| Also akzeptieren kann ich Deine Gründe - nachvollziehen aber nicht. Gut, wir hier im Norden sind vielleicht auch noch etwas mehr gesegnet mit unbegrenzten Autobahnen und haben nicht allzuviel Ost-West-Verkehr zu erdulden, wie ihr "da unten".
Am Dienstag bin ich aber mit dem A5 von meinem Vater aus Bremen wieder zurück nach Hamburg gefahren und es macht zwar wenig Spaß, dauernd bremsen zu müssen, aber mir persönlich macht's dann dafür umso mehr Spaß wieder beschleunigen zu können. Oder aber wenn der Drengler, der hinter mit Zick-Zack fährt, obwohl vor mir auch einer fährt, bei freier Fahrt immer kleiner und kleiner wird und vor Ärger ins Lenkrad beißt. Und beim Maserati würde mir alleine der Klang beim beschleunigen schon reichen.
Ich denke eher, dass bei Dir eben nicht so wirklich eine Auto-Passion besteht. Denn wenn einer ein Auto aus Leidenschaft fährt, dann sind ihm solche Sachen relativ egal, würde ich mal sagen. Klar, mit einem SsangYong (oder wie der genau heißt) kommt man auch von A nach B, klar. Aber ist es nicht genau das, was der wirkliche Autofan überhaupt nicht will? Da will man gar nicht von A direkt nach B, sondern noch über C, D und E fahren.
Ich weiß ja nicht, wie voll es bei Euch wirklich ist, aber gerade in und um München gibt's doch genügend Leute mit Sportwagen, die auch Strecken finden, wo man's mal krachen lassen kann. Ganz zu schweigen vom recht kurzen Weg zu den herrlichen Bergpässen.
Wie gesagt, akzeptieren kann ich's voll und ganz, das Du's machst - nachvollziehen aber nicht. Wenn Du jetzt gesagt hättest, dass Du jährlich 30.000km im Maserati fährst und Dir das zu teuer ist und ein 140PS-Diesel da die sinnvollere Alternative ist, okay. Aber so eine Argumentation wie Deine ist mir bei Auto-Fetischisten einfach noch nicht untergekommen.
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