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Mr. Miller

Ferrari Ausfahrten in NRW

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Mr. Miller   
Mr. Miller

Suche Schönwetterfahrer/inen zu gemeinsamen Ausfahrten. No racing - no Schickimicki!

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Udo R. CO   
Udo R.

Hallo Mr.Miller,

willkommen im Forum. Da würde ich gerne teilnehemen und mich auch an evtl. Vorbereitungen beteiligen.

Gruß Udo R.

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dinokart CO   
dinokart

Naja, so einen riesigen Andrang hätte ich nicht erwartet. Wenn es die Zeit erlaubt, wäre ich aber evt. auch dabei. Ausgangspunkt könnte z.B. Lueg Sportivo sein. Hier stehen immer ein paar tolle Autos, die es lohnt anzuschauen.

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Udo R. CO   
Udo R.

Hallo Zusammen,

habe mit Mr. Miller schon mal eine erste Strecke besprochen

durch die Eifel bis nach Adenau. Treffpunkt könnte Kerpen

sein, auf dem Parkplatz der Schumacher Kartbahn. Wäre schön,

wenn sich noch jemand anschliessen würde. Weitere Vorschläge

sind willkommen, der Weg ist das Ziel. Uns fehlt nur

noch der genau Termin. Sonntags morgens oder am späteren

Nachmittag.

Gruß Udo R.

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dinokart CO   
dinokart

Wäre gerne dabei, nur sind meine WE leider bis in den August hinein verplant. Wenn ein Termin im Spätsommer oder Herbst zustande kommt, dann könnt ihr auf mich zählen. Ansonsten wünsche ich euch viel Spass, man kann sowas ja auch wiederholen. :-))!

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Udo R. CO   
Udo R.

Hallo Dionokart,

ja , wir wollen das häufiger organisieren, verschiedene

Strecken ausarbeiten. Wäre schön, wenn sich

ein harter Kern bildet und neue Mitfahrer hinzukommen.

Wir starten jetzt diesen Sonntag in Kerpen um 11.00 zu

einer Aufahrt in die Eifel bis nach Adenau.

Jeder Ferrari-Fahrer ist hiermit herzlich eingeladen, sich uns

anzuschliessen.

Gruß Udo R.

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der_koelner   
der_koelner

Ich melde auch schon mal formal Interesse an, werde nur erst in der nächsten Saison mit adäquatem Untersatz dienen können, der "rote Renner" ist noch in der Umsetzung begriffen.....

Mein AMG geht leider nicht als ein solcher durch, zumal er schwarz ist O:-)

Also, mal sehen, ob der Thread in 10 Monaten noch lebt :???:

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dinokart CO   
dinokart

Und wie war die erste NRW- Ausfahrt. Ich hoffe mal auf ein paar Bilder.

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Udo R. CO   
Udo R.

Hallo Dinokart,

hat großen Spass gemacht. Ist einfach schöner, wenn

man die ganze Zeit vor sich, oder im Rücksiegel andere

Ferraris sieht. Die Bilder folgen noch, wir wollen eine Homepage

"Ferrariausfahrten in NRW" ins Netz stellen.

Gruß Udo Röber

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dinokart CO   
dinokart

@ Udo R.

finde ich eine super Idee. :-))! Wie gesagt, wenn ich Zeit habe bin ich gerne dabei. Diese Ausfahrten sind meist wesentlich schöner als jedes Treffen.

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Lamberko   
Lamberko

Wunderbare Idee!

War auch mal gerade auf der neuen Website. Am besten hat mir folgender Spruch gefallen:

Anstelle von Schickimicki-Restaurants steuern wir lieber einfache Biergärten an.

Diese Ferraristen sind mir die liebsten - weil auf`n Boden geblieben.

Ich wünsche Euch noch viel Spass bei den gemeinsamen Ausfahrten. Sollte ich mal ein Ferrari-Owner werden, dann braucht`s noch`n Stuhl mehr im Biergarten. :-))!

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Udo R. CO   
Udo R.

Hallo Zusammen,

wir planen unsere zweite Ausfahrt am Freitag den 8.Juli

oder am Samstag den 9.Juli. Wir machen den Tag vom

Wetter abhängig und auch davon, ob sich uns jemand

anschließen möchte. Wir starten im Kölner Süden gegen

17.00, die Strecke könnte sein: Bergisches Land oder

Nordeifel, oder andere Vorschläge. Der Weg ist das Ziel.

Gruß Udo

http://people.freenet.de/ferrariausfahrten-in-nrw/

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dinokart CO   
dinokart

Ihr sollt fahren, wenn ich kann !!!!! :wink:

Trotzdem viel Spass.

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Udo R. CO   
Udo R.

Hallo Dinokart,

wir bekommen das schon noch hin. Zur Not kommen wir nach Bochum.

Als jetzt die A52 gesperrt war, fand ich, dass die Strecke von Düsseldorf

nach Duisburg, Essen über Landstrasse sehr schön ist. Du hast sicher eine

Idee, wie es von Essen weitergehen könnte.

Gruß Udo

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dinokart CO   
dinokart

Hallo Udo R. ,

es ist nicht die Entfernung. Viel mehr fehlt in den nächsten vier Wochen einfach nur die Zeit. (Rennen und Urlaub) Wenn ihr, ich sag mal, so ab Mitte August was plant, werde ich auf jeden Fall versuchen, dabei zu sein.

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MIKE 355 GTB   
MIKE 355 GTB

Hallo,wann sind größere Ferrari Treffen dieses Jahr geplant???Ferrari Days,Oldtimer Grand-Prix,Modena Day Schwetzingen.......

Hat jemand von euch die Termine??

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Udo R. CO   
Udo R.

Hallo Mike,

die Ferrari Days waren bereits in Spa. Die Track Days von

Maranello Motors finden noch statt um den 22.Juli auf dem

Nürburgring.

Gruß Udo

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Udo R. CO   
Udo R.

Hallo Zusammen,

wir planen eine Ausfahrt am Samstag den 13. voraussichtlich ins

Bergische Land. Wenn das Wetter mitspielt, lt. wetter.de ist

es trocken, bewölkt und nicht sehr warm. Wäre schön, wenn

sich weitere Teilnehmer anschließen würden. Nach heutigem

Stand sind es drei Fahrzeuge, die teilnehmen.

Gruß Udo

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dinokart CO   
dinokart

Hallo Udo,

Uhrzeit, Treffpunkt, gutes Wetter und ich bin dabei. :-))!

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WiWa   
WiWa

Moinsen

Super! Schön das es auch Menschen gibt, die ohne ein großes Rahmenprogramm ihren Spaß haben!

Vor allem die Biergärten sind doch was feines... O:-)

Hoffe hier noch weitere Touren begrüßen zu dürfen.

Einen Tip noch: Auf der Homepage bitte die Carpassion-URL für diesen Thread aktualisieren - die interne Threadnummer hat sich bei der Umstellung geändert.

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Udo R. CO   
Udo R.

Vielen Dank,

URL ist geändert. Obwohl es die ganze Woche geregnet

hat, hatten wir gestern großartiges Wetter. Den ganzen

Nachmittag über schien die Sonne und das bergische

Land östlich von Köln hat optimale Strecken für gemeinsame

Ferrari-Touren. Die Strecke, die ich sehr empfehlen kann

ist auf unserer Homepage beschrieben. Wir werden im September

wieder was planen und den Termin hier bekannt machen.

Gruß Udo

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dinokart CO   
dinokart

Ich kann nur sagen, es hat super viel Spass gemacht. Tolles Wetter, nette Ferraristi und wie schon beschrieben optimale Strechenführung. Sowas ist ausbaufähig mit hoffentlich dann bald mehreren Teilnehmern. :-))!

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Udo R. CO   
Udo R.

Hallo Zusammen,

wir planen eine neue Tour Morgen (Freitag) Nachmittag.

Treffpunkt ist Raum Köln, die Strecke haben wir noch nicht

festgelegt, sie hängt auch von den Wünschen der Teilnehmer

ab. Neue Teilnehmer sind mehr als willkommen. Ist ein wenig

kurzfristig aber bei dem Wetter dieses Jahr.............

Gruß Udo R.

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FS348 CO   
FS348

Hallo zusammen!Das mit Fahrten in NRW ist gute Idee,aber leider konnte ich nicht genaues finden wann und wo.Hätte auch gerne mitgemacht,aber die angabe wie ,,Raum Köln,, ist mir viel zuwenig. Vielleicht macht ihr mall genauer-dann bin ich auch dabei.Gruß-FS348

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Wiesmänner sind keine Briefmarken, die man ins Album steckt und nicht verwendet. Sie sind Autos und Autos wollen gefahren werden. Manchmal schnell, manchmal weit.


       
      Hier geht’s um’s „weit“ - nämlich an das Westende Kontinentaleuropas, genauer „Cabo Sao Roche“ in Portugal nahe Sintra.


       
      Hinbolzen und zurück ist langweilig, also machen wir daraus lieber eine Reise von 17 Tagen und vermeiden Autobahnen, sondern gondeln über Land. Runde 6.500 km waren’s am Ende. Eindrücke, die bleibend sind und Fahrerlebnisse, die in einem MF3 noch anders empfunden werden als in einem „moderneren“ Auto. Europa unmittelbar erlebt, sozusagen.


       
      Und es ist schön, dieses Europa!
       
      

Die grobe Richtung war im Uhrzeigersinn von Speyer aus südwärts durch Zentralfrankreich ans Mittelmeer, entlang der spanischen Küste über Granada  und oberhalb des Alentejo quer durch Portugal und an seiner Küste hoch ans Westende Europas. Über das Douro-Tal weiter nach Nordspanien, an dessen Küste und übers Baskenland nach Frankreich zurück, durch den Südwesten und mit einem Abstecher ins Perigord wieder über Burgund Richtung Heimat.


       
       

       
       
      Tagesetappen nicht länger als 500 km, eher um die 250 bis 300. Sonst sitzt man nur im Auto und hat keine Zeit für Land und Leute. Spätestens um 17.00 in den vorgebuchten Unterkünften eintreffen, keinen Streß mit „unterwegs noch Bett für die Nacht suchen“. Lecker essen - nicht „Sterne sammeln“, sondern regionaltypisch aussuchen. booking.com hilft und die Streckenplanung am Eßtisch ist alleine schon ein Erlebnis: Straßenkarte hier, Satellitenbilder auf dem iPad da und Reiseführer verstreut.
       
      

Motto außerdem: Bleib’ den Städten fern - die sehen wir uns ggf. gesondert an, aber das machte den Charakter der Reise sonst unharmonisch. „Landpartie“ in Ruhe (soweit das der Auspuff eines MF3 zuläßt) statt Hektik.
       
      

Die Anfahrt nach Burgund als erster Etappe ist durch bestens bekanntes Geläuf, da geht’s nur um „Strecke machen“. Einfaches aber sauberes kleines Hotel mit leckerer Küche reicht uns.
       
      

Ab jetzt kommt Neues, nämlich die Cevennen. Wunderschön, kaum erschlossen und traumhafte Straßen. Ein bißchen viele, wir kommen nur mühsam voran. Einfacher Grund: Ich habe der Handynavi (sehr empfehlenswert: Navigon-App) vorgegeben, „schön“ für einen „PKW“ zu führen. Das tut sie mit Inbrunst. Wir gurken auf kleinen und kleinsten Sträßchen, bis uns die Lust am ewigen Gekurbel etwas schwindet. Tip aus der Praxis: „Motorrad“ wählen, dann fallen sehr unebene Strecken weg und langwierige Ortsdurchfahrten mit Ampeln werden tunlichst vermieden.
       
       

       
       

       
      

„AEG“ - Aus Erfahrung Gluch!
       
      

Im katalanischen Frankreich (die mit Erstaunen auf Ihre Geschwister in Spanien und deren politische Bemühungen blicken) erreichen wir das Mittelmeer. Es ist noch keine rechte Badesaison, um es mal so zu sagen. Regen ist international gleich lästig für Aktivitäten wie diese.


       
      Kaum über die Grenze nach Spanien lichtet sich alles und uns empfängt eine völlig andere Landschaft mit völlig anderem Wetter. Alles gut und schön, aber ohne Klimaanlage kann auch sogenanntes „schönes Wetter“ nerven!


       
       

       
       
      Die Monokulturen entlang der Strecke sind genauso erschreckend wie sie interessant anzusehen sind. Erst sind’s Orangen, dann werden’s Oliven. Daß das Land ein Wasserversorgungsproblem hat, ist nachvollziehbar. Geisterstädte haben wir nur gestreift, Senasationstourismus stand nicht auf dem Programm. Da stehen ernsthaft Siedlungen mit allem Pipapo - Straßen, Plätze, Häuser, Beleuchtung, Schilder - und KEINER wohnt da. Abartig.
       
       

       
       
      

Bauruinen hat’s da mehrfach, und je weiter wir nach Süden kommen desto mehr britische „Expats“. Das sind sonnengegerbte Briten im Rentneralter, die sich dauerhaft ein „home away under the sun“ in Spanien eingerichtet haben. Naja. Tut der Sache nicht unbedingt gut, zumal sie dann eher untereinander bleiben und manche es in Jahren nicht schaffen, wenigstens gebrochen Spanisch zu sprechen. Gut zu Fuß sind sie aber alle, denn in Spanien - anders als im NHS - kosten Hüften und Knie nichts und werden auch über 75 noch eingebaut. Was daheim im wahrsten Sinne des Wortes „am Stock geht“, springt hier mit faltiger Haut am Knie munter herum.


       
       

       
       

       
      Die Landschaft wird in der Region Murcia eintönig und wüstenartig, so daß wir uns wirklich auf Granada freuen. Sehr sehenswert, Weltkulturerbe völlig zu recht. Mit dem Wiesmann durch die Altstadt zur Hotelgarage löst allerdings ähnliches Aufsehen aus …
       
       

       
       

       
      

Südspanien haben wir passiert und kommen nach Portugal. Erstaunlich, daß die Landesgrenze auch sonst eine ist: Die Landschaft ändert sich binnen weniger Kilometer komplett! Korkeichen über Korkeichen säumen den Weg, nicht selten werden die Wälder von Kühen oder Schweinen durchforstet. Ronda ist unser nächstes Etappenziel, ein wirklich bezauberndes Städtchen in perfekter Lage auf einem Felsen, wunderschön! 
       
       

       
       
      Quartier beziehen wir in Beja, das wir von früheren Reisen schon kennen. Die Pousada liegt sehr nett (ein aufgegebenes Kloster, das Hotel wurde) und die Innenstadt ist immer einen Abendspaziergang wert. Essengehen ist schwer - wir landen ernsthaft in einer italienischen Pizzeria. Hat dem Geschmack keinen Abbruch getan!


       
      Auf dem Weg nach Sintra liegt Estoril. Ein Sportwagen muß zur Rennstrecke (wenn auch „darauf“, das wäre für mich zu infizierend und für das Auto möglicherweise nicht gesund. „Gesperrt“ und ein grimmiger Sicherheitsdienst an der Schranke. Tja - ein schnuckeliges kleines Auto mit lautem Motor erweicht weltweit die Herzen. Mit dem Versprechen, nur kurz zum Fahrerlager vorzufahren, dort ein Foto zu machen und dann zurückzukommen, dürfen wir passieren! Ich entschuldige mich hiermit bei Peugeot, daß wir die Vorstellung der „SUV-Flotte“ auf dem Racetrack boykottiert haben und alle Presseleute und Gäste sich dem kleinen weißen zuwandten ….
       
       

       
       
      

Im Großraum Lissabon sind wir schon, in Sintra werden wir in einem ausgezeichneten Bed & Breakfast übernachten und uns zum Wendepunkt der Reise aufmachen. Zur rechten Zeit, denn normal ist es dort proppenvoll. Bei uns ging’s und für Fotos und Urkunde hat’s gereicht.
       
       

       
       
      

Auf dem weiteren Weg ins Douro-Tal passieren wir auf Empfehlung Einheimischer Viseu. Die Menschen hatten recht, das ist ein lebhaftes bezauberndes Städtchen abseits der Tourihauptrouten.


       
       

       
       
      Das Douro-Tal sollte uns nach der Anfahrt etwas Entspannung geben. Autofrei zum Probieren der Portweine mit der Bahn - unser einfaches aber sehr sauberes Hotel liegt direkt am Bahnhof in einem gottverlassenen Nest und näher als mit dem Zug kann man dem Fluß nicht kommen. Eine herrliche Gegend - da kann sich die Mosel mal ein Scheibchen von abschneiden!


       
       

       
       

       
       

       
      Nordspanien empfängt uns mit Einöde. So was von Einöde auf dem Weg nach Leon habe ich noch selten erlebt. Die sinnfreie völlig neue und völlig leere Autobahn führt schnurgerade durch unbewohnte Landschaft mit Feldern im Format „unter 100 Hektar ist Kleingarten“.
       
       

       
       
      

Die Küstenregion dagegen erinnert fatal an Südtirol - nur anders arrangiert. Es geht immer von der Küste weg in ein Tal, Querverbindungen sind selten. Man klappert also in den „Picos d’Europa“ quasi Tal um Tal ab auf dem weg Richtung Bilbao.


       
       

       
       
      Bei Irun geht’s zurück nach Frankreich, wo wir beim Durchqueren Aquitaniens die Errungenschaft moderner Forstwirtschaft bewundern können: Bäume wie die Soldaten aufgereiht, durchschnitten von kerzengeraden Straßen. Bewohner? Kaum. Wenn aber: „lecker Essen auf’m Land“!


       
       

       
       
      Auf dem Weg zurück in die Pfalz ein letzter kulinarischer Stop in Pontaubert - und die Heimat hat uns ohne eine einzige Schramme wohlbehalten wieder.


       
       

       
       
      Quintessenz aus dieser Marathontour:


       
      Wer geschickt packt, kriegt alles lässig im Wiesmann unter. Herumrasen ist dem Fahrspaß abträglich, gepflegtes Abroadstern mit offenen Augen und wachen Sinnen ein einziges Vergnügen.  Ein kurioses Auto (ich glaube, wir waren der erste Wiesmann in Portugal, zumindest dort, wo wir unterwegs waren) ist ein Türöffner und mit etwas gutem Willen kann man sich immer verständlich machen. Was „laß’ mal unter die Haube gucken“ heißt, erschließt sich schnell.


       
      Auf einer solchen Tour lernt man außerdem, daß Spanien viel bessere Hotels und Betten hat als Frankreich, man dort aber viel besser ißt - die Rezepte sind halt vielfältiger und die Zubereitungen abwechslungsreicher. Auf dem Land wird nicht gerast, weder in Spanien noch in Frankreich, aber Portugiesen lieben es, dicht aufzufahren. Man klebt am Vordermann, beachtet aber das Tempolimit strikt. Muß sehr teuer sein, das nicht zu tun!
       
      

Und eine ganz wichtige Lehre am Schluß: RECHTS fahren, so weit wie eben möglich! (Steht übrigens auch in § 7 Absatz 2 der StVO). Das heißt nicht nur, bei mehreren Spuren die rechteste freie zu nehmen, sondern auch, innerhalb der Fahrspur so weit wie möglich rechts zu bleiben. Quasi am Randstreifen entlang. Das hat uns in den Cevennen einen schweren Unfall erspart.


       
      Mitten im Nirgendwo donnert ein Milchlaster auf seiner Routinetour. So schnell wie’s geht, also auch manchmal Kurven schneidend. Uns kommt er entgegen. Ziemlich in der Mitte aus einer Kurve heraus, wir waren für ihn durch einen Hain nicht sichtbar. Wäre ich auch „optimiert schnell“ unterwegs gewesen, hätte es granatenmäßig geknallt. Getreu dem Motto: „Montags ist da noch nie einer gekommen, was macht Ihr denn da??“ So hat er Platz genug, um mit einem scharfen Lenkmanöver auszuweichen. Ein paar Verkehrsschilder räumt er ab - das ist aber wohl Routine, er hält nämlich vorsichtshalber gar nicht erst an, sondern braust ungebremst weiter!


       
       

       
       
       
      Wie dem auch sei: Diese andere Art des Reisens ist anstrengend (wir haben trotz ausgiebigen Testens der Landesküche nicht zugenommen), aber selbst in einem knappen Roadster sehr gut machbar. Die nächsten Touren hätte ich schon „im Koppe“ …. 




      Markus
       
    • whosabi
      Guten Abend
      Gibt es bei Ferrari, insbesondere beim FF, verschiedene Motor bzw. Abgasabstimmungen für die USA und Europa.
      Solche, welche mit einem Umbau /  Umrüstung von etwaiger Hardware verknüft sind?
      Danke für eure Antwort
    • F40org
      Nach dem F60 America zum 60-jährigen Ferrari USA-Bestehen, folgt nun das Modell für 50 Jahre Japan, der Ferrari J50.
       
      Basis ist der 488 Spider. Die Leistung wurde auf 690 PS angehoben.
      Das Auto ist auf 10 Stück limitiert und logischerweise für japanischen Markt bestimmt und natürlich längst "vergeben".
       
      Mir gefällt das Design.





    • S.Schnuse
      Meine Lieblingsfarbe auf meinem Lieblingsauto. Was sagt ihr, top oder fail?

      Quelle: drivetribe
    • Fast-Ferraristi
      Hallo,
       
      es steht noch immer eine Tour offen, welche ich gerne noch in Angriff nehmen würde.....die Tour des grandes Alpes !
       
      Warum ? 
      Deswegen:  700 km !  16 Pässe !  15.000m Höhenunterschiede !
       
      Zeitpunkt kann ich noch nicht sagen.  Würde diesen Fred gerne dazu nutzen ein paar Informationen zu sammeln.
       
      Jeder Beitrag ist willkommen. vor allem von denjenigen, welche die Gegend kennen oder  am liebsten schon mal einen Teil der Strecke gefahren sind:
       
      Col des Gets (1163 m)
      Col de la Colombière (1613 m)
      Col des Aravis (1487 m)
      Col des Saisies (1650 m)
      Cormet de Roselend (1967 m)
      Col de l’Iseran (2764 m)
      Col du Télégraphe (1566 m)
      Col du Galibier (2645 m)
      Col du Lautaret (2058 m)
      Col d’Izoard (2360 m)
      Col de Vars (2109 m)
      Col de la Cayolle (2326 m)
      Col de Valberg (1673 m)
      Col de la Couillole (1678 m)
      Col Saint-Martin (1500 m)
      Col de Turini (1607 m)
      Col de Castillon (706 m)
       
       
      Vielen Dank für eure Beiträge.
       
      Stefan

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