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  1. Seit GT40_101 seinen wunderbaren Thread über die Nordschleifenerlebnisse eröffnet hat, habe ich Euch ja einen Nachbericht meines ersten Rennstreckenwochenendes in Imola versprochen. Ein bisschen aufgeregt war ich doch schon, schließlich befand ich in einem Dilemma: bin ich zu langsam, laufe ich Gefahr auf ewig aus der Familie ausgeschlossen zu werden, bin ich zu schnell, endet mein Fahrvergnügen in der ersten Kurve. Da bekommt das Wort "Ausritt" mit dem 488 eine ganz eigene Bedeutung. Irgendwo dazwischen fand ich meine Gefühlslage wieder. Und dennoch: als ich die Einladung erhielt, an dem Wochenende in Imola teilzunehmen, war mir sofort klar, dass ich das machen will: im Rahmen der Ferrari Challenge und Trofeo Abarth durften einige Ferrari-Kunden mit dem 488 und Mitglieder des Ferrari Club Italia mit eigenen Autos ebenfalls auf die Rennstrecke. Hier ein Einblick in das Fahrerlager der kleinen Giftzwerge (die springen in den Schikanen auf der Strecke übrigens richtig, deren Rennen sind ziemlich lustig zum Ansehen): Der Ferrari Club Italia: mit einem Vintage 2-Liter Gt4 (der allerdings nicht mehr auf der Strecke war in seinem betagten Alter und dennoch zwischen all den neuen 458 und Californias heutzutage richtig cool wirkt): Aufgereiht vor dem Re-Start (im Hintergrund sieht man die Staubwolke aus der Rivazza nach dem Einebnen des Kiesbettes: ein Clubmitglied hatte einen kleinen Ausritt. Das Training wurde zwischenzeitig unterbrochen.): Challenge-Fahrzeuge am Boxenausgang: Obwohl genauso ohne weitere Streckenkenntnis, hatte ich im Vergleich zu Thomas jedoch vier wesentliche Vorteile: 1) Es war trocken. 2) Das Auto war nicht mein eigenes, sondern wurde von Ferrari gestellt. 3) Ich habe Brüste () und hatte 4) deshalb sofort einen gutaussehenden Instruktor von Ferrari am Beifahrersitz gehabt, der sich später als Chef-Instruktor der Scuderia herausstellte ... (Wahrscheinlich instruierte er zuvor auch Vettel bei dessen ersten Runden in Fiorano ... ) Aber immer der Reihe nach: Bevor man auf die Strecke losgelassen wird, erfolgt ein Fahrer-Briefing. Ich bin froh, dass mein Italienisch inzwischen so weit reicht, dass man mich immerhin (meistens) versteht (unter Einsatz von Händen und Füßen) und tat ich mich bei diesem Flip-Chart sprachlich schwer, hoffte aber wirklich, dass der Inhalt nicht so wichtig sein möge: Immerhin wurde noch kurz am Schluss gezeigt, wo's lang geht: Das Wochenendprogramm beinhaltete ferner Ausflüge mit dem 488 in das Hinterland von Imola - über pittoreske, verwinkelte, enge und übrigens auch ziemlich bucklige Landstraßen (sulle strade panoramiche, wie man das in Landessprache nennt). Diese fanden jeweils mit einem Beifahrer der Firma Ferrari statt, damit wir wieder zum Fahrerlager als Ausgangspunkt zurückfinden. Die Testfahrzeuge, übrigens gut ausgestattet mit Carbonpaket: Mein erster Beifahrer war ja ganz nett, sprach ein grauenvolles Englisch, für das er sich im ersten Satz selbst entschuldigte und war froh als ich ihm in gebrochenem Italienisch mitteilen konnte, dass ich ihn rudimentär verstehen würde. Mein zweiter Beifahrer stellte sich als Glückgriff heraus, schon allein optisch. Ein schlanker, gutaussehender schwarzhaariger Italiener. Eine Sahneschnitte, zu neudeutsch: ein absoluter hottie. Er heißt Andrea. Gibt es einen schöneren Namen für einen Italiener als Andrea? Ich war hin und weg. Wir gingen mit dem 488 erneut auf Testfahrt. Wir sind nicht länger gefahren als die anderen und auch nicht weiter und auch nicht schneller oder langsamer, aber man wurde langsam unruhig im Fahrerlager und hat uns vermisst. Aber nein, wir haben uns nur gut unterhalten. Ich habe ihm gleich erzählt, dass diese neumodischen Fahrzeuge mit den Schaltwippen für mich ungewohnt sind, weil ich an einen 512 BB (la versione carburatore) gewöhnt bin und auf das erotisierende Klacken beim Schaltvorgang unheimlich stehe. Er fragte mich später noch nach meinem Alltagsfahrzeug und spätestens da wusste er, dass ich dem Mutterkonzern treu ergeben bin. Jedenfalls haben wir uns so gut verstanden, dass er mir sagte, ich solle später zur Rennstreckenfahrt zu ihm kommen, er wäre der Chef-Instruktor der Scuderia und ich habe ihm dann auch gestanden, dass ich ein bisserl nervös bin. Er sagte, das müsse ich nicht sein. Dann war es soweit: man teilte mir in der Box mit, ich solle auf Fahrzeug Nummer 2 warten. Andrea wäre dort Instruktor. Fahrzeug 4 kam an die Box zum Fahrerwechsel. Der zugeteilte Kunde wollte einsteigen. Es kam zu einer kleinen Diskussion. Trotz meines Helms hörte ich, wie jemand sagte: "No! The girl!"... Es war Andrea. Organisation war wohl auch noch nie eine italienische Stärke ... () Ich war sehr motiviert und es ging auch schon los: Das Rennsteckenerlebnis selbst ging dann gefühlt viel zu schnell vorbei. Andrea stellte sich als ziemlich lässiger Beifahrer heraus. Uns war sofort klar, dass wir den California vor uns in der ersten Runde überholen würden. Von anderen Fahrern habe ich gehört, dass deren Instruktoren nur "Brake and slow down!" brüllten. Andrea war entspannt und schrie nur einmal heftiger: "Brake! Brake harder!" Am Ende hat er meine Linienführung sogar sehr gelobt und gesagt, dass ich ziemlich schnell und für's erste Mal auf der Piste "really amazing" war. So sind sie halt, die Italiener: immer charmant. Was bleibt vom Wochenende: Weniges, aber Wichtiges: Eine (über-)glückliche Pilota in pista di Imola ... ... und eine Erinnerung, die mir ein Leben lang so kostbar bleiben wird, wie meine erste Ferrari-Fahrt im Leben überhaupt am 02.04.2006 im Testarossa. Dino
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