perforation der groß bemessenen Scheiben und die anthrazitfarbenen Sättel mit dem Schriftzug "Audi ceramic" zu erkennen.

Das Design

Sportlichkeit auf dezente Art

Die Modelle der S-Reihe stehen bei Audi seit jeher für kultivierte Sportlichkeit. Das gilt auch für den S8 - er schärft das Design des A8 auf dynamische Weise nach. Von Haus aus ist die repräsentative Limousine bereits leicht und elegant gezeichnet - die Ästhetik signalisiert ihre sportliche Ausnahmestellung in der Luxusklasse.

Auch der S8 steht souverän-athletisch, aber nicht aggressiv auf der Straße. Die auffälligsten Änderungen finden sich an seinem Bug. Der markante Singleframe-Grill, der den S8-Schriftzug trägt, ist in Platinumgrau gehalten, seine vertikalen Streben sind verchromt. Unter dem Grill sind drei niedrige Lufteinlässe in die Frontschürze eingeschnitten. Die beiden großen Lufteinlässe unter den Scheinwerfern tragen Waben-Gitter.

An den Flanken weisen neben den 20 Zoll großen Rädern und den speziellen Bremsen drei Details auf das Potenzial des V10-Motors hin: Embleme auf den Kotflügeln, Türgriffe mit Alu-Leiste und Außenspiegelgehäuse in Aluminium-Optik. Am Heck runden der S8-Schriftzug, ein in den Kofferraumdeckel integrierter Spoiler, eine dezente Lichtkante in der Schürze und eine Auspuffanlage mit vier elliptischen Endrohren die optischen Modifikationen ab. Als einziges Modell in der A8-Palette wird der S8 auch in der Exklusivfarbe Daytonagrau Perleffekt angeboten.

Das Interieur

Liebe zum Detail

Ebenso wie das Exterieur spiegelt auch das Innendesign des Audi A8 den Charakter dynamischer Eleganz und hoher Qualität wider - vom geschmeidigen Fluss des Cockpits bis hin zur Benutzerschnittstelle MMI (Multi Media Interface), die mit ihrer schlüssigen, intuitiven Bedienung im Wettbewerb noch immer unerreicht ist.

Der S8 setzt in diesem luxuriösen Interieur einige gezielte Akzente. Erstmalig kommen serienmäßig Bi-Color-Sitze mit zusätzlich farbig abgesetzten Nähten zum Einsatz; ihre vier Farbkombinationen unterstreichen das Ambiente luxuriöser Sportlichkeit. Die Farbtöne für die Sitz-Mittelbahnen unterscheiden sich von denen der Wangen und der Kopfstützen. Der Dachhimmel wird zusätzlich in der S-typischen Innenfarbe Silber angeboten.

Weitere Details im Interieur heben das sportliche Topmodell vom A8 ab. Die Türeinstiegsleisten tragen S8-Schriftzüge, die Dekorleisten bestehen aus gebürstetem Aluminium beziehungsweise aus Carbon. Das dreispeichige Multifunktions-Sportlederlenkrad mit dem S-Schriftzug trägt farbig abgesetzte Nähte und hat Schaltwippen in Aluminium-Optik. Beim Wählhebelknauf kommen Leder und Aluminium zum Einsatz. Die Nadeln der Instrumente sind in Weiß gehalten, ihre Skalen in Hellgrau und ihre Ziffern in S-typischer Kursivschrift.

Die Sicherheit

Keine Kompromisse

Zu den großen Kernkompetenzen der Marke mit den vier Ringen zählt der quattro-Antrieb. Er vermittelt Audi-Fahrern ein entscheidendes Plus an Sicherheit, indem er stets beste Traktion gewährt. Die asymmetrisch-dynamische Verteilung der Momente, die der neue Audi S8 bietet, vergrößert diesen Vorteil noch. Auch die kraftvolle Bremsanlage trägt maßgeblich zur aktiven Sicherheit bei. Der S8 ist mit einem Fahrstabilitätssystem ausgestattet, das sich bei Bedarf abschalten lässt. In seiner Regelstrategie ist es speziell auf die Dynamik des S8 zugeschnitten.

Wie alle Audi A8 rollt auch das sportliche Topmodell S8 mit einem Paket an Rückhaltesystemen vom Band, das perfekt auf die hochsteife Aluminium-Karosserie abgestimmt ist. Zu ihm gehören zwei Frontairbags, vier Seitenairbags und großflächige Kopfairbags mit der Bezeichnung sideguard. Alle fünf Dreipunktgurte im Audi S8 operieren mit Gurtstraffern. Aktive Kopfstützen an den Vordersitzen senken das Risiko eines Schleudertraumas bei einem Heckaufprall.

Die innovative Lichttechnik adaptive light mit LED-Tagfahrlicht ist Serienumfang in jedem Audi S8. Hier sind die Xenon plus-Scheinwerfer mit Abbiege- und Kurvenlicht versehen. Als richtungweisend dürfen die separaten LED-Tagfahrleuchten gelten, die sich aus je fünf weißen Leuchtdioden zusammensetzen und nur minimale Energie für sich beanspruchen.

Die Ausstattung

Luxus mit neuen Akzenten

Schon der Audi A8 ist eine luxuriös ausgestattete Limousine. Genannt seien nur die Komfortklimaautomatik, das Bediensystem MMI, das Fahrerinformationssystem, die elektromechanische Parkbremse samt Anfahrassistent, die Luftfederung, die hochwertige Audioanlage und die elektrisch verstellbaren Vordersitze.

Der Audi S8 erweitert dieses Paket noch durch eine Reihe serienmäßiger Features. Neben der adaptive light-Lichttechnologie, den speziellen 20-Zoll-Rädern und der 18-Zoll-Bremsanlage hat er auf dem deutschen Markt weitere Komfortausstattungen an Bord: das schlüssellose Zugangs- und Fahrberechtigungssystem advanced key inklusive Startknopf für den V10, eine geräuschdämmende Doppelverglasung der Scheiben, eine Sitzheizung für die vorderen und hinteren Sitze, ein Navigationssystem mit DVD-Laufwerk und ein Surround-Audiosystem mit

CD-Wechsler. Die Tür-Armauflage und die Mittelkonsole im S8 sind ebenso mit Leder bezogen wie die Sitze. Die Sportsitze verfügen über Lordosenstützen und Memory-Funktion.

Als besonderes Highlight steht das Advanced Soundsystem von Bang & Olufsen zur Wahl. Die volldigitale Anlage des dänischen High End-Herstellers integriert 14 Lautsprecher, von denen jeder über eine eigene Endstufe angesteuert wird. Die Endstufen sind in zwei Verstärkern zusammengefasst, die bei Bedarf 1.100 Watt Leistung bereitstellen. Die vorderen Hochtöner sind in der so genannten Acoustic Lense-Technologie aufgebaut, sie fungieren als perfekte Punktschallquelle.

Das Soundsystem spielt auf dem jüngsten Stand der Technik. Es setzt der sportlich-luxuriösen Ausstattung des Audi S8 ein spezielles Glanzlicht auf

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Ich denke auch dass der s8 das sportlichere angebot ist und der W12 eher zum Gleiten gedacht ist - obwohl man bei dem gewicht nicht von sportlich sprechen kann!

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Im W12 wird man gefahren

Im S8 fährt man selbst

trotzdem: rendiert eine produktion von zwei unterschiedlichen fahrzeugen in einer nische (also eigentlich die nische der nische)? :???:

aber wie erwähnt: s600/s55 ist dasselbe.

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Bitte denkt mal an die Vorzeichen, beim alten A8 (D2) gab es zuerst den S8 und der A8 W12 wurde erst sehr spät nachgeschoben. Auf Grund dessen wurden wesentlich mehr S8 verkauft als W12. Der W12 im D2 ist eigentlich eine absolute Rarität...

Nun wurde dem W12 ein bißchen Vorsprung gegeben, aber ich denke, daß letztendlich auch vom D3 mehr S8 als W12 verkauft werden.

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trotzdem: rendiert eine produktion von zwei unterschiedlichen fahrzeugen in einer nische (also eigentlich die nische der nische)? :???:

Im Endeffekt ist der S8 auch nur eine Modellvariation. Einzig neu ist der Motor.

Selbigen hat man nicht nur für den A8 konstruiert, sondern auch für den S6 und RS6 was man bisher so gehört hat. Auch im Audi Le Mans soll der V10 zum Einsatz kommen.

Irgendwie verstehe ich diese Kritisiererei schonwieder nicht...über die Rentabilität, Sinn oder Unsinn braucht sich hier im Forum niemand den Kopf zerbrechen. Dafür beschäftigt Audi eine ganze Gruppe von Marktforschern.

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Irgendwie verstehe ich diese Kritisiererei schonwieder nicht...

ich kritisiere ja nicht sinnlos und ohne hintergrund (z.b. benutze ich ein wort wie "bullshit" ganz bewusst nicht und versuche somit ein gewisses niveau aufrecht zu halten... :wink: ), es war nur eine frage. unter anderem würden mich verkaufszahlen der beiden modelle interessieren.

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S8 mit "nur" 450 PS für unter 100.000 Euro... das kann nur eines bedeuten: Die lassen Platz für einen RS8, der als echte Konkurrenz zum wesentlichen teureren neuen S 63 AMG mit 510 PS kommt. :):):)

Dafür würde auch der Anhebung der Leistung im Gallardo sprechen, so dass der V10 mit 500 PS im Audi verwendet werden kann, ohne dass es zu Imageproblemen bei Lamborghini kommt.

Der S8 scheint eher als Lückenfüller zwischen A8 4.2 und RS8 geplant zu sein, es sei denn Audi hat sich endgültig aus dem Leistungsduell verabschiedet und überlässt nun Mercedes und BMW-Alpina den Markt.

Die Konkurrenz für den S8 heisst nicht Mercedes S 63 AMG, sondern Maserati Quattroporte und Jaguar XJR.

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Nagel mich bitte nicht auf 10% fest, aber beim D2 waren es vom S8 um die 10.000 Stück und vom W12 unter 1.000, so ungefähr habe ich es in Erinnerung...

Aus dem Grund würde ich in diesem Zusammenhang eher den 12-Zylinder in Frage stellen, als den S8. Der W12 dient mehr dazu im Club der deutschen 12-Zylinder mitspielen zu dürfen. Zumindest beim alten D2 steht absolut fest, daß der S8 wesentlich mehr Rendite gebracht hat, als der W12.

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Weiss jemand worin sich die beiden V10 Motoren von Gallardo und Audi S8 unterscheiden bzw. sich der Leistungsunterschied der fehlenden 50 PS erklären lässt?

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Weiss jemand worin sich die beiden V10 Motoren von Gallardo und Audi S8 unterscheiden bzw. sich der Leistungsunterschied der fehlenden 50 PS erklären lässt?

Der Gallardo erreicht seine max Leistung bei 7800rpm der S8 bei 7000upm.

Eine Zusätzliche Drosselung über die Nockenwellen wäre auch noch denkbar.

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Weiss jemand worin sich die beiden V10 Motoren von Gallardo und Audi S8 unterscheiden bzw. sich der Leistungsunterschied der fehlenden 50 PS erklären lässt?

Neuer V10 mit FSI-Technik aus dem Rennsport

Mit dem V10 im S8 präsentiert Audi eine Motorentechnologie, die ihr Leistungs¬potenzial bereits seit langem in der Formel 1 nachweist. Auch bei der italienischen Supersportwagenmarke Lamborghini, einer Audi-Tochter, steht ein Zehnzylinder für dynamische Kraft. Gegenüber einem vergleichbaren Zwölfzylinder ist dieses Motorenkonzept viel sportlicher ausgelegt. Zehnzylinder bauen kompakter und leichter und weisen durch die kleinere Anzahl der Bauteile geringere bewegte Massen und weniger innere Reibung auf.

Der 450 PS starke V10 zählt zur neuen Generation der V-Motoren von Audi, die einheitlich auf 90 Grad Zylinderwinkel und 90 Millimeter Zylinder-Mittenabstand ausgelegt sind. Gegenüber dem Aggregat im Lamborghini Gallardo präsentiert sich der Audi-Motor in entscheidenden Bereichen neu entwickelt. In der Bohrung ist er von 82,5 auf 84,5 mm vergrößert; der Hub beträgt 92,8 mm, der Hubraum 5.204 cm3. Eine so genannte Bedplate-Konstruktion – ein Zwischenrahmen - versteift das aus Aluminium gegossene, extrem kompakt bauende Kurbelgehäuse.

Mit seinem Hubzapfenversatz von 18 Grad zündet der V10 im idealen Abstand von 72 Grad Kurbelwinkel. Eine im V gelegene Ausgleichswelle eliminiert die so genannten freien Massenmomente erster Ordnung; auch sie trägt zur hohen Laufkultur bei. Alle vier Nockenwellen lassen sich je nach Last und Drehzahl kontinuierlich um 42 Grad Kurbelwinkel verstellen, um die Füllung der Brenn¬räume zu optimieren und damit die Leistung zu verbessern. Sie werden von wartungsfreien Ketten angetrieben und beaufschlagen die 40 Ventile über Rollenschlepphebel.

Der V10 im neuen Audi S8 nutzt die Benzindirekteinspritzung FSI. Sie macht ein hohes Verdichtungsverhältnis von 12,5 : 1 und eine entsprechend effektivere Verbrennung nach dem Lambda-eins-Verfahren möglich. Die Common Rail-Einspritzanlage fördert den Kraftstoff exakt dosiert mit bis zu 100 bar Druck direkt in die Brennräume.

Im zweistufigen, aus Magnesium bestehenden Schaltsaugrohr sind elektronisch gesteuerte Tumble-Klappen integriert, die die angesaugte Luft in eine Drall¬bewegung versetzen. Beim V10 des Audi S8 übernehmen vier nah am Motor sitzende Hauptkatalysatoren die Abgasreinigung. Die

FSI-Technologie hat ihr Potenzial im Motorsport eindrucksvoll nachgewiesen - der mit ihr ausgerüstete Rennwagen R8 startete für Audi fünf Mal beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans und holte vier Siege.

Der starke Zehnzylinder ist nicht nur auf Leistung, sondern auch auf Durchzugs¬kraft ausgelegt. Er bringt es bei 7.000 1/min auf 450 PS, stemmt aber schon bei 3.500 1/min 540 Nm. 90 Prozent des Drehmoments liegen bereits bei 2.300 1/min an. Der V10 hängt spontan am Gas und läuft hochkultiviert, entfaltet unter Last eine sonore Soundkulisse, wie sie zu einem dynamischen Automobil passt.

Der V10 verleiht der Luxuslimousine die Fahrleistungen eines hochkarätigen Sportwagens. Der Audi S8 spurtet in 5,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Bei 250 km/h wird der Vortrieb elektronisch abgeregelt. Der Motor gibt sich mit 13,9 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer zufrieden – auch wegen des konsequenten Leichtbaukonzepts, mit dem sich die A8-Baureihe entscheidend von ihren Wettbewerbern absetzt. Mit seiner innovativen Aluminiumkarosserie, dem Audi Space Frame ASF, wiegt der S8 lediglich 1.940 Kilogramm, inklusive des dynamischen und fahrsicheren quattro-Antriebs. Beim neuen Audi S8 muss jedes PS nur 4,31 Kilogramm bewegen - das Leistungsgewicht eines Sportwagens.

Quelle: Audi Pressetext

LG

TFFY

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Heute in Düsseldorf in der Grünstrasse:

dsc007712kv.th.jpg

O-ton fahrer: Yes it is the Gallardo V10 with FSI, its an amazing car!

Auto ist flüsterleise, vom V10 ist im normalem verkehr nichts zu hören, leider. :(

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wird der jetzt schon ausgeliefert oder ist das ein Vor- oder Erprobungswagen?:???:

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Schätze mal dass es ein vorserien auto war, die waren da um fotos zu machen. Im kofferraum vom W12 lag ein fotograf :lol:

Die wollten bestimmt fotos machen auf der Kö. (ist einmal rechts um die ecke).

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Der S8 wird auf der Essener Motorshow ausgestellt.

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Der S8 wird auf der Essener Motorshow ausgestellt.

Ich war letzten Samstag auf der IAA, da habe ich ihn nicht gesehen. Entweder war ich blind X-) , oder karren die den S8 jetzt in den letzten Tagen noch zur Motor Show? Bei Audi stand nur ein A8 4.2 TDI als Langversion.

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oder karren die den S8 jetzt in den letzten Tagen noch zur Motor Show?

Richtig!

http://www.essen-motorshow.de/

Werde wohl doch erst Sonntag hin fahren. Hatte die Tage zu viel zu tun. Hat aber auch nichts schlechtes. Bleibe dann einfach bis alle weg sind und dann kann man schön mitbekommen wenn alle Autos heraus gefahren werden bzw verladen werden. Das war vor 2 Jahren super geil. Hatte da zum ersten mal nen Bugatti EB110 live erlebt.

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      Mein Traumwagen muss mir Spaß machen und einfach länger beeindrucken als nur 1,000 Km. Man muss sich fast schon verlieben. Und dann sollte man das Fahrzeug kaufen. Ist doch egal ob Oldtimer oder Modern. Wenn dieses Auto dein Herz erobert ist automatisch dein Traumauto. So denke ich.

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      Ich schreibe und schreibe und sehe schon. Ich muss noch einkaufen. Bin schon seid mindestens einer Stunde mit Schreiben beschäftigt. Ich habe vor paar Wochen einen Porsche Klub vorbeifahren sehen. Zuerst kam ein 911 Turbo (997) Davon 2 Stück in Silber und einer in Schwarz in einer Kolonie. Der Schwarze könnte aber auch ein GT2 RS gewesen sein. Oder vielleicht sieht ein Turbo in Schwarz einfach nur brutal aus. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ja also ich bleibe stehen verwurzelt im Beton. Doch dann kam die Krönung. Ich dachte nur oh mein Gott ist heute Weihnachten? Porsche Carrera GT in Silber. Und ich nur Wow. Und was passierte dann? Noch ein Porsche Carrera GT und ich dachte nur... Okay jetzt wird es zu viel für mich. Beide in der Kolone gefahren beide Silber. Bis ich meine Kamera Zügen konnte. Hörte man nur noch denn Carrera GT bestimmt zwei Kilometer entfernt jaulen. Trotzdem sehr schönes Erlebnis für mich.

      DANKE. - C.A.R.S -
    • RainerW
      Von RainerW
      ich heiße Rainer und komme aus Straubing, arbeite unter der Woche jedoch in Kiefersfelden direkt an der Grenze zu Österreich, quasi fast schon in meiner "zweiten Heimat", dem Lago di Garda.


      Tja, gleich vorab muss ich gestehen, dass ich hoffnungslos dem Auto-Virus (und im Besonderen dem Roadster-Virus) verfallen bin.


      Mein langer Weg zum Zetti (BMW Z-Serie)...


      Angefangen hat es vor langer, langer Zeit auf dem Vernunft-Segment. Nach dem Führerschein hatte ich kurze Zeit einen Fiat Bambino 650 mit 24 PS. Nachdem mich das Pendlerschicksal eingeholt hatte, wechselte ich zu einem gebrauchten Peugeot 205 GRD Diesel mit 1,9 und 64 PS. Nach einiger Zeit konnte ich mir dann meinen ersten Neuwagen leisten – einen Peugeot 205 GTI 1,9 mit 120 PS (bei 845 kg). Ab diesem Auto war es dann um die Vernunft geschehen – ich war infiziert !!!


      Leider wurden wir auf Korsika „zwangsweise“ getrennt. Mein geliebtes Go-Kart wurde mir gestohlen. Der Ersatz war kurzfristig wieder vernünftig, ein Peugeot 306 XTDT in Vollausstattung. Leider war dieses Auto ein Montagsauto - Mängel über Mängel. Dazu gesellte sich noch ein Saab 9000i 2,3l 16V mit 150 PS und sehr guter Ausstattung. Dieses Auto war zwar äußerlich recht konservativ, aber hatte es absolut in sich. Völlig problemlos, keinerlei Mängel und äußerst komfortabel. Recht flott war er für die Größe damals auch.


      Immer wieder hatten mich zwischenzeitlich Sportwagen und Cabrios fasziniert, jedoch konnte ich mich nicht dazu durchringen (immer diese Vernunft...als Pendler) auf mein Gefühl zu hören. Beruflich hatte ich aber leider (oder Gott sei Dank) immer wieder mit dieser Gattung Automobile zu tun – ich arbeitete bei Siemens in der Entwicklung / Qualitätssicherung der Sparte Automobiltechnik. Hier hatten wir recht viel mit Prototypen und diesen faszinieren Spaßfahrzeugen zu tun.


      Also versuchte ich die Vernunft mit dem Spaß zu kombinieren – das Resultat hieß Volvo V40 T4 in Vollausstattung (außer Automatik). Ausgerechnet ein Volvo werden jetzt viele denken, aber damals war dieser kleine gut motorisierte Kombi ein echt spaßiges und oft unterschätztes Fahrzeug...


      Nach meiner Scheidung konnte ich die Vernunft über Board werfen: ein Roadster musste es sein !


      Aber welcher ? Optisch hatte ich mich für einen gebrauchten Porsche Boxster entschieden. Nach einer Probefahrt mit dem 2,5l (204 PS) und dem 2,7l (220 PS) war ich aber recht ernüchtert. Sicherlich, Spaß machten die Beiden schon aber ein besonders sportliches Gefühl (und genau dies verbindet man mit einem Porsche) kam nicht rüber. Der 2,5er war unsportlicher als der Volvo und der 2,7er nicht viel besser. Erst der Boxster S machte Spaß ohne Ende, war als Gebrauchter damals aber nicht zu haben und neu (für mich) völlig unbezahlbar. Also ging es mit der Suche weiter. Der Honda S2000 hat mich auch fasziniert - nur mit dem Digitaltacho konnte ich mich nicht anfreunden. Außerdem hatte ich einen großen Respekt vor den extrem hohen Drehzahlen bei diesem kleinen Hubraum. Ich traute dem 2,0 Liter Motor mit seinen Drehzahlen bis 9.500 U/m einfach keine Standfestigkeit zu. Der MX5 gefiel mir auch gut, hatte für meinen Geschmack deutlich zu wenig Leistung. Der damalige TT hat mir nicht gefallen und der Toyota MR2 und der MG-F sind urlaubsuntauglich und ebenfalls zu schwach.



      Übrig blieb (für mich) der SLK und der Z3. Der SLK ist von seiner Alltagstauglichkeit und seinem Dachkonzept toll – aber nach der Probefahrt fiel dieser auch durch das Raster, da er absolut kein Roadster-Feeling vermittelte.


      Der Zetti –wurde eine große Liebe auf den zweiten Blick (und diese soll ja bekanntlich recht lange halten) !!
      Ein ///M-Roadster war mir vom Unterhalt einfach zu teuer, da hörte ich vom neuen 3.0 Liter Motor im Zetti. Faszinierend fand ich außerdem, dass er relativ ausgereift am Ende seines Produktzyklus stand – und gerade das Facelift-Heck hatte es mir angetan. Kurz kam ich noch ins Grübeln ob es nicht doch vielleicht das Coupé werden sollte, aber oben ohne hatte einfach den größeren Reiz. Der BMW-Händler nahm meinen Volvo zu fairen Konditionen in Zahlung und konnte zu meiner Überraschung meinen Traum innerhalb kürzester Zeit (6 Wochen !!) mit meiner Wunschausstattung liefern. Somit war ich seit Juli 2001 Mitglied in der Zetti-Gemeinde. Der Kleine lief und lief und lief - keinerlei Probleme mit sehr viel Spaßpotential. Nach einiger Zeit kam dann doch die Lust nach mehr Leistung. So gesellte sich zum genialen Reihenschszylinder ein ASA-Kompressor, welcher die Leistung auf etwa 290 PS brachte. Super, nun bin ich endlich angekommen dachte ist...


      ...bis ich eines Tages von meinem Freundlichen das Angebot bekam, einen Z4M Roadster Freitag Mittag abzuholen und Montag Vormittag wieder zurückzubringen. Na ja, dachte ich, kein Problem - ich bin ja nicht wechselgefährdet, sondern eigentlich wunschloß glücklich.


      Das stellte sich als krasse Fehleinschätzung meinerseits ein und der Schuß (also meine Neugier, den Z4M doch auzuprobieren) ging quasi voll nach hinten los! Nach zwei Wochen schlaflosem Dauergrübeln habe ich den Z4M Roadster in meiner Wunschkombination bestellt und konnte es kaum erwarten, bis der gebührtige US-Bürger (der Z4 wurde ja in Spartanburg, USA gebaut) endlich in Deutschland eingebürgert werden konnte.


      Seitdem bin ich regelrecht mit einem Dauergrinsen im Gesicht unterwegs. O.K., zugegeben - solch ein Fahrzeug ist wohl die effizienteste Art, sinnlos Geld zu vernichten. Aber wenn schon, dann mit dem größtmöglichen Spaß!!!!!!!!!!!


      Ich liebe das seidenweiche und extrem sensible Ansprechverhalten des legendären und mehrfach ausgezeichneten Reihensechszylinders im Hochdrehzahldesign.


      Wo den meisten anderen Motoren schon längst die Luft ausging, packt der 3,2 Liter erst richtig zu. Wer jedoch behauptet, ein M-Motor á la S54 hätte untenrum wenig Kraft, hat diesen Wagen weder richtig gefahren, noch mit dem Herzen bgriffen. Die Kraft ist immer präsent - jedoch geht ab 5.500 U/min. erst richtig die Post ab und hört erst um 8.000 U/min wegen des Drehzahlbegrenzers auf...


      Dieser Motor ist einfach ein Gedicht - aber er benötigt auch deutlich mehr Aufmerksamkeit. Enge Wechselintervalle des (ganz wichtig, richtigen, speziellen) Motoröls, regelmäßiges Warmfahren des kalten Motor und das Einhalten aller Service-Intervalle dankt der Motor (wie auch der Rest) mit größtmöglicher Zuverlässigkeit: ich hatte von Oktober 2006 (Erstzulassung) bis zum heutigen Tag KEINERLEI Problem und bin bisher etwa 67.000km nur zum Spaß und nicht im Alltag mit stetig wachsender Freude von Urlaub zu Urlaub und Alpenpass zu Alpenpass unterwegs gewesen.


      Ja, die Kiste ist eng, etwas lauter, ein bisschen unpraktisch und ab und an wie eine sehr schöne Frau auch ein bisschen zickig - aber genau das macht für mich ein perfektes Spaßmobil aus.


      Bisher kam für mich spätestens nach drei Jahren der heftige Wunsch nach etwas Neuem - seit ich meinen "Black Devil" fahre, konnte ich zwar schon viele interessante Spaßfahrzeuge vom 911 Carrera S 997 über KTM X-Bow bis hin zur Corvette C6 Z06 und Nissan GT-R testen, aber der brutale Wechselwunsch blieb aus.


      Zugegeben, es gibt immer schnellere, bessere Sportfahrzeuge - aber so lange ich fahrerisch die Grenzen meines 343PS'lers nicht zu 100% ausreizen kann und mir der Kleine jeden Tag so viel Spaß bereitet, wird dies vermutlich auch so bleiben...


      ...obwohl - seit einigen Monaten geht mir ein anderes Fahrzeug im Kopf um: ein Wiesmann MF-4 S Roadster.


      Da ich derzeit noch so zufrieden mit meinem Kleinen bin, werde ich möglichst vermeiden, einen Wiesmann anzutesten. Mein Geldbeutel wird es mir sicherlich danken (und ich weiß ja aus Erfahrung, wie so etwas ausgehen kann)!


      Grüße aus Straubing
      Rainer

      P.S. Ups, sorry - mein erster Beitrag ist etwas länger ausgefallen, wie ursprünglich beabsichtigt. ;-)