Wolfy

Valvetronic & 100 Oktan

19 Beiträge in diesem Thema

Hallo!

Auch wenn es hier vermutlich eher wenige betrifft (die Mehrheit fährt dicke 6 Zylinder und begnügt sich nicht mit 316i und 318i – die 8 und 12 Zylinder sind andererseits auch noch nicht wirklich verbreitet) wäre es sehr nett von euch mir mitzuteilen, ob 100 Oktan Benzin bei Motoren der doch relativ neuen Valvetronic Technik Vorteile bringt.

Um es gleich vorweg zu nehmen – ob ich jetzt ein Zehntel mehr oder weniger von 0 auf 100 brauche ist mir eigentlich Schnuppe. Sicherlich wäre ein leicht angehobenes Drehmomentplateu im Alltag nicht von Nachteil – darum geht es mir aber weniger.

Viel wichtiger wäre mir:

1.) Sinkt der Verbrauch? Ich persönlich habe jetzt eine ganzen Tank mit 100 Oktan leer gefahren und beim frisch angefangen Tank hab ich für das erste Viertel 215 Kilometer gebraucht. Hochgerechnet (sicherlich etwas übertankt) müsste ich auf einen Endwert von 750 – 800 Kilometern mit einem Tank kommen. Das hab ich sogar mit meinem TDI Leon nicht besser geschafft – ok, da hatte der Tank auch 55 und nicht 63 Liter Volumen.

2.) Ist es für die Laufkultur des Motors von Vorteil? Erkennt der Motor überhaupt den Unterschied? Beim Tankdeckel ist 91-98 Oktan angeschrieben – allerdings wird es damals noch kein 100 Oktan Benzin gegeben haben.

3.) Ist es für die Lebensdauer des Motors von Vorteil? Ich bin ja leider Wirtschaftler und kein Techniker – deshalb kenn ich die innermotorischen Abläufe nur von der LKW Fahrschule – also sehr am Rande. Werden Reibungen eventuell verringert? Wird die Betriebstemperatur schneller erreicht? Oder ganz extrem – kann es dem Motor eventuell sogar Schaden, da die Zündpunkte nicht mehr den vom Hersteller gewünschten Werten entsprechen?

Danke für die Geduld bis hierher zu lesen. Achja, bitte den Vergleich zum 95 Oktan Benzin ziehen, da in Österreich preislich kein wirklicher Unterschied zwischen 98 und 100 Oktan Benzin besteht. Bei meiner Tankstelle ist das OMV 100 Oktan Benzin sogar billiger als das Optimax (99 Oktan) bei der gegenüber liegenden Shell.

Die wirtschaftlichen Gründe sind nicht so ausschlaggebend, da wir in Österreich ja noch halbwegs angenehme Treibstoffpreise haben. Die letzte Tankladung 100 Oktan Benzin hat mich 9,40 gekostet. Als ich in München damals V-Power getankt habe, bin ich fast vom nicht vorhandenen Hocker gefallen.

Freue mich über JEDE Antwort zu dem Thema, wenngleich mir fundierte Aussagen von Technikern oder Leuten, die es wirklich wissen lieber sind als Spekulationen aus dem Hörensagen.

Danke & LG, Wolfy

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Hallo!

Ich kann dir auf die meisten fragen die du gestellt hast keine befriedigende antwort geben. aber schau doch mal bei adac

Zu 2.)

– die Klopfsensoren aktueller Motoren wären auf höchstens 98 Oktan ausgelegt und könnten ein 100-Oktan-Potenzial unter Normalbedingungen gar nicht ausnutzen

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Ich kann Dir nur Erfahrungen meines Bruders mit seinem 316 ti weitergeben, der hat sich nach ausgiebigen Test mit allen Kraftstoffsorten für 98 Oktan entschieden, aus diesem Grund tankt er auch nie wieder bei Shell, weil die ja nur noch ihr überteuertes V-Power anbieten welches keinerlei Vorteile gegenüber Super Plus bietet.

Kann selbst übrigens auch überhaupt nicht verstehen, warum immer gegen die BMW-Vierzylinder gewettert wird, sind doch klasse Motoren.

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.) Ist es für die Lebensdauer des Motors von Vorteil? Ich bin ja leider Wirtschaftler und kein Techniker – deshalb kenn ich die innermotorischen Abläufe nur von der LKW Fahrschule – also sehr am Rande. Werden Reibungen eventuell verringert? Wird die Betriebstemperatur schneller erreicht? Oder ganz extrem – kann es dem Motor eventuell sogar Schaden, da die Zündpunkte nicht mehr den vom Hersteller gewünschten Werten entsprechen?

Ich weiß es zwar net, denke aber nich dass V-Power besser sein. Bei Nitromethan hält der Motor auch nicht lönger als bei 92 Oktan Benzin. Ich weiß dass ds Beispiel etwas krass ist, aber so stell ich mir das vor.

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Danke für die Antworten!

Da in Österreich 100 Oktan nicht wirklich teurer ist als 98 Oktan, werde ich vermtulich bei 100 Oktan bleiben. Außer mir erzählt jemand, dass 95 Oktan besser wären - dann würde ich vielleicht umdenken.

Ich erinnere mich ganz dunkel an einen Autobild test mit V-Power bei nem normalen Ottomotor, einem FSI Motor von Volkswagen und eben einem 316i. Ich bilde mir ein, dass der 316i skurilerweise die besten Beschleunigungswerte mit 95 Oktan hatte.

@r0xx0r: Danke für den Link, werde ich mir gleich mal ansehen!

@tomekk: Auch deine Erläuterung klingt zwar drastisch aber einleuchtend - lediglich der nicht vorhandene Schwefel könnte dank geringerer Ablagerungen ein gewisser Vorteil sein. Den hat man aber bei OMV mittlerweile auch schon bei 95 Oktan (den schwefelarmen Treibstoff meine ich)

@tomato: Danke für deine Erfahrungsberichte und dein Statement zu den BMW 4 Zylindern. Ich bin eigentlich auch sehr zufrieden mit dem Motor und finde, dass er ziemlich unterschätzt wird. Bei nem VW gilt jeder Motor über 100 PS als starke Motorisierung - bei nem 3er mit 115 PS wird man fast geschlagen. Schon deshalb mach ich mir die Modellbezeichnung bewusst nicht runter. Ist immer wieder lustig, wie sich die Leute verschätzen. Scheint scheinbar aus der Zeit der 102 PS 316i´s herzurühren. Außerdem bin ich seit der 520i E60 Probefahrt (gut, mit Automatik) nicht mehr so 6 Zylinder begötzend. Mir ist nachher in meinem Compact nichts abgegangen. Auch wenn mich viele hier jetzt schlagen werden, aber nicht einmal den Sound fand ich besser.

LG, Wolfy

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Zwei Kommentare:

- 98 Oktan vs 95 Oktan merkt man schon bei den 6-Zylindern, die ja noch keine Valvetronic haben. Das die 98 Oktan bei aktuellen BMWs mehr Leistung bringen, läßt sich auch durch Topspeed-Ermittlung relativ leicht feststellen). Mein 530er erreicht mit 95 Oktan die 250 km/h nicht - mit Anlauf sind Tacho 240 drin. Mit 99 Oktan (ich tanke inzwischen meist Aral, die haben 99 Oktan bei SuperPlus) und 100 Oktan (aus den V-Power-Versuchen) erreiche ich die 250 - irgend dahinter (Skalenende) rennt er in den Begrenzer. Minderverbrauch ist auch meßbar, er wiegt aber nur mit Mühe den Mehrpreis auf - bei V-Power auf keinen Fall.

- Die aktuellen BMW 4 Zylinder sind ganz ausgezeichnete Motoren: leicht, guter Durchzug, geringer Verbrauch, sehr laufruhig. In meinen 328Ci-Zeiten hatte ich als Leihwagen häufiger einen 316 Compact, 316er und 318er Limo. Natürlich habe ich mich jedesmal gefreut, mein Coupé wiederzubekommen - ich habe aber auch jedesmal gleich gemerkt, daß vorne erheblich mehr Gewicht anliegt. So ein 3er Compact mit 4-Zylinder ist schon agiler als ein Dickschiff 328Ci....

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@tomato: Danke für deine Erfahrungsberichte und dein Statement zu den BMW 4 Zylindern. Ich bin eigentlich auch sehr zufrieden mit dem Motor und finde, dass er ziemlich unterschätzt wird. Bei nem VW gilt jeder Motor über 100 PS als starke Motorisierung - bei nem 3er mit 115 PS wird man fast geschlagen. Schon deshalb mach ich mir die Modellbezeichnung bewusst nicht runter. Ist immer wieder lustig, wie sich die Leute verschätzen. Scheint scheinbar aus der Zeit der 102 PS 316i´s herzurühren. Außerdem bin ich seit der 520i E60 Probefahrt (gut, mit Automatik) nicht mehr so 6 Zylinder begötzend. Mir ist nachher in meinem Compact nichts abgegangen. Auch wenn mich viele hier jetzt schlagen werden, aber nicht einmal den Sound fand ich besser.

LG, Wolfy

Hey Wolfi, genau so einen alten E30 316i nenn ich mein eigen. :wink:

Und ich find ihn geil, ist noch nicht mal so lahm, wie immer alle sagen, zumindest subjektiv kommt er bei höheren Drehzahlen durchaus einigermassen aus´m Quark, ist natürlich kein Reisser, aber mir macht er trotzdem Spaß.

Und gerade die alten BMW-Vierzylinder hatten noch einen ganz eigentümlichen Sound, wie ich finde, ich geniesse das jedenfalls immer.

Der 1,8 ltr Valvetronik Motor wird in der Tat oft unterschätzt, ich hatte neulich mal das Vergnügen den im 316i Limousine zu fahren und er kam mir keineswegs untermotorisiert oder lahm vor, im Gegenteil, ich war überrascht, wie lebendig er sich angefühlt hat (Und das ganze, obwohl ich was kräftige Beschleunigung angeht sicher nicht gerade entwöhnt bin durch den Caterham.), und der Klang gefällt mir auch sehr, ich mag eben Vierzylinder-Motoren, auch wenn ich da ´ne Ausnahme bilde. (was nicht heissen soll, dass ich die BMW Reihensechser nicht mögen würde)

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Hey!

@amc: Danke für deinen Beitrag! Mit der Topspeed Messung tue ich mir als Österreich etwas schwer. Bei meinem Besuch in München hab ich mit 95 Oktan auf dem Hinweg zwischen 210 und 215 laut Tacho erreicht - ich konnte allerdings nicht so lange Vollgas geben um auszuschließen, dass noch etwas gegangen wäre. Der Verkehr war doch etwas rege. Auf dem Rückweg bei Nacht hatte ich den 100 Oktan getankt (wie teuer in Deutschland, wahnsinn) konnte aber auch nicht ganz ungehindert fahren. Meine Freundin hat eh ein verwackeltes Tachophoto geschossen - man sieht es winzig klein in meiner Signatur. Um wirklich Erfahrungswerte sammeln zu können müsste man die deutsche Autobahn halt direkt vor der Haustüre haben. Im Endeffekt ist es aber auch nicht so wichtig für mich - momentan bilde ich mir ein, mit Super Plus einen besseren Verbrauch als mit Super zu haben.

Zu den 6 Zylindern: Ohne Frage hätte ich lieber einen. Von den größeren wie 2,5, 2,8 oder 3,0 ganz zu schweigen. Mir ist halt nur bei meiner Probefahrt mit dem 520i E60 aufgefallen, dass er sich gerade auf meiner "privaten" Teststrecke, der Höhenstraße bergauf nicht gerade leicht getan hat. Okay, natürlich wiegt er mehr, Automatik wird auch etwas fressen - aber 170 PS sind 170 PS. Ab 160 ist er jedoch schon deutlich zielstrebiger auf die 200 zugefahren als meiner.

Zum 316ti: Das von dir angesprochene Gewicht ist mir auch recht angenehm aufgefallen. Sogar im Vergleich zu meinem vorigen Auto. Der 1,9 Liter TDi (Grauguß?) war schon deutlich kopflastiger. Ich glaube, dass der 1,8 Liter Motor eh aus Aluminium ist, oder?

@tomato: Ein E30 ist ja PS/Gewicht mäßig schon wieder was ganz anderes. Der müsste sich ja bei dem Gewicht richtig spielen, oder? Ich hab eigentlich vom E36 gesprochen. (auch ohne den abwerten zu wollen - da würde ich mich als 316ti Fahrer ja selbst lächerlich machen - einzig die Beschleunigung und der Topspeed ist von meinem etwas besser)

Ich bin sowieso ein Fan der älteren BMWs. Wie in einem anderen Artikel schon mal gepostet bin ich ein riesen Fan vom 2002ti. Ich liebe dieses Auto... eines Tages hol ich mir auch so einen. Ich brauch halt vorher noch eine Garage und einen besseren Job als Student zu sein.

Hab ich das richtig verstanden, dass du einen Caterham besitzt? Wenn ja, hammerhart :-))! Respekt!

Sorry, falls du das schon irgendwo gepostet hast - so viel Zeit hatte ich in letzter Zeit nicht um alles im Forum mitzuverfolgen.

LG, Wolfy

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Im Endeffekt ist es aber auch nicht so wichtig für mich - momentan bilde ich mir ein, mit Super Plus einen besseren Verbrauch als mit Super zu haben.

Das ist keine Einbildung - es ist nur schwer zu sagen, ob der Minderverbrauch den Mehrpreis aufwiegt. Ich habe mich nach Hin- und herprobieren für 98-99 Oktan entschieden.

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Ein Freund von mir fährt den aktuellen 318Ci und hat auch testweise ein paar mal V-Power getankt. Leistungsteigerung oder besserer Durchzug blieben aus. Er tankt jetzt wieder Super und fährt auch ganz gut damit.

V-Power hab ich letztens im 740i mal (wieder) getestet - auch ohne Erfolg. Die Vmax steigert es auch nicht, weil der ohnehin abregelt (aber es wär schon scharf, dann müsst ich mir kein Modul kaufen) und im Durchzug hat sich auch nichts getan.

Ich tanke wieder Super.

Gruß,

seb

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Die theoretische Mehrleistung von 100 Oktan zu 98, ergibt sich in der Regel nicht,weil eben die Motorsteuerung dafür nicht ausgelegt ist :wink:

Allerdings meine ich festgestellt zu haben, das der Verbrauch tasächlich geringer ist 8)

Wenn bei euch in Austria, das 100 Oktan nicht viel teurer ist, dann würd ich dabei bleiben.

Hier in Deutschland lohnt sich das nicht, weil die Firma Shell einen an der Waffel hat, und fast 10 Cent mehr pro Liter, für ihr V-100 Power haben will, als normales Super Plus(98Oktan) bei anderen Tankstellen :wink2:

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Wie mein Bruder (moin Thommy) schon sagte, bei mir bringt V-Power nix, auch beim Verbrauch hat sich nichts geändert, allerdings Super+ muss schon sein, mit 95Oktan wird er träge und die Gasannahme erfolgt stark verzögert, ist meiner Meinung auch der Grund warum viele den "kleinen" Motor als schlapp empfinden da viele Händler auch immer nur 95Oktan reinlassen und das sogar (fälschlicherweise) empfehlen, wie der Händler auch bei dem wir das Auto gekauft haben.

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Hallo!

Sorry, dass ich das Thema nochmals aufwärme, aber unter Autobild.de hab ich einen recht interessanten Artikel zum 100 Oktan Benzin gefunden.

http://www.autobild.de/suche/artikel.php?artikel_id=4486

Danach tritt der BMW an. Ohne Sicherung der Fahrdynamikregelung – nur so ist Vollgas am Prüfstand drin. Super: 114,2 PS. V-Power: 118,9. Der Durchzug-Test untermauert später diesen Anstieg. Dafür steht es bei der Beschleunigung praktisch unentschieden. Zuletzt fährt der Passat auf den Prüfstand. 100 PS meldet das VW-Datenblatt, magere 94,9 der Nadeldrucker bei 95 Oktan. Und mit V-Power? Zerren nur noch 93,8 PS an der Rolle. Also 1,2 Prozent weniger.

Finde ich schon interessant, dass mein Motor fast 5 PS mehr aus 100 Oktan zieht und der 120 PS Marke schon ziemlich nahe kommt. Was haltet ihr davon? Ist dies repräsentativ für alle 1,8 Liter Valvetronic Motoren? Der Test scheint ja relativ genau und fachgerecht durchgeführt worden zu sein.

Offtopic:

Da 115 PS ja keine extreme Leistungsausbeute aus 1,8 Litern ist (VW holt das aus 1,6 Litern) würde mich interessieren, ob ihr von empfehlenswerten Leistungssteigerungen für diesen Motor wisst. Mir ist Leistung nicht extrem wichtig und eigentlich will ich an dem Auto sowieso nichts machen. Interessieren würde es mich aber trotzdem.

LG, Wolfy

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Den Artikel kenne ich - weitgehend uninteressant bzgl. V-Power, denn die meisten interessiert ja nicht der Vergleich zwischen 100 und 95 Oktan, sondern zwischen 98 und 100, sprich: ob V-Power im Gegensatz zu anderen Markensprits mit 98 oder 99 Oktan sein Geld wert ist.

Da 115 PS ja keine extreme Leistungsausbeute aus 1,8 Litern ist (VW holt das aus 1,6 Litern) würde mich interessieren, ob ihr von empfehlenswerten Leistungssteigerungen für diesen Motor wisst.

Im Gegensatz zum VW säuft der BMW aber auch nicht. Ein E46 4-Zylinder 3er braucht jeweils merklich weniger Sprit als der motorisch entsprechende VW Golf, auch bedingt durch die sehr gute Drehmomentkurve.

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Den Artikel kenne ich - weitgehend uninteressant bzgl. V-Power, denn die meisten interessiert ja nicht der Vergleich zwischen 100 und 95 Oktan, sondern zwischen 98 und 100, sprich: ob V-Power im Gegensatz zu anderen Markensprits mit 98 oder 99 Oktan sein Geld wert ist.

Eben. Der Vergleich muß Super+ von anderen Herstellern sein. Dazu gab's schonmal einen Thread hier - habe ihn leider nicht mehr gefunden.

Ich habe das letztes Jahr mal mit einem E36 M3 auf dem Prüfstand ausprobiert. Unterschied V-Power zu Aral Super+: genau 0,00 PS. Das Geld kann man sich wirklich sparen. Ist ja auch irgendwie logisch. Die DME ist auf Super+ mit 98 Oktan ausgelegt. Stellt die Elektronik beginnendes Klingeln, Überhitzung etc. fest, wird die Zündung Richtung spät geregelt. Die Leistung geht runter. Umgekehrt natürlich nicht. Woher soll die DME wissen, daß man gerade 100 Oktan-Sprit getankt hat?

Möglich wäre es natürlich, eine frei programmierbare Einspritzung voll auf V-Power auszulegen. Das würde sicherlich etwas Mehrleistung bringen, man könnte dann allerdings keinen anderen Sprit mehr tanken.

Witzigerweise ist V-Power absolut identisch mit Optimax, nur das Marketing (und damit der Preis, Stichwort: "snob effect") hat sich geändert. :wink2:

Gruß, Peter

P.S.: Da fällt mir noch was ein. Letztes Jahr habe ich bei einer Oldtimertour einen Horch Bj. 1929 gefahren. Mit 95 Oktan Eurosuper fing das Teil bei konstant 90 km/h auf der BAB an zu kochen. Mit Super+ gingen die Wassertemp. wieder in einen verträglichen Bereich runter. Die Verbrennung scheint damit etwas kühler zu sein.

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Im Gegensatz zum VW säuft der BMW aber auch nicht. Ein E46 4-Zylinder 3er braucht jeweils merklich weniger Sprit als der motorisch entsprechende VW Golf, auch bedingt durch die sehr gute Drehmomentkurve.

Mein Bekannter von mir fährt einen Golf IV 2.0 und er ist mit knapp 12l immer dabei!

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richtig, nicht nur der wärmewert des optimax/v-power ist niedriger und "kühler" verbrennend, sondern was ja ausschlaggebend für den guten mann mit dem vavletronicmotor sein müsste ist, die erhöhte anzahl von additiven im v-power.

diese sorgt tatsächlich für eine geringe mehrleistung, weil ablagerungen im kurzstreckenbetrieb bzw. im winter (durch fette gemischbildung) reduziert werden. v-power ist sicher ein kraftstoff, der schon sehr sauber verbrennt und zudem die innere reibung der bewegten massen reduziert.

das ist somit allgemeingültig für jeden verbrennungsmotor, dürfte in sachen leistungsentfaltung nicht merkbar sein.

ohne frage nützt einem menschen keine anabolika etwas, wenn dieser nicht bereit ist reize durch körperliches training zu setzen.

etwa in dem maße überfordert, weil nicht auf 100 oktan ausgelegt, ist ein jeder motor. :-)

also sollte man meinen, dem motor eine saubere verbrennung zu gönnen indem man v-power tankt. ich tue es nicht, denn der mehrpreis ist einfach nur verarschung hoch n!

ausserdem erlischt bei modellen wie porsche turbo die werksgarantie durch betankung von v-power.

kann mir sogar vorstellen, dass der kraftstoff die neuen longlife vw-öle negativ beeinflusst. werde mich erkundigen.........................ansonsten zum vavletronic: bessere laufkultur als jeder damiler v6.............

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richtig, nicht nur der wärmewert des optimax/v-power ist niedriger und "kühler" verbrennend...

Sicher? In der 'Motorwelt' von ADAC stand das Gegenteil. Weil V-Power mit höherer Temp. verbrennt als andere Kraftstoffe, hat Porsche von V-Power abgeraten, da die höheren Temperaturen den Zylinderkopf schädigen können.

Was stimmt denn nun?

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Weil V-Power mit höherer Temp. verbrennt als andere Kraftstoffe, hat Porsche von V-Power abgeraten, da die höheren Temperaturen den Zylinderkopf schädigen können.

haste da ne genaue Quellenangabe?

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