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Alt 22.08.2007, 15:37   #11 (permalink)
Lamberko
 
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Lamberko hat eine strahlende ZukunftLamberko hat eine strahlende ZukunftLamberko hat eine strahlende ZukunftLamberko hat eine strahlende ZukunftLamberko hat eine strahlende ZukunftLamberko hat eine strahlende ZukunftLamberko hat eine strahlende ZukunftLamberko hat eine strahlende ZukunftLamberko hat eine strahlende ZukunftLamberko hat eine strahlende ZukunftLamberko hat eine strahlende Zukunft
Zitat:
Zitat von F109
Hallo Lamberko,

Respekt wo Du die Informationen her hast

Der Deon 246 GT wär genau das was ich suche.
Da stimmen die Maße und die Optik.
Dafür würd ich sofort ne Blitzüberweisung fertig machen.

Den englischen hatte ich schon gesehen, ist aber ein Rechtslenker.
Müßte ich mir mal durch den Kopf gehen lassen, ob man den auf links umrüsten könnte ?

PS: Is das irgenwie`n TabuThema ?
Tabu-Thema? - Hmm, eigentlich nicht, nur haben wir hier ja eigentlich das Ferrariforum. Ich selbst war ja damals dafür diese ganzen Replika- und KitCar-Threads in ein anderes Forum zu verschieben (siehe "andere Hersteller"). In dem Bereich dort baut sich übrigens gerade jemand eine Lamborghini-Miura-Replika auf. Sehr interessant.

Vielleicht sollte ein Moderator diesen Fred hier lieber auch dorthin verschieben!?!?

BTT: Natürlich ist der Deon 246 GT rein optisch dem echten Dino wohl am nächsten, aber das Problem ist die erforderliche Tüvabnahme zwecks legaler Zulassung. Hier ist kein zugelassenes Chassis die Basis, sondern ein Rohrrahmen. Den britischen Deon von RHD auf unsere LHD umzubauen ist wirklich kein großes Problem, nur hat eben auch der britische Deon noch keine deutsche Zulassung. Der Rahmen müsste erst auf den Pulser (so eine Art Rüttelprüfstand für´s Chassis). Dort werden tausende Testkilometer simuliert um Schwachstellen und somit feinste Haarrisse zu erkennen. Kostet so richtig Geld. Dann Materialgutachten für die Plastekarosse. Alle sicherheitsrelevanten Teile (z.B. am Fahrwerk) müssen eine gültige Zulassung haben.

Die heutigen Kosten kenne ich nicht mehr so genau, aber so gegen Ende der 80er konnte man für die diversen Tests und Versuche zur Erlangung eines Mustergutachtens für ein importiertes KitCar oder eines noch zu erstellenden Bausatzes (wenn man diesen nun hier in DE mit Tüv in Serie vertreiben wollte) gut und gerne so um die 150.000,-DM auf den Tisch legen. - Wird heute sicherlich nicht günstiger geworden sein.


Ich erinnere mich noch gut an die Pilgrim-Cobra: In England seit Jahren vertrieben sollte sie nun von einem Importeur eine Zulassung für DE bekommen um den Bausatz auch hier anbieten zu können. Auf dem Pulser des münchener Tüv hat es dann den Rohrrahmen erstmal zerlegt und er wurde als völlig untauglich und unsicher mangels ausreichender Stabilität überarbeit (nur für DE!). Oder der Ford GT40 als Nachbau von GTC. Beim erstenmal glatt durgefallen. Die Firmen erinnern sich heute allerdings nicht mehr gerne daran.


Wir - mein Bruder und ich - waren in den 80ern und 90ern selbst im Kitcar- und Replikafieber und wollten so einiges auf die Beine stellen. Darum ist mir das Thema (zumindest unter den damals geltenden Voraussetzungen und Bestimmungen; welche sicherlich nicht besser geworden sind) auch nicht gerade fremd. Do-it-yourself im Automobilbau ist für mich auch heute noch sehr interessant, aber leider finanziell nahezu untragbar geworden. Zumindest was völlige Eigenbauten angeht. Gitterrohrrahmen sind zulassungsfähig nahezu unbezahlbar (wenn nicht von irgendeinem Anbieter in größerer Serie hergestellt) und mit Umbauten wie Fiero hab ich nicht viel am Hut.

Natürlich gibt es auch heute noch diese Einzelkämpfer, welche mittels Einzelabnahme und viel Vitamin-B schier Unglaubliches bezüglich Zulassung schaffen, aber hier sollte man bereits im Vorfeld über die "Notwendigkeiten" verfügen. Einfach anfangen nach dem Motto "Wird schon irgendwie gehen" kann finanziell ein echtes Abenteuer werden. Hier kann man eigentlich nur auf ein bestehendes und bereits zugelassenes Chassis zurückgreifen. Also eigentlich "nur" ein Karosserie-Umbau und kein echter Fahrzeug-Neubau!

Gerade beim Mittelmotorkonzept bietet sich hier ein Fiat X1/9 oder (VW-)-Porsche 914 (-4 oder -6) an. Hier sind Karosseriebodengruppe, Fahrwerk und Motor bereits zugelassen. Wichtig ist, dass man auch unter bestimmten Baujahren bleibt um gewisse Plichten und Anforderungen umgehen zu können.

Gruß

Berko
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Turbo läuft und läuft und läuft...

Geändert von Lamberko (22.08.2007 um 15:51 Uhr).
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