Hallo "Holz", danke für die Begrüssung.
Ja, die Nr. 14 hat schon viel mitgemacht und ging durch viele Hände. Aber damit soll jetzt Schluss sein. Unter der Plane stand er auch nur so lange, weil der damalige Käufer keine Chance auf Teile hatte. Dann gab es wohl auch finanzielle Probleme und ich habe ihn erst dann kaufen können.
Sicherlich ist das mit der Originalität so eine Sache. Allerdings waren alle Isderas quasi Einzelanfertigungen. Meine Heckhaube passt nur auf meinen Typen und umgekehrt. Beim Probesitzen in anderen 108er stellte ich sogar unterschiedlich grosse Innenräume fest. Dann gab es z.B. auch einen Zwitter zwischen 1. Serie und dem Nachfolgermodell ab 91, genannt 108 i EVO, welcher ebenfalls dem Herrn Klöti aus der CH gehört (der hat auch noch den Commendatore und einen 108er der Serie 2. Alle drei waren kürzlich wieder auf RTL zu sehen (Menschen und Ihr Sammlertick o.ä.))
Alle Teile der Karosserie sind Originalteile, entweder neu, bzw. wieder reparierte. Mein Frontdeckel lässt sich ohne weiteres wieder mit dem Originaldeckel austauschen, ebenfalls der Lüftungsgittereinsatz über dem Motor. Einzig die Türschlösser und Griffe würden mehr Aufwand machen. Auch die Heckschürtze könnte man wieder dem Original angleichen, da von innen die originalen Schlitze sichtbar sind und nur von aussen die Radien aufgesetzt wurden. Hier müsste man dann aber wieder spachteln und lackieren. Der Auspuffanbau kann demontiert werden. Der ist eine Anspielung an den ersten Isdera, dem Erator, welchen ebenfalls ein Mittelauspuff schmückt.
In erster Linie habe ich nur die Bereiche umgeändert, welche mir nun gar nicht gefielen. Die Fahrzeugfront ziert ein nachgebildeter CW 311 Grill und ist ein Wechselgrill, der mit dem Originalgrill getauscht werden kann. Diese Front finde ich viel besser als die Originale von Isdera mit Golfblinkern.
Einige Teile haben wir aus Aluminium hergestellt ("Crashbox", Seitenschweller, Front und Kofferraumdeckel) da wir das Material besser fanden (Gewicht), bzw. die Oberflächenqualität besser ist.
Ich finde den Wagen geradezu predestiniert für die Nordschleife. Sicherlich wird er sich nicht so einfach und schnell über die NS bewegenlassen wie ein GT3, aber letztentlich ist er ja wie ein Gruppe C Rennwagen gebaut, was noch viel Spielraum bzgl. des Fahrwerkes zulässt. Auch im unschönen Fall eines Unfalles lässt sich der Wagen für mich einfacher und billiger reparieren als ein kaltverformter
Porsche. Der Gitterrohrrahmen ist sehr stabil und sehr geschützt . Und selbst wenn er sich mal verziehen sollte, braucht man ihm einfach nur ein neues Stück einsetzen. Die Karosserie, bricht und kann (wie in den letzten Jahren bewiesen) einfach repariert werden. Aber so weit will ich es auch nicht treiben. Aber eine Runde unter 8:45 sollte schon drin sein
@ Autopista
vielen Dank für den Link. Habe da sofort eine Anfrage gestartet. Allerdings sollte Bleifrei kein Thema sein, zumal es den Motor ja auch mit KAT gab und vorher schon in die USA exportiert wurde. Da gibt es wohl so eine Art Stecker, den man wohl nur umdrehen muss, dann verträgt er auch Bleifrei.
Mal sehen, was das dortige Forum so an Infos bietet
@ Karl
Leider kann man Dein eingefügtes Bild nicht sehen (CW 311?). Mit der Verwechslungsgefahr hast Du natürlich recht. Aber auch im Benz-look werden Isdera Zeichen deutlich erkennbar sein. Alle Sterne lassen sich umstecken zu Isdra Adler und Emblemen.
Der originale CW 311 fährt oder steht in Hong Kong, soll mittlerweile sogar einen Ford Motor implantiert bekommen haben.

Die Familie Schulz versucht schon lange den CW 311 wieder in die eigenen Hände zu bekommen.