Dekone

wieso nicht gleich nen Mienengürtel

12 Beiträge in diesem Thema

Mahlzeit!

Also erstmal ne kleine Story vorweg. Hab gestern mein erstes Auto gefezt bin zu schnell in ne Kurve gefahren, da wars noch n bissel glatt Heckantrieb und ab ging die wilde Fahrt, bin ins Kurveninnere geschleudert. Klar bin selbst Schuld (obwohl es sonst nirgends Glatt war) weil wer meint so schnell da reinfahren zu müssen bekommt halt die Quittung, obwohl ich davon überzeugt bin wäre die Straße nicht glatt gewesen wär er hinten n bissel ausgebrochen und ich wär schon durchgekommen oder hätte mich maximal gedreht.

Hab das ding also über den Graben gesetzt (auch dank des Mödererbordsteins) soll heißen Vorderachse übern graben der rest lag noch auf der anderen Seite schwer zu erklären auf jeden ist der Graben hammer tief und als ich aussteigen wollte um mir die scheiße anzugucken gings nicht weil links von mir stand ein dicker Baum. Also eigentlich voll Schwein gehabt weil etwas weiter links und hui man hätte es sicher überlebt aber 60 warens wohl noch. Und das an meinem Geburtstag :cry::wink:

So und jetzt zu dem was mich so aufregt, wieso pflanzt man Bäume direkt neben der Straße und macht Gräben so teif, dass man sich dabei nur derbst überschlagen kann. Bie uns ist es so wenn Straßen neu gebaut werden kommen ERST die Bäume und dann noch der Graben wenn man das noch so nennen darf, für mich ist das schon fast n Canyen. Ich mein mann muss ja nicht immer selbst dran schuld sein, wenn nen Reh davor läuft und man verreiß´t das lenkrad das erste was man erwischt ist der Baum, haben die was gegen Autofahrer dass man so ne Straße anlegt.

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es gibt ja viele alleen in deutschland..bei neuen strassen macht man das wohl wegen der optik.

aber im endeffekt, wie du schon sagtest, warst du ja selbst am ausbrechen schuld und wir haben ja in der fahrschule gelernt, dem reh nicht auszuweichen sondern es umzufahren. der staat geht davon aus, dass man sich regelkonform verhält. sicher hast du aber auch recht, dass es echt gefährlich ist mit den bäumen am rand.

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Zwar bin ich nicht selbst Verkehrsteilnehmer, da ich noch keinen Führerschein hab, aber ich mache mir trotzdem ähnliche gedanken darüber.

Zu den Gräben:

Das die so tief sind ist sicher unnötig, das könnte man ja was machen, zumal das Risiko eines Überschlags des Fahrzeuges größer wird.

Zu den Bäumen:

Manche Bäume stehen echt richtig dumm an der Straße. Meiner Meinung nach haben die da nix zu suchen. Vor ca. 3 Jahren ist aus meinem Dorf ein 18 jähriger an einen Baum gefahren. Er war sofort tot. Wenn ihr mich fragt, sollten die ganzen Bäume ausgegraben werden. Dies gewährleistet einen besseren Schutz und freie Sicht in Kurven etc. In Waldgebieten sollten die Leitplanken stabiler sein, somit es garnicht erst in die Bäume geht.

Es sollte einmal eine großräumige Kontrolle der Straßen geben und die Gefahrenbereiche bestmöglichst besitigt werden. Soviel Liebe man der Natur auch schenkt, die Sicherheit der Menschen zählt.

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ich dachte, die Gräben sind eigentlich dazu da, das Wasser von der Straße aufzunehmen. :oops::-?

Was mich aber auch aufregt, sind bei uns in der Gegend die Leitplanken. Dort, wo ein Hang oder Wald ist, kann ich das noch verstehen, aber wenn dahinter eine komplett ebene Wiese ist, finde ich diese Leitplanken sehr gefährlich. Meinem Vater ist es mal passiert (schon lange her), dass neben der Straße ein kleiner(!) Abhang war und gottseidank keine Leitplanke. Er war zu schnell und es war nass. Dann hat er gemerkt, dass er die Kurve nicht mehr bekommen würde, hat darauf hin beherzt richtung Kurvenausgang gelenkt, um den Abhang gerade runterzusegeln und sich nicht zu überschlagen. Hat wunderbar X-) geklappt, alles was kaputt war, war das vordere Abschlussblech unter der Stoßstange (war in nem Golf 2). D.h. Glück gehabt und richig reagiert (gehört schon was dazu, richtung Acker zu lenken ;-)). Jetzt steht da aber eine Leitplanke und dann wäre das Auto aber total im Eimer gewesen. Und diese Leitplanken stehen hier überall. (das o.g. war jetzt wegen dem kleinen Abhang nen schlechtes Beispiel :oops: ) Also da wo man, ohne dass was passieren würde,in die Botanik fahren könnte, bekommst du jetzt nen echt heftigen Schaden am Auto, wenn du nicht aufpasst. Abgesehen davon, dass die meisten Motorradfahrer nicht aufgrund der Tatsache, dass sie sich gelegt haben, ums Leben kommen, sondern dass sie mit dem Kopf gegen die Füße der Leitplanken knallen.

Die Bayern haben das besser gelöst, da stehen nur dort welche, wo es auch Sinn macht(ist mir jedenfalls so aufgefallen), aber hier steht das überall. (ganz abgesehen davon, dass das auch Geld kostet).

Zu deinem Unfall: Würde mal sagen, du hast echt mächtig Schwein gehabt! :) Wenns unter 0°C ist fahre ich deswegen eigentlich immer langsam, auch wenns scheinbar nirgends mehr glatt ist. Es gibt hier immer wieder Stellen, wo es aus irgendwelchen Gründen sehr oft sehr glatt ist, obwohl eigentlich gestreut würde. Aber an so einem Unfall lernt man ja auch, denke ich mal. :wink2:

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Auch wenn Du im Prinzip recht hast, ist der Titel des Freds doch ein wenig zu hart gewählt. Um es dann auch so plastisch zu sagen ;) :

Wenn der Bauer beim sch**** das Klo nicht trifft, ist nicht immer das Klo schuld!"

Meiner Meinung nach muss man das Risiko abschätzen können und seine Fahrweise entsprechend anpassen. Auf der Nordschleife beschwert sich hier auch keiner über die geringen Auslaufzonen. Das ist eben so und man muss sich darauf einstellen.

Wobei ich Dir zumindest recht gebe was die neugepflanzten Bäume betrifft. Ich sehe es immer wieder, dass neben der Straße Bäume neu gepflanzt werden. Das erzeugt zusätzliche Gefahren und ist auch noch teuer. Aber bestehende (alte) Bäume soll man ruhig stehen lassen.

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Hast nochmal glück gehabt!! Ist zwar ärgerlich aber es kommen auch bessere Zeiten.....und wieder schlechte...und bessere! Das ist das Leben.

bye

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Meiner Meinung nach muss man das Risiko abschätzen können und seine Fahrweise entsprechend anpassen. Auf der Nordschleife beschwert sich hier auch keiner über die geringen Auslaufzonen. Das ist eben so und man muss sich darauf einstellen.

Auf eine solche Antwort hat Dekone bestimmt gewartet! :???: Sehe das zwar prinzipiell genauso, aber jetzt ist das nunmal passiert.

Hinterher ist man immer schlauer. :wink: Und man kann ja vielleicht die Straßen so konstuieren, dass nicht gleich jeder Fehler mit dem Tode bestraft wird. (etwas drastisch ausgedrückt).

Jeder macht mal was falsch. Glaube nicht, dass du noch nie in eine Situation gekommen bist, wo du dir gesagt hast, Au Backe, da hab ich jetzt Glück gehabt. :wink2:

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@ road trip

Genau so ist es. Meilenweit steht kein Baum und direkt neben der Straße stehen hunderte. Super idiotisch und typisch Deutsch. Fahrweise hin oder her, nicht jeder ist an seinem Unfall selbst Schuld und die Zeiten in denen der Bauer mit dem Pferdekarren auf der Landstraße gefahren ist und die Bäume das ganze idyllisch eingerahmt haben sind vorbei.

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Und man kann ja vielleicht die Straßen so konstuieren, dass nicht gleich jeder Fehler mit dem Tode bestraft wird. (etwas drastisch ausgedrückt).

Jeder macht mal was falsch. Glaube nicht, dass du noch nie in eine Situation gekommen bist, wo du dir gesagt hast, Au Backe, da hab ich jetzt Glück gehabt. :wink2:

Also vor 2 oder 3 Tagen habe ich ja auch gepostet, dass ich mit meinem ersten Auto beim Driften einen Randstein erwischt habe und mir dabei die Felge verbogen habe. Nur bin ich nie auf die Idee gekommen, dafür dem Randstein oder dem Konstrukteur der Straße die Schuld zu geben.

Wenn man schon von der "Schuld des Konstrukteuers" sprechen will, sollte man mehr über die Straße wissen. Ist es innerorts, war es eine Bundesstraße oder nur Gemeindeverbindungsstraße. Bei einer Bundesstraße gelten m. E. andere Anforderungen. Hier würde ich Dir auch sofort recht geben. Dort haben Bäume oder Gräben direkt an der Straße nichts zu suchen.

Sicher ist es für ihn ärgerlich und ich hätte gewünscht, es wäre ihm nie passiert. Nur kann ich diese Mentalität nach dem Motto "wenn mir ein Unglück passiert sind alle Schuld nur nicht ich" nicht unterstützen.

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Ich geb doch keinem anderen die Schuld. Ich finde es nur "dumm" wenn man bei NEU gebauten Straßen Bäume direkt neben die Fahrbahn pflanzt und die (sicherlich nötigen) Straßengräben extrem tief macht. Schau dir mal bei uns die neuen Gräben an, die sind so tief das kann nur böse ausgehen. Ich seh da keinen Sinn drin. Man könnte doch besser Sträucher pflanzen die haben mich auch ganz schon abgebremst.

Ich will ja nicht das wir alle Alleen abhacken aber wenn man weiß, dass es gefählrich ist dann muss man es doch nicht noch provozieren oder. Außerdem wurde ja schon richtig gesagt, nicht jeder ist selbst dran schuld wenn er von der Fahrbahn abkommt, Materialfehler oder so passieren doch öfter als man denkt.

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Jetz geb ich meinen Senf auch mal dazu.

An neu gebauten Straßen find ich es meist auch unsinnig.

Aber die alten schönen Aleen mit großen Bäumen sind doch schön zum fahren. Vor allem im Somerm, da mit einem Cabrio langfahren macht doch einen riesen Spaß. Klar ganz ungefährlich ist die Sache nicht, aber sollten deswegen alle Bäume abgeholzt werden?

@Chip, ja die Zeiten sind schon lange vorbei heute fährt die Landwirtschaft mit GPS....

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also ich denke hier wird mal wieder mächtig übertrieben...!

Kanns mir einfach nicht vorstellen, dass an jeder neugebauten Straße auch ne Allee angepflanzt wird! Das muss schon in die dortige Gegend passen. Außerdem werden aufgrund von Straßenbau schon genug Wälder abgeholzt warum sollte man dafür nicht ein paar neue aufstellen?! Was außerdem auch noch gut für die Luft ist! Immerhin sind es überwiegend die Bäume die das CO2 aus der Luft holen. Des Weiteren nehmen sie das Salz das im Winter gestreut wird auf und schützen dadurch noch den Boden...

Außerdem finde ich dass begrünte Straßen einen "beruhigenden" Charakter haben und nicht zum rasen einladen.

Ich finde man sollte nicht alles was für den Autofahrer nicht auf den ersten Blick Sinn macht sofort in Frage stellen.

Grüße

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