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Isdera Imperator 108i

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bigagsl   
bigagsl

@isderaimperator

vielen dank für die infos zum erator. seit dem ich das fahrzeug letztes jahr zum ersten mal live erlebt hatte, trieb mich die frage um: was haben isdera und ein fahrzeug mit ford GT40 anleihen miteinander zu tun. jetzt weiß ich es.

ansonsten: respekt :-))! deine arbeiten an dem imperator beeindrucken mich. dazu aber auch gleich ein paar fragen:

1.) sind die türgriffe an den flügeltüren eigentlich original oder stammen die von einer golf IV heckklappe?

2.) von welchem fahrzeug hast du die ellipsoidscheinwerfer übernommen? (oder war das bei der nr. 14 bereits serie?)

@karl & isderaimp.

danke für die historieninfos. immer, wenn ich bei isdera vorbeifahre, fragte ich mich: die gibt es noch? was machen die heute? - jetzt weiß ich es. dazu auch noch eine frage: was ist eigentlich aus bb geworden. die regenbogenporsche waren ja legendär und der turbo-targa hatte ja sogar seinen großen auftritt in irgendeinem deutschen autoschieber-film.

have fun & ride free

bigagsl

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isderaimperator VIP CO   
isderaimperator

@ Karl

Danke für den Link. Wenig zu sehen, aber er hat doch wohl einen ganzen Werbefilm über das Auto gemacht. Mal suchen ob man den im Netz findet.

P.S. Klöti sagt immer der Wagen habe "ihn" über 7 Mio gekostet, was aber nicht stimmt. Damit waren die Entwicklungskosten gemeint. ...und die hat "er" nicht bezahlt.

P.S. Der 112 ist der richtige Nachfolger für den 108. Wer weiss, vieleicht finde ich ihn in 12 Jahren unter einer Plane...

@isderaimperator

.... ford GT40 anleihen miteinander zu tun. jetzt weiß ich es.

1.) sind die türgriffe an den flügeltüren eigentlich original oder stammen die von einer golf IV heckklappe?

2.) von welchem fahrzeug hast du die ellipsoidscheinwerfer übernommen? (oder war das bei der nr. 14 bereits serie?)

was ist eigentlich aus bb geworden. die regenbogenporsche waren ja legendär und der turbo-targa hatte ja sogar seinen großen auftritt in irgendeinem deutschen autoschieber-film.

have fun & ride free

bigagsl

Auf dem ersten Blick denkt man tatsächlich an einen GT 40. Bei genauer Betrachtung fallen dann aber schon die Unterschiede auf. Als Schulz diesen Wagen 1989 baute, war der sehr schmal und hatte zuerst einen VW Motor 1600. Der wurde dann von einem Ford V6 2,3 l ersetzt. Erst später wurde er mit verbreitert und leicht verändert. Danach hatte er erst seine Ähnlichkeiten mit dem Gt 40. Cw Wert 0,322

Interessant. Als Schulz nach einem Namen suchte, benutzte er das Wort ROTARY (Club) und drehte es einfach um. Anstatt des Y setzte der ein E.

Frage 1

Die Türgriffe stammen vom Opel Omega. Diese waren schon teilweise am Fahrzeug umgebaut, als ich es kaufte. Daher habe ich sie übernommen. Konstruktionen wie Schlösser und versenkbare Scheiben sind sehr aufwendig in ihrer Konstruktion. Daher bediente sich Schulz sehr einfacher Konstruktionen oder ließ sie einfach weg (versenkbare Scheiben). Am Original benötigt der Fahrer 2 Hände um die Tür zu öffnen. Mit der Rechten schließt er das simple Drehschloss auf. Dies kommt vom Kofferraum eines alten Opels (C-Coupe o.ä.). Mit der linken Hand öffnet man dann die Tür nach oben, indem man in einen simplen billigen Handgriff packt. Bei dem Preis dieses Fahrzeuges eher beschämend. Ich lasse es bei der Änderung, obwohl die dahinter steckende Konstruktion viel Arbeit und Kopfzerbrechen macht. Nun muss der Griff mit dem Schloss verbunden werden und dann auch noch abshließbar sein. Nicht einfach sage ich Euch. Ev. wäre das Schloss, bzw. der Griff vom Golf einfacher, da er ähnlich funktioniert wie wir es brauchen. Der Griff öffnet das senkrecht darunterliegende Schloss.

Karl war ja schon mal beim Auto und musste leider auch feststellen, dass die Griffe immer noch nicht in Funktion sind.

Frage 2: Die Scheinwerfer im Original sind simple Zubehörscheinwerfer, oder ev. auch BMW Scheinwerfer, welche natürlich nicht ganz so meinen Anforderungen genügen. Um starke Grafiks am Fahrzeug zu verwirklichen. Silbernes Auto mit schwarzen Scheiben etc.. haben wir SCHWARZE DE-Zubehöhrscheinwerfer von Hella für den Golf 3 verbaut. Diese lassen demnächst den Scheinwerferkasten komplett schwarz wirken, sind zudem höhenverstellbar und bieten besseres Licht. Eine Umrüstung auf Xenon ist geplant. Allerdings müssen hier noch andere Änderungen vorgenommen werden, w.Z.B. Reinigungsanlage etc. Der Platz im eigentlichen Leuchtengehäuse ist zudem sehr beengt.

Zu dem Verbleib von b&b wird Karl sich sicherlich bald ausgiebig äussern.

In dem Film mit den Autoschiebern kam auch der Ur-Imperator, der CW 311 vor. Er hieß "Carnapping, Ganoven wider Willen"

Ganz aktuell kann oder muss ich leider berichten, das die Firma ISDERA Ihre Pforten geschlossen hat. Zwar sind die noch gerade in der Schließungsphase, aber es ist wohl definitiv vorbei. Herr Schulz ist mittlerweile ja auch nicht mehr der Jüngste und geht jetzt in den verdienten Ruhestand. Die Isdera Besitzer müssen sich allerings keine Sorgen machen. Die Firma wird nur komplett verkauft und so kann die Nachfolgefirma die Ersatzteile noch herstellen. Ob es eine Wertsteigerung für die Fahrzeuge gibt, bleibt abzuwarten. Oder ob es danach noch weitere Fahrzeuge gibt? Wahrscheinlich nicht, obwohl dort noch ein Chassis mit montierter Rohkarosse vorhanden ist.

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Karl VIP CO   
Karl
P.S. Klöti sagt immer der Wagen habe "ihn" über 7 Mio gekostet, was aber nicht stimmt. Damit waren die Entwicklungskosten gemeint. ...und die hat "er" nicht bezahlt.

Wieviel hat Klöti (oder die Firma, über die die Autos laufen) denn jetzt eigentlich tatsächlich hingeblättert?

@bigagsl: b+b drösel ich heute Abend mal auf, da habe ich mehr Muße. Vorab ganz kurz: Die Firma gibt's nicht mehr, b+b machte später neben der Veredelung in Digitalanzeigen, was zwar seiner Zeit weit voraus aber schlicht noch nicht verkäuflich war...

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isderaimperator VIP CO   
isderaimperator

Wieviel hat Klöti (oder die Firma, über die die Autos laufen) denn jetzt eigentlich tatsächlich hingeblättert?

Laut meiner Preisliste (Nov. 98) kostet der 112 er

1.300.000,00 DM (EUR 664.679,44 )

und heute 754.000,-- Euro ( DM 1.474.695,82 )

Ob das der Preis war, weiss ich nicht. Ebenfalls weiss ich nicht, wann Klöti den Wagen übernommen hat. Debut war 1993. Schulz hat teilweise alle paar Jahre die Preise kräftig angezogen

mal zum Vergleich: Isdera Imperator Typ 1 (also ohne Facelift) Standard

jahr_______Preis

????_______255.000,00 DM (ev. 1984-89 laut AMS/85 250.000,00 DM)

1989_______349.500,00 DM

1998_______400.000,00 DM

aktuell______232.000,00 EUR ( also 453.752,56 DM) mit Facelift, KAT u. ABS)

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bigagsl   
bigagsl

@is.imp.

danke für die infos - ich werde dein projekt weiter verfolgen und bin gespannt auf die nächsten schritte.

@karl

na, da bin ich ja mal gespannt, was du zu b+b zu berichten hast ;-)

bigagsl

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isderaimperator VIP CO   
isderaimperator

26.04.2004

Update.

Für sagenhafte 4.500 EUR wurde nun meine Klimaanlage wieder in Betrieb gesetzt. Dabei wurden ebenfalls alle Keilriemen des V8 Motors ersetzt, was wiederum eine Menge Arbeitszeit gekostet hat uns so die Summe nach oben puschte.

Ebenfalls hat man versucht das Fahrwerk einzustellen. Dabei mussten wir leider feststellen, dass wir hinten nochmals an den Rahmen müssen, da sich die Achsschwinge auf der Beifahrerseite nicht richtig einstellen lässt. :puke:

Jetzt hoffen wir auf eine fehlerhafte Achsschwinge, sind aber sicher, das es der Rahmen ist. Ärgerlich halt...

Zum Reifen-Problem gibt es folgendes zu berichten.

Es gibt neue Hinterreifen von Pirelli und es gibt auch neue Vorderreifen von Yokohama. Da ich bisher eine Mischbereifung nicht so toll fand habe ich nun ein Problem. Es gibt noch alte Reifen zum jeweiligen Reifenpendant zu kaufen. Ich habe nun folgende Möglichkeiten. Zu welcher ratet Ihr mir?

Variante 1

ich mische die Fabrikate (Pirelli und Yoko), habe dann zwar neue aber unterschiedliche Produkte (Mischung, Profil)

Variante 2

Ich kaufe neue Yokohama für vorne und montiere unbenutzte Hinterreifen, ebenfalls von Yokohama, ABER die sind dann leider Baujahr 1998.

Wer hat Erfahrungen mit "alten" unbenutzten Reifen? Taugen die was, oder soll ich lieber Mischbereifung fahren. Was ist sicherer?

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alpinab846   
alpinab846

Meiner Meinung nach Mischbereifung. Nach 6 Jahren sind die alten Reifen hart...ich würd da nicht mehr rangehen...

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isderaimperator VIP CO   
isderaimperator

@ alpinab846

ich denke auch, aber ein Reifenspezialist von Pirelli meint, dass man soetwas lassen sollte.

Die Yokos haben sicherlich eine weichere Mischung als die Pirelli. Aber soetwas müsste sich doch mit der Fahrwerkseinstellung ausgleichen lassen.

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post-30511-14435305595327_thumb.gif

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Autopista   
Autopista

Wenn die alten Reifen ordentlich gelagert wurden kann man sie ohne Probleme verwenden.

Probier sie einfach mal aus und bring sie auf den vorgeschriebenen Luftdruck. Dann den Luftdruck in kurzen Abständen kontrollieren und auf ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen achten.

Natürlich verhärtet der Gummi mit der Zeit aber deshalb muss man den Reifen nicht wegschmeissen.

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isderaimperator VIP CO   
isderaimperator
Wenn die alten Reifen ordentlich gelagert wurden kann man sie ohne Probleme verwenden.

Probier sie einfach mal aus und bring sie auf den vorgeschriebenen Luftdruck. Dann den Luftdruck in kurzen Abständen kontrollieren und auf ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen achten.

Natürlich verhärtet der Gummi mit der Zeit aber deshalb muss man den Reifen nicht wegschmeissen.

Nett gesagt... Ich kaufe also für 1009,20 EUR zwei alte Hinterreifen und probiere sie aus. Was ist dann, wenn sie doch zu alt sind?? Geldvernichtung

meine derzeitigen (Unfall-) reifen, werde ich auf keinen Fall benutzen, da diese zwar dicht sind, aber ich nicht sehen kan, ob sie innerlich defekt sind.

Die Frage ist natürlich, ob die neuen Alten wirklich noch i.O. sind. Kann ja keiner garantieren. Laut Pirelli, kann auch die innere Konstruktion altern und brüchig werden. In erster Linie liegt es aber wohl erher an den verhärteten Gummis, warum z.B. Pirelli abrät.

Das Fahrzeug soll schon noch schnell bewegt werden. Und da hab ich Angst vor einem Platzer oder Ähnlichem. Ich denke da an den Fall von dem Ferrarifahrer, welchem man alte Reifen aufgezogen hatte. Die sind ihm dann um die Ohren geflogen. Der Fall war in der Presse und der Händler musste dann zahlen.

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Autopista   
Autopista

Es wundert mich nicht, daß Pirelli abrät die alten Gummis zu verwenden. Ist ja auch nicht ihr Fabrikat.

Wie bereits erwähnt, bei korrekter Lagerung sind die Alterungserscheinungen unbedenklich. Auch bei schneller Fahrt. In den meisten Fällen von Reifenplatzern war eher mangelnder Luftdruck die Ursache.

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Tilo   
Tilo

Hallo,

Ich kann mich Autopista anschliessen. Die neueren Reifenmischungen härten NICHT mehr so stark / schnell aus. Somit solltest Du die Reifen ohne Bedenken verwenden können.

Hast Du denn mal mit Deinem direkten Reifenlieferanten (Viborg, etc.) über die Thematik gesprochen ?

Ich hatte für ca. 60k km GoddYear Eagle F1 ( von 99) montiert. Waren auf meinem Alltagswagen (Omega B) für 2 Jahre drauf und das meisste waren Langstreckenfahrten + "Hoch"-Geschwindigkeiten (220km/h).

Mit dem richtigen Luftdruck alles kein Problem. Reifen haben auch nicht geschmiert oder ähnliches.

Gruss

Tilo

PS: Wie lange halten die Reifen bei Dir ? Bei meinem Zweitwagen sind die hinteren Reifen nach einer Saison (35k km ) blank.

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isderaimperator VIP CO   
isderaimperator
Es wundert mich nicht, daß Pirelli abrät die alten Gummis zu verwenden. Ist ja auch nicht ihr Fabrikat.

.

Den Eindruck hatte ich bei dem netten Herrn von Pirelli nicht, da er mir selbst die Adresse des "Altreifenanbieters" genannt hat.

Die Frage ist, was ist "schlimmer / schlechter", bzw. der beste Kompromiss:

Neue frische Mischbereifung oder neue/alte Gleichbereifung?

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Autopista   
Autopista

@Isdera

Also ich bin selbst schon einige sehr schnelle Autos mit Uralt-Reifen (> 12 Jahre) gefahren. Solange der Reifen nicht deutlich vibriert,einen Standplatten oder Dellen hat oder Luftdruck abbaut, ist in fast allen Fällen auch das Reifeninnere in Ordnung. Ganz ausschliessen kann man das zwar nicht, bei einem 6 Jahre alten Reifen würde mich das aber schon sehr überraschen. Sehr oft wird in das Thema "alte Reifen" zuviel Panik hineininterpretiert.

Eine Mischbereifung verändert in jedem Fall das Fahrverhalten deines Wagens. Bei Regen z.B. könnte der Geradeauslauf zum Schlingerkurs werden, da die verschiedenen Profile immer zu unterschiedlicher Wasserabweisung führen.

Ich würde die alten Reifen nehmen.

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isderaimperator VIP CO   
isderaimperator
Hallo,

Ich kann mich Autopista anschliessen. Die neueren Reifenmischungen härten NICHT mehr so stark / schnell aus. Somit solltest Du die Reifen ohne Bedenken verwenden können.

Hast Du denn mal mit Deinem direkten Reifenlieferanten (Viborg, etc.) über die Thematik gesprochen ?

Ich hatte für ca. 60k km GoddYear Eagle F1 ( von 99) montiert. Waren auf meinem Alltagswagen (Omega B) für 2 Jahre drauf und das meisste waren Langstreckenfahrten + "Hoch"-Geschwindigkeiten (220km/h).

Mit dem richtigen Luftdruck alles kein Problem. Reifen haben auch nicht geschmiert oder ähnliches.

Gruss

Tilo

PS: Wie lange halten die Reifen bei Dir ? Bei meinem Zweitwagen sind die hinteren Reifen nach einer Saison (35k km ) blank.

Bei meinem Porsche hielten die Sommerreifen (Bridgstone S02) eine Sommersaison. Die hatte durchschnittlich ca 30000 km.

Der Isdera wird sicherlich nicht allzu oft bewegt werden, wenn dann aber nur zum Speeden. Und da möchte ich keinen Unsicherheitsfaktor haben.

Pirelli meint, wg. der zu erwartenden niedriegen Laufleistung/anno, also auch Reifenverschleiss, werde ich im 1. Jahr noch klar kommen. Aber wenn man davon ausgeht, dass die "alten" Hinterreifen dann noch ein paar Jahre drauf sind, werden sie dann gefährlich alt.

Hast Du denn mal mit Deinem direkten Reifenlieferanten (Viborg, etc.) über die Thematik gesprochen ?

Die meisten haben überhaupt keine Ahnung und meinen: "Soetwas gibt es weltweit nicht mehr!" Da sind die Werke (Pirelli und Yoko) schon besser und hilfsbereiter.

Hier mal das, was der Reifenverband sagt. Für Sportwagen gilt das dann ev. noch stärker. :

PKW-Sommerreifen und PKW-Winterreifen werden heute so entwickelt,

dass die Ausgewogenheit der Produkteigenschaften und damit die

Sicherheitsqualität über das gesamte aktive Reifenleben erhalten bleibt. Vorausgesetzt – die Reifen werden ständig unter normalen

Bedingungen genutzt und in Ruhezeiten einwandfrei gelagert.

Reifen, die nicht ordnungsgemäß gelagert wurden, sollten vor einem

weiteren Einsatz unbedingt von einem Reifenfachmann geprüft werden

– auch dann, wenn die Profiltiefe noch ausreichend ist.

Fahren tut Ihren Reifen gut – je regelmäßiger Sie Ihr Fahrzeug nutzen,

desto besser für die Lebensdauer Ihrer Reifen.

Möglichst nicht älter als 10 Jahre Korrekte Lagerung ist wichtig

Reifen altern aufgrund physikalischer und chemischer Prozesse;

dazu gehören u.a. UV-Strahlung, Spritzwasser, Hitze, Kälte usw.

Diese Prozesse vollziehen sich auch bei nicht oder wenig

genutzten Reifen. Um diesen Vorgängen entgegenzuwirken,

werden den Gummimischungen Substanzen beigemengt, die

leistungsmindernde Reaktionen in erforderlichem Maße verhindern.

Damit ist gewährleistet, dass auch ein mehrere Jahre sachgemäß

gelagerter Reifen der Spezifikation und den Qualitätsansprüchen eines

Neureifens entspricht und damit in seinem Einsatz nicht beeinträchtigt ist.

Dennoch unsere Empfehlung:

Achten Sie darauf, dass beim Kauf von PKW-Reifen das Produktionsjahr

nicht länger als 5 Jahre zurückliegt. Sicher ist sicher!

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isderaimperator VIP CO   
isderaimperator
@Isdera

Also ich bin selbst schon einige sehr schnelle Autos mit Uralt-Reifen (> 12 Jahre) gefahren. Solange der Reifen nicht deutlich vibriert,einen Standplatten oder Dellen hat oder Luftdruck abbaut, ist in fast allen Fällen auch das Reifeninnere in Ordnung. Ganz ausschliessen kann man das zwar nicht, bei einem 6 Jahre alten Reifen würde mich das aber schon sehr überraschen. Sehr oft wird in das Thema "alte Reifen" zuviel Panik hineininterpretiert.

Eine Mischbereifung verändert in jedem Fall das Fahrverhalten deines Wagens. Bei Regen z.B. könnte der Geradeauslauf zum Schlingerkurs werden, da die verschiedenen Profile immer zu unterschiedlicher Wasserabweisung führen.

Ich würde die alten Reifen nehmen.

@ all

erst mal vielen Dank für all die Antworten

@ autopista

Denkst Du, das es auch einen Unterschied zwischen neuen Yokos vorn und alten Yokos hinten gibt? Fahrverhalten?

Bei Regen könnte man sich ja auch mal selber zügeln und "schleichen"

Ich habe mittlerweile mit der Firma Isdera gemailt. Die sagen:

"Zu den Reifen: Yoko Reifen sind sehr gut, allerdings sind die vorderen

etwas breiter als die Pirelli, Schleifen eventuell beim volleinfedern!

Investiere Geld für vier neue Yokos!! Ist immer das beste!! Mischbereifung

würde auch noch gehen!

Allerdings die alten von 98 wären mir ein Faktor (eventueller Abflug)!"

Also eine weitere Meinung die leider gegen Eure Empfehlungen geht, Verdammt .... :(

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Autopista   
Autopista

Klar, vier neue Yokos sind das beste.

Wenn die Gummis hart werden verlieren die Reifen an Seitenführungskraft. Der Wagen neigt schneller zum Ausbrechen. In der Regel baut der Grip auch weniger progressiv ab, bedeutet also der Wagen ist schlechter mit dem Heck einzufangen. Aber 6 Jahre sind wirklich keine besonders lange Zeit. Wenn die Gummis deutlich härter geworden sind, merkst du das beim Fahren nach wenigen Metern.(Deutlich lauteres Abrollgeräusch.) Ich würde daher einfach mal vorschlagen, den Reifen vor dem Kauf testen zu dürfen.

Angst vor Reifenplatzern musst du wirklich nur haben, wenn mit zu wenig oder zuviel Luftdruck gefahren wird. Ausserdem platzt ein Reifen normalerweise nicht von einer Sekunde auf die andere, fast immer löst sich zuerst die Lauffläche und das hört und fühlt man ganz deutlich.

Wirklich bedenklich wird es eigentlich erst ab 10 Jahren. Es stimmt nicht ganz wenn man sagt Fahren tut einem Reifen gut. Selbst wenn ein Reifen in einem 1 Jahr 100.000km runter hat und volles Profil hat ist er garantiert weniger in Schuss als ein unbenutzter 6 Jahre alter Reifen, der noch nie eine Bodenwelle gesehen hat.

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Mater   
Mater

Schööön mal wieder nen Imperator zu sehen. Noch etwas, hier ein paar Bilder vom ersten Isdera, dem Erator.

Er sieht deswegen dem GT40 sehr ähnlich weil er zur selben Zeit entwickelt wurde. D.h. zu dieser Zeit sahen sich die Autos eben auch schon ähnlich (z.B. Lamborghini Miura, GT40 ...). Das Auto is ne ziemliche Waffe und wird heute immernoch gefahren.

Zum Thema Commendatore 112: Es gibt ihn nur einmal... Schaut euch das zweite Bild an, es ist ein Gitterrohrrahmen von einem 112. Also, nicht immer alles glauben was in der Presse steht.

Grüße

Mater

post-42453-14435305646563_thumb.jpg

post-42453-14435305648259_thumb.jpg

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isderaimperator
Schööön mal wieder nen Imperator zu sehen. Noch etwas, hier ein paar Bilder vom ersten Isders, dem Erator.

Er sieht deswegen dem GT40 sehr ähnlich weil er zur selben Zeit entwickelt wurde. D.h. zu dieser Zeit sahen sich die Autos eben auch schon ähnlich (z.B. Lamborghini Miura, GT40 ...). Das Auto is ne ziemliche Waffe und wird heute immernoch gefahren.

Zum Thema Commendatore 112: Es gibt ihn nur einmal... Schaut euch das zweite Bild an, es ist ein Gitterrohrrahmen von einem 112. Also, nicht immer alles glauben was in der Presse steht.

Grüße

Mater

Schönes Bild vom Erator. Das Fahrzeug ist eine echte Wucht, leider aber zu klein für mich. Ich bin mal in dem gefahren und musste die Flügeltür offen lassen, weil es nicht passte. Der Wagen hat keine Sitze, sondern der Innenraum ist so modelliert, dass man in einlaminierten, maßgeschneiderten Sitzmulden Platz nehmen muss. Da wirds dann echt eng für 196 cm grosse Menschen. Ebenfalls hat er eine "Beule" in Dach / Tür, damit man einem Helm tragen kann.

Der Rahmen vom 112 müsste der für die Rennversion sein (2001), welcher aber nie vervollständigt wurde.

ISDERA hat zum 1.4.2004 den Berieb eingestellt.

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Mater   
Mater

Hast dich ja gut informiert :D

Ich bin den Erator letzten Jahr mal auf dem Malmsheimer Flugplatz selber gefahren. Es war nicht so ganz einfach mit 187cm in dem Auto die Pedale zu treffen. Da fahr ich schon lieber beim Olaf oder Ulf mit (vor allem auf der Nordschleide *grins*). Die Beule im Dach wurde übrigens wegen Olaf nachträglich eingebaut, da er mit dem Helm sonst nicht reinpasst.

Ach ja der Rahmen... Der wurde 2001 angefangen, leider aber bis heute nicht fertiggestellt. Es sollte eine modifizierte Version geben.

Mal schaun. Vielleicht werden wir dieses Jahr mal ein Video vom Erator drehen, dann werd ich mal was hier reinsetzen.

Hier noch ein Bild vom Innenraum. In der Zwischnzeit sind die Sitze aber "überzogen" worden

post-42453-14435305658779_thumb.jpg

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isderaimperator VIP CO   
isderaimperator

@ Mater

Ah, ein Insider :-))!

Haben wir uns ev. schon mal kennen gelernt? Z.B 2001 (?) zur Eröffung von SystemDesign, oder aber mal am N.-Ring (ELMS und Lamborghini-corso mit Erator)

Echt schade, dass Olaf nicht zum OGP im Aug. auf der NS zugelassen worden ist. (Hatten wohl Angst, ... die GT 40 etc O:-) ) Werde aber trotzdem hinfahren, da er bei der Autoshow mitmachen darf.

Olaf hatte mir bereits einige Digi-Bilder vom Erator zugemailt, (ich sammle die). Hast Du auch noch welche? Poste Sie hier oder sende sie mir per Mail

cbc@typischdesign.de. Allerdings solltest Du sie besser hier posten, damit die Anderen auch was davon haben. Wir können dann eine "Garage" eröffnen

:D

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Mater   
Mater

:D Habe gestern noch mit Olaf telefoniert. Wir müßten uns also schon gesehen haben (Eröffnung SD, Lambo-Corso als gequälter Beifahrer).

Ich habe heute dem Olaf nochmals einige Erator Bilder gemailt, aber ich kann sie gerne auch dir zuschicken. Leider hab ich noch kein neues Bild mit den neuen Felgen und dem kleinen "Faclift" im Innenraum. Aber ich denk mal das wir das in den nächsten Wochen machen werden. Ich hab mit ihm ausgemacht das wir eventl. mal wieder auf dem Malmsheimer Flugplatz gehen (wo ich meine Fahrstunde mit dem Erator hatte) um ein paar nette Bilder und ein Video zu machen.

Wie ich gehört hab hast du ja ne Menge machen müssen an deinem Impi und wie immer alles schön in Handarbeit. Respekt

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isderaimperator
:D Habe gestern noch mit Olaf telefoniert. Wir müßten uns also schon gesehen haben (Eröffnung SD, Lambo-Corso als gequälter Beifahrer).

...

Wie ich gehört hab hast du ja ne Menge machen müssen an deinem Impi und wie immer alles schön in Handarbeit. Respekt

Ich denke, es war wohl damals an der NS. Bei System Design waren ja zu viele Leute. Den Erator, Olaf & Ulf habe ich damals Eingang NS getroffen. Da der Lola (mal wieder) früh ausgefallen ist, sind wir anstatt ELMS (ALMS) mit Freunden auf die NS gegangen. Da hat sich dann wenigstens der Weg gelohnt. Da haben wir uns dann, glaube ich, auf dem Parkplatz kennen gelernt.

Die Welt ist so schön klein.

Olaf und der Vater sind echt super hilfsbereit, wenn es um Rat und Tat bei der Wiederbelebung der Nr. 14 geht. Olaf hat sich den Wagen in HH auch schon angesehen und war (sehr?) zufrieden mit unserer Arbeit.

Ich gehe stark davon aus, dass Du und ich uns in diesem Sommer noch wiedersehen werden. Ich hab einen Besuch bei den Schulzes versprochen.

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isderaimperator

Im Forum (http://www.carpassion.com/de/forum/viewtopic.php?p=308510#308510) bin ich auf ein neues Mitglied von Carpassion gestossen.

PretatorXVR hat einen tollen S3, welchen er mit umgebauten LED Leuchten bestücken wird. Dazu hatte ich einige Fragen, welche ich aber nicht in "seinem" Thread behandeln wollte, da "off topic"

daher stelle ich Ihm meine Fragen hier und würde mich freuen, wenn PretatorXVR und auch Ihr Euren Senf dazu geben mögt.

Fragen aus dem o.g. Thread bzgl LED:

....

Zurück zu den LEDs.

Wenn die Scheibe zwar ein CE Zeichen hat, aber das eigentliche Leuchtmittel verändert wird, müsste der TÜV schon was dagegen haben, oder?. Gerade bei meinem "alten" Fahrzeug wird soetwas wahrscheinlich auffallen (TÜV) Wass ist mit der Leuchtkraft der einzelnen LEDs. Welche benutzt Du da? Bei zugelassenen LED-leuchten haben die doch sogar kleine Reflektoren.

Da ich 2 Paar Rückleuchten habe, könnte man das mit dem TÜV-problem natürlich einfach umgehen, weil man sie austauschen könnte. Aber sie sollen natürlich auch funktionieren, also warnen ohne z.B. andere zu blenden etc.

Da die Mercedes Rückleuchten ja Rillen und Riefen aufweisen, könnte ich mir vorstellen, nur die waagerechten Stege mit LEDs zu bestücken und den Rest ohne zu lassen.

oder aber den "Hintergrund" nur leicht zu beleuchten bzw. illuminieren, quasi als Standbybeleuchtung. Wenn dann ein Signal angehen soll, leuchten nur die Stege sehr stark.

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      Vorab möchte ich noch zwei Anmerkungen machen:

      1. Dieser Bericht ist hoffentlich komplett fehlerfrei, dennoch kann es sicherlich einige individuelle Abweichungen geben.

      2. Durch gesetzliche Veränderungen (Steuer/Zoll/TÜV/Zulassung) hat sich in den letzten Monaten einiges geändert. Mein Bericht dürfte momentan (Mai 2007) aktuell sein. Dennoch wäre es schön, wenn dieser Thread immer wieder mit neuen Erfahrungen gefüttert wird, damit er auch immer auf dem jeweils aktuellen Stand bleibt.

      Nun gehts los:

      1. Vorbereitung:

      Am 01. Mai 2007 habe ich hier über das Forum einen Kontakt in die Schweiz vermittelt bekommen. Nach kurzem Kontakt stellte sich heraus, daß das Auto für mich hoch interessant ist. Darauf hin habe ich mit dem Verkäufer per Fax eine Vereinbahrung getroffen, die folgenden Inhalt hatte:

      1. Unfallfreiheit
      2. Kilometerstand
      3. glaubhaftes Serviceheft
      4. event. Mängel
      5. Ausstattungsmerkmale
      6. Preis inkl. 7,6%-MwSt. als Verhandlungsbasis und Akzeptanz von Zahlung in EUR
      7. kein Zwischenverkauf bis 15:00 des Folgetages

      2. Bargeld in die Schweiz:

      Als gelernter Steuerfachangestellter bin ich mir der Problematik sehr bewußt. Ursprünglich war meine Vorstellung, daß ich bei der Einreise in die Schweiz beim deutschen Zoll das Bargeld deklariere. Falls ich das Auto also nicht kaufen sollte, hätte ich damit den Nachweis, daß ich am selben Tag mit dem Bargeld in die Schweiz eingereist bin. Leider geht meine Idee aber nicht, weil es dafür keinen Paragraphen gibt und somit ein deutscher Beamter auch niemals etwas macht, was nicht schriftlich vorgesehen ist.
      Der Weg war dann viel banaler, die Service-Hotline hat mir empfohlen, Nachweis zu führen, wo das Geld herkommt (Abhebung bei der Bank) und wofür es benötigt wird (Autokauf, Korrespondenz mit dem Verkäufer). Außerdem muß man es logischer Weise deklarieren, wenn man am Zoll darauf angesprochen wird. Sprich, wenn ich ohne Autokauf mit dem Bargeld wieder nach Deutschland einreise, kann ich belegen, daß ich es am Tag zuvor in Deutschland abgehoben habe und das ich es zum Zweck eines Autokaufs mit in der Schweiz hatte.

      3. Kauf und Fahrzeugübernahme in der Schweiz:

      Wenn man sich nach der Besichtigung, einer Probefahrt und eventueller Nachverhandlung handelseinig wurde, kann man nun das Auto kaufen. Ähnlich wie in Deutschland beinhalten in der Schweiz nur Neuwagen und Firmenfahrzeuge die Mehrwertsteuer (7,6%), Privatfahrzeuge sind somit brutto=netto.
      In meinem Fall war es zum Glück ein Firmenfahrzeug mit ausweisbarer Mehrwertsteuer, entsprechend hatte ich die Möglichkeit - gemäß dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland - das Auto ohne die schweizer MwSt. netto zu kaufen!
      Wichtig ist, daß man den schweizer Fahrzeugausweis vom Verkäufer mitbekommt, diesen benötigt man für die Vollabnahme in Deutschalnd.
      In meinem Fall hatte ich deutsche, rote Nummern dabei. Damit bewegt man sich in der Schweiz im Graubereich, bis jetzt habe ich noch keine offiziellen Informationen gefunden, ob man damit in der Schweiz fahren darf, oder nicht. Auf Anfrage bei der schweizer Polizei wurde mir allerdings mündlich gesagt, daß es tolleriert wird, wenn man auf dem kürzesten Weg ausreist.

      4. Vorbereitung Export/Import:

      Hierfür benötigt man doch so einige Dokumente. Meine Empfehlung ist, sich hier auf Profis zu verlassen, die soetwas regelmäßig vorbereiten. In meinem Fall war das die Spedition Frederick & Stähli direkt am Grenzübergang in Kreuzlingen/Konstanz. Diese hat folgende Dokumente vorbereitet:

      1. Ausfuhrbescheinigung
      2. Einfuhrbescheinigung
      3. Warenverkehrsbescheinigung EUR 1
      4. Unbedenklichkeitsbescheinigung

      Für diese Vorbereitung sollte man ca. 1 Stunde einkalkulieren. Die Dienstleistung kostet EUR 90. Ein Doppel der Ausfuhrbescheinigung hat die Spedition direkt dem Verkäufer zugeschickt, damit er bei seinem schweizer Finanzamt einen Nachweis hat, warum er das Auto netto verkauft hat.

      Ein besonders Augenmerk gilt hier der Warenverkehrsbescheinigung, dies dient als Nachweis, daß der Ursprungsstaat auch gleich dem Bestimmungsstaat ist (in diesem Fall Deutschland). Nur mit dieser Bescheinigung und dem Nachweis, daß man ein deutsches Produkt wieder nach Deutschland einführt braucht man keinen Zoll (10%) bezahlen. Früher mußte man sich die Warenverkehrsbescheinigung von dem jeweiligen Hersteller besorgen (dauerte teilweise Wochen), inzwischen konnte die Spedition dies auch online und augenblicklich abfragen. Eine böse Falle ist z.B., wenn man sich einen Mercedes ML in der Schweiz kauft. Der ML ist zwar von einem deutschen Hersteller, wird aber in den USA produziert, ergo muß man 10% Zoll zahlen, weil man eben keine Warenverkehrsbescheinigung EUR 1 für dieses Auto bekommt.

      4. Export aus der Schweiz:

      Wenn man nun alle Dokumente zusammen hat, geht man in das Zoll-Abfertigungsgebäude. Dort gibt es schweizer Export-Schalter und Deutsche-Importschalter. Als erstes muß man das Auto logischer Weise exportieren. Das geht sehr schnell, dauert ca. 5 Minuten und ist unkompliziert.

      5. Import nach Deutschland:

      Hier sieht es noch mal ein bißchen anders aus. Wartezeit 30 Minuten, dann beim ersten Blick vom Zöllner festgestellt, das die Trackingnummer von der Spedition fehlt, also noch mal zur Spedition und noch mal 40 Minuten anstehen. Das Arbeitstempo - naja, möchte ich öffentlich kein Wort drüber verlieren. Für so Sonderfälle, wie den Import eines Porsches kam dann der Abteilungsleiter, um den Vorgang zu bearbeiten. Dieser hatte sich zuvor schon mit Hilfe des Internets informiert, ob der Kaufpreis einigermaßen dem Marktwert entspricht, damit man gar nicht in Versuchung kommt den Staat um einen Teil der EUSt. zu beschei...
      Der Abteilungsleiter hat dann auch höchstpersönlich die Fahrgestellnummer kontrolliert, noch ein paar Fragen gestellt und dann die Papiere fertig gemacht. Wichtig dabei ist, daß er ein Siegel auf die Unbedenklichkeitsbescheinigung setzt. Vergißt er dieses Siegel, kann man das nie mehr nachbessern und somit das Auto auch nie mehr zulassen! Sind die Papiere fertig, darf man zur Kasse gehen und vor Ort die 19% Einfuhrumsatzsteuer (= MwSt.) in bar entrichten, zzgl. einer Bearbeitungsgebühr von EUR 25. Neben dem oben genannten Siegel ist außerdem wichtig, daß man genügend Zeit mitbringt. Die Zollschalter haben nur bis 17:30 geöffnet, egal wie viele Leute noch vor dem Schalter stehen!!!

      Herzlich willkommen in Deutschland!

      6. Vorbereitungen für die Vollabnahme beim TÜV:

      Ein gebrauchtes Auto, welches noch nie in Deutschland zugelassen war, muß zur Vollabnahme, ein Neuwagen hat dafür sogenannte COC-Papiere, dann benötigt man keine Vollabnahme. War das Auto in den letzten 7 Jahren schon mal nachweislich in Deutschalnd zugelassen, reicht auch eine normale TÜV-Abnahme.
      In meinem Fall mußte es die Vollabnahme gem. §21 sein, hierfür sollte man sich vorbereiten und z.B. alle Gutachten für Besonderheiten (z.B. Abgasanlage) zur Hand haben, hatte ich aber auch nur in Kopie. Eigentlich gilt am besten, immer alle Unterlagen mit nehmen, die sich bislang gesammelt haben!

      7. Vollabnahme beim deutschen TÜV:

      Dies entspricht eigentlich einer normalen TÜV-Prüfung, mit dem Unterschied, daß ein besonderes Augenmerk auf die Fahrgestellnummer gelegt wird und der TÜV-Ing. ein Gutachten anfertigt, was wie in den Fahrzeugpapieren zu stehen hat. Wenn man gerade beim TÜV ist, sollte man auch gleich eine Abgas-Untersuchung (AU) machen lassen, die benötigt man nämlich logischer Wiese auch für die deutsche Zulassung.

      8. Zulassung bei der Zulassungsstelle:

      Auch hier gilt wieder, alles mit nehmen, was man inzwischen an Dokumenten gesammelt hat. Die Zulassungsstelle hat so ziemlich alles eingescannt, den schweizer Fahrzeugausweis, die Exportbescheinigung, die Importbescheinigung, die Quittung über die gezahlte EUSt., die Unbedenklichkeitsbescheinigung inkl. Siegel, das Gutachten des TÜVs und die AU-Bescheinigung.
      Früher mußte man für eine solche Zulassung beim Kraftfahrtbundesamt noch eine zweite Unbedenklichkeitsbescheinigung anfordern, die dazu dient, nachzuweisen, daß das Auto nicht als gestohlen gemeldet ist. Alleine dies hat teilweise Wochen gedauert. Seit 01. März 2007 kann zumindest unsere Zulassungsstelle dies online abfragen! Noch ein kleines Detail, ab dem 01. Mai 2007 kann man nur noch ein Auto zulassen, wenn man in das Lastschrifteinzugsverfahren für die Kfz-Steuer einwilligt!


      DAS WARS!!! Herzlichen Glückwunsch zum schweizer Porsche mit deutscher Zulassung!
    • collaudatore
      Hallo,
      ich interessiere mich für einen Isdera Imperator 108i.
      Kennt jemand ein Fahrzeug das zum Verkauf steht?
      Beste Grüße
      Martin

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