Zitat:
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Zitat von Karl Sorry, aber welche "Führung"?
Bei den Zulassungen? Porsche.
Meßwerte/Rennstrecken? Porsche und Lamborghini. Ferrari mit den limitierten Modellen. Und der 599 GTB Fiorano.
Alltagstauglichkeit? Porsche, Ferrari, Aston Martin und Lamborghini nehmen sich nicht viel, je nach Belastbarkeit der Eigner. Vorteil Porsche beim Werkstattnetz.
Design? Geschmackssache, keiner wird jedoch bestreiten dass die Italiener und Briten zumindest emotionaler zeichnen.
Werterhalt? Porsche mit Ferrari und Aston Martin vorn, Vorteil Ferrari bei neuen Modellen.
Image? Aston Martin, Porsche und Ferrari (punktet mit dem Rennsport-Mythos). Lamborghini holt mit Leistung auf der Strasse und enormer Alltagstauglichkeit ganz langsam auf, braucht aber noch Zeit.
Alle vier genannten Sportwagen-Hersteller spielen mittlerweile grob in einer Liga, zuletzt schloßen Lamborghini und Aston Martin in unterschiedlichen Segmenten auf. Als frechen Mitbewerber sehe ich beispielsweise viel eher die aktuellen Corvette. Unfassbares Preis/Leistungsverhältnis gepaart mit Fahrleistungen jenseits von Gut und Böse. |
Ich sehe
Porsche zwischenzeitlich auch keinesfalls mehr in einer führenden Position, bestenfalls gleich auf mit
Ferrari und
Lamborghini. AM holt zwischenzeitlich auch stark auf.
Vergleicht man die modernen Italiener technologisch mit den
Porsche-Produkten, so entlarvt dies die Zuffenhausener recht schnell als "Sparlösung": kein modernes Getriebe, Fahrwerkstechnik (incl. TC/ESP) nicht mehr auf dem letzten Stand der Technik, 6-Zyliner vs. V12, V10 etc. Dazu kommt die inzwischen sehr gute Rundstrecken- und Beschleunigungsperformance von
Ferrari & Co.
Vor einigen Jahren hieß die Frage noch: Emotion, Sound, Design (Italiener) oder Effizienz und Performance (
Porsche). Heute bieten die Italiener alles (also auch die Effizienz/Performance von
Porsche). Für
Porsche spricht eigentlich primär nur noch die Unauffälligkeit im Alltag und der günstigere Preis (der allerdings durch einen sehr hohen Wertverlust aufgewogen wird).
Porsche hat lange Zeit das historische Erbe aufgezehrt. Man ist nun an einem Punkt angelangt, an dem sich der technologische Stillstand zu rächen beginnt.