Zuffenhausen

Rabatt beim 997

33 Beiträge in diesem Thema

hallo,

die margen für die porsche zentren wurden ja anscheinend zum 1.8.04 gekürzt. hat schon jemand informationen oder vorgefühlt was an rabatten bei barkauf beim 997 (besonders S) möglich ist?

vielen dank für die antworten

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5% in der Schweiz, drüber ist momentan schwierig.

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5% sind beim PZ Wiebaden beim 997 drin

p.s beim 997S

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Moinsen

Ist für mich unverständlich.

1. wie kann es angehen, das man für ein nagelneues Modell schon Rabatte gibt - bei entsprechender Nachfrage ist dies gar nicht nötig - also ein Fall Massenprodukt, welches leider an der Exklusivität knabbert

2. wie so ist der Deutsche immer so geil auf Rabatte? Man sollte mehr nach dem Motto "Leben und Leben lassen" agieren, dann haben beide Seiten etwas davon.

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Wie man hört sind "genug" autos vorhanden....eine künstliche Verknappung gibt es nicht-damit auch keine stabilen Preise.

Porsche hat dieses Prinzip aber schon mit dem GT 3 aufgegeben-oder?

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Hi,

ist recht kompliziert das Händler-Verkauf-System... In der Regel bekommt der Händler seine Marge nach verkauften Stückzahl: Nur als Beispiel wenn er im Monat 20 Stck. 911er verkauft kriegt er pro 911er 12% Marge/Gewinn, verkauft er 30 Stck. sinds 14,5% pro Stück (ist nur ein Beispiel, ich habe keinerlei Ahnung wieviel ein Händler an einen Porsche verdient).

Also gibt der Händler lieber mal ein paar Prozent an einen Kunden weiter um eben "seine" Stückzahlen aufzupolieren, bzw. nimmt auch mehr Vorführwagen etc. als er wirklich braucht.

Desweiteren verdient ja der Händler weiter an dem Auto wg. Inspektion usw., darf man ja auch nicht vergessen.... ist bitter wenn der Kunde wg. 5% zu Maserati gehen würde.

Außerdem wird es selbst für Porsche inzwischen schwierig die eigentlichen Preise zu halten, wenn man bei Chrysler z.B. 25 EUR bekommt für ne probefahrt :-D ...

Viele Grüße

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kam gerade raus:

> BAMBERG (dpa-AFX) - Deutschlands Autohändler sind mit der

> Rabattpolitik der

> Hersteller äußerst unzufrieden. Unter den deutschen Marken hadern

> besonders BMW

> <BMW.ETR>- und Volkswagen<VOW.ETR>-Händler mit dem Verhalten der

> Unternehmen,

> berichtete die Forschungsstelle Automobilwirtschaft (FAW) in Bamberg am

> Montag.

>

> "Die aggressive Preis- und Rabattpolitik der Hersteller hat bisher

> nicht

> gekannte Ausmaße angenommen", bilanzierte FAW-Leiter Wolfgang Meinig die

> jährliche Umfrage des Instituts zur Händlerzufriedenheit. "Dies liegt

> daran,

> dass der Verkauf von Neufahrzeugen ins Stocken gekommen ist." Hauptursache

> sei,

> dass neue Modelle wesentlich schneller auf den Markt kämen, als dies dem

> "Ersatzbeschaffungszyklus" der Autofahrer entspreche.

>

> DIE GÄNGIGSTEN METHODEN

>

> Die gängigsten Methoden zum Neukunden-Fang sind laut Meinig

> Rabattmaßnahmen

> wie Null-Prozent-Finanzierung, Gebrauchtwagen- Hereinnahme zu

> Sonderkonditionen

> sowie Gutschein- und Bargeld-Prämien für Neuwagenkäufer. Bei 28

> untersuchten

> Fabrikaten zeigten sich Citroen<PUG.PSE> <PEU.FSE>-Händler mit der

> Rabattpolitik

> ihres Herstellers am unzufriedensten. Dramatisch stelle sich die Lage auch

> bei

> BMW, Saab und Volkswagen dar. Am wenigsten Grund zur Klage haben demnach

> Smart-

> und Porsche<POR3.ETR>-Händler.

>

> Meinig warnte auch die Käufer vor zu hartnäckigem Feilschen um

> Rabatte. Sie

> sollten bedenken, dass niedrige Einkaufspreise automatisch auch den Preis

> für

> den "Gebrauchten" verringerten. Zudem würden dem Händler bei zu geringer

> Marge

> Investitionen in sein Autohaus erschwert. "Ein Händler, der nicht mehr

> investieren kann, wird ein schlechter Service-Anbieter", sagte Meinig.

>

> Für die Umfrage hatten je 70 Händler von 28 Fabrikaten einen

> Fragebogen

> erhalten. Die Rücklaufquote lag laut FAW bei 61,5 Prozent./sm/DP/sbi

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Moinsen

Das schlimme ist, das die Hersteller immer mehr gegen statt mit dem Händler arbeiten.

Das Leben wird durch diverse Vorschriften(die sich so ein überbezahlter Lackaffe im Werk ausdenkt und einen Schulterklopfer dafür bekommt) nicht einfacher und bei vielen Dingen fasst sich selbst ein Branchenfremdling an den Kopf.

Es gab Zeiten da sind (als Beispiel mal ganz grob) 15% Marge am Wagen gewesen.

Heute KANN man die 15% auch erreichen aber nicht so einfach.

Man bekommt z.B. 10% wenn das Fahrzeug auf den Hof kommt.

Die restlichen 5% kommen irgendwann auf das Jahr verteilt nach.

Dazu splitten sich die 5% auch noch auf: z.B. 1% für Marketingaktivitäten, 1,5% für die CI (Corporate Identity), 1% für erreichen der eigenen Vorgaben usw. bis man irgendwann diese 5% bekommt ist es ein "langer" Weg. Zudem ist die Aufsplittung der 5% heftiger als im o.g. Beispiel!

Wenn nun ein Kunde an den 10% noch etwas abknabbert und der Händler auf die restlichen 3,5% (weil er evtl. nicht alles von den 5% erfüllen kann) auch noch ein halbes Jahr später bekommt, dann kann man sich ja mal vorstellen was für Summen ein Händler an Zinsen und Kapital vorschiessen muss. Das ganze multipliziert ihr noch.

Da kommen Summen heraus das einem Schwindelig wird.

Bloß das interessiert dem Käufer herzlich wenig.

Wie in dieser Studie auch angesprochen: Der Service bleibt auf der Strecke sowie die Qualität - nur weil Kapital fehlt und der Käufer 2% bekommen hat. Wer von euch handelt den eigentlich bei REAL-Markt Rabatte an der Kasse aus?

Leben und Leben lassen..........

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Ihr habt ja alle gut reden, aber denjenigen von euch der sich ein Neufahrzeug kauft ohne über den Preis zu verhandeln und das max. mgl. herauszuholen möcht ich sehen, Hand hoch

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Ihr habt ja alle gut reden, aber denjenigen von euch der sich ein Neufahrzeug kauft ohne über den Preis zu verhandeln und das max. mgl. herauszuholen möcht ich sehen, Hand hoch

genau so ist es :-))!

und was weiss ich ob es den händler / verkäufer in 1 oder 2 jahren noch gibt und ich dann den versprochenen super service bekomme??

angebot und nachfrage bestimmt den preis. es ist mir doch egal ob ich den neuen wagen aus genf, basel oder lugano bekomme. entscheidend ist der preis.

service und garantie sind vom werk vorgeschrieben, da sind alle gleich.

@wiwa

wenn ich beim real-markt auf einen schlag euro 85" zu zahlen hätte, dann würde ich auch da nachfragen. :wink:

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Moinsen

Ich finde das trotzdem sehr komisch, das auf einem nagelneuen 997 Rabatt/Nachlass gegeben wird. Das zeugt nicht gerade von durchdachtem Marketing einer so großen und erfolgreichen Firma.

Bei einem DB9 oder 360 Nachfolger gibt es keinen Nachlass.

Klar sind Service (bzw. die durchzuarbeitenden Punkte) und die Garantie vorgeschrieben.

Nur, die Qualität der Arbeit spielt eine ebenso große Rolle.

Und wenn zu mir dauernd "Kunden" kommen, die immer woanders den Wagen gekauft haben, dann würde es mich als Händler schon stinken und somit behandle ich meine eigenen Kunden doch etwas besser als die "Fremdkunden" - teilweise passiert sowas unabsichtlich.

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aber ist denn die preisgestaltung nicht dem händler selbst überlassen?

so kann doch die eine porschegarage in zürich 0% anbieten, der händler in basel 3% und ein anderer eben 5%.

da hat der hersteller nichts zu melden, es sei denn, er verbietet den rabatt total bzw. gibt eine rabattobergrenze vor.

im übrigen sind z.b. die Porsche werkstätten als eigene proficenter innerhalb der niederlassung geführt, d.h. der werkstatt-chef ist mehr als begeistert über jeden zusätzlichen kunden, egal wo der seinen wagen gekauft hat.

und wenn der verkauf nicht total ignorant ist, dann könnten die herren ja mal fragen wieso, warum, weshalb.

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Moinsen

Bei einem DB9 oder 360 Nachfolger gibt es keinen Nachlass.

Nur, die Qualität der Arbeit spielt eine ebenso große Rolle.

Und wenn zu mir dauernd "Kunden" kommen, die immer woanders den Wagen gekauft haben, dann würde es mich als Händler schon stinken und somit behandle ich meine eigenen Kunden doch etwas besser als die "Fremdkunden" - teilweise passiert sowas unabsichtlich.

1. Woher weißt Du...?

2. Meines Erachtens muss die Qualität einwandfrei sein. Ohne Wenn und Aber. Anderenfalls wird das Fahrzeug wieder auf den Hof gestellt. Ist es nicht ohnehin ratsam, den Mechanikern während ihrer Arbeit auf die Finger zu schauen...? :wink: Daneben ist - wie mat01 schon anführte - die Werkstatt doch regelmäßig als eigener Profitcenter organisiert.

Möglicherweise wird man sich aber bei Kulanzentscheidungen gegenüber eigenen Kunden großzügiger verhalten. Und das ist für mich auch das einzig taugliche Argument. Hat man den Händler bereits auf das betriebswirtschaftliche Limit des Preises gedrückt, kann er bei Kulanzentscheidungen kaum noch Zugeständnisse machen.

3. Und wenn der Händler die "Fremdkunden" so gut behandeln würde, dass diese Art und Umfang des Services schätzen lernen, könnte er sie vielleicht beim nächsten Kauf auch als Firmenkunden begrüßen. Und das, obwohl er möglicherweise ein halbes Prozent weniger Nachlass gewährt. Echte Kundenbindung lässt schon mal den einen oder anderen Euro in den Hintergrund treten.

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@WiWa

Bei einem DB9 oder 360 Nachfolger gibt es keinen Nachlass.

Also ich bekomm' beim 430er (360 Nachfolger) einen guten Rabatt. Man muss nur die richtigen Leute bei Ferrari kennen.

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Moinsen

Eins vorweg: Sind bei allen Porschehändler die Werkstätten eigene Profitcenter? Es wäre noch schön zu wissen ob es eben halt eine eigene interne Gewinn-Verlust-Ermittlung hat oder ob es sich sogar um einen eigenen Betrieb in einem Betrieb handelt.

zu 1 von ra-kessel:

Ich weiss es. Zudem wäre ein Händler doch kein Kaufmann, wenn er 3 oder 5 Interessenten auf ein Auto hat, dem ersten noch 5 oder 10 % Nachlaß zu geben.

zu 2:

Ich hoffe Du hast schon mal den Unterschied zwischen MUSS und KANN selber erfahren. Klar muss es überall identisch ablaufen bei Garantie- oder Kulanzfällen. Ebenso bei den Reparaturen. Nur die Praxis zeigt das was anderes - aufgrund der komischen Nase des Meisters werden wohl die Kunden nicht einen Händler meiden, selbst wenn der Preis stimmt.

Bloß, wie oft möchtest Du den Wagen wieder auf den Hof stellen?

Ansonsten sind wir uns ja einig.

zu 3:

Sehe ich auch so. Nur denken nicht alle Händler so. Da gibt es dann bei einem Fremdkunden doch einen kleinen Zuschlag auf die Rechnung.

Mal zum Thema von oben:

Was ist denn jetzt? Hat jemand mal nachgefragt oder muss ich mit meinem Pampersbomber dort vorfahren?

Sonst haben doch alle hier unendlich viele Beziehungen.

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@WiWa

Also ich bekomm' beim 430er (360 Nachfolger) einen guten Rabatt. Man muss nur die richtigen Leute bei Ferrari kennen.

Bei Ferrari oder beim Händler?

Ich wüsste gerne den Nachlass bei potentiellen Neukunden - nicht bei Stammkunden oder durch exklusive Beziehungen.

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Ich wüsste gerne den Nachlass bei potentiellen Neukunden - nicht bei Stammkunden oder durch exklusive Beziehungen.

3%, zumindest hier in der schweiz.

bei diesem speziellen fahrzeug sind die % allerdings nicht die frage sondern der liefertermin.

bei uns ist ein 2005 termin fast unmöglich; dann kommt dann dasvon dir angesprochene verhältnis kunde-händler ins spiel.

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Moinsen

Siehste, geht doch. O:-)

Kurze und klare Info zum Thema. Danke.

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Und wenn zu mir dauernd "Kunden" kommen, die immer woanders den Wagen gekauft haben, dann würde es mich als Händler schon stinken und somit behandle ich meine eigenen Kunden doch etwas besser als die "Fremdkunden" - teilweise passiert sowas unabsichtlich.

Sorry, es geht hier um Porsche. Nur ein kleines Beispiel.

Sollte man bei einem Ferrari (z.B. deutsche Auslieferung) in Italien einen "Defekt" haben kann man es sich schlichtweg sparen zum italienischen Vertragshändler zu gehen. Der macht einfach nichts am Auto. Basta. Und hat dazu auch noch die Rückendeckung vom Werk.

Also Rückholdienst etc.

Mehrere Beispiele teils selbst teils miterlebt.

Soviel zum Thema der Service muss und soll überall gemacht werden wenn ich Garantie habe. Frag mal die Händler wie gerne die überhaupt Garanteileitungen erfüllen? Vorallem an Fahrzeugen die sie nicht selbst ausgeliefert haben. Verstehen kann man es - offensichtlich aber nciht alle hier.

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in der Regel gibt es auch verschiedene Stundensätze in der Werkstatt.

einen günstigen für eigene Kunden, welche im Haus gekauft haben, einen höheren für die, welche woanders gekauft haben aber den Serice dann doch vor Ort machen lassen.

dank PC kein Problem das zu steuern.

letzendlich ist es doch so, alle Händler haben mehr oder weniger die gleichen Margen und wer mehr NW Nachlass gibt holt es sich auf anderme Wege wieder vom Kunden zurück.

als Beispiel, wir haben in Tölz einen Stundensatz von +- EUR 60,00, die Mahag in München hat bis zu EUR 100,00 ...

doch das kapieren die wenigsten, hauptsache viel Nachlass bekommen.

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Hallo,

ist aber bei Porsche meist so das etwas kleinere Zentren um einiges günstiger sind als die großen. Und die MAHAG hat ja groß investiert in der letzten Zeit. Das Porsche Zentrum Olympiapark oder das neue Süd müssen erst mal abbezahlt werden, bzw. das ausgegebene Geld erst wieder reinkommen für den neuen Bau. Dann kostet der Standort in MUC auch um einiges mehr, andere Geschäftsführer die eben um einiges mehr Verantwortung haben als bei nem kleinen PZ und deshalb auch mehr wollen. Werkstattleiter wollen auch mehr, mehr Sekretärinnen, Verkäufer die alle einen 911er fahren (in Ingolstadt fahren sie Mini :-D ) usw. Stromrechnung, Gas, Wasser usw usw :-D kurzum das MAHAG, PZO usw. kann man nicht unbedingt mit z.B. dem in Raubling/Pfraundorf vergleichen - auch wenn ich im letzteren lieber bin :-)

Habt ihr in Tölz noch ein offizielles PZ??? Im aktuellen porsche-Service-Heftchen steht da nix mehr drin ...

Viele Grüße

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Rabatt ist doch schon bald eine Art "Gewohnheitsrecht".

Der Porsche Kunde, der jetzt zum zweiten- oder dritten Mal einen neuen Elfer kauft und in der Vergangenheit seine 4-5 Punkte bekommen hat, kauft den 997 nicht zum Listenpreis. Da geht es ums Prinzip und nicht darum, das ihm die letzten 4.000,-€ fehlen.

Dazu kommt ein schwacher Gebrauchtwagenmarkt, der es nötig macht den Eintauschpreis des "Alten" zu schönigen. Soll heißen, es wird im Falle einer Inzahlungnahme Rabatt vom Neuwagen in den Gebrauchten "geschaufelt" um einen attraktiven Eintauschpreis darzustellen.

Ferrari ist da konsequenter. Vom 430er wird es für Ferrari Deutschland ca 25% weniger Fahrzeuge geben. Das Schafft natürlich Exclusivität, aber zu Lasten der Ferrari Händler.

Wirklich belastend sind aber die neuen Händlerverträge, die eine vernünftige Ertragsplanung nicht mehr zulassen. Wie schon von WiWa vollkommen richtig dargestellt, sind diese Verträge und Margensysteme von hoch dotierten Leuten verfasst, die von praxisnahen Abläufen in einem Authaus keinen Schimmer haben.

Warum hat sich wohl Herr Tamsen in Bremen und Hamburg einen Investor Namens Penske ins Boot geholt?

Was Porsche betrifft, müssen wohl erst ein Paar Händler das Licht ausschalten bis man in Stuttgart wieder klar sieht und merkt, das der Aktienkurs nicht alles ist. Leider oder zum Glück wird das aber dank des brillianten 997 nicht geschehen.

Ach ja, das Thema mit differenten Stundenverrechnungssätzen für Fremd- und Eigenkunden stammt aus dem Reich der Fabeln.

Nach geltendem EU-Recht ist es nicht möglich dort zu unterscheiden und das ist gut so.

Unterschiede im Service gibt es natürlich und das ist menschlich. Wenngleich es da auch bei "eigenen" Kunden ab und an Verbesserungsbedarf gibt.

Jetzt wünsche ich viel Spaß beim kaufen und handeln, aber eins ist ganz sicher : Geiz ist nicht geil! :wink2:

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Mensch Tom, das wollte ich so irgendwie auch sagen, habe aber nicht ganz die Kurve bekommen. Vor allem der letzte Satz trifft es.

Der GW-Markt wird sich schon noch erholen. Das Sommerloch wird vorüber gehen.

Leider hat Porsche aber auch ein großes Problem mit der Masse an Porsche-GW - bzw. mehr die Händler.

Soll heißen, es wird im Falle einer Inzahlungnahme Rabatt vom Neuwagen in den Gebrauchten "geschaufelt" um einen attraktiven Eintauschpreis darzustellen.

Nennt man das nicht verdeckten Preisnachlaß? Das ist wieder so ein Ding womit sich der Händler rumärgern muss (vor dem Steuergesetz) und der Kunde nichts von mitbekommt.

Die verringerte Anzahl an 430 (wenn sie denn wirklich kommt) ist zwar nicht förderlich für die Umsatzsteigerung, der Händler kann aber eher ein Geschäft abdanken und auf den nächsten warten der weniger Nachlass fordert, besser den Listenpreis zahlt oder noch besser eher 3.000 EUR mehr zahlt um ihn zu bekommen.

Was natürlich für einen "Einstiegswagen" in die Luxusklasse ganz schön heftig wäre mit der Verknappung.

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Ferrari ist da konsequenter. Vom 430er wird es für Ferrari Deutschland ca 25% weniger Fahrzeuge geben. Das Schafft natürlich Exclusivität, aber zu Lasten der Ferrari Händler.

Ist das so ? Warum ? Werden die Kapazitäten zugunsten der neuen Märkt (Russland, China) verschoben ?

...aber eins ist ganz sicher : Geiz ist nicht geil! :wink2:

Da gebe ich dir vollkommen recht, über diesen Spruch werden sich noch viele Leute ärgern, mit dieser Strategie tut man sich auf Dauer kein Gefallen.

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