1. Die
Lamborghini Strategie bei Sondermodellen werde ich nie verstehen.
2. Neben dem Auto auch noch die Felgen schwarz zu lackieren, würde ich nicht gerade als kreative Höchstleistung bezeichnen. Ich finde das Ergebnis daher nicht göttlich, sondern nur langweilig.
3. So ein uninspiriertes Modell auch noch als Sondermodell auf den Markt zu bringen, halte ich für lächerlich.
4. Der weiße LP640 liegt zwar von der Farbe her voll im Trend, aber gerade so eine Ausführung Versace zu nennen, grenzt schon an Realitätsverweigerung. Versace war immer bunt, edel, hochwertig und opulent, aber sicher nicht straight und unterkühlt. Da wäre der Name Armani (beim schwarzen Modell) wesentlich passender gewesen, wenn man schon unbedingt einen italienischen Modedesigner als Namensgeber benötigt.
5. Das einzige, was an dem Auto an Versace erinnert, sind die Ornamente im Innenraum. Leider sind auch die nicht gerade gediegen verarbeitet, sondern entweder zu groß oder zu flächendeckend eingesetzt, was letztendlich leider ziemlich plump wirkt. Mir persönlich ist das einfach too much.
Ich mag den LP640, aber die Seele von Gianni Versace ist in diesem Sondermodell sicher nicht zu entdecken. Meine Meinung: Thema verfehlt...
Außerdem wäre es der (PR)-Glaubwürdigkeit von
Lamborghini zuträglich, nicht immer gleich ein Auto als Sondermodell zu präsentieren, bei dem bestenfalls ein paar Karosserieteile matt lackiert sind, ein Aufkleber an der Tür angebracht wurde oder deren Sitze geringfügig anders verarbeitet wurden.