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Alt 03.07.2008, 10:35   #1 (permalink)
ToniTanti
 
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ToniTanti hat eine strahlende ZukunftToniTanti hat eine strahlende ZukunftToniTanti hat eine strahlende ZukunftToniTanti hat eine strahlende ZukunftToniTanti hat eine strahlende ZukunftToniTanti hat eine strahlende ZukunftToniTanti hat eine strahlende ZukunftToniTanti hat eine strahlende ZukunftToniTanti hat eine strahlende ZukunftToniTanti hat eine strahlende ZukunftToniTanti hat eine strahlende Zukunft
Standard Quo vadis GM, Ford, Chrysler?

Merrill Lynch hält einen GM-Konkurs für denkbar.

Ohne eine erhebliche Milliardenspritze (wo soll die bitte herkommen) könnte dem Autokonzern General Motors schon bald die Puste ausgehen. Merrill Lynch hält sogar einen Konkurs für möglich, wenn es mit dem amerikanischen Automarkt weiter bergab geht. Aktuell fliehen die Anleger angesichts dieser Aussichten aus GM-Papieren. Ford und Chrysler sind ja mit Umsatzeinbrüchen von über 30% nicht besser aufgestellt,

GM muss sich nach Einschätzung der Investmentbanker 15 Milliarden Dollar frisches Kapital beschaffen. Ansonsten sei es nicht möglich, so die Annahme, das Geschäft in den kommenden zwei Jahren aufrecht zu erhalten.

Die Anleger reagierten sehr nervös auf diese Einschätzung und verkauften massenhaft GM-Aktien. Die GM-Aktien verloren in New York mehr als 10 Prozent ihres Wertes und fielen auf 10,53 Dollar. So tief wie seit 1954 nicht mehr.

Innerhalb von zwei Monaten ist der Börsenwert von GM mittlerweile um mehr als die Hälfte geschrumpft.

Die düstere Prognose von Merrill Lynch für GM basiert auf den sehr trostlosen Aussichten für den Pkw-Absatz in den USA in diesem und im nächsten Jahr. Dieser werde nun 2008 nur noch bei 14,3 Millionen Einheiten gesehen, zuvor lautete die Schätzung auf 14,8 Millionen Stück. 2009 dürften die Verkäufe weiter auf 14 (zuvor 15,3) Millionen Einheiten sinken.

Die Ratingagentur Standard & Poor's schätzt den Absatz auf 14,9 Millionen Fahrzeuge. GM sagt 15 Millionen Stück vorher, bei einer Erholung der Verkäufe im zweiten Halbjahr.

Möglicherweise werde sich GM nun auch Mittel beim Fonds der Gewerkschaft United Auto Worker leihen. Dieser unabhängige Fonds war mit dem Ziel eingerichtet worden, die Ausgaben für die Gesundheitsvorsorge der Pensionäre zu bestreiten.

Derzeit scheinen die Big Three mit dem Rücken zur Wand um das nackte überleben zu kämpfen.

Der Teufelskreis wird dadurch weiter beschleunigt, daß dringend in benzinsparende Fahrzeuge investiert werden muss und in F+E nach alternativen Antrieben geforscht werden muss. Nur - woher soll das Geld für F+E kommen, wenn jetzt schon knapp 15 MRD USD benötigt werden, um den Laden am laufen zu halten?

Und bei Ford und Chrysler sieht es ja genauso schlimm aus.

Allerdings sollte man die in der amerikansichen Bevölkerung vorhanden Kraft, Neuausrichtungen ruckzuck umzusetzen, nicht außer acht lassen. Die Möglichkeiten, auf Markgeschehnisse schnell reagiern zu können, sind in den USA ausgeprägter möglich als z.B. bei uns. Aber hätte das nicht schon vor 5 oder 10 Jahren passieren müssen?

Adios
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