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Porsche Forum

Porsche Forum für Erfahrungen, Kaufberatung, technische Probleme, Tests und Porsche Bilder, u.a. von der Legende Porsche 911.

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  • Willkommen im Porsche Forum von Carpassion.com

    Hier finden Du alle nützlichen Infos rund um die Marke Porsche. Informationen gibt es hier aus erster Hand direkt von Porsche Fahrern. Kaufberatungen, Bilder, Diskussionen zu gemeinsamen Porsche Treffen & Ausfahrten, aber auch Reparaturanleitungen zu Modellen der sportlichen Marke aus Zuffenhausen.

    Beim Thema Porsche werden nicht nur Sportwagenenthusiasten hellhörig. Die Marke Porsche hat auf der ganzen Welt Fans, die die Sportwagen aus dem deutschen Stuttgart-Zuffenhausen beinahe wie Heiligtümer verehren. So hat fast jedes Land mindestens einen Porsche Club und auch ein eigenes Porsche Magazin, in dem über neue sowie klassische Modelle des Herstellers berichtet wird. Zudem gibt es immer wieder Porsche Treffen, auf denen sich die Eigentümer dieser exklusiven Sportwagen miteinander austauschen. Egal ob Porsche Club, Porsche Magazin oder Porsche Treffen, das Thema Porsche lässt so gut wie niemanden kalt und bewegt Menschen rund um den Globus.

    Die Geschichte des weltbekannten Sportwagenherstellers Porsche reicht bis ins Jahr 1930 zurück. In diesem Jahr gründete der zuvor bei Daimler als Leiter des Konstruktionsbüros sowie als Vorstandsmitglied tätige Ferdinand Porsche in Stuttgart sein eigenes Konstruktionsbüro. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche GmbH, Konstruktion und Beratung für Motoren- und Fahrzeugbau zeichnete sich in den Folgejahren unter anderem für die Entwicklung des NSU Prototyps Typ 32 sowie des KdF-Wagens – später Käfer genannt – für den Reichsverband der Automobilindustrie verantwortlich.

    Darüber hinaus wurde Porsche auch zum Konstruktionsbüro der noch recht jungen Volkswagenwerk G.m.b.H. und Ferdinand Porsche zum Mitglied des Aufsichtsrates sowie Hauptgeschäftsführer. Dies schaffte die wirtschaftliche Basis für die Dr. Ing. h.c. F. Porsche GmbH, Konstruktion und Beratung für Motoren- und Fahrzeugbau.

    Im Jahr 1937 bezog das Konstruktionsbüro Porsche ein Gelände in Stuttgart-Zuffenhausen, auf dem sich heute noch der Stammsitz des Unternehmens befindet.

    Mit dem von Ferry Porsche – dem Sohn des Firmengründers Ferdinand Porsche – entwickelten Porsche 356 präsentierte der Autobauer 1948 das erste Auto, das offiziell den Namen Porsche trug. Von diesem auch als Coupé sowie Roadster angebotenen Sportwagen liefen bis 1965 insgesamt 76 302 Exemplare vom Band. Dessen komplette technische Basis inklusive Motor stammten vom VW Käfer. Nichtsdestotrotz bot das Topmodell Carrera 2 hervorragende Fahrleistungen. Dank seines 130 PS starken Motors schaffte es den Sprint von 0 auf 100 km/h in 8,9 Sekunden und überzeugte mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h.

    Im Jahr 1951 verstarb der Firmengründer Ferdinand Porsche und sein Sohn Ferry übernahm die operativen Geschäfte. 1955 schaffte es der im Vorjahr der Weltöffentlichkeit vorgestellte Porsche 550 zu trauriger Berühmtheit, nachdem die Hollywoodikone James Dean in einem Fahrzeug dieses Typs tödlich verunglückt war.

    1963 präsentierte Porsche schließlich jenen Wagen, der bis heute das Markenzeichen des Herstellers ist. In diesem Jahr zeigte Porsche auf der IAA erstmals einen 911er, der damals allerdings noch unter der Bezeichnung 901 lief. Da diese Namensgebung allerdings zu Klagen des französischen Automobilherstellers Peugeot führte, wurde der Name schließlich zu Verkaufsbeginn 1964 in 911 geändert.

    Anders als sein Vorgänger 356 hatte der Porsche 911 kaum mehr etwas mit dem VW Käfer gemeinsam. So verfügte der Ur-Elfer über eine selbsttragende Karosserie sowie ein für die damalige Zeit modernes Fahrwerk mit Schräglenkern hinten sowie Dämpferbeinen und Dreiecksquerlenkern vorn. Auch die Proportionen glichen mit 15 Zentimetern mehr Länge und sechs Zentimetern mehr Breite eher dem automobilen Idealmaß.

    Darüber hinaus konnte der erste 911er natürlich auch technisch überzeugen. Sein im Fahrzeugheck sitzender luftgekühlter Zweiliter-Sechszylinder-Boxermotor brachte es auf 130 PS und ermöglichte eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h. Im Jahr 1970 vergrößerte Porsche den Hubraum des Motors auf 2,2 Liter. 1972 folgte eine abermalige Hubraumvergrößerung auf 2,4 Liter. Ab dem Jahr 1967 gab es das erste Targa-Modell zu kaufen. Bei diesem handelte es sich um ein Cabrio mit festem Überrollbügel.

    1969 ergänzte ein zweites Fahrzeug das Modellportfolio von Porsche. Der Mittelmotorsportler Porsche 914 entstand in einer Kooperation mit Volkswagen und wurde mit zwei Motoren angeboten. Während der 1,7-Liter-Vierzylinder-Boxer des 914/4 aus dem VW-Baukasten stammte, kam der 110 PS starke Zweiliter-Sechszylinder-Boxer des 914/6 aus dem Porsche 911T.

    Im Jahr 1972 verpasste Porsche dem 911er ein Facelift. Das daraus entstandene G-Modell verfügte über einem Faltenbalg ähnelnde Aufpralldämpfer sowie mindestens 150 PS aus einem 2,7 Liter großen Motor. Das Topmodell dieser Baureihe war mit einem 3,2-Liter-Boxermotor mit 231 PS bestückt. 1974 präsentierte Porsche den ersten 911 Turbo. Dieser wurde bis 1989 in verschiedenen Ausbaustufen gebaut und lieferte in der Topversion 330 PS. 1988 folgte das Nachfolgemodell 964. 1989 wurde das G-Modell schließlich eingestellt.

    Eine besondere Rolle nimmt der Porsche 959 ein. Dieser Supersportwagen wurde von 1986 bis 1988 in einer Auflage von 200 Stück gebaut und galt zur damaligen Zeit als Technologieträger. Er leistete 450 PS und verfügte unter anderem über aus dem Flugzeugbau stammende Bauteile.

    Ab 1976 setzte Porsche auf die Transaxle-Bauweise. In diesem Jahr erschien der Porsche 924, der als Nachfolger des 914 aufgrund seines von VW stammenden Motors von eingefleischten Fans der Marke eher belächelt wurde. Nichtsdestotrotz erwies sich dieses Fahrzeug während der Ölkrise als echter Glücksgriff für Porsche und gilt heute als Retter des Unternehmens in jener für den Automobilbau schwierigen Zeit.

    1981 wurde der 944 als Nachfolger des 924 vorgestellt. Dieser verfügte zwar ebenso wie der 924 über Transaxle-Bauweise, wurde im Gegensatz zu diesem jedoch von einem waschechten Porschemotor angetrieben. So stammte der Motor des 944 – ein wassergekühlter Vierzylinder mit 163 PS aus 2 Litern Hubraum – aus der rechten Zylinderbank des V8-Motors des Porsche 928. Auch beim Nachfolger des 944, dem 1991 vorgestellten 968, hielt Porsche an der Transaxle-Bauweise fest. Bei dessen Motoren handelte es sich um Weiterentwicklungen der Motoren des 944ers.

    1977 erschien der anfangs als Nachfolger des 911ers gedachte Porsche 928. Seine Transaxle-Bauweise glich jener von 924 und 944, im Gegensatz zu diesen verfügte der 928 jedoch über einen V8-Motor mit 4,5 Litern Hubraum im Einstiegsmodell. Beim 928 handelte es sich um einen echten Gran Turismo, der anders als der nüchtern-sportliche 911er deutlich mehr Luxus bot. Der Porsche 928 wurde bis 1995 gebaut.

    1988 erschien der Nachfolger des G-Modells. Der 964 verfügte über eine überarbeitete Karosserie sowie ein von Grund auf neukonstruiertes Leichtmetallfahrwerk. Angetrieben wurde der 964 von aus dem Vorgänger-Elfer bekannten Motoren, die jedoch weiterentwickelt und mit einer neuen elektronischen Motorsteuerung aus dem Hause Bosch bestückt wurden. Bei diesem 911er handelte es sich um den letzten luftgekühlten Elfer seiner Art. Obwohl die Grundversion dieses Modells betont komfortabel ausgelegt war, boten die Modelle 911 Carrera 2, Carrera 4, 911 Carrera S, Carrera RS, Carrera 4S, 911 Turbo sowie GT2 die von Fahrzeugen des Autobauers Porsche erwartete Sportlichkeit. Die Modelle Carrera 4 und Carrera 4S verfügten dabei über Allradantrieb.

    Ab 1997 lief der sogenannte Spiegeleier-Elfer vom Band. Dieser verdankte seinen Beinamen den neu designten Frontscheinwerfern, deren Form Spiegeleiern ähnelte. Doch nicht nur diese unterschieden den 996 von seinem Vorgänger, er verfügte auch erstmals über einen wassergekühlten Motor sowie deutlich großzügigere Abmessungen, welche ihn in die Nähe eines Gran Turismo rückten. Seit 1999 läuft der 911 GT3 vom Band. Der 911 GT3 bietet besonders ambitionierten Fahrern als Nachfolger des Carrera RS eine Extraportion Sportlichkeit.

    Die 2004 präsentierte sechste Generation des Porsche 911 (997) brachte die klassisch runden Frontscheinwerfer zurück, was in der Fangemeinde durchaus positiv aufgenommen wurde.

    Im Jahr 1996 nahm Porsche den Boxster in sein Modellprogramm auf. 2012 erschien die zweite Generation des Porsche Boxster. Seit dem Jahr 2016 werden beide Modelle als Porsche Boxster 718 sowie Porsche Cayman 718 angeboten. Der Boxster 718 besetzt dabei die Roadster-Sparte, während der Cayman 718 ein klassisches Sportcoupé ist.

    Mit dem Cayenne besetzte Porsche im Jahr 2002 erfolgreich die Sparte der SUV. 2010 erschien die zweite Generation des Porsche Cayenne und 2014 wurde das Modellportfolio um ein kleineres SUV, den Porsche Macan, erweitert. Bereits bei der Markteinführung wurde neben der Benzinversion auch ein Macan Diesel angeboten. Während sich der Porsche Cayenne eine Plattform mit VW Touareg und Audi Q7 teilt, basiert der Macan auf dem Audi Q5.

    Zwischen 2003 und 2006 bot Porsche den auf 1 500 Exemplare limitierten und fast eine halbe Million Euro teuren Supersportwagen Carrera GT an. Von 2013 bis 2015 gab es den Hybrid-Supersportler 918 Spyder zu erwerben. Dieser war auf 918 Stück limitiert.

    2007 erschien die aktuelle Generation des Porsche 911, der Porsche 991. Diese ähnelt dem Vorgängermodell optisch stark und ist lediglich im Radstand sowie in der Länge etwas gewachsen.

    Im Jahr 2009 präsentierte Porsche die Kombilimousine Panamera, die zur Kategorie der Gran Turismo gezählt wird. 2016 erschien die zweite Generation des Panamera, die mit dem Panamera 4S Diesel ein ganz besonderes Fahrzeug umfasst. Der Panamera 4S schafft eine Spitze von 286 km/h und gilt somit als schnellstes Dieselfahrzeug der Welt. Mit dem Panamera Sport Turismo präsentierte Porsche eine sportliche Luxuslimousine, die deutliche Züge eines Kombis trägt. Der Panamera Sport Turismo steht ab Oktober 2017 beim Händler.


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