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thepowerofmind

Golf/Bora IV vs Golf/Jetta V

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thepowerofmind   
thepowerofmind

Hallo Leute,

wollte nur mal überprüfen wie die Meinungslage bezüglich der neuen VW Modelle ist. Insbesondere für das Design des Golf V und Jetta V.

Der Volkswagen Vorstand versteht nicht wesshalb VW weniger Autos verkauft. Das trifft besonders für den neuen Golf V zu.

VW erhoffte sich einen viel stärkeren Absatz beim Golf V, wurde aber enttäuscht.

Für meinen Geschmack trifft folgender Grund zu:

Der Golf V ist zum Keilförmigen Minivan avanciert, während BMW

beim 1er die altbewährte, parallel zur Strasse verlaufende Seitenlinie verwendet hat. Dazu kommt das die Proportionen des 1er auch noch tatsächlich kompakt sind, während der Golf V wie gesagt eher einem Minivan gleicht.

Zusätzlich brachte VW noch den Golf Plus, obwohl es bei VW schon den Touran gibt. Bei Konzerntochter Seat verwandelte sich der einst schöne und sportliche Toledo (Stufenhecklimousine) auch in eine art Minivan. Dabei hat Seat doch auch schon den Altea.

Wie es scheint befindet sich der VW-Konzern in einer art Minivahn.

Der Konzern denkt wohl das wir alle nur so nach Minivanartigen Raumkonzepten schreien. Falsch gedacht. VW kleckert mit zuvielen

Modellen rum, dabei müsste VW mit wenigen klotzen.

Das war schließlich Jahrelang der Erfolg von BMW. Die jetzt auch

mit geplanten Vans usw. zu kleckern drohen. Man muss bedenken

jedes dieser Modellexperimente verschlingt Milliarden.

Was für Folgen das ganze haben kann, sieht man beim Smart Roadster des Daimler Chrysler Konzerns.

VW verkauft also weniger, weil das Design des Golf und Jetta V ein Fehlschlag sind.

Der Passat ist damit nicht gemeint, der ist gut gelungen, zum glück für VW aber der Golf V, der Golf V Plus und insbesondere der Jetta V sind eine Fehlentscheidung.

Die Spuren dieser Fehlentscheidung die jetzt schon in den Statistiken zu sehen sind, werden in zukunft noch deutlicher sichtbar.

Viele Junge, potentielle VW-Neuwagenkäufer werden sich entweder für die gebrauchten Vorgänger entscheiden oder im schlimmsten Fall sogar für eine andere Marke.

Vergleicht mal die Seitenlinien des Golf IV mit denen des Golf V oder die des Bora IV mit denen des Jetta V. Ein ehemals sportliches, leicht kantiges Design mit klaren Linien, das auch jungen Leuten gut gefallen hat, ist nun einer für mich extrem ''outen'' Keilform gewichen.

Keilform ist ! Out !. OK, ok *Ausser bei Ferraris und Aston Martins*

Wir reden hier aber von VW.

Sagt mir auch mal bitte wann ein VW schon jemals eine Keilform hatte?

Alle VW-Klassiker die Weltweit für Fans gesorgt haben waren mit geraden, waagrechten & paralellen Linien und Seitenlinien. Beispiele: Golf 1 und Golf 1er GTI, Golf 2 & 2er GTI Golf 3 & 3er GTI Golf IV und IVer GTI. Alle waren auch noch kompakt.

Der Golf/ Jetta IV waren insbesondere in den USA begehrte Tuningobjekte und werden es angesichts dieser missratenen Nachfolger auch bleiben.

Es sollte nicht immer strikt dem Zwang der Designänderung nachgegeben werden. Wenn kein gutes Designkonzept gefunden werden kann, sollte man sich auf die Verbesserung der Technik konzentrieren anstatt immer

neuem oder anderem Design nachzueifern.

Eine Umstrukturierung, ein Umdenken in Richtung einer anderen Marktform, anstatt zu sehr dem Neuwagenmarkt gewidmet zu sein,

sollte in betracht gezogen werden.

Damit meine ich einen preislich und auch leistungsoptimierten Teile und Komponentenmarkt.

Angesichts der heutigen Weltsituation, wird der Neuwagenmarkt immer mehr an Stellenwert verlieren. Der Hang zur Sparsamkeit wird immer stärker. Die Menschen, besonders in Ländern wie Deutschland werden versuchen ein Auto so lange wie möglich zu nutzen, da die Tarifeinkommen einfach nicht mehr für Neuwagen ausreichen.

Menschen mit Tarifeinkommen sind schließlich die grösste Käufergruppe in unserem Land.

Wahre effizienz währe, für ältere und gebrauchte Modelle günstige Teile, Austauschteile und Upgrades anzubieten.

Anstatt Verbesserte Motoren und Getriebe fast ausschließlich in Neuwagen zu präsentieren und zu vermarkten, wären Leistungs-, Verbrauchs- und Emissionsoptimierte Austauschmotoren für Gebrauchte Fahrzeuge eine clevere Entscheidung.

VW und viele andere Hersteller können auch auf dem Ersatzteil und Austauschteilemarkt keine lobenswerten Umsätze verzeichnen.

Diese sind meistens zu Teuer und auf dem technischen Stand der dazugehörigen Baureihe und werden nicht etwa in verbesserter oder moderniesierter Form neu auferlegt bzw. produziert.

Ich bin mir aber sicher, dass nach einer Umstrukturierung und Optimierung des VW-Konzerns, es VW möglich wäre ein 1.4 TDI Austauschmotor für 3000-4000.- €uro anzubieten anstatt übertriebenen

6000-7000.- €uro. Man könnte diese kostengünstig in den Standorten China, Mexico,Osteuropa oder Südamerika produzieren.

Also wo ist da bitte die Effizienz geblieben? Wo ist da der Platz, wo ist da die Zukunft für den stark wachsenden Gebrauchtwagenmarkt?

Bis auf die beanspruchten Antriebs- und Verschleissteile, könnte ein Fahrzeug (z.B: Karosserie, Fahrgestell ) Jahrzehntelang genutzt werden.

Warum dies nicht ermöglichen? Warum kann man den weniger verdienenden Menschen nicht endlich einmal etwas entgegenkommen?

Angesichts des sinkenden Vorrats an Ressourcen und Metallen auf der Erde, sollte es möglich gemacht werden, ein Auto kosteneffizient so lange

wie möglich zu nutzen. Warum baut man ansonsten Autos die 12 Jahre

gegen Korrosion geschützt sind, wenn alle 3-4 Jahre ( 80.000km Laufleistung pro Jahr vorrausgesetzt ) neue Antriebsteile, zu den Preisen eines Neuwagens ausgetauscht werden müssen.

Solche Maßnahmen müssen ergriffen werden, um das Rennen, Menschheit gegen Zeit, auch nur annähernd führen zu können.

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Th1nk   
Th1nk

Also mir gefällt der neue Golf optisch recht gut.. Am Anfang gefiel er mir auch überhaupt nicht, aber nun finde ich wirkt er hinten sehr bullig und die Lichter vorne sehen auch sehr schön aus...

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Wholefish2003   
Wholefish2003

ein schöner Aufsatz.

Meine Unterschrift setz ich allerdings nicht in allen Punken darunter.

Ich bin mir aber sicher, dass nach einer Umstrukturierung und Optimierung des VW-Konzerns, es VW möglich wäre ein 1.4 TDI Austauschmotor für 3000-4000.- €uro anzubieten anstatt übertriebenen

6000-7000.- €uro. Man könnte diese kostengünstig in den Standorten China, Mexico,Osteuropa oder Südamerika produzieren

Das stößt mir negativ auf. Ich wäre dafür, dass die Autombilfirmen in diesen Ländern komplett aufhören zu produzieren.

Da liegt ein Widerspruch in einem Denken. Die deutschen kaufen nicht genug Autos weil sie zu teuer sind. Verlagert man die Produktion ins Ausland werden die Autos billiger. Allerdings haben die deutschen dann noch weniger Geld weil es Arbeitsplätze kostet. Auch wenn die Werke vielleicht keine Mitarbeiter entlassen, der ein oder andere Zulieferer wird das merken. Es ist erstaunlich, wie viele Arbeitsplätze in Deutschland mit der Automobilindustrie indirekt zu tu haben.

Alte Autos wieder aufzubereiten ist zwar eine interessante Idee, allerdings nicht umsetzbar. Die im Osten können ruhig unsere alten Autos haben, da hab ich nichts gegen. Wer will schon 12 Jahre das selbe Auto fahren, irgend wann wünscht man sich doch mal ne Abwechslung. Die Metall Ressourcen sind so ergiebig, da sollten wir uns keine Gedanken drum machen.

Es sind nicht all zu viele Leute die 80.000km Jahr fahren (müssen). Das hat keine globalen Auswirkungen. Ich kenn jemanden, der fährt so gar noch etwas mehr Kilometer. Der hat allerdings jedes Jahr ein neues Auto.

Zum Thema Design bei VW stimm ich dir allerdings voll und ganz zu.

Der neue Golf V ist kein schlechtes Auto. Ich war erstaunt wie angenehm er sich fährt. Der Preis ist eigentlich auch ok. Aber er wirkt wirklich wie ein Van. Vor allen Dingen innen, die Mittelkonsole ist sehr hoch, das kann ich überhaupt nicht haben Vans sind die absoluten Erbfeinde von den Leuten zwischen 18 und 30. Vans sind nur für junge, dynamische und erfolglose Familienväter interessant.

Wenn BMW ein Raumkonzpt baut, hab ich da eigentlich kein Problem mit (Markenzeichen bewahren etc. spielt für mich keine Rolle). Allerdings sollten sie das Raumkonzept auf ein Modell beschränken, es sollte keine Einfluss nehmen die anderen Modelle, dann bin ich zufrieden.

Der Golf V Plus ist eines der hässlichsten Autos die ich seit langem gesehen habe. Ich mag keine Autos mit großen Innenräumen, ich mag eher kleine passgenau zugeschnittene Autos. Ich fühl mich in einem 3er BMW wesentlich wohler als in einem 7er... ich weiß nicht wieso (ich will damit nicht sagen dass der 7er schlechter ist als der 3er oder generell ein schlechtes Auto ist)

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naethu   
naethu
VW kleckert mit zuvielen

Modellen rum, dabei müsste VW mit wenigen klotzen.

stimmt auf der einen seite, auf der anderen seite finde ich die aussage übertrieben. vw kleckert mit zu vielen modellen in derselben nische herum.

beispiel: ein emotinales und bezahlbares fahrzeug fehlt seit jahren. ein kleiner roadster, ein gediegenes cabrio, ein kleines coupé,... wenigstens gibt es wieder so etwas wie ein gti. ansonsten gibt es momentan kein vw bei dem mir nicht mindestens eine gesichtshälfte einschläft.

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thepowerofmind   
thepowerofmind

Hallo Leute,

wie geht's ?

Wholefish2003, wegen der Kritik von oben im Thread, dass die Produktion imAusland bei uns Arbeitsplätze vernichtet. Ich meinte nur Austauschteile und Komponenten. Die Produktion von Komplettfahrzeugen in Deutschland könnte weitergehen wie bisher. Man könnte die Teile auch bei uns günstiger produzieren. Nur gibt es für gewisse Menschen des VW Konzerns und der Zulieferer hohe Gewinnansprüche. In Aktiengesellschaften bei denen Leistungdruck herrscht ist das so.

VW hat bereits ein Werk oder Werke in China, Südamerika und Mexico.

Das Werk in China zährt am Kaptial von VW ist aber bedingt durch Stückzahlverkaufsbeschränkungen in China nicht wie gewünscht ausgelastet. Man könnte es Auslasten. Und wie?

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Bezüglich des Drangs zum Häufigen Wechseln eines Autos. Du bist

vieleicht ein besser verdienender Mittelständerund kannst das.

Was ist mit den, es sind bestimmt über 35 Millionen, Tarifarbeitern oder Geringverdienenden?

Alle 2 Jahre ein neues Auto? Ich glaube defintiv nicht.

Es sollte eine Verpflichtung eines jeden Herstellers sein, einen Besitzer eines Ihrer Fahrzeuge, mit kostengünstigen und modernisierten Ersatzteilen und Komponenten zu versorgen.

Man kann nicht jedem die Vorliebe zum häufigen Neuwagenkauf auferzwingen. ^Wie beschrieben^

Schon garnicht wenn die Zukunft nur hässliche oder eigenwillige

Neuwagen bringt.

Es muss die Freiheit zu Wählen herrschen. Diese Freiheit muss durch

günstigere Ersatzteile unterstützt werden.

Die mehrheit unserer Mitmenschen, die Arbeiterklasse, würde es sehr

begrüssen.

Der GOLF R32 IV ist eines der schönsten Golf der Geschichte von VW.

Was ist wenn es Besitzer gibt, die im R32 gerne alt werden würden,

für die 35.000.- €uro auch viel Geld ist?

Sollte man diese treuen VW enthusiasten, die man auch als indirekte Werbefahrer sehen könnte nicht schätzen und unterstützen.

Ein R32, auch der eines Liebhabers, wird in 4 Jahren nur noch 8.000-10.000 €uro wert sein. Schäden an Antriebsteilen können vorkommen, ganz besonders bei höherer Laufleistung. Ein R32 Ersatzmotor wird in 4 Jahren bestimmt immernoch über 10.000.- €uro kosten.

So ein Preis lässt sich nicht in Stückzahlen Verkaufen.

Schade, denn da ist der Gewinn der Zukunft zu erziehlen. Man muss nur wissen *wie*.

Am Ende des Weges zum *wie* ist ein alternativer Markt, eine bessere menschlichere Beziehung zum Kunden und eine sparsame Zukunft.

Zufriedene Menschen. Kundenzufriedenheit.

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thepowerofmind   
thepowerofmind

Hier sind ein paar Bilder, die verdeutlichen wesshalb VW weniger Autos bei uns und in den USA verkauft. Ich finde, ich muss die Bilder nicht weiter komentieren, denn sie sprechen für sich.

Der Jetta 4 war das viel schönere Auto!!! Ein viel stimmigeres Design.

Der Jetta 5....da braucht man nur das Bild anzuschauen und man sieht was nicht stimmt. Warum sich wie VW fragen, wieso der absatz lahmt?

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