Vorbemerkungen:
1.Ich will den
M3 auf keinen Fall schlecht machen. Es ist wirklich ein tolles Auto.
2.Es geht nur um die Beschleunigungswerte, nicht um Fahrdynamik etc. (
M3 sicher der schnellste auf der Rennstrecke)
3. Mir ist klar das die Testbedingungen (Alphalttemperatur, Reifenwahl etc) eine Rolle spielen. Trotzdem meine ich einen Trend feststellen zu können.
Mir ist aufgefallen, dass die Werksangaben der Beschleunigungswerte von BMW für den
M3 von Fachzeitschriften immer nach oben korrigiert werden müssen. Die Werte der restlichen ///M-Familie jedoch nach unten.
Werksangaben (0-100km/h): Daten aus Heft „BMW M Automobile“ von BMW
M3: 5.2s
M3 SMG II:5.2s (keine Unterscheidung zwischen manuell und SMG II)
M3 Cabrio: 5.5s
M Roadster: 5.3s
M Coupé: 5.3s
M5: 5.3s
Getestete Werte von Auto Bild Nr.3 März 2002
M3: keine Angaben
M3 SMG II:5.6s
M3 Cabrio: 5.3s
M Roadster: 5.2s
M Coupé: 5.1s
M5: 5.2s
Diese Angaben sind meines Wissens keine Ausnahmen. „sport auto“ misst den
M3 zwar mit 5.2s den
M3 SMG II (Heft 6/01) aber auch mit 5.5s. Vergleich: M Roadster (9/97) wird mit 5.1s gemessen.
Darum meine Theorie:
BMW gibt die Werksangaben für den
M3 absichtlich so hoch an, weil der
M3 das bekannteste Auto der ///M- Familie ist. Seit 1986 hat sich so etwas wie ein „Mythos
M3“ entwickelt. Es gibt im Vergleich keinen „Mythos M Coupé oder M Roadster“. Sogar meine Schwester kennt den
M3!
Wenn die Angaben der Beschleunigung von 0 auf 100km/h , wie bei Auto Bild, den neuen
M3 mit dem revolutionären SMG II als „lahme Ente“ aussehen lassen, ist das nicht gerade absatzfördernd. Denn ein Teil der
M3-Kunden kaufen den
M3 nur um anzugeben ohne Ahnung von Autos (lesen also auch keine Fachzeitschriften zu haben)zu haben. Natürlich meine ich keiner der Carpassion-User. Sie wissen also auch nicht, was er drauf hat (Fahrdynamik etc.) Diese Kunden würden sich dann für ein anderes Auto entscheiden.
Ist diese Theorie völliger Müll oder stimmt ihr mir teilweise auch zu?