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Zitat von Mo_75 Entscheidende Frage: Lässt sich sicher feststellen ob ein Schaden ansteht bzw. schon seinen Anfang genommen hat? Ich meine ohne den Motor aufzumachen...  |
Ja, durch die o.g. "Zündaussetzer".
Ich versuchs mal als Laie zu beschreiben:
Je weniger / kleiner das Spiel der KW in den Lagern (der Schaden also) ist, desto später / höhere Drehzahl treten die Zündaussetzer ein.
Am Anfang bei ca. 6.000 U/min setzt die Zündung aus und die Drehzahl fällt zurück auf 5.500 U/min. Durch das Spiel in den Lagern bekommt die KW Seiten- und Höhenschlag - dadurch ist der OT Geber, der am anderen Ende der KW sitzt, nicht mehr in der Lage ein Signal zu empfangen. Er, der Sensor des OT Geber, bekommt keinen Kontakt mehr zur KW. Daher keine Befehle mehr an die Zündspule.
Der Lagerschaden/Unwucht wird mit der Zeit größer, das Spiel wird größer, die Zündausetzter kommen früher....bei 5.000U/min.....dann 4.500...4.000 bis zum bitteren Ende.
Die 1. Diagnose lautet daher oft: Zündspule defekt! Was aber (leider) nicht der Fall ist. Dann werden die Zündkabel ausgetauscht, die Zündkerzen, Time & Speed Sensoren, OT Geber....aber das Problem ist natürlich immer noch da.
Ist dann der Moment in dem man die Ölwanne abschrauben sollte. Jetzt kann man das Axial- Spiel der KW nicht nur messen sondern mit den Händen spüren.
Wenn du es technisch ganz genau wissen möchtest dann frag bitte mal Tony Capristo, der kanns als Fachmann bestimmt besser beschreiben.