Hallo Leute,
ich habe mich tatsächlich an das Experiment gewagt, meinen frisch erworbenen, 10 Jahre alten Teufel einem 5.000 Kilometer Rennen auszusetzen.
Dem einen oder anderen wird der Cannonball-Run etwas sagen.
Nach 22 Tankfüllungen in 6 Tagen, die lediglich als Zwischenstopp inmitten nicht gerade materialschonenden Ausfahrten galten, kann ich die Renn- und Alltagstauglichkeit meines Diablos abschließend folgendermaßen beurteilen.
Kein Fahrzeug ( inkl. Ferraris, Lotus, mit Biturbo-Anlagen aufgepusteten Supras, Skylines, GTO´s, etc... ) war in der Lage, eine derartige Langzeitpace mitzugehen, ohne den Motor in ein Klümpchen Metall zu zerschmelzen. Der
Diablo wurde noch nicht einmal in scharf gefahrenen Serpentinen in/um Andorra heiß.
Btw: Zuvor gekaufte Ohrstöpsel flogen bereits während des ersten Tages aus dem Auto. ( Welch ein Frevel, den brüllenden 12 Zylindern nicht zuhören zu wollen )
Kein Fahrzeug verursachte bei Zuschauern und Fahrern einen derartigen Hype, wie der
Diablo. ( Es war übrigens auch ein Gallardo zugegen, der neben dem
Diablo IMHO eher wie ein artig und brav gewordener Nachfahre des Straßen-Urviechs wirkte )
Als besonders beindruckend empfand ich die Tatsache, daß sich die Tankstellenstopps bei dem
Diablo vollkommen auf das Nachtanken beschränken ließen, während Piloten anderer Fahrzeuge akribisch auch damit beschäftigt waren, Öle zu kontrollieren und stetig nachzufüllen.
Alles in allem verbrauchte der
Diablo in den 7.000 Kilometern seit dem letzten Tamsen-Service keinen einzigen Liter Öl.
Nach mittlerweile etwa 12.000 gefehrenen Kilometern im
Diablo bin ich von diesem Fahrzeug mehr als überzeugt.
Auch wenn dieser Thread durchaus als "Beweihräucherungsposting" deklariert werden kann, so wollte ich meine persönlichen Erfahrungen doch einmal preisgeben..
So long.....
Olaf