Modell & Hersteller Die Typenbezeichnung entspricht der Originalbezeichnung des Herstellers. Alle Daten sind Herstellerangaben.
Fabrikat Maserati
Verkaufsbezeichnung Coupe GT
KBA Herstellerschlüssel 4014
KBA Typschlüssel -
Hersteller-Adresse Maserati Vertrieb Deutschland, Stilstraße 3b, 65 Wiesbaden, Tel.: 0611-2840980
Produktionsbeginn -
Produktionsende -
Karosserie
Aufbau Coupè
Türen Heckklappen bei Schrägheck- und Kombilimousinen sowie bei Coupés zählen als Tür. 2
Sitzplätze 2+2
Motor & Kraftübertragung
Bauart V-Form
Zylinderzahl 8
Einbaulage Frontmotor längs
Hubraum in cm³ 4244
Leistung 287 kW (390 PS)
bei 7000 U/min
Bohrung x Hub mm 92,0 x 80,0
Verdichtung 11,0
Ventile/Zylinder 4
Lage der Nockenwelle und Ventile hängende Ventile, zwei obenliegende Nockenwellen
Gemischaufbereitung Einspritzung, Multipoint
Aufladung Keine
max. Dehmoment Der Maximale Drehmoment gibt die Zugkraft eines Motors in Newtonmeter (Nm) an. bei einem Dieselmotor ist er konstruktionsbedingt größer als bei einem Benzinmotor. 451 Nm
bei 4500 U/min
Antriebsart Heckantrieb
Schaltgetriebe/Gänge 7
Automatik/Gänge -
Fahrleistungen
0 auf 100 km/h Die Beschleunigungsleistung ist nur ein in Maßen objektiver Wert: Selbst die Hersteller messen zum Teil unterschiedlich. Einfluss haben unter anderem Messgewicht und Luftdruck. In der Regel korrigieren die Hersteller die auf dem Werksgelände gemessenen Werte auf 1000 mbar Luftdruck (Meereshöhe), 20 ºC Aussentemperatur und 43% Luftfeuchtigkeit - die EU-Normwerte, die auf den meisten Leistungsprüfständen angewendet werden. 4,9 s
Höchstgeschwindigkeit 285 km/h
Fahrwerk
Vorderachse Doppelquerlenker
Federbein
Querstabilisator
Hinterachse Doppelquerlenker
Federbein
Querstabilisator
Servolenkung Serie
Bremsen vorne innenbelüftete Scheibenbremsen
Bremsen hinten innenbelüftete Scheibenbremsen
Serienbereifung 235/40-265/35 ZR 18
Sicherheit
Antiblockiersystem (ABS) ABS verhindert bei starkem Bremsen ein Blockieren der Räder. Dadurch kann der Fahrer den Wagen selbst bei einer Vollbremsung noch lenken und so einem Hindernis ausweichen. Außerdem gibt es keinen Bremsplatten mehr. Serie
Antriebsschlupfregelung Die auch Traktionskontrolle genannte Technik verhindert ein Durchdrehen der Antriebsräder etwa bei Straßenglätte oder Nässe. Serie
Elektronisches Stabilitäts-Programm ESP wirkt Schleuderbewegungen des Autos entgegen und verhindert ein Ausbrechen des Fahrzeuges durch das individuelle elektronische Abbremsen an bis zu drei Rädern und das Abregeln der Motorleistung. Serie
Seitenairbags Serie
Kopfairbags Nicht erhältlich
Verbrauch In den Euromix-Verbrauchswert geht der Stadtverbrauch mit 36,8% und der Überland-Verbrauch mit 63,2% ein.
Kraftstoffart Super
Ø-Verbrauch L/100 km 18,6
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GranSport
Der "Gransport" ist alles andere als ein Schreibfehler - sondern eine Sportskanone für alle, die noch mehr als mehr wollen. Klingt bedrohlich – ist es auch. Vergessen Sie Opel Astra GTC, Hyundai Coupé oder sonstige Vehikel dieser Art, die den Begriff "Sportwagen" in den vergangenen Jahren verschandelt haben.
Der Maserati Gransport ist ein scharf gemachter Grand Tourismo, getrimmt auf pure Fahrfreude. Dabei lesen sich die Veränderungen im Vergleich zum auch schon ambitionierten Maserati Coupé geradezu langweilig: 400 statt 390 PS, 290 statt 285 km/h Spitze – na ja. Doch hinter dem Lenkrad sieht die Sache völlig anders aus. Der Maserati Gransport fährt sich deutlich kraftvoller, sportlicher und direkter als der "kleine" Bruder. Optisch sind die Unterschiede überschaubar.
Power und Durst
Einen maßgeblichen Anteil an diesem Plus an Fahrspaß hat das sequentielle Getriebe. Die Italiener nennen es Cambiocorsa. Wir nennen es Renngetriebe, Schumi und Alonso lassen grüßen. Während das ähnliche Getriebe in der Luxuslimousine Quattroporte einen alles andere als überzeugenden Eindruck macht, passen die wild ruckenden Schaltvorgänge durchaus zu diesem Potenzprotz aus Norditalien. Deutlich unharmonischer als bei einem BMW
M3 schnacken die Schaltstufen im Sportmodus ein. Alles Geschmacksache. Wer die sechs Gänge ausdreht, bekommt nicht nur grandiose Fahrleistungen, sondern auch die ungeteilte Aufmerksamkeit der Umgebung. Der Klang des Maserati-Achtzylinders ist betörend – schön, laut und tierisch zugleich. Nein, für Leisetreter ist der Gransport nun wirklich nicht gedacht. Doch wer sich in dezentem Understatement übt, setzt sich wohl kaum in ein solch grell-gelbes 2+2-Coupé.
Die Fahrleistungen dürften auch den letzten Zweifler zufrieden stellen. 295 kW/400 PS und 0 auf 100 km/h in 4,85 Sekunden - das hört sich kleinkariert an. Die 290 km/h Spitze zeigen auf dem Tacho mehr als 300 an. Der Drehzahlmesser pendelt sich bei derartigen Beanspruchungen jenseits der 7.500 U/min ein - trotz 4,2 Liter-V8. Das Radio hat man längst ausgeschaltet. Es ist sowieso kaum mehr etwas zu hören. Dabei sind es nicht einmal die 452 Nm Drehmoment oder der versprochene Durchschnittsverbrauch von knapp unter 19 Liter SuperPlus, die einen beeindrucken.
Waffenschein dabei?
Es ist das Fahrwerk, das selbst erfahrene Trainingsweltmeister begeistern sollte. So eng die Kurve auch ist,: Der 1,6 Tonnen schwere Maserati krallt sich in den Asphalt, dass einem ganz anders wird. Die Bremsen – sind eine Sünde. Bei der Beschleunigung auf ruppigen Straßenbelag haben ESP und Schlupfregelung alle Regelkreise voll zu tun, die Kraft auf den Boden zu bringen. Die Feder-Dämpfer-Abstimmung ist so hart, wie man sich sie wünscht. Mit dem griffigen Lenkrad kann man die 19-Zöller präzise jonglieren - wenn auch noch ein wenig Verbesserungspotenzial in der Lenkung steckt.
Mehr als einmal denkt man daran, dass dieses Geschoss von jedem Führerscheinbesitzer bedient werden darf. Realistischer wäre ein Waffenschein als Mindestvoraussetzung – und eine kritische Musterung der Rennstrecke.
Ausreißer
Zumindest der Preis von 103.600 Euro hält die Zahl der realistischen Interessenten in überschaubarem Rahmen. Das sind mehr als 11.000 Euro mehr als das Serien-Coupé kostet. Mit einem Dispokredit ist es da wohl selten getan. So stört es auch nur wenige, dass der Maserati im Innenraum den ein oder anderen Makel nicht verstecken kann. Die Sitze passen gut - doch für Piloten über 1,85 m wird es eng. Instrumente und Mittelkonsole kann man guten Gewissens als "preiswert" bezeichnen. Wann hat man zuletzt einen analog-drehenden Kilometerzähler gesehen? Die Schalter der Klimaanlage könnten auch in einem 8.000-Euro Fiat anzutreffen sein.
Doch lauschen wir lieber wieder dem Wutausbruch des V8-Aggerats - und alle ketzerischen Gedanken sind vergessen. Wer will da noch ein langweiliges Maserati Coupé fahren?
Technische Daten
Maserati Coupe Gransport
Motor V-Form
Zylinder 8
Hubraum (cm³) 4244
Leistung (kW / PS) 295/400
Zuladung(kg) 490
Gesamtgewicht (kg) 2060
0-100 km/h (s) 4,9
Vmax (km/h) 290
Verbrauch (L/100 km) 18,6
Kraftstoff Super
Grundpreis (€) 103.600
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Maserati Quattroporte
Motor V-Form
Zylinder 8
Hubraum (cm³) 4244
Leistung (kW / PS) 295/400
Zuladung(kg) k.A.
Gesamtgewicht (kg) 2400
0-100 km/h (s) 5,2
Vmax (km/h) 275
Verbrauch (L/100 km) 18,9
Kraftstoff Super
Grundpreis (€) 103.100
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Maserati MC12:
* Der Maserati MC12 ist ein Supersportwagen von Maserati und technisch eng verwandt mit dem
Ferrari Enzo.
* Er wurde als Homologationsmodell für die FIA-GT-Weltmeisterschaft, in einer auf 50 Exemplaren limitierten Stückzahl, aufgelegt. MC12 steht für Maserati Corse 12-Zylinder.
* Ursprünglich sollten nur 25 Fahrzeuge gebaut werden. Damit wären die Regeln der FIA-GT-Weltmeisterschaft erfüllt worden, die für ein neues Fahrzeug der GT1-Kategorie (größte Sportwagenklasse) eine Produktion von mindestens 25 strassenzugelassenen Fahrzeugen vorsieht. Diese 25 Fahrzeuge waren Ende 2004 fertiggestellt und zu diesem Zeitpunkt bereits alle verkauft. Allerdings gab es noch genügend potenzielle Kunden, so dass Maserati weitere 25 Fahrzeuge auflegte.
Der MC 12
Motor
Zwölfzylinder V-Motor
Hubraum
5.998 ccm
Leistung
630 PS
Länge/Breite/Höhe
5.143/2.096/1.205 Millimeter
Leergewicht
1.335 Kilogramm
Getriebe
Sequenzielles Sechsgang-Schaltung
0-100 km/h
3,8 Sekunden
0-200 km/h
9,9 Sekunden
Höchstgeschw.
330 km/h
Erhältlich ab
Sommer 2004
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Die Geschichte von Maserati
Maserati ist eine italienische Sportwagen-Firma, gegründet von den gleichnamigen Brüdern im Jahr 1914 in Bologna. Insbesondere in den 1950er Jahren waren die Rennwagen im Zeichen des Dreizacks erfolgreich, u. a. Formel-1-Weltmeisterschaft 1957 durch Juan Manuel Fangio am Steuer eines 250 F.
Das Markenlogo in Form eines Dreizacks entstammt vom berühmten Neptunbrunnen aus Bologna. Heute gehört Maserati zu FIAT bzw.
Ferrari.
Die Geschichte in Stichpunkten...
* 1926 - Erster Klassensieg eines Maserati bei der Targa Florio in der 1.5 Liter Klasse
* 1937 - Erste Firmenpleite, Maserati wird von Graf Adolfo Orsi aufgekauft.
* 1939/1940 - Siege von Wilbur Shaw auf Maserati bei den Indy 500.
* 1946 - Erstes Serienfahrzeug "Maserati A6", es folgten eine Vielzahl Modelle und Modellvarianten, siehe untenstehende Informationen zu den Serienfahrzeugen.
* 1954 - Der 500. Rennerfolg eines Maserati.
* 1957 - Formel-1-Weltmeisterschaft des Maserati 250F mit Juan Manuel Fangio; Maserati kommt unter staatliche Zwangsverwaltung.
* 1960/1961 - Der Maserati Tipo 61 "Birdcage" gewinnt das 1000 km Rennen auf dem Nürburgring.
* 1967 - letzter Formel-1-Erfolg eines Maserati-Coopers.
* 1968 - Maserati wird von Citroën gekauft.
* 1975 - Alejandro De Tomaso kauft Maserati.
* 1991 - Homologationsmodell "Barchetta", dessen Strassenversion "Barchetta Stradale" nie in Serie gebaut wurde. Dennoch existieren einige wenige zugelassene Barchetta - allesamt umgebaute Rennversionen. Ein Barchetta beispielsweise wurde mit dem 2.8 Liter V6 ausgerüstet, während die Originale mit einem 2.0 Liter Motor Rennen fuhren. Die Struktur des Barchetta bildet die Basis für den De Tomaso Guara, der noch heute erhältlich ist.
* 1992 - Schlaganfall von Alejandro De Tomaso.
* 1993 - Fiat erwirbt die Aktienmehrheit von Maserati.
* 1997 - Übernahme durch
Ferrari am 7. Juli 1997.
* 2003 - Alejandro De Tomaso verstirbt.
* 2004 - Homologationsstraßenmodell Maserati MC12 auf Basis des
Ferrari Enzo für die FIA GT Meisterschaft. 25 Strassenversionen werden an intime Freunde der Marke vergeben. Wegen einer kurzfristigen Änderung des Reglements mussten die MC12 ausser Konkurrenz starten.
* 2005 - Maserati ist wieder direkt Fiat unterstellt um den Börsengang von
Ferrari nicht zu belasten (Maserati schreibt immer noch rote Zahlen); eine enge Zusammenarbeit zwischen Maserati und Alfa Romeo zeichnet sich ab.
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Quelle:
Ferrari Magazin, Maserati Prospekte , Zeitungen Sportauto , Automotorsport, verschiedene Internetseiten.