| Das britische BRM-Team verrannte sich mehrfach in technologischen Sackgassen. Am schlimmsten war der H16-Motor. Als das Formel-1-Reglement von 1,5 Liter auf 3 Liter wechselte, beschloss BRM, seinen schmalen V8-Motor zu "verdoppeln", seinen Zylinderwinkel aufzuweiten und zwei Einheiten zu verbinden. Auf dem Papier sollte sich dadurch auch die Leistung verdoppeln. Dabei wurde allerdings nicht berücksichtigt, dass die Verdoppelung der Komponenten und die Fast-Verdoppelung des Gewichtes mehr Nachteile einbrachten als Extra-Leistung produziert wurde. Außerdem war der Reibungsverlust astronomisch. Trotzdem gewann Lotus mit diesem Motor mit Jim Clark einen Grand Prix, während der BRM P83 ein Desaster war. Die Firma kehrte bald zu Plan B zurück und entwickelte einen neuen V12-Motor. Erst damit hatte das Team bei den Grand Prix mehr Erfolg. |