Anfang der 90er hat mich ein Freund nach Brünn zum Fahrertraining des Alpineclubs mitgenommen. Er hatte eine perlweisse V6 Turbo mit 200PS .
Nachdem wir die Sitzplätze getauscht hatten,und er eingeschlafen ist(was eher an seiner Müdigkeit,denn an meiner Fahrweise gelegen hat

),konnte ich mich ganz aufs fahren konzentrieren.Schönes straffes Fahrwerk ,welches auch bei Autobahntrennfugen und hohem Tempo keine Zicken machte,direkte Lenkung.
Das war für mich als 21jährigen damals schon was.Aber der Tacho war bei Topspeed mit 260 wohl übermotoviert...
Keine elektronischen Helferlein,die einem Sicherheit suggerieren,ich fühlte mich auch so sicher genug!
Aber dann kamen doch die französischen Kleinigkeiten ins Spiel:
Tacho fiel ab 100km/h aus,machte aber nichts,da im 5. Gang der Drehzahlmesser synchron mit dem Tacho läuft.Kann man gut schätzen..
Auf der Rennstrecke rutschte die Kupplung auf dem Bergaufstück nach der unteren Kehre,naja passiert halt..
Auf der Rückfahrt fiel uns ein Pfeifton von der Frontscheibe auf:Aha,Sie hatte sich aus ihrem Rahmen gelöst,Panzerband dran,fertig.Man möchte ja auf der AB zügig nach Hause.
In Prag noch geblitzt worden,wo die Polizisten sich abwechselnd im Auto photografierten,nachdem sie uns die letzten Kronen+10DM abgenommen haben.
In D wäre es teurer geworden,130 statt erlaubter 100..
Im Stau wollte der Fahrer des Nachbarwagens seine Frau gegen die Alpine eintauschen,wir lachen heute noch darüber

!
Fazit:Tolles Auto,hat aber seine Eigenheiten.Alpine brennen auch gerne mal..
Mein Freund sagte dann:911er kann ja jeder fahren,aber augenzwinkernd,da er auch welche fuhr.
Hoffentlich findest Du ein gutes Auto,
Gruss, Jan