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    Ferrari LaFerrari
    Copyright Bild: Ferrari
    Ferrari ist ein italienischer Sportwagen-Hersteller mit Verwaltungssitz im italienischen Maranello und Rechtssitz in Amsterdam. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1947 durch den ehemaligen Rennfahrer Enzo Ferrari. Vorgänger der Sportwagenschmiede war die ebenfalls in Maranello ansässige „Auto Avio Construzioni“, die 1944 durch Bombenangriffe so schwer beschädigt wurde, dass sie ihre Arbeit erst 1946 wieder aufnehmen konnte. Der erste „echte“ Ferrari war der 1947 lancierte 125C, der über einen 1,5-Liter-V12-Motor verfügte, jedoch im Rennsport keine besonderen Erfolge erzielte. In den zivilen Markt stieg der Fahrzeughersteller mit dem Modell 166 ein, das erstmals auch in straßentauglicher Ausführung gebaut wurde. Allerdings blieben Fahrzeuge wie der 308 GTB, der Testarossa oder der LaFerrari wegen ihrer hohen Preise hauptsächlich den "Reichen und Schönen" vorbehalten. Durch die Teilnahme an der kostspieligen Formel 1 häufig in finanziellen Nöten, hangelte sich Ferrari von einer Krise in die nächste. Das änderte sich erst, als Fiat im Jahr 1969 mit 50 Prozent einstieg. Weitere 40 Prozent gingen vereinbarungsgemäß 1988, nach dem Tod des Firmengründers Enzo Ferrari, an den italienischen Automobilbauer, während die restlichen 10 Prozent bei dessen Sohn Piero Ferrari verblieben. Nach der Trennung von Fiat steht Ferrari seit 2015 wieder auf eigenen Füßen. Nach einem etwas holprigen Börsengang verbuchte das Unternehmen im selben Jahr einen Gewinn von 94 Millionen Euro, was einen Anstieg von 62 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die Hauptfarben in der Produktion sind Gelb und – natürlich – Rot, das Symbol ist das „Cavallino rampante“, also ein Pferdchen, das sich aufbäumt.
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