Aus rationalen Gründen sein Auto zu verkaufen ist durchaus vorstellbar; emotional ist das aber für viele überhaupt nicht vorstellbar. Diejenigen, die erst am Anfang ihrer Autofahrerkarriere sind, würden niemals rationell handeln. Jemnad wie ich, der über 20 Jahre (mit 80er

) Führerschein hat und schon weit über 30 Autos hatte, dem fällt es wesentlich leichter, sein Auto aus oben besagten Gründen zu verkaufen. Es spielt auch eine Rolle, in welcher Stadt man wohnt. Berlin ist für Münchner oder Frankfurter autofahrertechnisch ja das Paradies, auch die Autobahnen aus München und Hannover Richtung Berlin sind zum Schnellfahren allererste Sahne.
Sich allerdings neben dem Erstfahrzeug und dem Auto der Frau noch ein drittes Spaßmobil zu gönnen, bleibt allerdings den meisten verwehrt. 2 pubertierende Kinder, Ehefrau als Hausfrau im eigenen Haus, Hobby, Sommer- und Winterurlaub, Klamotten.......da sollte man schon im Monat 5stellig verdienen, um für 2500km im Jahr im eigenen
Ferrari über Rennstrecken zu flitzen.
Ich glaube auch, daß irgendwann dem größten Enthusiasten früher oder später mal der Gedanke durch den Kopf schießt: "Jetzt verticke ich aber meine Karre, ich hab die Schnauze voll!!!" Wohl dem, der dann die emotionale Gelassenheit besitzt und sich durch noch so viele Tempolimits und Einbahnstraßen nicht von seiner "Passion" abbringen läßt.
Gott sei Dank gibt es hier im Forum mehr als genügend Autopassionierte, auf die das o.g. Beispiel zutrifft; das is halt "
Carpassion".
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Gruß Jan - Signatur ist beim editieren -